Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Verfahrensmechaniker Glastechnik

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 11 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
11 Lernfelder
Regeldauer
36 Monate
Zuständigkeit
IH
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Verfahrensmechaniker Glastechnik im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Prozess- und Arbeitsabläufe für die Glaserzeugung planen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Prozess- und Arbeitsabläufe für die Glaserzeugung zu planen und darzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren anhand eines Arbeitsauftrags die betriebliche Struktur. Für die Arbeitsprozesse der Glaserzeugung erfassen sie die Sicherheitsaspekte und die Maßnahmen für den Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über relevante Vorschriften, Sicherheits- und Nachhaltigkeitsaspekte (Betriebsanweisungen, Sicherheitszeichen und Gefahrstoffsymbole, Sicherheitsdatenblätter, Arbeits- und Umweltschutz, persönliche Schutzausrüstung) sowie allgemeine und betriebliche Qualitätsstandards auch mit Hilfe digitaler Medien. Sie bewerten die Informationen und deren Quellen und überprüfen die Validität der Informationen. Für die Präsentation der Ergebnisse vergleichen sie Präsentationstechniken. Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen strukturierten Betriebsplan (Organigramme, Skizzen, Zeichnungen) und setzen hierzu auch digitale Werkzeuge ein. Sie berücksichtigen dabei Arbeitssicherheit, Vorschriften, Nachhaltigkeit sowie Qualitätsanforderungen. Sie betrachten sowohl den gesamten Glaserzeugungsprozess als auch Teilbereiche der einzelnen Prozessschritte. Sie ordnen Werkzeuge, Prüf- und Hilfsmittel dem Betriebsplan zu. Die Schüler und Schülerinnen präsentieren den erarbeiteten Betriebsplan unter Einsatz von Präsentationstechniken, auch mit Hilfe digitaler Medien, und berücksichtigen dabei die Rahmenbedingungen und Präsentationsregeln sowie die Vorschriften zum Datenschutz und zum Urheberrecht. Im Team vergleichen und diskutieren sie die erstellten Betriebspläne und arbeiten Unterschiede heraus. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen und reflektieren im kooperativen Austausch ihre Ergebnisse. Sie korrigieren Fehler sowohl im Betriebsplan als auch in der Präsentation. Sie entwickeln ein Verständnis für adressatengerechte Präsentationen und eine wertschätzende Kommunikation.

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Roh-, Werk- und Hilfsstoffe annehmen, transportieren und lagern sowie Gemenge herstellen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Roh-, Werk- und Hilfsstoffe anzunehmen, zu transportieren und zu lagern sowie Rohstoffgemenge nach Auftrag herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Arbeitsauftrag zur Herstellung eines homogenen Gemenges unter Verwendung technischer Dokumente, auch in einer fremden Sprache. Dabei verschaffen sie sich einen Überblick über die technische Ausstattung eines Gemengehauses sowie über die Prozessabläufe. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich im Team über die Schritte zur Herstellung von Gemengesätzen für verschiedene Glasarten (Kalk-Natron-Silikatglas, Borosilikatglas, Quarzglas) auch mit Hilfe digitaler Medien. Sie verschaffen sich einen Überblick über die benötigten Rohstoffe einschließlich Scherben und informieren sich über den Aufbau von Gemengeanlagen für verschiedene Produktionsmengen. Sie setzen sich mit Unfallverhütungsmaßnahmen (persönliche Schutzausrüstung und Gefahrstoffsymbole) sowie mit umweltschützenden Maßnahmen auseinander. Die Schülerinnen und Schüler planen die Arbeitsabläufe innerhalb des Gemengehauses unter Berücksichtigung der Qualitätsanforderungen der Rohstoffe sowie der örtlichen Gegebenheiten. Sie wählen Transportmittel (pneumatische Systeme, mechanische Systeme) sowie Lagersysteme (Massefluss-, Kernflusssilos) aus. Sie entscheiden sich für Dosier- und Mischanlagen (Zwangsmischer, Freifallmischer) und wählen Betriebs- und Hilfsstoffe aus. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren den Rohstoffeingang und überprüfen die Rohstoffe hinsichtlich verschiedener Kriterien (Masse, Farbe, Feuchtigkeit, Reinheit, Korngröße) sowie die Gemengefeuchte. Sie kontrollieren und reinigen die Rohstoffsilos, Waagen, Dosiereinheiten, Mischer und Transportmittel. Sie führen Berechnungen (Rohstoffmengen, -verhältnisse, Rohstofffeuchte) durch. Sie dokumentieren ihre Ergebnisse in einem Prüfprotokoll und stellen die Qualität des Gemenges nachhaltig sicher. Die Schülerinnen und Schüler stellen das Rohstoffgemenge gemäß dem Gemengesatz und unter Beachtung der vorgegebenen Qualitätsstandards her. Sie verwenden auch pneumatische Steuerungen (logisch UND und ODER, doppeltwirkender Zylinder) zur Gewährleistung des Materialflusses. Sie beachten die Unfallverhütungsvorschriften sowie die Vorschriften zum Gesundheitsschutz (Atemschutz und Schutzbrille) und gehen vorschriftsmäßig mit Gefahrstoffen (Läuterungsmittel und Farbstoffe) um. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Arbeitsergebnisse, auch mit Hilfe digitaler Medien und reflektieren den Gemengeherstellungsprozess. Sie vergleichen und bewerten ihre Ergebnisse und diskutieren mögliche Verbesserungen. Dabei argumentieren sie sachlich und präzise und wenden Berufssprache adressatengerecht an. 1. Ausbildungsjahr

