Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Tierwirt
Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 31 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.
Lernfelder für Tierwirt im Überblick
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Einen neuen Mitarbeiter/eine neue Mitarbeiterin in den Betrieb einführen
Zeitrichtwert: 40 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler repräsentieren ihren Ausbildungsbetrieb. Sie verschaffen sich einen Überblick über die Betriebsabläufe, arbeiten mit Mitarbeitern und Kunden zusammen, erfüllen ihre Aufgaben verantwortungsbewusst und stellen ihren Ausbildungsbetrieb vor. Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Zuständigkeiten in ihrem Betrieb vertraut. Durch ihr Verhalten und Auftreten fügen sie sich in ein bestehendes Team ein und wirken damit langfristig positiv auf das Betriebsklima ein. Sie reflektieren ihre Stellung im Betrieb und reagieren flexibel auf sich ändernde Arbeitsbedingungen. Ihre Interessen artikulieren sie angemessen und entwickeln Lösungsstrategien für mögliche Konflikte. Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Stellung ihres Betriebes innerhalb des landwirtschaftlichen Produktionsprozesses und des gesamten Wirtschaftskreislaufes. Ihrer Verantwortung gegenüber dem Tier, der Umwelt und dem Verbraucher sind sie sich bewusst und beachten Qualitätsstandards. Über gesetzliche und vertragliche Regelungen des Arbeitsrechts sowie über soziale und tarifliche Absicherungen sind sie informiert und nehmen ihre Rechte und Pflichten in diesem Zusammenhang wahr. Sie erkennen die Notwendigkeit der beruflichen Fortbildung und nutzen entsprechende Angebote. Sie pflegen Kontakte zu berufsständischen Organisationen und Verbänden. Inhalte: - Betriebsspiegel - Betriebsabläufe - Berufsethik und Verbraucherschutz - Arbeitsrecht - Kommunikation - Präsentation
Arbeitsblatt zu LF 1 erstellenGeräte, Maschinen und Anlagen handhaben
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler setzen Geräte, Maschinen und Anlagen zur Führung eines Tierbestandes ein. Dabei nutzen sie Kenntnisse über deren Aufbau, Funktion und Einsatz. Nach Vorgaben der Hersteller warten und pflegen sie Geräte, Maschinen und Anlagen. Bei Bedarf arbeiten sie mit Servicekräften zusammen. Sie beachten Vorschriften zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheits- und Umweltschutz und wenden ergonomische Grundsätze an. Die Schülerinnen und Schüler erkennen Gefahrenquellen und Funktionsstörungen rechtzeitig und reagieren angemessen. Sie zeigen die Auswirkungen von Funktionsstörungen auf und sind sich ihrer Verantwortung für Mensch, Tier und Technik innerhalb des Arbeitsprozesses bewusst. Bei Notfällen kommunizieren sie mit Rettungskräften und wirken bei der Umsetzung von Notfallplänen mit. Inhalte: - Unfallverhütung - Bedienungsanleitungen - Berufsgenossenschaften
Arbeitsblatt zu LF 2 erstellenTierunterkünfte herrichten und instand halten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, aus der Nutzungsrichtung Ansprüche an eine artgerechte Haltung abzuleiten und die Tiere entsprechend den betrieblichen Bedingungen unterzubringen. Über Haltungssysteme beschaffen sie sich Informationen, bewerten diese auch nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten und stellen ihre Ergebnisse dar. Selbständig oder im Team planen sie Tierunterkünfte und richten sie ein, sorgen für die Instandhaltung und sichern damit die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Tiere. Sie wählen Reinigungs- und Desinfektionsmittel aus, führen Berechnungen durch und wenden die Mittel an. Die Schülerinnen und Schüler beachten hygienische Grundsätze sowie gesetzliche Vorgaben. Inhalte: - Ansprüche der Tiere - Werkstoffe - Hygienemaßnahmen
Arbeitsblatt zu LF 3 erstellenMit Tieren umgehen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler betreuen die ihnen anvertrauten Tiere verantwortungsbewusst. Sie beobachten die Tiere und beschreiben ihre arttypischen Verhaltensweisen. Daraus sowie aus ihren anatomischen und physiologischen Kenntnissen schließen sie auf den Gesundheitszustand der Tiere und richten ihr eigenes Handeln unter Beachtung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen danach aus. Sie erfassen, berechnen, bewerten, dokumentieren tierspezifische Daten und geben diese weiter. Im Bewusstsein ihrer ethischen Verantwortung planen die Schülerinnen und Schüler die Arbeiten am und mit dem Tier selbstständig oder im Team und führen sie durch. Dabei berücksichtigen sie Qualitätsstandards. Beim Transport der Tiere halten sie die gesetzlichen Vorschriften ein. Inhalte: - Tierbeobachtung - Sinnesorgane und Nervensystem - Bewegungsapparat - Unfallschutz - Kennzeichnung - Dokumentation
Arbeitsblatt zu LF 4 erstellenTiere füttern
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler füttern die Tiere art- und bedarfsgerecht. Sie kennen den Aufbau und die Funktion der Verdauungsorgane. Pflanzen und Futtermittel bestimmen sie und beurteilen deren Futterwert. Sie beherrschen Grundprinzipien der Rationsgestaltung, planen die Fütterung selbstständig oder im Team über einen längeren Zeitraum und berechnen die Kosten. Dazu nutzen sie verschiedene Informationsquellen und berücksichtigen rechtliche Vorgaben und betriebliche Gegebenheiten. Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit Fütterungssystemen vertraut und bedienen die Fütterungstechnik. Beim Füttern beachten sie die Arbeitssicherheit. Sie gewährleisten eine hygienisch einwandfreie sowie tierartgerechte Darbietung der Futtermittel. Regelmäßig kontrollieren sie die Futteraufnahme und die Wasserversorgung. Durch ihr verantwortungsbewusstes Handeln vermeiden sie Fütterungsfehler und sich daraus ergebende Leistungseinbußen und Krankheiten. Inhalte: - Verdauung - Futterbewertung - Futteransprüche - Futterplanung
