Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Elektroniker
Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 18 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.
Lernfelder für Elektroniker im Überblick
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Elektrotechnische Systeme analysieren, Funktionen prüfen und Fehler beheben
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, auftragsbezogen elektrotechnische Systeme zu analysieren, Funktionen zu prüfen und Fehler zu beheben. Die Schülerinnen und Schüler analysieren betriebliche Arbeitsaufträge und informieren sich auch über zugehörige Aufgaben, Arbeitsanforderungen, Tätigkeiten und Arbeitsprozesse in ihrem betrieblichen Umfeld (Betriebliche Strukturen, Arbeitsorganisation, betriebliche Kommunikation, Produkte, Dienstleistungen). Sie analysieren elektrotechnische Systeme auf der Anlagen-, Geräte-, Baugruppen- und Bauelementeebene sowie Wirkungszusammenhänge zwischen den einzelnen Ebenen. Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich dazu, auch unter Einsatz digitaler Medien, Informationen und werten diese hinsichtlich der Vorgaben der Arbeitsaufträge aus (Verhalten und Kennwerte exemplarischer Bauelemente und Funktionseinheiten). Fremdsprachige technische Dokumentationen werten sie unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln aus. Die Schülerinnen und Schüler planen die Umsetzung der Arbeitsaufträge unter Beachtung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes (DGUV) mit Methoden der Arbeits-, Zeit- und Lernplanung. Dazu lesen und erstellen sie technische Unterlagen (Schaltpläne, Schaltzeichen). Sie entscheiden sich auf Grundlage der Planungen für einen Umsetzungsansatz. Im Team bestimmen sie Funktionen und Betriebsverhalten, Bauelemente und Baugruppen sowie deren Aufgaben in elektrotechnischen Systemen und ermitteln auftragsbezogen elektrische Größen messtechnisch sowie rechnerisch zur Analyse und Prüfung von Grundschaltungen (Grundschaltungen, elektrische Grundgrößen, allgemeine Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik). Sie tauschen sich unter Anwendung von Fachsprache über ihre Erkenntnisse aus. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Funktion elektrischer Schaltungen und Betriebsmittel. Sie analysieren und beheben Fehler (Messverfahren, Funktionsprüfung, Fehlersuche). Dabei handeln sie verantwortungsbewusst unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer Aspekte (Gefahren des elektrischen Stromes, Sicherheitsregeln, Arbeitsschutz). Sie dokumentieren und bewerten die gewonnenen Erkenntnisse.
Arbeitsblatt zu LF 1 erstellenElektrische Systeme planen und installieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, elektrische Systeme auftragsbezogen zu planen und zu installieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenaufträge zur Installation der Energieversorgung von Anlagen und Geräten. Dazu werten sie Informationen, auch in fremder Sprache, aus (Sicherheitsbestimmungen, Energiebedarf, Betriebsmittelkenndaten). Sie informieren sich über die Gefahren des elektrischen Stromes, gesundheitsgefährdender Baustoffe (Asbest) sowie des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes. Die Schülerinnen und Schüler planen unter Berücksichtigung typischer Netzsysteme und der erforderlichen Schutzmaßnahmen auftragsbezogene Installationen (Schalt- und Installationspläne), auch unter Nutzung digitaler Medien. Dazu beachten sie typische Abläufe und bestimmen die Vorgehensweise zur Auftragserfüllung, Materialdisposition und Abstimmung mit anderen Beteiligten (Auftragsplanung, Arbeitsorganisation). Sie ermitteln die für die Errichtung der Anlagen entstehenden Kosten, erstellen Angebote und erläutern diese den Kunden (Kostenberechnung, Angebotserstellung). In der Kommunikation mit allen Auftragsbeteiligten wenden sie elektrotechnische Fachbegriffe an. Die Schülerinnen und Schüler wählen die Arbeitsmittel aus und koordinieren den Arbeitsablauf. Sie bemessen die Komponenten und wählen diese unter funktionalen, ökonomischen und ökologischen Aspekten aus (Installationstechnik, Leitungsdimensionierung). Sie errichten Anlagen, nehmen diese in Betrieb, protokollieren Betriebswerte und erstellen Dokumentationen (Auftragsrealisierung, Schaltplanarten). Sie wenden die gesetzlichen Unfallverhütungsvorschriften (DGUV) und Sicherheitsregeln (DIN, VDE) zum Schutz vor den Gefahren des elektrischen Stromes an. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Funktionsfähigkeit der Anlagen. Sie suchen und beseitigen Fehler. Sie demonstrieren die Funktion der Anlagen, übergeben diese an die Kunden und weisen in deren Nutzung ein. Sie erstellen ein Aufmaß als Grundlage für eine Rechnungsstellung (Kostenberechnung). Sie bewerten ihre Arbeitsergebnisse zur Optimierung der Arbeitsorganisation.