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Lernfeld 3
unbekannt

Glaserzeugung überwachen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Glasschmelzen zu erzeugen und den Schmelzprozess zu überwachen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Produktionsauftrag sowie dazugehörige technische Dokumente hinsichtlich Rezeptur, Menge und Spezifikation des zu produzierenden Glases. Hierzu berücksichtigen sie die innerbetrieblichen analogen und digitalen Kommunikationswege. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Struktur (kristalline und amorphe Stoffe, Glasnetzwerk) und die Zusammensetzung von Gläsern (Netzwerkbildner, Flussmittel und Stabilisatoren, Läutermittel, Färbe- und Entfärbemittel). Sie verschaffen sich einen Überblick über den Einfluss der eingesetzten Rohstoffe auf den Schmelzprozess (Dichte, Viskositätsverhalten), auch in einer Fremdsprache. Sie informieren sich über die Zuführung des Rohstoffgemenges zum Schmelzaggregat (Einlegevorbau, Einlegemaschine), chemische Reaktionen im Schmelzprozess (Zersetzungs- und Glasbildungsreaktionen, Schmelzverlust), Phasen im Schmelzprozess, Schmelzparameter (Temperaturprofile, Strömungsprofile, Tonnage) und Qualitätskontrollen während des Schmelzprozesses. Die Schülerinnen und Schüler planen den Schmelzprozess. Hierzu wählen sie unter Berücksichtigung von Rezeptur, Tonnage und Spezifikation des Glases Rohstoffe aus und berechnen die Glaszusammensetzung (Glasfaktoren, Glasberechnung). Dabei berücksichtigen sie Qualitäts-, Kosten- und Nachhaltigkeitsaspekte. Unter Berücksichtigung der Energieeffizienz legen sie Schmelzparameter sowie Mess- und Prüfverfahren (Überprüfung der Viskosität, Dichte, Einschlüsse, Blasen und Gispen, Schlieren, Missfärbungen) zur Prozessüberwachung fest. Die Schülerinnen und Schüler erzeugen eine Glasschmelze unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Sie führen das Rohstoffgemenge dem Schmelzofen zu (Vorwärmen, Einlegen), stellen Betriebsdaten ein, steuern Temperaturprofile (Temperatur-Viskositäts-Kurve) und überwachen den Temperaturverlauf und den Läuterprozess. Sie dokumentieren Prozessdaten analog und digital und reagieren auf Abweichungen. Die Schülerinnen und Schüler führen optische Kontrollen von Schmelzproben durch und messen die Dichte und die Viskosität. Sie dokumentieren ihre Ergebnisse auch digital unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren im Team den Schmelzprozess hinsichtlich der geforderten Spezifikationen. Sie diskutieren Verbesserungsmöglichkeiten bezüglich technischer Durchführung, Erreichen der vorgegebenen Schmelzparameter, Qualität, Energieeffizienz und Ressourcenschonung und schlagen Maßnahmen zur Fehlervermeidung vor.

