Deutsch
Klasse 6

Marcelinos Geheimnis auf dem Dachboden

Überschrift: Marcelino III 1. Beschreibe Marcelinos Plan, auf den Dachboden zu klettern. 2. Beschreibe Marcelinos ersten Aufstieg auf den Dachboden und was er dort sah. 1. Warum mag Marcelino keine Winter? 2. Beschreibe das Leben, das Marcelino im Winter im Kloster führte. 3. Was hält Marcelino von dem Mann auf dem Dachboden? 4. Was möchte Marcelino machen, um ein zweites Mal unbemerkt auf den Dachboden zu gehen? 5. Beschreibe Marcelinos zweiten Aufstieg zum Dachboden. 6. Wie reagiert Marcelino, als er Lärm auf dem Dachboden hört und woher kommt dieser? 7. Was macht Marcelino, als er das Kruzifix sieht? 8. Hatte Marcelino Jesus schon einmal gesehen? Wo ? 9. Was fühlt Marcelino, als er Jesus sieht?

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11 Aufgaben
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Inkl. Lösungen
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Erstellt von: Elisabeth Müller

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Inhalte des Arbeitsblatts

Übersicht aller Aufgaben und Lesetexte aus diesem Materialpaket.

Infoblatt / Fachtext

1. Marcelinos Welt: Ein Junge im Kloster

Die Geschichte von Marcelino spielt in einem alten Kloster, in dem er von Mönchen aufgezogen wird. Obwohl die Mönche gut zu ihm sind, fühlt sich der kleine Junge oft einsam, da er keine anderen Kinder zum Spielen hat. Eines Tages entdeckt er eine Treppe, die zu einem geheimnisvollen, verbotenen Ort führt: dem Dachboden. Diese Entdeckung wird sein Leben für immer verändern.

2. Textauszug 1: Der Plan und der erste Aufstieg

Die Neugier war stärker als das Verbot. Marcelino schlich zur Treppe, die zum Dachboden führte. Die obersten Stufen fehlten, doch das hielt ihn nicht auf. Er schleppte einige alte Holzkisten herbei und stapelte sie geschickt aufeinander, um die Lücke zu überbrücken. Oben angekommen, stieß er eine schwere Holztür auf. Es war dunkel und staubig. Im fahlen Licht, das durch ein kleines Fenster fiel, sah er alte Möbel unter weißen Tüchern. In einer Ecke stand eine besonders große, verhüllte Gestalt. Als Marcelino näher kam und das Tuch etwas zur Seite zog, erschrak er zutiefst: Vor ihm stand die lebensgroße Figur eines Mannes an einem Kreuz. Er rannte so schnell er konnte wieder nach unten.

3. Textauszug 2: Ein einsamer Winter

Marcelino mochte den Winter überhaupt nicht. Wenn der Schnee fiel, durfte er nicht mehr im Klostergarten spielen. Die Gänge des Klosters waren kalt und zugig, und eine tiefe Stille lag über allem. Die Mönche verbrachten viel Zeit mit Beten und Arbeiten in der Bibliothek. Für Marcelino bedeutete der Winter vor allem eines: noch mehr Einsamkeit. Er vermisste die Sonne, die Wärme und das Lachen im Freien.

4. Textauszug 3: Ein neuer Freund und eine Mission

Die Gestalt auf dem Dachboden ging Marcelino nicht mehr aus dem Kopf. Sein anfänglicher Schreck wich einem tiefen Mitleid. Der Mann am Kreuz sah so traurig und dünn aus. „Er muss schrecklichen Hunger haben“, dachte Marcelino. In seinem Herzen fasste er einen Entschluss: Er würde diesem Mann helfen. Er würde ihm etwas zu essen und zu trinken bringen. Er wartete die Mittagsruhe der Mönche ab, schlich in die Küche, schnappte sich ein Stück Brot und einen kleinen Krug Wein. Diesmal stieg er die Treppe nicht aus Neugier hinauf, sondern mit einer festen Mission.

Aufgabenstellung (11 Aufgaben)

  1. Entscheide, ob folgende Aussage richtig oder falsch ist: Marcelino fand den Dachboden von Anfang an einladend und gemütlich.
  2. Beschreibe, welchen Plan Marcelino hatte, um auf den Dachboden zu gelangen, obwohl die Treppe kaputt war.
  3. Welcher der folgenden Gründe erklärt am besten, warum Marcelino den Winter nicht mag?
    • Weil die Mönche im Winter strenger sind.
    • Weil er dann nicht draußen spielen kann und sich noch einsamer fühlt.
    • Weil er Angst vor dem Schnee hat.
    • Weil es im Winter kein gutes Essen im Kloster gibt.
  4. Nachdem Marcelinos anfänglicher Schreck verflogen war, empfand er tiefes ___ für den Mann am Kreuz. Er dachte, der Mann müsse ___ haben und beschloss, ihm Brot und Wein zu bringen.
  5. Erkläre, wie sich Marcelinos Gefühle gegenüber der Gestalt auf dem Dachboden vom ersten zum zweiten Besuch verändern.
  6. Ordne jeder Handlung von Marcelino die passende Begründung zu.
    • Er stapelt Holzkisten aufeinander.
    • Er läuft beim ersten Besuch schnell weg.
    • Er schleicht in die Küche.
  7. Bringe die Ereignisse von Marcelinos erstem Aufstieg auf den Dachboden in die korrekte chronologische Reihenfolge.
    • Er überbrückt die Lücke in der Treppe mit Kisten.
    • Er betritt den dunklen und staubigen Dachboden.
    • Er entdeckt die große, verhüllte Figur am Kreuz.
    • Er erschrickt und rennt wieder nach unten.
  8. Kreuze ALLE Aussagen an, die das Leben im Kloster während des Winters korrekt beschreiben.
    • Die Gänge des Klosters sind kalt und es ist sehr still.
    • Marcelino verbringt viel Zeit mit fröhlichen Festen.
    • Der Junge fühlt sich besonders einsam.
    • Er kann im verschneiten Klostergarten spielen.
    • Die Mönche sind oft in der Bibliothek oder beten.
  9. Begründe, warum Marcelino seine Angst überwindet und ein zweites Mal auf den Dachboden geht.
  10. Marcelino nimmt heimlich Brot und Wein aus der Klosterküche. Nimm in einem kurzen Text Stellung dazu, ob sein Handeln deiner Meinung nach richtig ist. Begründe deine Ansicht.
    • Du formulierst eine klare eigene Meinung.
    • Du nennst mindestens ein Argument für deine Position.
    • Du berücksichtigst Marcelinos gute Absicht in deiner Begründung.
    • Du schreibst in ganzen Sätzen.
  11. Vergleiche Marcelinos Motivation für den ersten und den zweiten Aufstieg. Erläutere, was diese Veränderung über seine persönliche Entwicklung aussagt.

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