Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Tierpfleger

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 21 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
21 Lernfelder
Regeldauer
36 Monate
Zuständigkeit
IH
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Tierpfleger im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Sich in das Berufsleben einfinden

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Zuständigkeiten in ihrem Betrieb vertraut. Sie fügen sich durch ihr Verhalten und Auftreten in ein bestehendes Team ein und können damit langfristig positiv auf die Atmosphäre in ihrem Betrieb einwirken. Sie verschaffen sich einen Überblick über routinemäßige und häufige Betriebsabläufe und handeln danach. Dabei beachten Sie Personaleinsatzpläne und Formen betrieblicher Kommunikation. Sie beherrschen situationsgerechte Umgangsformen mit Mitarbeitern, Besuchern und Kunden und achten auf ihr äußeres Erscheinungsbild. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über Aufbau und Organisationsstruktur der Ausbildungsbetriebe in der Region. Sie erkunden die Aufgabenfelder des Tierpflegers. Sie bereiten die Arbeitsergebnisse auf und präsentieren sie. Inhalte: - Betriebsstrukturen - Betriebsspiegel - Berufskleidung - Sicherheits- und Hygienevorschriften im Betrieb - Dienstplan - Dienstanweisung - Betriebsgeheimnise - Umfeld des Betriebes - Berufliche Organisationen - Rollenspiel - Präsentationstechniken - Grundlagen und Methoden der Kommunikation - Fachsprache

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Tierunterkünfte einrichten und instandhalten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler kennen häufig gehaltene Tiere. Aus dem Körperbau, dem natürlichen Verhalten und der geographischen Verbreitung der Tiere schließen sie auf deren Ansprüche an die Unterbringung und berechnen den Platz- und Raumbedarf unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorschriften. Sie können Tierunterkünfte säubern und artgerecht ausstatten und stellen damit das Wohlbefinden der Tiere sicher. Dabei beachten sie Sicherheitsvorschriften. Den Schülerinnen und Schülern ist bewusst, dass in ihren Tierhaltungen ohne gründliche Reinigung und Desinfektion die Gesundheit der Tiere und auch ihre eigene gefährdet sein kann. Dadurch sensibilisiert, führen sie konsequent die erforderlichen Maßnahmen durch und beurteilen das Ergebnis kritisch. Sie können gezielt erforderliche Werkzeuge und Geräte einsetzen, warten und Funktionsprüfungen durchführen. Sie berechnen die nötige Menge an Reinigungs- und Desinfektionsmitteln und beachten entsprechende Sicherheits- und Hygienevorschriften und Umweltaspekte bei deren Anwendung und Entsorgung. Sie zeichnen notwendige Daten in geeigneter Form auf. Inhalte: - Lebensräume - Anatomie, Morphologie, Physiologie - Tierschutzgesetz und Tierhaltungsverordnungen - Raumklima - Einzelhaltung, Gruppenhaltung - Einrichtungen - Persönliche Hygiene - Schutzausrüstung - Reinigungs-, Desinfektionsverfahren - Mittel und deren Eigenschaften - Umweltvorschriften - Informationsbeschaffung und –auswertung

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Mit Tieren umgehen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler kennen wesentliche Verhaltensweisen von Tieren. Sie beobachten die ihnen anvertrauten Tiere, beschreiben und dokumentieren deren Verhalten. Sie schließen aus dem Verhalten dieser Tiere auf deren Wohlbefinden bzw. Gesundheitszustand. Unter Beachtung erforderlicher Sicherheitsmaßnahmen richten sie ihr eigenes Verhalten danach aus. Sie beurteilen die gesammelten Beobachtungen und erstellen ein Charakterbild des jeweiligen Tieres, das sie in geeigneter Form präsentieren. Sie kennen Lebensräume und Lebensrhythmen der Tiere und ihr Verhalten in besonderen Lebensabschnitten. Daraus leiten sie entsprechende Betreuungsformen, Beschäftigungsmöglichkeiten und –methoden, aber auch Ausbildungsmethoden und besondere Sicherheitsaspekte ab. Sie nutzen instinktive Verhaltensweisen der Tiere, um mit ihnen zu arbeiten. Sie kennen die Bedeutung des Artenschutzes für die ihnen anvertrauten Tiere. Inhalte: - Instinkthandlungen - Sinnesorgane und Nervensystem - Prägung - Lernverhalten - Territorialverhalten - Sozialverhalten und Rangordnung - Fortpflanzungsverhalten und Verhalten bei der Aufzucht von Jungtieren - Tages- und jahreszeitliche Verhaltensrhythmen - Individuelle Tiercharaktere - Sicherheitsvorschriften - Handling - Sozialisierungsmaßnahmen zwischen Mensch und Tier - Sozialisierungsmaßnahmen der Tiere untereinander - Dressur, Konditionierungsmethoden - Washingtoner Artenschutzübereinkommen - EU-Verordnung zum Artenschutz - Bundesartenschutzverordnung