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Bauteile aus Metall für die Glaserzeugung herstellen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Bauteile aus metallischen Werkstoffen herzustellen und zu Baugruppen zu montieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren innerbetriebliche Aufträge zur Fehlerbehebung und Neuinstallation von Bauteilen sowie die örtlichen Anforderungen. Dafür verwenden sie technische Dokumentationen (Zeichnungen, Arbeitspläne, Installationsanweisungen) und fertigen Skizzen an. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die benötigten Materialeigenschaften der Bauteile. Sie ermitteln anhand von technischen Unterlagen, Zeichnungen und Skizzen, auch in fremder Sprache, Fertigungsverfahren zur Herstellung und Instandsetzung der Bauteile. Sie recherchieren mit Hilfe analoger und digitaler Medien den Einsatz von Hilfs- und Betriebsstoffen auch zur Wartung und Pflege der verwendeten Maschinen. Die Schülerinnen und Schüler verwenden auch fremdsprachige Unterlagen und berücksichtigen die Aspekte der Nachhaltigkeit. Sie erkunden gesetzliche Vorschriften zur Gestaltung des Arbeitsplatzes und -raumes sowie ergonomische und ökologische Erfordernisse. Sie recherchieren Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit. Sie entwickeln Strategien zur Bewältigung von Belastungen am Arbeitsplatz (Stress, Burnout) und Konflikten (Mobbing). Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellungsschritte und erstellen einen Arbeitsplan unter Einbeziehung aller vor- und nachgelagerten Betriebsteile. Sie entscheiden sich für Fertigungsverfahren (Feilen, Sägen, Bohren, Biegen, Gewindeschneiden) unter Berücksichtigen der Eigenschaften des verwendeten Materials und wählen Werkzeuge und Prüfmittel aus. Dabei berechnen sie relevante Betriebsparameter (Drehzahl, Bohrlochabstände, Verschnitt). Die Schülerinnen und Schüler richten ihren Arbeitsplatz ein und beachten dabei die Auswirkungen auf ihre Leistungsfähigkeit sowie ihre Resilienz, auch als Team. Sie stellen das Bauteil unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit nach Auftrag her. Dabei achten sie auf den schonenden Einsatz der Werkzeuge und Maschinen. Sie dokumentieren ihr Vorgehen und die verwendeten Werkzeuge in einem Protokoll. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihr Bauteil durch optische Sichtkontrollen (Passgenauigkeit, Funktionsfähigkeit, Sicherheit, Kantenqualität, Oberflächenbeschaffenheit). Sie überprüfen das Bauteil auf Maßhaltigkeit mit Hilfe von Mess- und Prüfmitteln (Messschieber, Lehre, Toleranzen). Sie achten auf Sauberkeit an der Maschine und an Ihrem Arbeitsplatz. Im Anschluss führen sie die Montage der Bauteile durch und berücksichtigen vor- und nachgelagerte Anbauteile. Die Schülerinnen und Schüler fertigen Prüfprotokolle an, auch mit Hilfe digitaler Medien, und reflektieren ihre Ergebnisse im Hinblick auf den Arbeitsplan und die Qualitätsanforderungen. Sie diskutieren Alternativen und Verbesserungsvorschläge im Dialog und nehmen konstruktives Feedback an. Dabei achten sie auf die Verwendung der Fachsprache und die Regeln der Kommunikation.

