Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Werkzeugmechaniker

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 14 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
14 Lernfelder
Regeldauer
42 Monate
Zuständigkeit
IH
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Werkzeugmechaniker im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung: Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Fertigen von berufstypischen Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen vor. Dazu werten sie Anordnungspläne und einfache technische Zeichnungen aus. Sie erstellen und ändern Teilzeichnungen sowie Skizzen für Bauelemente von Funktionseinheiten und einfachen Baugruppen. Stücklisten und Arbeitspläne werden auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen erarbeitet und ergänzt. Auf der Basis der theoretischen Grundlagen der anzuwendenden Technologien planen sie die Arbeitsschritte mit den erforderlichen Werkzeugen, Werkstoffen, Halbzeugen und Hilfsmitteln. Sie bestimmen die notwendigen technologischen Daten und führen die erforderlichen Berechnungen durch. Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Prüfmittel aus, wenden diese an und erstellen die entsprechenden Prüfprotokolle. In Versuchen werden ausgewählte Arbeitsschritte erprobt, die Arbeitsergebnisse bewertet und die Fertigungskosten überschlägig ermittelt. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren und präsentieren die Arbeitsergebnisse, insbesondere unter Verwendung digitaler Medien. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes und berücksichtigen die Bestimmungen des Urheberrechts. Inhalte Teilzeichnungen Gruppen- oder Montagezeichnungen Technische Unterlagen und Informationsquellen Funktionsbeschreibungen Fertigungspläne Eisen- und Nichteisenmetalle Eigenschaften metallischer Werkstoffe Kunststoffe Allgemeintoleranzen Halbzeuge und Normteile Bankwerkzeuge, Elektrowerkzeuge Hilfsstoffe Grundlagen und Verfahren des Trennens und des Umformens Prüfen Material-, Lohn- und Werkzeugkosten Masse von Bauteilen, Stückzahlberechnung Präsentationstechniken Normen

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Fertigen von Bauelementen mit Maschinen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler bereiten das maschinelle Herstellen von berufstypischen Bauelementen vor. Zur Beschaffung von Informationen nutzen sie auch audiovisuelle und virtuelle Hilfsmittel. Die Schülerinnen und Schüler werten Gruppenzeichnungen, Anordnungspläne und Stücklisten aus. Sie erstellen und ändern Teilzeichnungen und die dazugehörigen Arbeitspläne, auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen zum rechnerunterstützten Zeichnen. Sie wählen Werkstoffe unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Eigenschaften aus und ordnen sie produktbezogen zu. Sie planen die Fertigungsabläufe, ermitteln die technologischen Daten und führen die notwendigen Berechnungen durch. Sie verstehen den grundsätzlichen Aufbau und die Wirkungsweise der Maschinen und wählen diese sowie die entsprechenden Werkzeuge auftragsbezogen unter Beachtung funktionaler, technologischer und wirtschaftlicher Kriterien aus und bereiten die Maschinen für den Einsatz vor. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Beurteilungskriterien, wählen Prüfmittel aus und wenden sie an, erstellen und interpretieren Prüfprotokolle. Sie präsentieren die Arbeitsergebnisse, optimieren die Arbeitsabläufe und entwickeln Alternativen. Dabei nutzen sie aktuelle Medien und Präsentationsformen. In Versuchen erproben sie ausgewählte Arbeitsschritte und auch alternative Möglichkeiten und bewerten die Arbeitsergebnisse. Sie kennen die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf Maße und Oberflächengüte. Sie setzen sich mit den Einflüssen auf den Fertigungsprozess auseinander und berücksichtigen dabei die Bedeutung der Produktqualität. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes. Inhalte: - Technische Zeichnungen und Informationsquellen, auch in digitaler Form - Fertigungspläne - Funktionsbeschreibungen - Auswahlkriterien für Prüfmittel und Anwendungen - ISO – Toleranzen - Oberflächenangaben - Messfehler - Bohren, Senken, Reiben, Fräsen, Drehen - Funktionseinheiten von Maschinen und deren Wirkungsweise - Standzeiten von Werkzeugen - Fertigungsdaten und deren Berechnungen - Kühl- und Schmiermittel - Grundlagen des Qualitätsmanagements - Werkzeug- und Maschinenkosten, Materialverbrauch, Arbeitszeit