Arbeitsblatt zu LF 2 erstellenSteuerungen und Regelungen analysieren und realisieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Steuerungen und Regelungen zu analysieren und zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Anlagen und Geräte gemäß Kundenaufträgen und visualisieren deren strukturellen Aufbau sowie die funktionalen Zusammenhänge (Blockschaltbild, EVA-Prinzip, Sensoren, Aktoren, Schnittstellen, logische Grundverknüpfungen). Dazu werten sie Dokumentationen aus, bei fremdsprachigen auch unter Nutzung von Hilfsmitteln. Die Schülerinnen und Schüler planen Steuerungen und Regelungen nach Kundenvorgaben (Wirkungskette, Funktionsbeschreibungen, Speicherfunktionen). Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zwischen Steuerungs- und Regelungsprozessen (verbindungs- und speicherprogrammierte Signalverarbeitung). Sie vergleichen Techniken zur Realisierung von Steuerungen und Regelungen, bewerten deren Vor- und Nachteile auch unter ökonomischen, ökologischen und sicherheitstechnischen Aspekten und entscheiden sich auftragsbasiert, auch im Team, für eine der Varianten. Die Schülerinnen und Schüler realisieren Steuerungen sowie Regelungen und führen Änderungen und Anpassungen unter Beachtung geltender Normen, Vorschriften und Regeln durch. Dazu wählen sie Baugruppen und deren Komponenten nach Kundenanforderungen aus. Sie nehmen die Systeme in Betrieb und erfassen messtechnisch deren Betriebswerte. Sie dokumentieren die technische Umsetzung unter Nutzung von Standardsoftware und anwendungsspezifischer Software (Technische Dokumentationen), auch in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Funktionsfähigkeit der Steuerungen und Regelungen und nehmen notwendige Einstellungen vor. Sie analysieren, reflektieren und bewerten, auch im Team, die im Arbeitsprozess gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich einer Optimierung zukünftiger Vorgehensweisen.
Arbeitsblatt zu LF 3 erstellenInformationstechnische Systeme bereitstellen
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, informationstechnische Systeme zu analysieren, zu konfigurieren und bereitzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren informationstechnische Systeme in Bezug zu betrieblichen Aufträgen (Funktion und Struktur des Pflichten- und Lastenheftes). Dazu recherchieren sie in analogen und digitalen Medien, auch in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler planen die Bereitstellung und die Erweiterung informationstechnischer Systeme gemäß auftragsbasierter Pflichtenhefte (Hardware, Betriebssysteme, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, lokale und globale Netzwerke, Datenübertragungsprotokolle). Sie prüfen die technische und wirtschaftliche Durchführbarkeit von betrieblichen Aufträgen und bieten Lösungen an. Die Schülerinnen und Schüler wählen auftragsbezogen Hard- und Softwarekomponenten unter Berücksichtigung von Funktion, Leistung, Einsatzgebiet, Kompatibilität, Ökonomie und Umweltverträglichkeit aus und beschaffen diese. Die Schülerinnen und Schüler installieren und konfigurieren informationstechnische Systeme. Dabei wenden sie auftragsbezogene Standardsoftware sowie anwendungsspezifische Software an. Sie integrieren informationstechnische Systeme in bestehende Netzwerke und führen die dazu notwendigen Konfigurationen durch. Sie setzen Maßnahmen zur Datensicherung, Datensicherheit und zum Datenschutz um und berücksichtigen gesetzliche Bestimmungen zum Datenschutz und zum Urheber- und Medienrecht. Sie kontrollieren die Funktionsfähigkeit der informationstechnischen Systeme und beheben Fehler (Werkzeuge und Methoden zur Diagnose und Fehlerbehebung). Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren die Arbeitsabläufe und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse, auch unter Einsatz von Standardsoftware. Sie beurteilen die Präsentationen in wertschätzender Weise, reflektieren ihr Auftreten und gehen konstruktiv mit Kritik um.