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Lernfeld 5
2. Ausbildungsjahr

Schmelzaggregate und -anlagen überwachen, reinigen und warten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Schmelzaggregate und -anlagen unter Berücksichtigung vor- und nachgelagerter Betriebsteile im Hinblick auf einen störungsfreien Betrieb zu überwachen, zu reinigen und zu warten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren innerbetriebliche Arbeitsaufträge zur Überwachung, Reinigung und Wartung von Anlageteilen und ermitteln durch Auswertung technischer Unterlagen (Reparatur- und Betriebsanleitungen, Betriebsanweisungen, Arbeitsanweisungen, Wartungspläne), auch in einer Fremdsprache, Wartungsumfänge und -intervalle. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich unter Nutzung digitaler und analoger Informationsquellen über den Aufbau von Schmelzaggregaten (anwendungsbezogene Bauart, Schmelzbereiche, Strömungsverläufe, feuerfeste Werkstoffe) und deren Arbeitsweise (diskontinuierlich, kontinuierlich, Energieträger, Temperatur- und Glasstandmessung) sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung. Sie ermitteln kritische Zonen (Hot Spots, Glasstandlinie, Strömungszonen) sowie Werkstoffe, Betriebsstoffe, Hilfsstoffe und Werkzeuge zur Überwachung, Reinigung und Wartung der Schmelzanlagen. Dabei berücksichtigen sie Aspekte der Arbeitseffizienz und der Arbeitssicherheit (laufende Produktion, stehende Produktion, Schutzeinrichtungen, vorbeugender Brandschutz, Sicherheitsvorschriften). Die Schülerinnen und Schüler erstellen Arbeitspläne für Überwachungs-, Reinigungs- und Wartungsarbeiten. Sie definieren Prüfkriterien und wählen Mess- und Diagnosegeräte (Thermoelement, Pyrometer), Werkstoffe, Betriebsstoffe, Hilfsstoffe und Werkzeuge unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit und der Ressourcenschonung aus und stellen die Verfügbarkeit sicher. Die Schülerinnen und Schüler führen Überwachungs-, Reinigungs- und Wartungsarbeiten unter Berücksichtigung der Unfallverhütungs- und Sicherheitsvorschriften aus. Sie protokollieren Mess-, Inspektions- und Wartungsergebnisse analog und digital unter Berücksichtigung der Datensicherheit. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen Sicherheits- und Schutzeinrichtungen, führen Justier- und Wartungsarbeiten nach Anleitung aus und veranlassen die Beseitigung von Störungen. Sie führen Reststoffe unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes der Abfallbeseitigung und der Wiederverwertung zu. Sie beschreiben gemäß betrieblichen Vorgaben erste Maßnahmen bei Unfall und Feuer. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren den störungsfreien Betrieb der Schmelzanlage und informieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Schichtübergabe sowie vor- und nachgelagerte Betriebsteile. Sie kommunizieren adressatengerecht und zielorientiert. In der Kommunikation verwenden sie die Fachsprache und berücksichtigen interkulturelle Unterschiede. Dabei nutzen sie analoge und digitale Kommunikationssysteme situationsgerecht und ressourcenschonend. Sie erkennen Störungen im Kommunikationsprozess und tragen zu ihrer Lösung bei. Die Schülerinnen und Schüler diskutieren die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Schmelzaggregate und -anlagen. Sie bewerten ihre Prüfprotokolle und machen konstruktive Vorschläge zur Verbesserung zur adressatengerechten Kommunikation und zur Effizienz von Arbeitsabläufen.