Arbeitsblatt zu LF 5 erstellenDen Tierbestand reproduzieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler arbeiten bei der Reproduktion des Tierbestandes mit betrieblichen und außerbetrieblichen Partnern zusammen. Sie beschreiben Aufbau und Funktion der Geschlechtsorgane sowie das Paarungsverhalten der Tiere. Sie erläutern die Verfahren zur Spermagewinnung, -untersuchung, -aufbereitung und –lagerung. Nach Überprüfung der Zuchtkondition paaren sie die Tiere auch unter Verwendung biotechnischer Verfahren an. Dazu wählen sie unter Berücksichtigung genetischer und züchterischer Grundlagen geeignete Tiere zur Erlangung des jeweiligen Produktionsziels aus. Dabei beachten sie gesetzliche Vorgaben. Sie beobachten das weitere Reproduktionsgeschehen und greifen unterstützend ein. Sie kennzeichnen Tiere und dokumentieren ihre Tätigkeiten unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorschriften auch mit Hilfe moderner Medien. Sie analysieren und interpretieren Reproduktionskennzahlen. Bei allen Tätigkeiten beachten sie Vorschriften der Unfallverhütung, des Tierschutzes und der Hygiene. Inhalte: - Vererbung - Tierauswahl - Körung - Anpaarung - Rechtliche Reglungen - Kennzeichnung und Dokumentation - Kommunikation
Arbeitsblatt zu LF 6 erstellenDen Tierbestand gesund erhalten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Aussehen und Verhalten gesunder Tiere, erkennen und bewerten gesundheitliche Veränderungen am Tier und reagieren situationsgerecht. Sie übernehmen Verantwortung für die Gesundheitskontrolle. Prophylaktische Maßnahmen führen sie nach betrieblichen und gesetzlichen Vorgaben durch. In Zusammenarbeit mit Verantwortlichen erkennen sie Krankheiten und wirken bei der Behandlung mit. Bei der Lagerung und Anwendung von Medikamenten beachten sie die gesetzlichen Bestimmungen. Im Umgang mit kranken Tieren handeln sie umsichtig und berücksichtigen den eigenen Gesundheitsschutz. Zur Vermeidung der Einschleppung und Ausbreitung von Krankheiten und Seuchen führen sie Hygienemaßnahmen unter Beachtung gesetzlicher Vorgaben durch. Dazu wählen sie auch Reinigungs- und Desinfektionsmittel aus, führen Berechnungen durch und wenden die Mittel an. Ihrer Melde- oder Anzeigepflicht kommen sie nach. Inhalte: - Gesundheitsüberwachung - Immunität - Krankheitsursachen - Anzeige- und meldepflichtige Tierkrankheiten - Stallapotheke - Prophylaxe - Nottötung
Arbeitsblatt zu LF 7 erstellenWaren beschaffen und lagern
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler beschaffen und lagern Waren und berücksichtigen dabei qualitative, ökonomische, rechtliche und ökologische Aspekte. Sie wirken verantwortungsvoll bei der Vorratsplanung, -haltung und -kontrolle mit. Dabei berücksichtigen sie die begrenzte Verwendbarkeit bestimmter Waren. Sie ermitteln Beschaffungsmöglichkeiten, vergleichen die Angebote und wirken in Kenntnis rechtlicher Bestimmungen bei der Bestellung und Abrechnung mit. Dabei nutzen sie Informations- und Kommunikationssysteme, dokumentieren und beurteilen die Ergebnisse. Sie bereiten selbstständig oder im Team die Lagerstätten vor und bekämpfen gegebenenfalls Vorratsschädlinge. Betriebseigene und zugekaufte Waren nehmen sie entgegen, kontrollieren diese und sorgen für eine produktspezifische Lagerung. Bei dabei auftretenden Mängeln ergreifen sie Maßnahmen. Inhalte: - Vorratslager - Verträge - Dokumentation - Gefahrenstoffe - Kommunikation
Arbeitsblatt zu LF 8 erstellenAbfälle entsorgen und Nebenprodukte verwerten
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler entsorgen oder verwerten die betrieblichen Abfälle und Nebenprodukte verantwortungsbewusst und leisten somit einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Verbraucherschutz. Sie beseitigen und lagern tierische Exkremente und setzen dazu Geräte und Maschinen ein. Dabei achten sie auf die Einhaltung der Unfallschutzvorschriften. Technische Lösungen zur Nutzung von Nebenprodukten beschreiben sie. Bei der Beseitigung von Sondermüll und nicht marktfähigen Tierprodukten arbeiten sie mit internen und außerbetrieblichen Partnern zusammen und beachten die gesetzlichen Grundlagen. Der Bedeutung einer hygienischen Entsorgung von Kadavern und Schlachtabfällen für den Infektions- und Seuchenschutz sind sie sich bewusst und handeln dem entsprechend. Bei allen Arbeiten beachten die Schülerinnen und Schüler die Vorgaben des Umweltschutzes. Inhalte: - Exkremente und tierische Abfälle - Konfiskate - Verpackungen - Sondermüll - Gesetzliche Vorschriften - Fachrichtung Rinderhaltung
Arbeitsblatt zu LF 9 erstellenZuchtrinder erzeugen und vermarkten