Arbeitsblatt zu LF 4 erstellenElektroenergieversorgung und Sicherheit von Anlagen und Geräten konzipieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, die Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Anlagen und Geräten zu konzipieren und zu prüfen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenaufträge zur Elektroenergieversorgung (Wechsel- und Drehstromsysteme) unter Beachtung der sicherheitstechnischen Anforderungen und klassifizieren diese nach funktionalen, ökonomischen und ökologischen Aspekten (Umweltverträglichkeit). Die Schülerinnen und Schüler planen die Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Anlagen und Geräten (Schalt- und Verteilungsanlagen, Netzsysteme, Spannungsebenen). Die Schülerinnen und Schüler dimensionieren Anlagen unter Berücksichtigung von Netzsystemen und Schutzmaßnahmen (Schutzeinrichtungen, Schutzklassen). Dazu wählen sie Komponenten der Anlagen aus, bemessen diese und erstellen Schaltpläne unter Nutzung von Fachliteratur, Datenblättern und Gerätebeschreibungen, auch in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler prüfen ortsfeste und ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel und nehmen diese in Betrieb. Sie protokollieren Betriebswerte und Prüfergebnisse und ordnen diese in eine Dokumentation ein (Mess- und Prüfmittel, Prüfprotokolle). Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren bei Errichtung, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Anlagen der Elektroenergieversorgung und bei Betriebsmitteln die Einhaltung von Normen, Vorschriften und Regeln zum Schutz gegen elektrischen Schlag, zum Arbeitsschutz und zur Unfallverhütung (Isolationsklassen, Schutzarten). Sie weisen den Kunden in den Betrieb der Anlagen ein (Nutzereinweisung). Sie bewerten die Vorgehensweise bei Bearbeitung der Kundenaufträge im Hinblick auf die Optimierung der Arbeitsabläufe zukünftiger Aufträge.
Arbeitsblatt zu LF 5 erstellenElektrotechnische Systeme analysieren und prüfen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, elektrotechnische Systeme zu analysieren und zu prüfen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich auftragsbezogen und im Gespräch mit den Kunden über Fehlersymptome in elektrischen Anlagen und Geräten. Sie nutzen dabei Betriebsanleitungen, auch in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler planen und organisieren die Auftragsrealisierung. Sie werten Gesprächsprotokolle aus, analysieren die Symptome und grenzen die Fehler ein (Fehlersuchstrategien). Die Schülerinnen und Schüler wählen Prüf- und Messmittel zur Fehlerdiagnose aus (Mess- und Prüfmittel). Dabei unterscheiden sie Signale nach Form, Bandbreite und Übertragungsgeschwindigkeit. Die Schülerinnen und Schüler führen Sichtprüfungen, Erprobungen und Messungen an Komponenten von Anlagen durch (Vorschriften des Arbeits- und Gesundheitsschutzes). Sie nutzen Stromlauf- und Signalflusspläne sowie Gerätedokumentationen und wenden Fehlersuchstrategien an (Sensoren, Aktoren). Sie führen Reparatur-, Einstellungs- und Justierarbeiten an fehlerhaften Anlagen und Geräten durch. Sie nehmen Messwerte und Signalverläufe auf und beurteilen diese im Hinblick auf eine ordnungsgemäße und betriebssichere Funktion (Fehler in Energie- und Informationsflüssen, Verfahren zur Messung elektrischer und nichtelektrischer Größen). Die Schülerinnen und Schüler überprüfen Teilfunktionen, kontrollieren die instand gesetzten Anlagen und Geräte und dokumentieren die Messergebnisse mit Hilfe von Informationssystemen (Schnittstellen für analoge und digitale Signale). Sie beschreiben Auffälligkeiten an Komponenten und beurteilen den Einfluss auf das Gesamtsystem (Geräte- und Anlagenprüfung). Sie bereiten die Unterlagen (Aufmaß analog und digital) zur Erstellung von Rechnungen vor und übergeben die instand gesetzten Anlagen. Sie demonstrieren die Funktionsfähigkeit der Anlagen und weisen die Kunden auf die Fehlerursachen hin. Sie beraten die Kunden nach ökonomischen Aspekten über die Art der Fehlerbehebung, erstellen Materiallisten und schätzen den Arbeitsaufwand für Reparaturaufträge ein. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Analysen und Prüfungen elektrotechnischer Systeme und leiten daraus Verbesserungsmöglichkeiten für zukünftige Aufträge ab.