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Pneumatische steuer- und regelungstechnische Elemente einbauen, erweitern und prüfen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, pneumatische steuer- und regelungstechnische Elemente unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften einzubauen, zu erweitern und zu überprüfen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren pneumatische Anlagen, auftretende Störungen und abweichende Parameter sowie geplante Erweiterungen von steuer- und regelungstechnischen Elementen. Dafür verwenden sie anlagenbezogene Dokumentationen und klären die Einbindung anderer Abteilungen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über den regulären Steuer- und Regelablauf der Anlagen zur Herstellung des Ausgangszustandes. Dabei werten sie analoge und digitale Messwerte aus (Sensoren, Aktoren, Betriebsdruck) und gleichen diese mit Hilfe von technischen Dokumentationen (Betriebsanleitungen, Schaltpläne, Bauteillisten, Kennzeichnung von Komponenten, Technologieschemata und Lagepläne) ab. Zur Sicherstellung des korrekten Signalflusses verwenden sie Simulationsprogramme sowie digitale und fremdsprachige Medien. Unter Berücksichtigung der Sicherheitsvorschriften planen die Schülerinnen und Schüler nach Vorgaben die Maßnahme zur Wiederherstellung und zur Optimierung der Anlage. Hierfür erstellen sie Schaltpläne, auch mit Hilfe digitaler Medien, und simulieren rechnergestützt den Steuerungsablauf. Daraus leiten sie die Funktion der Anlage ab. Für die Herstellung der Ausgangslage der Anlage achten sie besonders auf die Wirkweise und Funktion von logischen Funktionen (UND, ODER, NICHT, Speicher). Sie überprüfen die Maßnahme hinsichtlich der Durchführbarkeit und der Notwendigkeit des Einbezugs anderer Abteilungen. Die Schülerinnen und Schüler führen die Beseitigung der Störung und Optimierungen an der Anlage durch. Dabei halten sie sich an die Vorgaben der Schaltpläne, Lagepläne und Technologieschemata. Die Schülerinnen und Schüler bauen Erweiterungen an einem Teststand auf und prüfen deren Funktion hinsichtlich der Vorgaben (Drosselung, Endlagendämpfung, Betriebsdruck, Einrichten von Sensoren). Die Erweiterung integrieren sie in die bestehende Anlage. Sie berücksichtigen den ressourcenschonenden Umgang von Verbrauchsmaterialien und Betriebsstoffen. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Funktionsfähigkeit der Anlage in dem sie diese in Betrieb nehmen und mit Hilfe von Funktionstabellen die logischen Funktionen der Steuerungen überprüfen. Sie achten auf einen störungsfreien Betrieb der Aktoren (Quetschungen, Kollisionen, Sauberkeit). Bei erneuten Störungen und abweichenden Parametern korrigieren sie diese selbstständig. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Ergebnisse, indem sie über die durchgeführten Arbeiten diskutieren und konstruktive Kritik akzeptieren. Sie schlagen, auch im Team, vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von Störfällen vor. Im Rahmen dieser Arbeit entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein für die Funktion von pneumatischen Anlagen.

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Produktionsanlagen für die Herstellung von industriellen Glasprodukten vorbereiten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Produktionsanlagen für die Herstellung von industriellen Glasprodukten vorzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Produktionsauftrag hinsichtlich des Warenein- und -ausgangs sowie der erforderlichen Arten von Umbauten, Nachrüstungen und Neuaufbauten der Produktionsanlagen. Sie informieren sich im Team über den Aufbau und die Funktionsweise der Werkzeuge, Maschinen und Anlagen zur Glasherstellung (Flachglasverfahren, Hohlglasverfahren), wofür sie auch digitale und fremdsprachliche Medien nutzen. Sie setzen sich mit den zum Betrieb der Anlagen notwendigen mit Kleinspannung (UND, ODER, NICHT, Speicher, Elektropneumatik) versorgten Baugruppen und Komponenten auseinander. Die Schülerinnen und Schüler berechnen die zugehörigen elektrischen Größen und informieren sich über die elektrischen Sicherheitsvorschriften (Sicherheitsregeln, Gefahren des elektrischen Stroms) und Maßnahmen zur Unfallverhütung. Die Schülerinnen und Schüler planen auftragsbezogen die Arbeitsschritte und Arbeitsabläufe. Sie wählen Betriebsmittel (Fließspeiser, Tropfenspeiser) und Betriebsstoffe unter Berücksichtigung der Fertigungsverfahren und betrieblichen Vorgaben aus, bereiten diese vor und stellen sie bereit. Sie prüfen die Beschaffung von Ersatzteilen und Neukomponenten. Sie führen Berechnungen (Tonnage, Produktionsmenge) durch und kontrollieren Einzelkomponenten. Dabei achten sie auf eine umweltgerechte Auswahl der Betriebsstoffe und deren Entsorgung. Für die Verlaufsplanung erstellen sie Checklisten, auch mit fremdsprachigen Inhalten. Die Schülerinnen und Schüler führen die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme von Anlagenteilen unter Berücksichtigung der einzuhaltenden Produktionstoleranzen durch und richten sie anhand ihrer Checkliste ein. Dazu wählen sie gemäß den Prozess- und Qualitätsanforderungen die Werkzeuge, Maschinen und Hilfsstoffe aus. Sie ermitteln und überprüfen die Prozessparameter (Dickenregulierung, Tropfenspezifikation) und stellen diese ein. Sie installieren Baugruppen und Komponenten, die mit Kleinspannung betrieben werden. Hierbei berücksichtigen sie die Sicherheitsvorschriften und führen Messungen (Strom, Spannung, Leistung) durch. Während des Arbeitsprozesses achten sie auf den Gesundheitsschutz durch ergonomische Arbeitsweisen sowie auf die Arbeitssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren vor der Inbetriebnahme die Vollständigkeit der Einzelkomponenten und deren Funktionsbereitschaft (Sichtkontrolle, Prozessmedien, Druck, Temperatur). Sie beachten die Sicherheitsvorschriften und dokumentieren die Betriebsbereitschaft auch mit Hilfe digitaler Medien. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Arbeitsprozess auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit im Team. Sie erörtern die durchgeführten Arbeiten unter Berücksichtigung der erstellten Checklisten und schlagen Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich des Arbeitsprozesses und der Teamarbeit vor.