Zeitrichtwert: 40 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler sind mit den Produktionsabläufen zur Erzeugung von Zuchtrindern vertraut und wählen die Tiere entsprechend der aktuellen Zuchtziele und unter Beachtung der züchterischen Grundlagen aus und bieten sie auf dem Zuchtrindermarkt an. Regional bedeutsame Rinderrassen unterscheiden sie und vergleichen die jeweiligen Zuchtziele. Sie beschreiben Zuchtprogramme und dafür relevante Zuchtmethoden. Bei der Datenerfassung für die Leistungsprüfungen und Selektion von zuchttauglichen Rindern wirken sie mit. Sie berechnen wichtige Leistungsparameter, dokumentieren diese und ziehen daraus Schlussfolgerungen für das Herdenmanagement. Die Schülerinnen und Schüler interpretieren Ergebnisse von Leistungsprüfungen für Bullen und Kühe und treffen Schlussfolgerungen für die betriebliche Zuchtauswahl. Sie kennen die Besonderheiten im Brunstverlauf der Rinder und wählen den richtigen Zeitpunkt für die Belegung aus. Bei der Durchführung von biotechnischen Maßnahmen wirken sie mit. Erkrankungen und Fruchtbarkeitsstörungen erfassen sie frühzeitig und leiten Maßnahmen ein. Gemeinsam mit dem zuständigen Fachpersonal kontrollieren sie die Trächtigkeit und überwachen deren Verlauf. Unter Einbeziehung moderner Medien informieren sie sich über aktuelle Entwicklungen und Trends auf dem Zuchtrindermarkt. Die Schülerinnen und Schüler kennen die Vermarktungswege für Zuchtrinder, bereiten die Tiere für den Verkauf vor und helfen bei der Präsentation. Inhalte: - Exterieur - Zuchtwertschätzung - Abstammungsnachweise und Zuchttierkataloge - Herdenmanagement - Dokumentation - Auktion - Reproduktionsprozess - Organisationen und Verbände
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenKälber und Jungrinder aufziehen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler schaffen entsprechend den betrieblichen Gegebenheiten optimale Voraussetzungen für eine verlustarme Kälber- und Jungrinderaufzucht. Die tragenden Tiere bereiten sie insbesondere durch eine angepasste Fütterung und Haltung auf die Geburt vor. Sie kontrollieren den Geburtsverlauf, reagieren bei Störungen angemessen und versorgen die Kühe und die neugeborenen Kälber. Ihnen ist die Bedeutung der Kolostralmilch für eine erfolgreiche Kälberaufzucht bewusst. Sie vergleichen und bewerten verschiedene Tränkemethoden. Bei der Haltung und Fütterung beachten sie neben den anatomisch-physiologischen Veränderungen auch die gesetzlichen Grundlagen. Sie erkennen Krankheitssymptome, treffen in Zusammenarbeit mit Fachpersonal Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung und kontrollieren den Erfolg. Unter Berücksichtigung der betrieblichen Situation ziehen sie die Jungrinder tiergerecht und kostenbewusst auf und beeinflussen somit Nutzungsdauer und Wirtschaftlichkeit. Dazu führen sie Berechnungen durch. Bei der Aufzucht halten sie Hygienegrundsätze und Unfallverhütungsvorschriften ein. Inhalte: - Trockenstellen - Vorbereitungsfütterung - Erstversorgung - Aufzuchtverfahren - Krankheiten - Gesetzliche Grundlagen
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenSchlachtrinder produzieren und vermarkten
Zeitrichtwert: 40 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler versorgen und vermarkten Rinder mit dem Ziel, dem Verbraucher hochwertiges Rindfleisch anzubieten. Sie unterscheiden intensive und extensive Mastformen, wirken bei der Planung betrieblicher Abläufe mit und setzen sie eigenverantwortlich oder im Team um. Bei ihrer Arbeit wenden sie die Kenntnisse über arttypische Verhaltensweisen der Tiere an und treffen Sicherheitsvorkehrungen, um Gefahren abzuwenden. Durch Auswahl geeigneter Futtermittel und nach rechnerischer Überprüfung stellen sie bedarfsgerechte Rationen zusammen. Sie kennen die Schlachtkörperzusammensetzung, die Kriterien zur Beurteilung der Fleischbeschaffenheit, die Handelsklassen und Preismasken. Die Schlachtabrechnungen überprüfen sie und ziehen daraus Schlussfolgerungen für betriebliche Entscheidungen. Mit Hilfe unterschiedlicher Medien informieren sie sich über verschiedene Vermarktungswege und -strategien und wirken bei der Vermarktung mit. Sie führen Wirtschaftlichkeitsberechnungen durch und analysieren die Ergebnisse. Gesetzliche Bestimmungen und Qualitätsstandards bei der Erzeugung und Vermarktung halten sie ein und handeln dem Verbraucher gegenüber verantwortungsbewusst. Inhalte: - Rationsberechnung - Qualitätssichernde Maßnahmen - Haltungsformen - Tiertransport - Verbraucherschutz
Arbeitsblatt zu LF 12 erstellenQualitätsmilch produzieren und vermarkten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler gewinnen hygienisch einwandfreie Milch, lagern sie vorschriftsmäßig und bieten das Qualitätsprodukt zur Weiterverarbeitung an. Sie kennen die Anatomie des Euters und die Physiologie der Milchbildung und -abgabe. Über verschiedene Melksysteme und technische Anlagen zur Milchgewinnung und -lagerung besitzen sie einen Überblick und beherrschen unter Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften den betrieblichen Melkablauf. Veränderungen am Euter und in der Milch erkennen sie und ergreifen geeignete Maßnahmen. Sie reinigen und desinfizieren die Melkanlage und halten dabei die gesetzlichen Vorschriften ein. Die ordnungsgemäße Lagerung der Milch gewährleisten sie. Ihr Wissen über die Verdauungsvorgänge sowie Grundlagen der Fütterung nutzen sie, um geeignete Futtermittel auszuwählen. Dabei berücksichtigen sie betriebliche und saisonale Besonderheiten. Nach rechnerischer Überprüfung stellen sie bedarfsgerechte Rationen zusammen und sichern damit eine hohe und stabile Milchleistung über die gesamte Laktation. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Abrechnung der Molkerei. Mit Hilfe unterschiedlicher Medien informieren sie sich über Milchgüteklassen und vergleichen die betrieblichen Ergebnisse mit den Grenzwerten. Sie ziehen Schlussfolgerungen für den Umgang mit den Kühen sowie für die Gewinnung und Lagerung der Milch, stellen diese dar und setzen sie nach Rücksprache in der täglichen Arbeit um. Inhalte: - Melkprozess - Eutererkrankung - Milchqualität - Leistungsfütterung