Arbeitsblatt zu LF 6 erstellenSteuerungen und Regelungen für Systeme programmieren und realisieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Steuerungen und Regelungen für Systeme auftragsbezogen zu programmieren und zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenaufträge zur Steuerung und Regelung von Geräten und Anlagen. Sie informieren sich über Möglichkeiten zur Umsetzung der Kundenanforderungen. Dazu nutzen sie verschiedene Informationsquellen, auch in fremder Sprache (Komponenten der Steuerungs- und Regelungstechnik, Sensoren und Aktoren, Signal- und Datenübertragungssysteme). Sie formulieren und dokumentieren die wesentlichen zu erbringenden Leistungen (Lasten- und Pflichtenheft). Die Schülerinnen und Schüler planen, auch in Teamarbeit, Steuerungen und Regelungen und wägen verschiedene Lösungsansätze unter Beachtung von Kundenvorgaben und Randbedingungen gegeneinander ab. Die Schülerinnen und Schüler wählen eine unter ökonomischen und ökologischen Aspekten optimierte Lösung aus. Dabei berücksichtigen sie Normen und Sicherheitsvorschriften. Die Schülerinnen und Schüler realisieren Steuerungen und Regelungen. Sie programmieren und parametrieren die Komponenten der Anlagen. Sie konfigurieren die Anlagen und passen die Funktion von Komponenten und Teilsystemen den Nutzungsbedingungen an (Bussysteme und deren spezifische Einsatzgebiete, Gebäudesystemtechnik). Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Programmabläufe, die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und die Funktion der Steuerungen und Regelungen auf Grundlage des Auftrages. Sie analysieren unter Einbeziehung von Diagnosesystemen Fehler und beheben diese (Programmieralgorithmen, Diagnosesysteme). Die Schülerinnen und Schüler übergeben die Steuerungen und Regelungen sowie die dazu erstellten Dokumentationen und weisen in die Nutzung ein. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen und bewerten, auch im Team, die verschiedenen Lösungswege. Sie geben Feedback und leiten daraus Verbesserungsmöglichkeiten für zukünftige Aufträge ab.
Arbeitsblatt zu LF 7 erstellenEnergiewandlungssysteme auswählen und integrieren
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Energiewandlungssysteme auszuwählen und zu integrieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Aufträge hinsichtlich kundenspezifischer Anforderungen an Energiewandlungssysteme. Dazu informieren sich über die Eigenschaften verschiedener Energiewandlungssysteme (Drehfrequenzsteuerung, Stromrichter). Die Schülerinnen und Schüler planen Energiewandlungssysteme unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer Anforderungen, Normen und Vorschriften (Schutzeinrichtungen, Anlass- und Bremsverfahren). Die Schülerinnen und Schüler wählen die Geräte, Baugruppen und Schutzeinrichtungen (elektromechanische Komponenten, Arten von Motoren, Bauformen, Betriebsarten, Schutzarten) unter Berücksichtigung der Kundenvorgaben sowie nach funktionalen, wirtschaftlichen und nachhaltigen Aspekten (Energieeffizienzklassen) aus und dimensionieren diese. Die Schülerinnen und Schüler installieren und erweitern Energiewandlungssysteme. Sie nehmen die Systeme in Betrieb und stellen Parameter ein. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Funktion der Energiewandlungssysteme, nehmen eine systematische Fehlersuche vor und beseitigen Fehler. Sie erstellen Dokumentationen zu den Energiewandlungssystemen, erläutern den Kunden deren Leistungsmerkmale und weisen in die Nutzung ein (Elektromagnetische Verträglichkeit). Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihr Vorgehen bei der Auswahl und der Integration von Energiewandlungssystemen und leiten daraus Verbesserungen für zukünftige Aufträge ab. Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
Arbeitsblatt zu LF 8 erstellenKommunikation von Systemen in Wohn- EG und Zweckbauten planen und realisieren
Zeitrichtwert: 100 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, die Kommunikation von Systemen in Wohn- und Zweckbauten zu planen und zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenaufträge zu Kommunikationssystemen. Sie stimmen die Kundenwünsche mit den betrieblichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Anforderungen ab. Sie informieren sich über die Möglichkeiten verschiedener Kommunikationssysteme, auch in fremder Sprache und unter Zuhilfenahme digitaler Medien. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Komponenten von Kommunikations- und Bussystemen für Wohn- und Zweckbauten unter den Aspekten Leistungsfähigkeit, Komfort sowie Zukunftsorientierung und entwerfen Lösungsvorschläge. Dazu stimmen sie mit den Kunden ein ressourcenschonendes Energiemanagement (Nachhaltigkeit) und eine Visualisierung zur Darstellung der Daten und Anlagezustände ab. Sie entscheiden sich in Absprache mit den Kunden für einen Vorschlag und wählen Komponenten unter Berücksichtigung ihrer Schnittstellen aus. Die Schülerinnen und Schüler installieren, parametrieren und programmieren die Kommunikationssysteme (Personenrufanlagen, Telekommunikationsendgeräte und -anlagen, Gefahrenmeldeanlagen, Gebäudesystemtechnik, Antennen- und Breitbandkommunikationsanlage). Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Kommunikationssysteme auf ihre Funktionen, führen eine systematische Fehlersuche durch und beheben Fehler. Sie erstellen Dokumentationen auf der Grundlage von Messprotokollen und technischen Prüfungen. Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Kunden die Bedienung der Systeme und weisen auf Serviceleistungen hin (Kundenberatung und -einweisung). Sie bewerten ihre Lösung im Hinblick auf zukünftige Aufträge.