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Produktionsanlagen für die Herstellung von industriellen Glasprodukten in Betrieb nehmen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Produktionsanlagen für die Herstellung von industriellen Glasprodukten in Betrieb zu nehmen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Produktionsauftrag hinsichtlich der ordnungsgemäßen Vorbereitung der Produktionsmaschine (Materialfluss, Energieversorgung) auch in Bezug auf das Zusammenwirken von verknüpften Funktionen und verketteten Baugruppen sowie elektropneumatischen Steuer- und Regeleinrichtungen (UND, ODER, NICHT, Speicher). Sie informieren sich im Team über den für die Inbetriebnahme erforderlichen Zustand der Produktionsanlage (Schmierung, Kühlung, Füllstände, Energieversorgung) und deren zu montierende Bauteile. Sie ermitteln erforderliche elektro-pneumatische Komponenten (Ventile, Relais, Zylinder) und legen Verfahrwege fest, wobei sie mögliche Kollisionen berücksichtigen. Dabei achten sie auf das Zusammenwirken der Baugruppen. Die Schülerinnen und Schüler planen die Arbeitsschritte und Arbeitsabläufe zur Inbetriebnahme auch mit Hilfe digitaler Medien. Dabei berücksichtigen sie vor- und nachgelagerte Betriebsteile. Sie prüfen Sicherheitseinrichtungen (optische und akustische Signale) und beziehen die Sauberkeit in ihre Planungen mit ein. Die Schülerinnen und Schüler ermitteln mögliche Sicherheitsrisiken und planen Maßnahmen zum Eingreifen in Notsituationen. Die Schülerinnen und Schüler führen die Inbetriebnahme der Produktionsanlagen (Hohlglas, Flachglas) durch und achten dabei auf eine ausreichende Versorgung (Energie, Kühlung, Drücke). Während des Anfahrprozesses nehmen sie Justierarbeiten vor und überwachen (Formgebung, Temperatur, Viskosität) den gesamten Prozessablauf. Dabei beachten sie die Vorschriften zur Arbeitssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren während der Inbetriebnahme den Anlaufprozess und führen Messungen (Druck, Temperatur, Glasdicke, Glasgewicht) durch. Sie dokumentieren die Betriebsparameter (Formenschmierung, Ablauf, Laufruhe) auch mit Hilfe digitaler Medien. Sie achten auf die Vorschriften zum Arbeits- und Umweltschutz und führen anfallende Scherben dem Schmelzprozess wieder zu. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Arbeitsprozess auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit im Team. Sie erörtern die durchgeführten Arbeiten unter Berücksichtigung der erstellten Arbeitsschritte und -abläufe. Dabei bewerten sie ihre durchgeführten Beobachtungen und Messungen und ziehen Rückschlüsse auf die Optimierung des Prozesses (Stückzahlen, Maßhaltigkeit, Zusammenspiel der Betriebsmittel). Sie schlagen Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich des Arbeitsprozesses und der Teamarbeit vor.