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Herstellen von einfachen Baugruppen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Herstellen von einfachen Baugruppen vor. Dazu lesen sie berufstypische Gesamt- und Gruppenzeichnungen, Anordnungspläne und einfache Schaltpläne und können die Funktionszusammenhänge der Baugruppen beschreiben und erklären. Sie erstellen und ändern Teil- und Gruppenzeichnungen sowie Stücklisten und wenden Informationen aus technischen, auch digitalen Unterlagen an. Auch unter Verwendung von Lernprogrammen planen sie einfache Steuerungen und wählen die entsprechenden Bauteile aus. Sie beschreiben die sachgerechte Montage von Baugruppen und vergleichen Montagevorschläge, auch unter Anwendung fach- und englischsprachiger Begriffe. Einzelteile werden systematisch und normgerechnet gekennzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler verwenden Montageanleitungen und entwickeln Montagepläne unter Berücksichtigung von Montagehilfsmitteln und kundenspezifischen Anforderungen. Sie unterscheiden Fügeverfahren nach ihren Wirkprinzipien und ordnen sie anwendungsbezogen zu. Sie wählen die erforderlichen Werkzeuge, Normteile und Vorrichtungen produktbezogen aus und organisieren einfache Montagearbeiten im Team, auch in digitaler Form. Sie entwickeln Prüfkriterien für Funktionsprüfungen, erstellen Prüfpläne und Prüfprotokolle und dokumentieren und präsentieren diese. Sie bewerten Prüfergebnisse, beseitigen Qualitätsmängel, optimieren Montageabläufe und berücksichtigen deren Wirtschaftlichkeit. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes. Inhalte: - Teil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen, Anordnungspläne, auch in digitaler Form - Technische Informationsquellen - Funktionsbeschreibungen - Stückliste und Montagepläne - Montagebeschreibungen - Werkzeuge, Vorrichtungen - Werk-, Hilfs- und Zusatzstoffe - Grundlagen des kraft-, form- und stoffschlüssigen Fügens - Normteile - Grundlagen des Qualitätsmanagements - Funktionsprüfung - Kraft- und Drehmomentberechnungen - Grundlagen der Steuerungstechnik - Arbeitsorganisation und Arbeitsplanung - Montagekosten

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Warten technischer Systeme

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Wartung von technischen Systemen, insbesondere von Betriebsmitteln vor und ermitteln Einflüsse auf deren Betriebsbereitschaft. Dabei bewerten sie die Bedeutung dieser Instandhaltungsmaßnahme unter den Gesichtspunkten Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Sie lesen Anordnungspläne, Wartungspläne und Anleitungen, auch in englischer Sprache. Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Informationsquellen. Sie planen Wartungsarbeiten und bestimmen die notwendigen Werkzeuge und Hilfsstoffe. Sie wenden die Grundlagen der Elektrotechnik und der Steuerungstechnik an und erklären einfache Schaltpläne in den verschiedenen Gerätetechniken. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes, sowie der IT-Sicherheit. Dabei berücksichtigen sie besonders die Sicherheitsvorschriften für elektrische Betriebsmittel. Sie messen und berechnen elektrische und physikalische Größen. Sie bewerten und diskutieren ihre Arbeitsergebnisse und stellen diese dar. Inhalte: - Grundbegriffe der Instandhaltung - Wartungspläne - Anordnungspläne - Betriebsanleitungen - Betriebsorganisation - Verschleißursachen, Störungsursachen - Schmier- und Kühlschmierstoffe, Entsorgung - Korrosionsschutz und Korrosionsschutzmittel - Funktionsprüfung - Instandhaltungs- und Ausfallkosten, Störungsfolgen - Schadensanalyse - Größen im elektrischen Stromkreis, Ohmsches Gesetz - Gefahren des elektrischen Stroms, elektrische Sicherheit - Normen und Verordnungen

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Lernfeld 5
2. Ausbildungsjahr