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Bedarfsgerecht füttern und tränken

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler kennen Futtermittel für verschiedene Tiergruppen. Dabei ordnen sie diese Pflanzenfressern, Fleischfressern und Allesfressern zu. Sie haben Kenntnisse über Inhaltsstoffe, Wirkstoffe und den Futterwert und teilen aufgrund dessen Futtermittel ein. Sie beurteilen die äußere Qualität der Futtermittel und wägen ab, ob sie eine Verfütterung zulässt. In Kenntnis der Anatomie und Physiologie der Verdauungsorgane können die Schüler und Schülerinnen Tiere in allen Leistungsstadien art- und bedarfsgerecht füttern und tränken. Sie können die Futtermittel den jeweiligen Ansprüchen der Tiere entsprechend zubereiten und verabreichen. Sie sind sich bewusst, dass sie die Futteraufnahme und die Funktion der Tränkeeinrichtung regelmäßig kontrollieren müssen. Über die Veränderungen von Kot, Harn und Verhalten schließen sie auf mögliche Fütterungsfehler. Sie bewerten unterschiedliche Fütterungs- und Tränketechniken. Sie berechnen Rationsmengen und Futterkosten. Inhalte: - Futtermittelarten und –formen - Tötungsmethoden für Futtertiere - Zusammensetzung der pflanzlichen und tierischen Einzelfuttermittel - Energiebewertung von Futtermitteln - Futteranalysen - Sensorische Prüfung - Giftpflanzen und andere schädliche Beimengungen - Futterwerttabellen - Nährstoff- und Wirkstoffbedarf - Futterrationen - Futtermengen und Fütterungshäufigkeit - Schätzen und Wiegen - Futterkonsistenz - Zubereitung der Futtermittel - Fütterungszeiten

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Lernfeld 5
2. Ausbildungsjahr

Tierartgemäße Körperpflege durchführen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler machen sich kundig über die Ansprüche ausgewählter Tierarten an eine artgemäße Körperpflege und machen sich den Wert derselben bewusst. Sie beurteilen, inwiefern Einrichtungen in Tierunterkünften für die Selbstpflege von Tieren geeignet sind. Sie leiten daraus ab, welche weiteren Pflegemaßnahmen der Tierpfleger durchführen muss. Sie wählen Werkzeuge zur Klauen-, Huf-, Krallenpflege und zur Haut- und Fellpflege aus und erstellen durch regelmäßige Beobachtung einen Pflegebedarfsplan. Sie diskutieren und entscheiden, ob und gegebenenfalls wie sie das Tier für Pflegemaßnahmen fixieren müssen, und ob sie dabei allein oder im Team arbeiten müssen. Bei der Durchführung beachten sie anatomische Besonderheiten der jeweiligen Tierart. Nach der Durchführung der Pflegetätigkeit begutachten sie kritisch ihre Tätigkeit. Sie machen sich kundig über die Möglichkeiten der Tierkennzeichnung und bewerten sie. Sie wählen für bestimmte Tierarten geeignete Verfahren aus und beschreiben deren Durchführung. Bei all diesen Arbeiten beachten sie wesentliche rechtliche Bestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften. Sie dokumentieren die durchgeführten Pflegemaßnahmen auch unter Verwendung entsprechender Standard- und Branchensoftware. Inhalte: - Anatomische und physiologische Grundlagen - Gehegeeinrichtungen zur Körperpflege - Klauen-, Huf- und Krallenpflege - Fell- und Gefiederpflege - Fangmethoden - Fixiermaßnahmen - Pflegewerkzeuge und –materialien - Kennzeichnen von Tieren - Tierschutzgesetz, Richtlinien und Gutachten - Unfallverhütungsvorschriften - EDV