Arbeitsblatt zu LF 9 erstellenElektrische Geräte und Anlagen der Hau- EG stechnik planen, in Betrieb nehmen und übergeben
Zeitrichtwert: 100 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, elektrische Geräte und Anlagen der Haustechnik zu planen, in Betrieb zu nehmen und zu übergeben. Die Schülerinnen und Schüler ermitteln in Kundengesprächen Anforderungen an die Haustechnik. Sie informieren sich über Auswahlkriterien und Anwendungsmöglichkeiten von elektrischen Anlagen (Wärmepumpen, Klimaanlagen, Beleuchtungsanlagen) und Geräten der Haustechnik (Elektrohausgeräte, Warmwassergeräte). Sie berücksichtigen dabei energietechnische, ökologische und ökonomische Aspekte (Nachhaltigkeit, EU-Energieverbrauchskennzeichnung). Die Schülerinnen und Schüler planen die Anlagen und Systeme der Haustechnik sowie des inneren und äußeren Blitzschutzes. Dabei berücksichtigen sie entsprechende Normen und Bestimmungen. Die Schülerinnen und Schüler wählen die für die Kunden geeigneten Geräte und Anlagen aus. Die Schülerinnen und Schüler führen die Elektroinstallation von Geräten und Anlagen der Haustechnik durch und nehmen diese in Betrieb. Sie schließen die erforderlichen Teilkomponenten an wasser-, abwasser- und luftführende Rohrleitungssysteme an. Sie wenden die Normen und Vorschriften zum Anschluss von elektrischen Geräten an Rohrsysteme an und beachten die Sicherheitsbestimmungen. Sie richten Anlagen nach Kundenwünschen ein und stellen Hausgeräte auf. Sie errichten und prüfen den inneren Blitzschutz. Sie wechseln defekte Komponenten und Geräte aus und entsorgen diese sowie Restmaterialien fachgerecht. Schadstoffhaltige Komponenten und Geräte entsorgen sie umweltgerecht. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die ordnungsgemäßen Funktionen ihrer Installationen anhand der vorgeschriebenen Prüfungen sowie der Kundenanforderungen. Sie erläutern den Kunden die Bedienung und beraten bezüglich notwendiger Instandhaltungsarbeiten (Wartungsverträge). Sie dokumentieren und bewerten die Messergebnisse (Prüfprotokolle). Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Planung, Inbetriebnahme und Übergabe elektrischer Geräte sowie Anlagen und leiten Verbesserungen hinsichtlich zukünftiger Aufträge ab.
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenEnergietechnische Systeme errichten, in EG Betrieb nehmen und instand halten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, energietechnische Systeme zu errichten, in Betrieb zu nehmen und instand zu halten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenaufträge hinsichtlich ihrer Anforderungen an energietechnische Systeme. Dazu informieren sie sich über Möglichkeiten zur Bereitstellung von elektrischer Energie unter den Aspekten Versorgungssicherheit und Zukunftsorientierung. Sie analysieren Netze und dezentrale sowie regenerative Energieversorgungssysteme und beraten Kunden über die Möglichkeiten der Nutzung unter ökonomischen und ökologischen Aspekten (Netzformen, Aufbau und Schaltgruppen von Drehstromtransformatoren, Wechselrichter, unterbrechungs- und störungsfreie Stromversorgung, Kompensation). Die Schülerinnen und Schüler planen energietechnische Systeme unter Berücksichtigung der zur Errichtung erforderlichen Vorschriften, Regeln und Normen. Die Schülerinnen und Schüler wählen die Geräte, Baugruppen und Schutzeinrichtungen unter funktionalen sowie wirtschaftlichen Aspekten aus und dimensionieren diese (öffentliche und private Ladestationen sowie Ladepunkte für Elektromobilität, Fotovoltaik, Speichertechniken für regenerative Energien). Die Schülerinnen und Schüler errichten Energieversorgungssysteme und nehmen diese unter Beachtung von sicherheitstechnischen Vorschriften in Betrieb. Sie führen Schalthandlungen sowie Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in Energieeinspeisungssystemen unter Berücksichtigung von Sicherheitsvorschriften durch (Vorschriften für Schalthandlungen und das Errichten von Energieeinspeisungssystemen, Schaltgeräte). Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Funktion der energietechnischen Systeme. Sie erstellen eine Dokumentation, übergeben die Anlage den Kunden und weisen diese in die Nutzung ein. Sie erläutern die Leistungsmerkmale und weisen auf Gewährleistungsansprüche hin. Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Vorgehensweise bei Bearbeitung der Kundenaufträge im Hinblick auf die Optimierung des Arbeitsablaufes zukünftiger Aufträge.