Formgeben von Bauelementen durch spanende Fertigung

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler fertigen Bauelemente des Werkzeugbaus. Dazu lesen sie Gesamtzeichnungen, Teilzeichnungen, Skizzen und Stücklisten. Sie erstellen und ändern Skizzen und Teilzeichnungen und die dazugehörigen Fertigungsunterlagen auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen und digitalen Medien. Sie analysieren die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf die Fertigungsqualität. Notwendige technologische Daten werden ermittelt und die Schneid- und Hilfsstoffe bestimmt. Die Schülerinnen und Schüler wählen Werkzeugmaschinen aus und richten sie ein, auch unter Verwendung digitaler Informationsquellen. Sie wenden die Verfahren des Spanens unter Berücksichtigung der technologischen Wirk prinzipien auftragsbezogen an, die dazu notwendigen Informationen beschaffen sie sich auch unter Verwendung aktueller Anwenderprogramme. Die Schülerinnen und Schüler wählen Prüfmittel aus, erstellen Prüfpläne und wenden sie an. Sie dokumentieren und interpretieren die Prüfergebnisse, unter Zuhilfenahme von Standardsoftware. Sie optimieren die Arbeitsabläufe unter Beachtung der Anforderungen des Umweltschutzes, der Bestimmungen des Arbeits-, und Datenschutzes. Sie entwickeln Alternativen und präsentieren die Arbeitsergebnisse, auch unter Verwendung digitaler Medien. Die Schülerinnen und Schüler reagieren sachbezogen auf Kritik an ihrer Arbeit. Sie setzen sich mit der Wirtschaftlichkeit der ausgewählten Fertigungsverfahren auseinander und berücksichtigen dabei die Bedeutung der Produktqualität für den Unternehmenserfolg. Inhalte: - technische Informationsquellen, - Arbeitspläne, Einrichteblätter, Werkzeugdatenblätter - Drehen, Fräsen, Schleifen - Bearbeitungsparameter - Standzeit - Zeitspanungsvolumen, Schnittleistung, Hauptnutzungszeit - Spanntechnologie für Werkzeuge und Werkstücke - Qualitätssicherung - Oberflächengüte - ISO – System für Grenzmaße und Passungen - Form- und Lagetoleranzen

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Herstellen technischer Teilsysteme des Werkzeugbaus

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung technischer Teilsysteme. Dazu lesen, erstellen und ändern sie Gruppen- und Gesamtzeichnungen, Anordnungspläne sowie Stücklisten unter Verwendung aktueller Anwendungsprogramme. Die Schülerinnen und Schüler nutzen technische Informationsquellen, auch in englischer Sprache. Sie analysieren die Teilsysteme nach den Funktionen Führen, Tragen, Übertragen, ermitteln die zugehörigen Kenngrößen und leiten aus der Funktion der Teile und den Werkstoffangaben die notwendigen Werkstoffeigenschaften ab. Sie wählen Untersuchungsverfahren aus, prüfen die vorliegenden mechanischen und technologischen Eigenschaften und werten die Ergebnisse aus. Die Schülerinnen und Schüler montieren die Einzelteile zu Teilsystemen unter Beachtung der Bestimmungen des Arbeitsschutzes. Dabei nutzen sie auch Möglichkeiten digitaler Medien. Sie wählen die erforderlichen Werkzeuge, Hilfsmittel und Prüfmittel aus, bewerten die Prüfergebnisse, optimieren Montageabläufe und prüfen deren Wirtschaftlichkeit. Sie dokumentieren und präsentieren die Ergebnisse auch digital. Inhalte: - Auftragsunterlagen aus Datenbanken - Technische Zeichnungen - Funktionsbeschreibungen - Maschinenelemente - Normalien, Härte, Festigkeit - Wärmebehandlungsverfahren - Werkstoffprüfverfahren - Montagepläne - Passungsauswahl - Wärmedehnung - Auflagerkräfte - Flächenpressung - Reibung - Getriebe - Drehmoment - Drehfrequenz, Übersetzungsverhältnisse