Arbeitsblatt zu LF 13 erstellenEinen Rinderbestand führen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler wirken bei der Führung eines Rinder haltenden Betriebes mit. Sie verschaffen sich einen Überblick über die rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen zur Führung eines Betriebes unter Beachtung regionaler Gegebenheiten. Die Schülerinnen und Schüler führen selbstständig oder im Team einen Rinderbestand und erarbeiten Konzepte für dessen Ausbau. Sie analysieren die betrieblichen Abläufe, dokumentieren und beurteilen die Arbeitsergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen für zukünftiges Handeln. Für Investitionen wählen sie geeignete Möglichkeiten der Finanzierung aus und entwickeln Vermarktungsstrategien. Sie stellen ihr Konzept vor. Zielgruppenorientiert klären sie über ihre Arbeit und die im Betrieb erzeugten Produkte auf. Aktuellen Entwicklungen gegenüber sind sie aufgeschlossen und beziehen sie in ihr unternehmerisches Handeln ein. Dazu nutzen sie Kommunikations- und Informationsangebote. Inhalte: - Bestandsentwicklung - Finanzierung - Öffentlichkeitsarbeit - Fachrichtung Schweinehaltung
Arbeitsblatt zu LF 14 erstellenZuchtschweine erzeugen und vermarkten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler sind mit den Produktionsabläufen zur Erzeugung von Zuchtschweinen vertraut, wählen die Tiere entsprechend den aktuellen Zuchtzielen und unter Beachtung züchterischer Grundlagen aus, reproduzieren sie und bieten sie auf dem Zuchtschweinemarkt an. Wichtige Schweinerassen unterscheiden sie voneinander und vergleichen die jeweiligen Zuchtziele. Sie beschreiben regionale Zuchtprogramme und dafür relevante Zuchtmethoden. Bei der Datenerfassung für die Leistungsprüfungen und Auswahl von zuchttauglichen Schweinen wirken sie unter Beachtung der Selektionskriterien mit. Sie berechnen Leistungsparameter, dokumentieren diese, ziehen daraus Schlussfolgerungen für das Herdenmanagement und stellen ihre Ergebnisse vor. Die Verfahren zur Spermagewinnung, -untersuchung, -aufbereitung und -lagerung kennen sie. Sie sind vertraut mit den Besonderheiten im Brunstverlauf der Sauen und wählen den richtigen Zeitpunkt für die Belegung aus. Diese führen sie unter Beachtung der Anatomie und Physiologie durch. Sie kennen biotechnische Verfahren zur Brunststeuerung und wirken bei der Anwendung verantwortungsbewusst mit. Erkrankungen und Fruchtbarkeitsstörungen erkennen sie frühzeitig und leiten Maßnahmen ein. Unter Zuhilfenahme moderner Diagnosetechnik stellen die Schülerinnen und Schüler die Trächtigkeit fest und überwachen den Verlauf. Bei der Aufstallung von Zuchtschweinen beachten sie die gesetzlichen Grundlagen. Unter Einbeziehung moderner Medien und in Zusammenarbeit mit den Zuchtorganisationen informieren sie sich über aktuelle Entwicklungen und Trends auf dem Zuchtschweinemarkt. Sie kennen die Vermarktungswege für Zuchtschweine, bereiten die Tiere für den Verkauf vor und wirken bei der Präsentation mit. Inhalte: - Exterieur - Zuchtwertschätzung - Abstammungsnachweise und Zuchttierkataloge - Herdenmanagement - Dokumentation - Auktion - Reproduktionsprozess - Organisationen und Verbände
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenQualitätsferkel erzeugen und vermarkten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler schaffen entsprechend den betrieblichen Gegebenheiten optimale Voraussetzungen für eine verlustarme und marktorientierte Ferkelerzeugung. Die Sauen bereiten sie insbesondere durch eine angepasste Fütterung und Haltung auf die Geburt vor. Die Schülerinnen und Schüler kennen biotechnische Verfahren der Geburtssteuerung und wirken bei der Anwendung verantwortungsbewusst mit. Sie kontrollieren den Geburtsverlauf und versorgen die Sauen und die Ferkel während der Säugezeit. Bei Störungen reagieren sie angemessen. Die Schülerinnen und Schüler setzen die Ferkel schonend ab und sorgen für eine tiergerechte Aufstallung der Absatzferkel. Dabei halten sie gesetzliche Vorgaben sowie Hygienegrundsätze und Unfallverhütungsvorschriften ein. Bei der Fütterung wenden sie ihre Kenntnisse über die besonderen Ansprüche der Sauen in den Leistungsperioden und der Saug- und Absatzferkel an. Durch Auswahl geeigneter Futtermittel und nach rechnerischer Überprüfung stellen sie bedarfsgerechte Rationen zusammen. Die Schülerinnen und Schüler erkennen die wichtigsten Ferkelkrankheiten, handeln nach Anweisung des veterinärmedizinischen Fachpersonals und kontrollieren den Erfolg. Prophylaktische Maßnahmen führen sie ebenso durch. Sie berechnen und beurteilen die Wirtschaftlichkeit der Ferkelproduktion und wirken beim Verkauf der Ferkel mit. Qualitätsstandards kennen sie. Inhalte: - Erstversorgung - Absetzen - Sauen- und Ferkelfütterung - Aufstallungsformen - Krankheiten - Rechtliche Vorschriften
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenMastschweine erzeugen und vermarkten