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenEnergie- und gebäudetechnische Anla- EG gen planen und realisieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, energie- und gebäudetechnische Anlagen auftragsbezogen zu planen, zu realisieren und zu übergeben. Die Schülerinnen und Schüler werten Kundenaufträge zu energie- und gebäudetechnischen Anlagen hinsichtlich ihrer Anforderungen aus. Sie informieren sich über fachliche Vorgaben (Projektauswertung, Normen, Vorschriften und Regeln), auch in fremder Sprache. Sie leiten wesentliche Projektziele aus den Aufträgen ab und benennen diese in Fachsprache. Die Schülerinnen und Schüler planen die Auftragsdurchführung und entwickeln Lösungsansätze. Dabei übernehmen sie Verantwortung für die Projektorganisation sowie die Abstimmung der Arbeitsprozesse. Sie definieren Ziele, analysieren und strukturieren Aufgaben im Hinblick auf ihre Durchführbarkeit und berücksichtigen die Einsatzgebiete (Zeit- und Arbeitsplanung, Projektmanagement, Bauwerksdatenmodellierung). Die Schülerinnen und Schüler wählen Komponenten für energie- und gebäudetechnische Anlagen aus (Energie- und Gebäudeanlagen, Antennen- und Breitbandkommunikationsanlagen). Die Schülerinnen und Schüler errichten energie- und gebäudetechnische Anlagen, nehmen diese in Betrieb und prüfen Teil- und Gesamtfunktionen. Sie erstellen und modifizieren Projektdokumentationen und nutzen dazu auch fremdsprachige Unterlagen sowie aktuelle Informations- und Kommunikationsmedien. Sie dokumentieren fortlaufend den Projektfortschritt (Projektdokumentation). Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren und übergeben die Anlagen an die Kunden und demonstrieren Aufbau und Funktion. Dabei weisen sie auf Umweltverträglichkeit und spätere Recyclingmöglichkeiten hin (Entsorgungsprotokolle und -nachweise). Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Projektergebnisse und Handlungsprozesse unter arbeitsorganisatorischen, technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten. Sie analysieren und beurteilen den Projektverlauf (Projektbeurteilung, Qualitätssicherung).
Arbeitsblatt zu LF 12 erstellenEnergie- und gebäudetechnische Sys- EG teme anpassen und dokumentieren
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, energie- und gebäudetechnische Systeme auftragsbezogen anzupassen und zu dokumentieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenaufträge zur Anpassung energie- und gebäudetechnischer Systeme. Dazu informieren sie sich, auch unter Einsatz digitaler Medien, über die erforderlichen Komponenten und Schnittstellen (Betriebsanleitungen, Schaltpläne und technische Schnittstellen von Funktionseinheiten). Fremdsprachige technische Dokumentationen werten sie unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln aus. Die Schülerinnen und Schüler planen die Änderung der energie- und gebäudetechnischen Systeme gemäß Kundenvorgaben. Dazu erfassen und erstellen sie technische Unterlagen (Bauwerksdatenmodellierung). Die Schülerinnen und Schüler wählen unter technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten eine Lösung zur Anpassung energie- und gebäudetechnischer Systeme aus. Die Schülerinnen und Schüler führen Anpassungen in energie- und gebäudetechnischen Anlagenkomponenten und Systemen durch. Dabei prüfen sie Teil- und Gesamtfunktionen der bestehenden Anlagen, analysieren Störungen und wenden Methoden und Strategien zur systematischen Fehlersuche und Fehlerbeseitigung (Fehlerbaum) an. Sie analysieren und bewerten in Intervallen den Projektfortschritt. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Funktionen der geänderten Kundenanlagen (Funktionsprüfung), bereiten Einweisung und Übergabe vor (Informations- und Kommunikationsmedien) und führen diese durch. Die Schülerinnen und Schüler diskutieren und bewerten den Prozessablauf und ihre Arbeitsergebnisse unter arbeitsorganisatorischen, technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten (Projektauswertung) und erörtern mögliche Optimierungspotentiale (Wissensmanagement). Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik
Arbeitsblatt zu LF 13 erstellenSteuerungs- und Kommunikationssys- AT teme planen und einbinden
Zeitrichtwert: 100 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Steuerungs- und Kommunikationssysteme zu planen und einzubinden. Die Schülerinnen und Schüler analysieren betriebliche Aufträge zu Steuerungs- und Kommunikationssystemen. Dazu informieren sie sich über Techniken zum Datenaustausch zwischen einzelnen Systemkomponenten, auch unter Einbeziehung fremdsprachiger Informationsquellen (Netzwerksysteme, -komponenten und -topologien, Übertragungsmedien). Die Schülerinnen und Schüler planen Kommunikations- und Steuerungssysteme. Sie kommunizieren dazu mit den am Prozess Beteiligten und treffen Absprachen und Vereinbarungen (Produktionsplanung und -steuerung zu übergeordneten Datenbanksystemen, serviceorientierte Architektur, Mensch-Maschine-Schnittstelle). Sie wählen entsprechend den Prozessanforderungen Kommunikationssysteme und Schnittstellenkomponenten aus (Echtzeitfähigkeit, Zugriffsverfahren und Protokolle, Netz- und Stationsadressen). Die Schülerinnen und Schüler vernetzen dezentrale Steuerungssysteme mit übergeordneten Systemen (Monomaster- und Multimastersysteme). Unter Berücksichtigung der Betriebs- und Anlagensicherheit installieren, konfigurieren und parametrieren sie Anwendersoftware für übergeordnete Systeme sowie für Maschinen- und Prozesssteuerungen (Zugriffsrechte, Datensicherheit). Dazu setzen sie Instrumente zur Programmentwicklung, Datenverwaltung und Visualisierung ein. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die installierten Systeme, stellen mögliche Fehler bei der Datenübertragung fest, wählen Maßnahmen zur Fehlerlokalisierung aus und beheben Fehler (Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität). Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Kunden die Bedienung der Steuerungs- und Kommunikationssysteme und weisen auf Serviceleistungen hin. Sie dokumentieren die Arbeitsergebnisse (tabellarische und grafische Messdatenpräsentation). Sie bewerten ihren Lösungsweg im Hinblick auf zukünftige Aufträge.