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Fertigen mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler fertigen Einzelteile auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen. Sie lesen und erstellen Skizzen und Teilzeichnungen, denen sie die erforderlichen Informationen für die CNC-Fertigung entnehmen. Sie ermitteln die technologischen und geometrischen Daten für die Bearbeitung und erstellen Arbeits- und Werkzeugpläne. Hierzu verwenden sie technische Unterlagen, auch in digitaler Form. Sie entwickeln auf der Basis dieser Pläne CNC-Programme, überprüfen und optimieren die Verfahrwege durch Simulation. Die Schülerinnen und Schüler planen die Einspannung für Werkstücke und Werkzeuge. Sie richten die Werkzeugmaschine ein, erproben ihre CNC-Programme und realisieren die Fertigung. Sie wählen die Prüfmittel aus, erstellen Prüfpläne und optimieren anhand der Prüfergebnisse den Fertigungsprozess. Dabei analysieren sie die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf Maßgenauigkeit und Oberflächengüte. Sie dokumentieren und archivieren ihre Programme nach betrieblichen Vorgaben und berücksichtigen dabei die IT-Sicherheit. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Wirtschaftlichkeit und Produktqualität der CNC- Fertigung mit der konventionellen Fertigung. Inhalte: - Aufbau und Funktionsweise von CNC-Maschinen - Steuerungsarten - Koordinatensysteme, Null- und Bezugspunkte - CNC-Bemaßung, Koordinatenermittlung - Programmaufbau - Tool Managementsysteme - Datenmanagementsysteme

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Planen und Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen steuerungstechnische Systeme nach Auftrag. Dabei analysieren sie Problemstellungen, entwickeln systematisch Lösungen und erstellen die notwendigen Planungsunterlagen. Sie erarbeiten auf der Grundlage der Planungsunterlagen und der Entscheidungen über die einzusetzende Gerätetechnik die entsprechenden Schaltpläne. Dazu verwenden sie aktuelle Anwendungsprogramme, auch speicherprogrammierbare Steuerungen. Die Schülerinnen und Schüler realisieren den Schaltungsaufbau und nehmen das steuerungstechnische System unter Beachtung der Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes in Betrieb. Im Team entwickeln sie Strategien zur Fehlersuche, wenden diese an und optimieren die Lösung. Sie erstellen technische Dokumentationen und präsentieren ihre Ergebnisse, auch unter Verwendung von geeigneten Anwendungsprogrammen. Für ihre Arbeit benutzen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Informationsmedien und Kommunikationstechniken, zum Teil auch in englischer Sprache. Sie weisen den Auftraggeber in das steuerungstechnische System ein. Inhalte: - Elektropneumatik, Hydraulik - Funktionseinheiten, Grundfunktion, Hauptfunktion - Technologieschemata - Steuerung und Regelung - Grafische Darstellung von Programmabläufen - Logikpläne, Wertetabellen - Logische Grundschaltungen - Sensoren, Signalglieder, Aktoren - Bedienungsanleitungen

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Lernfeld 9
3. Ausbildungsjahr

Herstellen von formgebenden Werkzeugoberflächen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler fertigen formgebende Werkzeugoberflächen durch Verfahren der spanenden und abtragenden Bearbeitung. Sie analysieren die Funktion der Bauelemente und entnehmen den Teilzeichnungen die Informationen zur Maß- und Formgenauigkeit sowie Oberflächengüte und wählen geeignete Bearbeitungsverfahren aus. Hierzu verwenden die Schülerinnen und Schüler technische Zeichnungen und Modelle aus rechnergestützten Systemen in digitaler Form. Sie ermitteln die technologischen und geometrischen Daten für die Bearbeitung aus technischen Dokumentationen und erstellen die notwendigen Arbeitspläne, auch in digitaler Form. Sie diskutieren alternative Lösungsmöglichkeiten, auch unter wirtschaftlichen Aspekten. Sie informieren sich über verschiedene Verfahren des Rapid Toolings im Werkzeugbau und präsentieren ihre Ergebnisse. Zur Qualitätssicherung in der Fertigung werden Prüfverfahren und Prüfmittel auftragsbezogen ausgewählt, Prüfpläne und Prüfvorschriften auch in digitalen Ausführungen angewendet, die Ergebnisse bewertet und dokumentiert. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes und die Normen. Inhalte: - Feinmessverfahren - Oberflächenprüfverfahren - Hochgeschwindigkeitsbearbeitung - Hochleistungsfräsen - Feinbearbeitung - Abtragen - IT- Sicherheit - Additive Fertigungsverfahren

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Fertigen von Bauelementen in der rechnergestützten Fertigung