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler halten, füttern, pflegen und vermarkten Mastschweine so, dass der Betrieb einen optimalen Gewinn erzielt und der Verbraucher Schweinefleisch in der gewünschten Beschaffenheit erhält. Sie stallen die ausgewählten Tiere ein und beachten dabei auch Hygienevorschriften und gesetzliche Vorgaben. Durch Auswahl geeigneter Futtermittel und nach rechnerischer Überprüfung stellen sie bedarfsgerechte Rationen zusammen. Mastmethoden vergleichen sie und entscheiden sich für die jeweils geeignete. Sie berechnen und vergleichen Leistungsmerkmale sowie die anfallenden Kosten in der Mast, analysieren die Wirtschaftlichkeit der Schweinefleischerzeugung und stellen ihre Ergebnisse vor. Während der gesamten Mast beachten die Schülerinnen und Schüler den Umwelt- und Verbraucherschutz. Sie erkennen die wichtigsten Krankheiten der Masttiere, handeln nach Anweisung des veterinärmedizinischen Fachpersonals und kontrollieren den Erfolg. Prophylaktische Maßnahmen führen sie ebenso durch. Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Tiere für den Transport zum Schlachtbetrieb vor. Sie kennen die Schlachtkörperzusammensetzung, die Kriterien zur Beurteilung der Fleischbeschaffenheit, die Handelsklassen und die Preismasken. Schlachtabrechnungen überprüfen sie und ziehen Schlussfolgerungen für betriebliche Entscheidungen. Die Schülerinnen und Schüler sind mit verschiedenen Absatz- und Vermarktungsstrategien vertraut. Inhalte: - Rationsberechnung - Aufstallung - Qualitätssichernde Maßnahmen - Tiertransport - Verbraucherschutz
Arbeitsblatt zu LF 12 erstellenEinen Schweinebestand führen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler wirken bei der Führung eines Schweine haltenden Betriebes mit. Sie verschaffen sich einen Überblick über die rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen zur Führung eines Betriebes unter Beachtung regionaler Gegebenheiten. Die Schülerinnen und Schüler führen selbstständig oder im Team einen Schweinebestand und erarbeiten Konzepte für dessen Ausbau. Sie analysieren die betrieblichen Abläufe, dokumentieren und beurteilen die Arbeitsergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen für zukünftiges Handeln. Für Investitionen wählen sie geeignete Möglichkeiten der Finanzierung aus und entwickeln Vermarktungsstrategien. Sie stellen ihr Konzept vor. Zielgruppenorientiert klären sie über ihre Arbeit und die im Betrieb erzeugten Produkte auf. Aktuellen Entwicklungen gegenüber sind sie aufgeschlossen und beziehen sie in ihr unternehmerisches Handeln ein. Dazu nutzen sie Kommunikations- und Informationsangebote. Inhalte: - Bestandsentwicklung - Produktionszyklogramm - Finanzierung - Öffentlichkeitsarbeit - Fachrichtung Geflügelhaltung
Arbeitsblatt zu LF 13 erstellenEier produzieren und vermarkten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler versorgen und betreuen einen Legehennenbestand vom Eintagsküken bis zum Ablegen und produzieren marktgerechte Eier. Selbstständig oder im Team richten sie den Stall entsprechend den Bedürfnissen der Tiere her, führen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durch und stallen den Tierbestand in das geeignete Aufstallungssystem ein. Dabei berücksichtigen sie gesetzliche Vorschriften. Sie steuern die physiologische Entwicklung zur Legehenne durch Lichtprogramme. Die Schülerinnen und Schüler führen die täglichen Routinearbeiten durch. Dabei kontrollieren sie insbesondere die Stall– und Fütterungstechnik, ergreifen bei Störungen Maßnahmen und überprüfen den Erfolg. Sie wählen geeignete Futtermittel aus und stellen bedarfsgerechte Rationen zusammen. Futterrationen überprüfen sie rechnerisch. Sie erfassen und bewerten die Leistungsdaten und sind sich des Zusammenhangs zwischen Haltung, Fütterung und Legeleistung bewusst. Die physiologischen Vorgänge bei der Eibildung beschreiben sie und reagieren auf Fehlentwicklungen. Krankheiten und Entwicklungsstörungen beim Einzeltier und im Bestand erkennen sie und leiten Maßnahmen ein. Die Schülerinnen und Schüler führen Wirtschaftlichkeitsberechnungen durch. Sie vermarkten die Eier nach festgelegten Qualitätsnormen und rechtlichen Vorgaben. Dabei nutzen sie verschiedene Absatz- und Vermarktungsstrategien. Bei der Direktvermarktung präsentieren sie die Produkte ansprechend und führen Kundengespräche. Inhalte: - Legeapparat - Haltung - Ethologie - Gesetzliche Vorgaben
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenKüken erzeugen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler erzeugen Küken und kooperieren dabei mit Elterntierbetrieben und Brütereien. Die Organisationsstrukturen sowie die betrieblichen Planungs- und Entscheidungsabläufe in der Geflügelerzeugung kennen sie. Sie verschaffen sich einen Überblick über Zuchtziele, Zuchtprogramme und Leistungsprüfungen und stellen diese vor. Für die Haltung von Zucht- und Elterntieren wählen sie Aufstallungsformen aus. Sie beachten gesetzliche Verordnungen und führen die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen durch. Unter Nutzung ihrer Kenntnisse über Anatomie und Physiologie der Geschlechtsorgane sorgen sie für eine hohe Befruchtungsrate. Die Bruteier kennzeichnen und lagern sie vorschriftsmäßig. Die Schülerinnen und Schüler überwachen den Brutvorgang und reagieren bei Störungen. Sie kennen Methoden der Geschlechtsbestimmung. Bei der Schlupfabnahme wirken sie mit, führen die Erstversorgung der Küken durch und handeln bei allen Arbeiten tierschutzgerecht. Sie erfassen und bewerten die produktionstechnischen Daten. Daraus ziehen sie Schlussfolgerungen für den Produktionsablauf. Inhalte: - Zuchtorganisation - Brüterei - Transport