Arbeitsblatt zu LF 9 erstellenSysteme der Automatisierungstechnik AT installieren, in Betrieb nehmen und übergeben
Zeitrichtwert: 100 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Systeme der Automatisierungstechnik zu installieren, in Betrieb zu nehmen und zu übergeben. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich im Rahmen von betrieblichen Aufträgen über die Installation von Automatisierungskomponenten und analysieren Verfahren zur Inbetriebnahme von automatisierten Systemen. Die Schülerinnen und Schüler planen im Team die Arbeitsschritte zur Installation von Automatisierungskomponenten sowie der Inbetriebnahme von automatisierten Systemen (Zeit-, Ressourcen- und Personalmanagement). Die Schülerinnen und Schüler legen sich auf eine Vorgehensweise zur Installation und Inbetriebnahme fest. Die Schülerinnen und Schüler verknüpfen Komponenten zu funktionsfähigen Automatisierungssystemen (Umrichter- und Reglerparametrierung) und führen die Inbetriebnahme durch (Prozessvisualisierung, Prozesssteuerung über Mensch-Maschine-Schnittstellen). Sie setzen prozessbedingte Änderungen an Steuerungen und Regelungen um (analoge, digitale und programmierbare Sensoren), nutzen die Möglichkeiten von analogen und digitalen Diagnosesystemen (Diagnoseverfahren) und interpretieren Funktions- und Fehlerprotokolle (systematische Fehlersuche, Fehlermöglichkeitsanalyse). Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren arbeitsteilig die Funktionen der in Betrieb zu nehmenden Systemkomponenten (Hard- und Softwarekomponenten) mit Hilfe der technischen Unterlagen (Onlinehilfe), auch in fremder Sprache. Sie überprüfen Anlagen nach Qualitätsmerkmalen, erstellen Inbetriebnahmeprotokolle sowie Betriebsanleitungen (technische Dokumentationen). Sie überprüfen die Funktion der Sicherheitseinrichtungen. Dabei beachten sie die Betriebssicherheit sowie die Vorschriften des Gesundheits- und Arbeitsschutzes. Sie übergeben die Anlagen an die Kunden (Nutzereinweisung, Gewährleistung, Kunden-Lieferanten-Beziehung). Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und bewerten ihren Arbeitsprozess im Hinblick auf die Optimierung des Arbeitsablaufes zukünftiger Projekte.
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenSysteme der Automatisierungstechnik AT instand halten, dokumentieren und optimieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Systeme der Automatisierungstechnik instand zu halten, zu dokumentieren und zu optimieren. Die Schülerinnen und Schüler nehmen betriebliche Aufträge zur Wartung, Optimierung und Reparatur an (Ein- und Ausgabekomponenten). In Kundengesprächen ermitteln sie Optimierungspotentiale, erkundigen sich über bereits bekannte Fehler und grenzen mögliche Fehlerursachen ein (vorbeugende Instandhaltung, Wartung, Fehlersuchalgorithmen, Diagnosesysteme). Sie informieren sich anhand von Schaltplänen und technischen Unterlagen über die Funktionen und Komponenten der Automatisierungssysteme (Anlagendokumentation) sowie über die gesetzlichen Auflagen der Instandhaltung. Die Schülerinnen und Schüler planen die notwendigen Wartungs- und Inspektionstätigkeiten sowie eine systematische Fehlersuche und -analyse. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Umweltschutzes sowie der sicherheitstechnischen Vorschriften (Nachhaltigkeit, umweltgerechte Entsorgung defekter Komponenten) für ein Vorgehen. Die Schülerinnen und Schüler führen Wartungen sowie Fehlersuche durch und beheben Fehler. Sie dokumentieren die Ergebnisse anhand eines Prüfprotokolls und erstellen Fehleranalysen. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Funktionen der Automatisierungssysteme. Die Ergebnisse bereiten sie mit Hilfe informationstechnischer Systeme statistisch auf (technische Dokumentationen, Inbetriebnahmeprotokoll, Instandsetzungsprotokoll). Die Schülerinnen und Schüler beraten die Kunden basierend auf ihrer Fehleranalyse bezüglich ökonomisch zweckdienlicher Veränderungen (Qualitätssicherungsverfahren, Instandhaltungskosten, Ausfallkosten, Gewährleistung). Sie bewerten ihr Vorgehen hinsichtlich zukünftiger Instandhaltungsaufträge.