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Lernfeld 9
3. Ausbildungsjahr

Industrielle Glasprodukte anwendungsbezogen herstellen

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, industrielle Glasprodukte anwendungsbezogen herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Produktionsauftrag für industriell hergestellte Glasprodukte hinsichtlich deren Eigenschaften und Anwendungen. Dabei verwenden sie technische Dokumente (Zeichnungen, Datenblätter), auch in einer fremden Sprache. Sie setzen sich mit den für die Herstellung verwendeten Maschinen und Betriebsmitteln auseinander. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich im Team mit Hilfe analoger und digitaler Medien über Anwendungsgebiete industrieller Gläser und deren Herstellungsverfahren. Sie verschaffen sich einen Überblick über Qualitätsstandards (Normen, Toleranzen, Glasfehler) und die benötigten Betriebs-, Hilfs- und Kommunikationsmittel. Die Schülerinnen und Schüler planen das Umrüsten, das Einrichten und die Inbetriebnahme einer Produktionsanlage unter Beachtung der betriebsinternen Vorgaben. Sie wählen Betriebsmittel und Betriebsstoffe unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit und der Fertigungsverfahren (Urformen, Umformen, Fügen) aus. Sie erstellen Arbeitsablaufpläne und Checklisten mit Hilfe digitaler Medien. Die Schülerinnen und Schüler führen die Inbetriebnahme der Produktionsanlage anhand der erstellten Checklisten durch, stellen Parameter ein und überwachen den Prozess der Formgebung. Sie erkennen Störungen und leiten entsprechende Maßnahmen zum Beheben ein. Sie dokumentieren ihre Ergebnisse auch mit Hilfe digitaler Medien unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen Parameter und deren Einfluss auf das Produkt selbstständig. Sie informieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Schichtübergabe adressatengerecht. Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Produktionsparameter im Hinblick auf die Funktionsweise der Produktionsanlage und die Qualität des Endproduktes. Sie reflektieren im Team die gesamte Prozesskette auf ihre Funktionalität und erörtern Verbesserungsmöglichkeiten auch in Bezug auf die Aspekte der Nachhaltigkeit und die ökonomischen Auswirkungen im Betrieb.

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Maschinen und Anlagen für die Glasherstellung instand halten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Maschinen und Anlagen für die Glasherstellung instand zu halten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den innerbetrieblichen Arbeitsauftrag zur Instandhaltung der Maschinen und Anlagen für die Glasherstellung. Sie differenzieren die Anforderungen in die Bereiche Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Maschinen- und Anlagenarten hinsichtlich der erforderlichen Inspektions-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten (Verfahrensanweisungen, Checklisten, Wartungspläne). Dabei beziehen sie Sicherheitsvorschriften (Sicherheitsdatenblätter, persönliche Schutzausrüstung, Erste Hilfe Maßnahmen, Recycling) mit ein. Sie verschaffen sich einen Überblick über Verschleißteile und Schwachstellen an den Maschinen und Anlagen und nutzen digitale Medien sowie Stücklisten und Kataloge, auch in einer fremden Sprache. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Möglichkeiten und Prinzipien der analogen und digitalen Instandhaltung auseinander. Die Schülerinnen und Schüler planen, unter Beachtung der betriebsinternen Vorgaben, Maßnahmen zur Instandhaltung. Sie bestimmen die Werkzeuge, Prüfmittel, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Verschleißteile und berücksichtigen dabei ökonomische und ökologische Aspekte. Sie wählen Diagnosemittel, Werkzeuge und Hilfsmittel aus. Sie erstellen eine Übersicht über benötigte Ersatzteile und deren Beschaffung. Für die Durchführung der Aufträge erstellen sie Arbeitspläne, die sie in Zusammenarbeit mit anderen Teams auf Plausibilität prüfen. Die Schülerinnen und Schüler inspizieren Anlagenteile und Anlagen. Sie erfassen Verschleißerscheinungen und Defekte und führen die Instandhaltung mit Hilfe der bereitgestellten Werkzeuge, Prüfmittel, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Ersatzteile durch. Sind Schäden ersichtlich, die sie nicht selbst beheben können, leiten sie Maßnahmen für die Beseitigung dieser Schäden ein. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihre Instandhaltungsmaßnahmen mit Hilfe von Sicht- und Funktionskontrollen. Sie beachten dabei wichtige Parameter (Drehmoment, Füllstand, Temperatur, Druck) und dokumentieren die Ergebnisse. Sie recyceln und entsorgen die Reststoffe und achten auf Sauberkeit am Arbeitsplatz. Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihr Vorgehen unter Berücksichtigung von ökologischen und ökonomischen Aspekten. Sie visualisieren und präsentieren ihre Ergebnisse anhand von Diagrammen und Tabellen, auch mit Hilfe digitaler Medien. Sie reflektieren ihre Ergebnisse im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten, auch im Team, und achten dabei auf den wertschätzenden Umgang untereinander.