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenGeflügelfleisch erzeugen und vermarkten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler halten, füttern, pflegen und vermarkten Geflügel mit dem Ziel, dem Verbraucher hochwertiges Geflügelfleisch anzubieten. Sie stallen die ausgewählten Tiere ein und beachten die gesetzlichen Vorgaben. Durch Auswahl geeigneter Futtermittel stellen sie bedarfsgerechte Rationen zusammen. Futterrationen überprüfen sie rechnerisch. Mastmethoden vergleichen sie und wählen die jeweils geeignete aus. Sie berechnen und vergleichen Leistungsmerkmale in der Mast sowie die anfallenden Kosten und überprüfen die Wirtschaftlichkeit. Die Schülerinnen und Schüler erkennen wesentliche Krankheiten der Masttiere, leiten Maßnahmen ein und kontrollieren den Erfolg. Den Transport zum Schlachtbetrieb bereiten sie vor. Sie kennen die Schlachtkörperzusammensetzung, die Kriterien zur Beurteilung der Fleischbeschaffenheit, die Handelsklassen und die aktuellen Marktpreise. Sie nutzen verschiedene Vermarktungswege. Für die Direktvermarktung schlachten sie Geflügel unter Beachtung gesetzlicher Vorgaben. Die Produkte präsentieren sie ansprechend und führen Kundengespräche. Bei allen Arbeiten übernehmen sie die Verantwortung für ein erfolgreiches Betriebsergebnis und berücksichtigen die Belange des Umwelt- und Verbraucherschutzes. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten eng mit betrieblichen und außerbetrieblichen Partnern zusammen. Sie reflektieren ihre Arbeit und stellen sie vor. Inhalte: - Mastgeflügelarten - Aufstallung - Qualitätssichernde Maßnahmen - Schlachtung - Tiertransport - Verbraucherschutz
Arbeitsblatt zu LF 12 erstellenEinen Geflügelbestand führen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler wirken bei der Führung eines Geflügelbetriebes mit und führen einen Geflügelbestand selbstständig. Sie verschaffen sich einen Überblick über die rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen zur Gründung und Führung eines Betriebes unter Beachtung regionaler und saisonaler Gegebenheiten. Die Schülerinnen und Schüler führen selbstständig oder im Team einen Geflügelbestand und erarbeiten Konzepte für dessen Ausbau. Sie analysieren die betrieblichen Abläufe, dokumentieren und beurteilen die Arbeitsergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen für zukünftiges Handeln. Für Investitionen wählen sie geeignete Möglichkeiten der Finanzierung aus und entwickeln Vermarktungsstrategien. Sie stellen ihr Konzept vor. Zielgruppenorientiert klären sie über ihre Arbeit und die im Betrieb erzeugten Produkte auf. Aktuellen Entwicklungen gegenüber sind sie aufgeschlossen und beziehen sie in ihr unternehmerisches Handeln ein. Dazu nutzen sie Kommunikations- und Informationsangebote. Inhalte: - Bestandsentwicklung - Finanzierung - Öffentlichkeitsarbeit - Fachrichtung Schäferei
Arbeitsblatt zu LF 13 erstellenEinen Mutterschafbestand führen
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler führen eigenverantwortlich einen Mutterschafbestand. Dafür verschaffen sie sich einen Überblick über Organisationsformen der Mutterschafhaltung und bewerten diese. Die wichtigsten Schafrassen unterscheiden sie voneinander und vergleichen die jeweiligen Zuchtziele. Sie beschreiben relevante Zuchtmethoden. Sie erfassen Daten für die Leistungsprüfungen und wählen zuchttaugliche Schafe unter Beachtung der Selektionskriterien aus. Die Schülerinnen und Schüler planen die Ablammung und leiten daraus die sich ergebenden produktionstechnischen Auswirkungen für die Bockzeit und Trächtigkeit ab. Sie kennen die Besonderheiten im Brunstverlauf der Schafe, Verfahren zur Brunststeuerung sowie die Möglichkeit der künstlichen Besamung und führen entsprechende Maßnahmen durch. Die Trächtigkeit stellen die Schülerinnen und Schüler auch unter Zuhilfenahme moderner Diagnosetechnik fest. Sie kontrollieren den Geburtsverlauf und versorgen die Muttern und Lämmer während der Säugezeit. Bei Störungen reagieren sie angemessen. Die Schülerinnen und Schüler treffen Vorkehrungen für die Gesunderhaltung und Pflege des Mutterschafbestandes. Fehlentwicklungen am Einzeltier und im Bestand analysieren sie, leiten Maßnahmen ein und überprüfen den Erfolg. Bei der Fütterung wenden sie ihre Kenntnisse über die besonderen Ansprüche der Muttern in den Leistungsperioden an. Durch Auswahl geeigneter Futtermittel oder Weideflächen und nach rechnerischer Überprüfung füttern sie die Schafe bedarfsgerecht. Sie wenden verschiedene Hütetechniken an. Die Schülerinnen und Schüler kennen und bewerten die Möglichkeiten der Gewinnung und Verarbeitung von Wolle und Milch. Sie berechnen Leistungsparameter, dokumentieren diese und ziehen daraus Schlussfolgerungen für die Herdenführung und berechnen die Wirtschaftlichkeit, auch unter Einbeziehung von Fördermaßnahmen. Während des gesamten Produktionsprozesses sind sie sich ihrer Verantwortung für ein erfolgreiches Betriebsergebnis bewusst. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten eng mit betrieblichen und außerbetrieblichen Partnern zusammen. Sie reflektieren ihre Arbeit und stellen sie vor. Inhalte: - Exterieur - Zuchtwertschätzung - Abstammungsnachweise und Zuchttierkataloge - Herdenmanagement - Auktion - Reproduktionsprozess - Organisationen und Verbände - Leistungsfütterung