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenSysteme der Automatisierungstechnik AT planen und realisieren
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Systeme der Automatisierungstechnik zu planen und zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler werten betriebliche Aufträge hinsichtlich ihrer Anforderungen an Systeme der Automatisierungstechnik aus. Sie informieren sich über fachliche Vorgaben (Projektauswertung, Normen, Vorschriften und Regeln), auch in fremder Sprache. Sie leiten wesentliche Projektziele aus den Aufträgen ab und benennen diese in Fachsprache. Die Schülerinnen und Schüler planen Projekte für die Errichtung und Änderung von Automatisierungssystemen nach Kundenvorgaben. Sie strukturieren ihre Planungsschritte und analysieren diese in Hinblick auf die Durchführbarkeit (Pflichtenheft, Projektmanagement, Handbücher, Applikationen, Regelwerke, Anlagen- und Produktgestaltung) und das Qualitätsmanagement. Die Schülerinnen und Schüler wägen verschiedene Lösungsansätze gegeneinander ab und wählen anhand fachlicher Kriterien eine Lösung aus. Die Schülerinnen und Schüler errichten Automatisierungsanlagen, nehmen diese in Betrieb und prüfen Teil- und Gesamtfunktionen. Dazu erstellen sie technische Unterlagen sowie Arbeitsorganisations- und Zeitmodelle und kalkulieren die Kosten. Sie wenden Instrumente des Qualitätsmanagements an (Normen, Bestimmungen und Vorschriften, Programmerstellung, Wirtschaftlichkeit). Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren in Intervallen den Projektfortschritt und passen das weitere Vorgehen an. Sie übergeben die Anlagen an die Kunden und demonstrieren deren Aufbau und Funktion. Dabei weisen sie auf Umweltverträglichkeit und spätere Recyclingmöglichkeiten hin (Entsorgungsprotokolle und -nachweise). Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Projektablauf und bewerten diesen hinsichtlich zukünftiger Projekte.
Arbeitsblatt zu LF 12 erstellenSysteme der Automatisierungstechnik AT anpassen und dokumentieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Systeme der Automatisierungstechnik auftragsbezogen anzupassen und zu dokumentieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren betriebliche Arbeitsaufträge zur Anpassung von Automatisierungsanlagen. Dazu informieren sie sich, auch unter Einsatz digitaler Medien, über die erforderlichen Komponenten und Schnittstellen der Automatisierungstechnik (Betriebsanleitungen, Schaltpläne und technische Schnittstellen von Funktionseinheiten), auch in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler planen auftragsbezogene Änderungen von Automatisierungsanlagen. Dazu erfassen und erstellen sie technische Unterlagen. Die Schülerinnen und Schüler wählen unter technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten eine Lösung zur Anpassung der Automatisierungssysteme aus. Die Schülerinnen und Schüler führen Anpassungen in Automatisierungssystemen und an Anlagenkomponenten durch. Dabei prüfen sie Teil- und Gesamtfunktionen, analysieren Störungen und wenden Methoden und Strategien zur systematischen Fehlersuche und Fehlerbeseitigung (Fehlerbaum) an. Sie analysieren und bewerten in Intervallen den Projektfortschritt. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Funktionen der geänderten Automatisierungsanlagen (Funktionsprüfung), bereiten Einweisung und Übergabe vor (Informations- und Kommunikationsmedien) und führen diese durch. Die Schülerinnen und Schüler diskutieren und bewerten den Prozessablauf und ihre Arbeitsergebnisse unter arbeitsorganisatorischen, technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten (Projektauswertung) und erörtern mögliche Optimierungspotentiale (Wissensmanagement).
Arbeitsblatt zu LF 13 erstellenHäufige Fragen zu Elektroniker
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