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Gläser entspannen, prüfen, nachverarbeiten, verpacken und lagern

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Gläser zu entspannen, zu prüfen, nachzuverarbeiten, zu verpacken und zu lagern. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Produktionsablauf und betrachten dabei die Maßnahmen zum Entspannen, Prüfen, Nachverarbeiten, Verpacken und Lagern von Glasprodukten. Sie nutzen technische Dokumentationen, Normen und Richtlinien, auch in digitaler Form und in fremder Sprache. Sie werden sich der Notwendigkeit dieser Maßnahmen bewusst. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Entspannungsverfahren und die daraus resultierenden Kühlkurven. Sie erstellen eine Übersicht über typische Glasfehler. Mit Blick auf die Produktspezifikation informieren sich die Schülerinnen und Schüler über Verfahren der Qualitätskontrollen (visuelle, physikalische und chemische Prüfverfahren) im laufenden und abgeschlossenen Produktionsprozess. Sie ermitteln die notwendigen Nachverarbeitungsverfahren für die Herstellung eines fertigen Glasprodukts. Hierzu verwenden sie entsprechende Informationsmaterialien und Dokumentationen. Die Schülerinnen und Schüler sondieren unterschiedliche Verpackungs- und Lagerungsarten nach produktspezifischen und lagerbedingten Gegebenheiten. Sie berücksichtigen zeitlich gesteuerte Abläufe innerhalb der Logistikkette (abfall- und anzugsverzögertes Zeitrelais). Unter Berücksichtigung des zu fertigenden Glasproduktes planen die Schülerinnen und Schüler die Maßnahmen zur Entspannung, Prüfung, Nachverarbeitung (Trennen, Beschichten, Stoffeigenschaftsändern), Verpackung und Lagerung. Hierfür erstellen sie Arbeitsablaufpläne und Prüfprotokolle. Sie planen elektropneumatische Steuerungen (Stromlaufpläne, Technologieschemata) mit Aktoren, welche aktiv mit Signalgliedern und Sensoren verknüpft sind, zur Steuerung der Prozesse. Die Schülerinnen und Schüler führen die Maßnahmen zur Endfertigung des Glasproduktes durch. Sie bereiten Entspannungsöfen vor und stellen Parameter (Temperatur, Zeit) ein. Sie rüsten Maschinen zur Nachverarbeitung und gewährleisten deren Funktion. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Qualität der Glasprodukte im laufenden Betrieb und führen in regelmäßigen Abständen systematische, stichprobenartige Kontrollen durch. Sie verpacken die Produkte und lagern diese ein. Für die Gewährleistung des reibungslosen Ablaufs innerhalb der Logistikkette richten sie elektropneumatische Steuerungen ein und justieren diese. Dabei beachten sie die innerbetrieblichen Vorgaben. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Maßnahmen für die Endfertigung und die Funktionsfähigkeit der Logistikkette. Innerhalb des Prüfprozesses klassifizieren sie Fehler (kritischer Fehler, nicht kritischer Fehler). Bei kritischen Fehlern, deren Ursprung vor der Endfertigung liegt, informieren sie umgehend die vorgelagerten Betriebsteile. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Prozesse innerhalb der Endfertigung. Sie diskutieren die durchgeführten Arbeiten im Team hinsichtlich ihrer Wirkweise auf das Glasprodukt und bewerten diese. Sie entwickeln ein Bewusstsein für Produkt- und Prozessqualität und tragen damit auch zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens bei.

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