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler fertigen Bauelemente unter Einbeziehung eines CAD/CAM/ CAQ-Systems. Sie analysieren den Kundenauftrag, erstellen CAD-Modelle und Zeichnungen, generieren CNC-Programme und erstellen Fertigungsunterlagen, auch in digitaler Form. Hierbei verarbeiten, übermitteln, empfangen und analysieren sie digitale Daten und beachten dabei die IT-Sicherheit. Auf der Grundlage des jeweiligen Fertigungssystems setzen sie unter Nutzung der Vernetzung von Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Fertigung den Kundenauftrag auch in digitaler Form um. Sie prüfen das Bauelement und optimieren den Herstellungsprozess nach Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und Produktqualität. Sie archivieren die auftragsbezogenen Fertigungsdaten. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren und präsentieren ihre Ergebnisse unter Verwendung geeigneter Anwendungsprogramme. Für ihre Arbeit benutzen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Informationsmedien und Kommunikationstechniken, auch in englischer Sprache. Inhalte: - CAD/CAM/CAQ – Systeme - Geometriedatenaufbereitung - Technologiedaten - Fertigungsplanung - Simulation - Datenmanagementsysteme - IT Sicherheit - Tool Managementsysteme

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Herstellen der technischen Systeme des Werkzeugbaus

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung von Systemen des Werkzeugbaus. Dazu analysieren sie, auch mit digitalen Medien, den Aufbau und die Funktion von Werkzeugen der Schneid-, Umform- und Formentechnik, sowie Vorrichtungen und Lehren. Sie analysieren Teil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen, Stücklisten sowie Anordnungspläne und werten sie aus. Dazu nutzen sie aktuelle Anwendungsprogramme. Sie untersuchen Teilfunktionen der Werkzeugsysteme und bestimmen die technischen Wirkprinzipien, auch unter Verwendung von digitalen Informationsquellen. Daraus leiten sie den Aufbau und die Funktion der Werkzeuge und Vorrichtungen unter Beachtung der Kundenvorgaben ab. Sie vergleichen und bewerten die Ergebnisse hinsichtlich der gestellten Qualitätsanforderungen an Maß- und Formgenauigkeit. Sie berücksichtigen die Eigenschaften von Werkstoffen, wählen geeignete Wärmebehandlungs- und Beschichtungsverfahren aus und berechnen notwendige Kenngrößen und Funktionswerte von Bau- und Maschinenelementen unter Beachtung der Normen. Die Schülerinnen und Schüler planen und koordinieren die zeitlichen Abläufe der Fertigung, der Bereitstellung der Einzelteile, die Montage der Einzelteile zu Teilsystemen und Gesamtsystemen und wählen die erforderlichen Werkzeuge und Hilfsmittel aus. Sie arbeiten dabei in interdisziplinären Teams und präsentieren ihre Ergebnisse auch in digitaler Form. Inhalte: - Funktionsbeschreibungen - Normalien - Werkstoffausnutzung - Festigkeitsberechnungen - Fertigungsorganisation - Montagepläne, Montagehilfsmittel

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Lernfeld 12
3. Ausbildungsjahr