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenLammfleisch erzeugen und vermarkten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler halten, füttern, pflegen und vermarkten Mastlämmer mit dem Ziel, dem Verbraucher hochwertiges Lammfleisch anzubieten. Die Schülerinnen und Schüler sind sich der besonderen Bedeutung der Kolostralmilchperiode für das Aufzuchtergebnis bewusst. Probleme bei der Kolostralmilchversorgung erkennen sie frühzeitig, ergreifen Maßnahmen und überprüfen den Erfolg. Sie legen Produktionsziele fest, vergleichen Aufzucht- und Mastverfahren und entscheiden sich für das jeweils geeignete Verfahren. Durch Auswahl geeigneter Futtermittel oder Weideflächen und nach rechnerischer Überprüfung füttern sie die Lämmer bedarfsgerecht. Die Schülerinnen und Schüler versorgen und behandeln die Lämmer entsprechend ihrem Alter. Dabei beachten sie Grundsätze der Hygiene sowie gesetzliche Vorgaben. Krankheiten der Lämmer erkennen sie, arbeiten bei der Behandlung mit Fachpersonal zusammen und überprüfen den Erfolg. Unter Beachtung gesetzlicher Vorgaben schlachten sie Lämmer und bereiten den Schlachtkörper auf. Sie kennen die Schlachtkörperzusammensetzung, die Kriterien zur Beurteilung der Fleischbeschaffenheit, die Handelsklassen und Preismasken. Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Absatz- und Vermarktungsstrategien. Sie arbeiten bei der Lammfleischerzeugung und -vermarktung mit Partnern zusammen, führen Geschäftsverhandlungen und schließen Verträge ab. Bei der Direktvermarktung präsentieren sie die Produkte ansprechend und führen Kundengespräche. Inhalte: - Erstversorgung - Mastverfahren - Krankheiten - Rechtliche Vorschriften - Tiertransport - Verbraucherschutz
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenLandschaft pflegen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler führen einen Schafbestand unter den besonderen Bedingungen der Landschaftspflege. Ausgehend vom Pflegeziel des jeweiligen Standortes und unter Berücksichtigung der standortspezifischen Pflanzenbestände begründen sie die Bedeutung der Landschaftspflege durch Schafe als die Alternative zur maschinellen Pflege oder zum Einsatz anderer Tierarten. Entsprechend dem Pflegeprogramm wählen sie Pflegeverfahren aus, planen Besatzdichten und prüfen die Eignung ihrer Herde für die jeweilige Landschaftspflegemaßnahme und stellen ihre Ergebnisse vor. Die Schülerinnen und Schüler nutzen Informations- und Kommunikationstechniken, um Pflegeprogramme auszuwählen und diese zu beantragen. Sie führen mit den zuständigen Institutionen und Vertragspartnern Verhandlungen und schließen Verträge ab. Sie kennen die Wechselwirkung von Ökologie und Ökonomie, überwachen die Wirtschaftlichkeit der Landschaftspflegemaßnahme und greifen bei Bedarf korrigierend ein. Bei der Umsetzung des jeweiligen Pflegeprogramms sind sie sich ihrer Verantwortung gegenüber der Umwelt, der Herde und ihrer eigenen Person bewusst. Inhalte: - Rasseneignung - Pflegeverfahren - Pflegeprogramme
Arbeitsblatt zu LF 12 erstellenBei der Führung einer Schäferei mitwirken
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler wirken bei der Führung einer Schäferei mit oder führen diese auch selbstständig. Sie verschaffen sich einen Überblick über die rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen zur Gründung und Führung eines Betriebes unter Beachtung regionaler Gegebenheiten. Die Schülerinnen und Schüler führen selbstständig oder im Team eine Schafherde und erarbeiten Konzepte für deren Ausbau. Sie analysieren die betrieblichen Abläufe, dokumentieren und beurteilen die Arbeitsergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen für zukünftiges Handeln. Für Investitionen wählen sie geeignete Möglichkeiten der Finanzierung aus und entwickeln Vermarktungsstrategien. Sie stellen ihr Konzept vor. Zielgruppenorientiert klären sie über ihre Arbeit und die im Betrieb erzeugten Produkte auf. Aktuellen Entwicklungen gegenüber sind sie aufgeschlossen und beziehen sie in ihr unternehmerisches Handeln ein. Dazu nutzen sie Kommunikations- und Informationsangebote. Inhalte: - Bestandsentwicklung - Finanzierung - Öffentlichkeitsarbeit - Fachrichtung Imkerei
Arbeitsblatt zu LF 13 erstellenBienen versorgen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler versorgen die Bienenvölker art- und bedarfsgerecht. Sie kennen die Ernährungsstadien und die spezifischen Bedürfnisse des Bienenvolkes. Im Jahresablauf beobachten sie die Bienen, leiten gegebenenfalls Maßnahmen ein und kontrollieren den Erfolg. Sie verbringen die Völker an geeignete Standorte oder füttern sie. Durch umsichtiges Handeln tragen sie zur Entwicklung der Bienenvölker und zum Erhalt der Bienengesundheit bei. Die Schülerinnen und Schüler bestimmen Pflanzen und kennen deren Trachtwert. Standorte beurteilen sie hinsichtlich ihres Trachtangebotes, berechnen deren Wirtschaftlichkeit, ergreifen notwendige Maßnahmen und kontrollieren den Erfolg. Sie kennen die Einsatzmöglichkeiten von Bienenvölkern als Bestäuberinsekten in unterschiedlichen Kulturen. Sie sind sich der Bedeutung der Biene für den Naturschutz bewusst. Die Schülerinnen und Schüler treffen selbstständig oder im Team Vorbereitungen für den Transport von Bienenvölkern und verbringen sie. Bei der Standortwahl arbeiten sie mit den Flächeneigentümern zusammen und sichern hierdurch die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften. Sie kennen die Eigenschaften von Betriebsmitteln und verwenden diese Materialien zweckentsprechend. Sie reflektieren ihre Arbeit und stellen sie vor. Inhalte: - Bienenbiologie - Ernährungsstadien - Bienenweide - Bienenwanderung - Rechtliche Vorschriften