Inbetriebnehmen und Instandhalten von technischen Systemen des Werkzeugbaus

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler nehmen Werkzeuge, Vorrichtungen und Lehren in Betrieb und halten diese instand. Dazu analysieren sie Gesamtzeichnungen, Teilzeichnungen, Stücklisten und technische Unterlagen, auch in englischer Sprache und mit digitalen Medien. Sie richten das technische System in Maschinen der Fertigung ein, nehmen es in Betrieb, beurteilen dessen Funktion und das damit gefertigte Produkt unter Berücksichtigung der Qualitätsanforderungen der Kunden. Die Schülerinnen und Schüler warten und inspizieren technische Systeme. Sie nutzen Wartungspläne und wenden Verfahren zur Feststellung des Wartungsbedarfs an. Sie erkennen, beurteilen und dokumentieren verschiedene Schäden, diagnostizieren Fehler und Störungen, auch mit Diagnosesystemen und interpretieren Funktions- und Fehlerprotokolle, auch durch Ferndiagnose. Auf dieser Grundlage erstellen sie Arbeitspläne zur Instandsetzung der technischen Systeme des Werkzeugbaus. Die Schülerinnen und Schüler demontieren fachgerecht das technische System und beseitigen die Schäden durch Austausch von Bauteilen oder Nacharbeit. Sie wählen entsprechende Fertigungsverfahren, Prüfmittel, Hilfsmittel und Hilfsstoffe aus und montieren das technische System. Nach Abschluss der Instandsetzung nehmen sie das technische System in Betrieb und übergeben es an die Kunden. Sie beachten die einschlägigen Normen und die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Sie dokumentieren und präsentieren mit Anwendungsprogrammen und modernen Präsentationstechniken die Inbetriebnahme und Instandhaltung von technischen Systemen des Werkzeugbaus. Inhalte: - Ereignisorientierte- und Vorausschauende Instandhaltung - Condition Monitoring - Betriebsdatenerfassung - Diagnosesysteme - technische Dokumentationen - Betriebsanleitung - Wartungs- und Inspektionsunterlagen - Bemusterung - Fehlerbetrachtung an Werkstücken - Qualitätsmanagement

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Lernfeld 13
4. Ausbildungsjahr

Planen und Fertigen technischer Systeme des Werkzeugbaus

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen und fertigen technische Systeme, wie Werkzeuge und Vorrichtungen, nach Kundenauftrag. Sie analysieren den Auftrag, beschaffen die erforderlichen Informationen, auch aus digitalen Medien und entwerfen das technische System, auch unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte. Die Schülerinnen und Schüler fertigen Skizzen und Zeichnungen der Bauelemente mittels aktueller Anwenderprogramme an und planen den Fertigungsprozess. Sie bestimmen Werkstoffe und Fertigungsverfahren, berechnen die erforderlichen Kenngrößen und binden notwendige Fremdleistungen ein. Sie übernehmen die Verantwortung für den Arbeitsfortschritt, die Fertigungsorganisation und die Dokumentation. Sie fertigen und montieren die Bauelemente, prüfen die Funktionsfähigkeit des technischen Systems und nehmen es in Betrieb. Sie präsentieren dem Kunden das technische System, auch in digitaler Form, erklären die Funktion und übergeben es mit den notwendigen technischen Unterlagen. Die Kommunikation und die Dokumentation erfolgen auch in englischer Sprache. Sie sichern die Qualität von Produkt und Prozessen unter Beachtung der Normen und Abläufe des Qualitätsmanagements. Inhalte: - Projektmanagement - Arbeitstechniken im Projekt - Konstruktionsrichtlinien - Datenmanagementsysteme - Lastenheft - Pflichtenheft

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Lernfeld 14
4. Ausbildungsjahr

Ändern und Anpassen technischer Systeme des Werkzeugbaus

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen Änderungs- und Anpassungsmaßnahmen an technischen Systemen des Werkzeugbaus, wie Werkzeuge und Vorrichtungen. Sie analysieren die vom Kunden gewünschten neuen Anforderungen an das technische System, erarbeiten ein kundengerechtes Änderungskonzept und stellen dem Kunden die Konzeption vor. Bei der Überarbeitung der technischen Unterlagen beachten sie die einschlägigen Normen. In die Änderungs- und Anpassungsmaßnahmen binden sie notwendige Fremdleistungen ein und dokumentieren alle Schritte fachgerecht. Sie informieren den Kunden über die durchgeführten Änderungs- und Anpassungsarbeiten, weisen ihn ein und übergeben eine Dokumentation mit allen geforderten technischen Unterlagen. Für alle Projektschritte wenden sie aktuelle Anwendungsprogramme an. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für die fachliche Richtigkeit, die ansprechende Gestaltung und die Vollständigkeit der Dokumentation. Sie nutzen bei der Erstellung der Dokumentation auch englischsprachige Unterlagen. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre beruflichen Lern- und Arbeitsprozesse. Zur Weiterentwicklung ihrer Kompetenzen nutzen sie geeignete Qualifizierungsmöglichkeiten sowie unterschiedliche Lerntechniken und Medien. Inhalte: - Projektmanagement - Problemlösungsstrategien - Kundenberatung und -einweisung - Wissensmanagement

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Häufige Fragen zu Werkzeugmechaniker

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