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenBienenvölker reproduzieren
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler halten und reproduzieren Bienenvölker. Sie beurteilen die Stärke eines Bienenvolkes, planen die Jungvolkbildung und führen die erforderlichen Arbeiten aus. Die Schwarmstimmung erkennen sie, wenden Maßnahmen zur Schwarmverhinderung an, versorgen gegebenenfalls den Schwarm und kontrollieren den Erfolg. Zur Aufstellung von Königinnen-Aufzuchtplänen nutzen sie ihre Kenntnisse über Anatomie, Entwicklung und Verhalten der drei Bienenarten. Sie larven um und bereiten die weitere Versorgung der Pflegevölker, der Drohnenvölker und der Königinnen vor. Deren Entwicklungszustand kontrollieren sie und ergreifen gegebenenfalls Maßnahmen zur Optimierung. Sie kennen verschiedene Verschulungs- und Kennzeichnungsmöglichkeiten und wenden diese an. Die Begattung der Königinnen organisieren sie und beschreiben die instrumentelle Besamung. Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Belegstellenarten, kommunizieren mit den Belegstellenleitern und halten die entsprechenden Vorgaben ein. Sie bereiten Begattungseinheiten vor und ermitteln Begattungsergebnisse. Die Leistung von Bienenvölkern ermitteln sie und stellen Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit an. Diese Daten vergleichen sie mit Ergebnissen aus der Zuchtwertschätzung und treffen Entscheidungen für ihre Zuchtrichtung. Inhalte: - Bienenbiologie - Populationsentwicklung - Königinnenzucht - Schwarmverhalten - Schwarmrecht - Zuchtselektion und Leistungsprüfungen
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenBienenprodukte gewinnen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schüler und Schülerinnen gewinnen und verarbeiten Honig und Wachs. Dabei nutzen sie ihre Kenntnisse über Entstehung, Zusammensetzung und Eigenschaften dieser Produkte. Sie führen die Honigernte durch, erstellen verkaufsfertigen Honig und beurteilen dessen sensorische Qualität. Untersuchungsergebnisse entsprechender Institutionen interpretieren sie und ziehen daraus notwendige Konsequenzen für den Produktionsablauf. Die Schülerinnen und Schüler schmelzen Altwachs ein und bearbeiten das gereinigte Wachs zu Mittelwänden und Wachsblöcken. Bei ihrer Tätigkeit beachten sie rechtliche Vorgaben und die Vorschriften zum Unfallschutz. Ihrer Verantwortung bei der Erzeugung von Lebensmitteln sind sie sich bewusst und handeln danach. Sie kennen Pollen, Propolis, Gelée royale und Bienengift als weitere Bienenprodukte sowie deren Entstehung, Zusammensetzung, Eigenschaften, Gewinnung und Verwendungszweck. Inhalte: - Honig - Wachs - Pollen - Propolis - Gelée royale - Bienengift - Lebensmittelrecht
Arbeitsblatt zu LF 12 erstellenBienenprodukte vermarkten
Zeitrichtwert: 40 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler vermarkten Honig, Wachs und daraus hergestellte Produkte unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben. Sie analysieren den Betrieb hinsichtlich der realisierbaren Produktpalette, kennen die Vermarktungswege und treffen begründet Entscheidungen. Unter Berücksichtigung der Produktionskosten und der Verkaufspreise ermitteln sie die Wirtschaftlichkeit der Produkte. Selbstständig oder im Team entwickeln sie Konzepte zur ansprechenden Produktpräsentation. Sie stellen Kunden die Imkerei vor und klären über die Zusammensetzung und Eigenschaften der Produkte, den Verbraucherschutz und die ökologische Bedeutung der Bienenhaltung auf. Unter Beachtung der rechtlichen Vorschriften verkaufen sie die Bienenprodukte, dabei sind sie sich der Bedeutung von Qualitäts- und Gütesiegeln bewusst. Inhalte: - Preiskalkulation - Werbestrategien - Lebensmittelrecht - Qualitätssicherung
Arbeitsblatt zu LF 13 erstellenBei der Führung einer Berufsimkerei mitwirken
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Ziele: Die Schülerinnen und Schüler wirken bei der Führung und Weiterentwicklung einer Berufsimkerei mit. Sie verschaffen sich einen Überblick über die rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen zur Gründung und Führung eines Betriebes unter Beachtung regionaler Gegebenheiten. Die Schülerinnen und Schüler führen selbstständig oder im Team eine Imkerei und erarbeiten Konzepte für deren Ausbau. Sie analysieren die betrieblichen Abläufe, dokumentieren und beurteilen die Arbeitsergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen für zukünftiges Handeln. Für Investitionen wählen sie geeignete Möglichkeiten der Finanzierung aus und entwickeln Vermarktungsstrategien. Sie stellen ihr Konzept vor. Zielgruppenorientiert klären sie über ihre Arbeit und die im Betrieb erzeugten Produkte auf. Aktuellen Entwicklungen gegenüber sind sie aufgeschlossen und beziehen sie in ihr unternehmerisches Handeln ein. Dazu nutzen sie Kommunikations- und Informationsangebote. Inhalte: - Betriebsentwicklung - Finanzierung - Öffentlichkeitsarbeit
Arbeitsblatt zu LF 14 erstellenHäufige Fragen zu Tierwirt
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