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Tiere transportieren

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen einen Tiertransport. Sie beachten, dass die zu transportierenden Tiere so wenig wie möglich Stresssituationen ausgesetzt werden. Dazu informieren sie sich über die spezifischen Bedürfnisse der zu transportierenden Tiere und rechtliche Vorgaben. Sie berechnen die Größe des erforderlichen Transportbehälters und wählen geeignete aus bzw. konzipieren diese. Sie statten Transportbehältnisse entsprechend aus bzw. setzen vorhandene Transportbehälter instand. Die Schülerinnen und Schüler stellen notwendige Transportpapiere zusammen und füllen sie aus. Sie wählen angemessene Fangmethoden und entsprechende Geräte aus und treffen die notwendigen Vorbereitungen. Sie planen Sicherheitsmaßnahmen im Team. Sie veranlassen die erforderlichen Maßnahmen bei Empfang, Freisetzung und Eingewöhnung der Tiere. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Transport und seine Kosten. Inhalte: - Anatomie und Physiologie der zu transportierenden Tiere - Sicherheitsvorschriften, Tierschutzgesetz, Tierschutztransport-Verordnung, Hygienevor- - schriften - Schätzen, Wiegen oder Messen - Flächen -, Raum- und Mengenbedarf - Materialauswahl - Sicherheitseinrichtungen - Maßnahmen zum Schutz vor Witterungseinflüssen - Wasser- und Futterversorgung - Transportbegleitpapiere - Fang - und Greifwerkzeuge - Maßnahmen zur Stressvermeidung - Beruhigungs- und Narkosemittel - Speditionsangebote

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Kranke Tiere erkennen und versorgen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Lebensäußerungen gesunder und kranker Tiere. Es ist ihnen bewusst, dass sie kranke Tiere nur erkennen, wenn sie ihre Aufgaben sorgfältig ausführen und dabei die Tiere genau beobachten. Bei Abweichungen informieren sie eine verantwortliche Person und halten ihre Beobachtungen fest. Die Schülerinnen und Schüler kennen typische Erkrankungen und deren äußere Anzeichen. Sie diskutieren mögliche Krankheitsursachen und leiten vorbeugende Maßnahmen ab. Sie wissen, bei welchen Krankheiten Infektionsgefahr besteht und können Maßnahmen zur Übertragungsvermeidung ergreifen. Auf Veranlassung nehmen sie Proben. Sie wirken bei tierärztlichen Behandlungen mit, führen angeordnete Maßnahmen aus, dokumentieren sie und geben sie weiter. Inhalte: - Physiologische Daten - Herz-Kreislaufsystem und Atmung - Immunsystem - Allg. Krankheitsanzeichen - Typische Erkrankungen und deren Ursachen - Zoonosen - Einfache Untersuchungen - Vorbeugende Maßnahmen - Quarantänemaßnahmen - Vorbereitung der Behandlung - Instrumentenkunde - Sterilisation - Fixierung - Medikamentenverabreichung - Nachbetreuung behandelter Tiere - Patientenkarte

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Fortpflanzung, Zucht und Aufzucht planen und durchführen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich geeignete Informationen über die Fortpflanzungsgeschehen und die Jungenaufzucht bei verschiedenen Tierarten auch unter Verwendung moderner Informationssysteme und werten diese gezielt aus. Sie sind in der Lage, Tiere auf Fortpflanzungsbereitschaft zu kontrollieren und bei der Entscheidung mitzuwirken, ob bzw. welche Tiere miteinander verpaart werden. Außerdem können sie das Fortpflanzungsgeschehen beeinflussen. Sie können Tiere während der Trächtigkeit bis zur Geburt betreuen und versorgen, treffen notwendige Vorkehrungen für die Geburt/den Schlupf und überwachen den Ablauf. Sie erkennen Geburtsprobleme und leiten erforderliche Maßnahmen ein. Auf Anweisung wirken sie bei der Geburtshilfe mit. Sie organisieren die Nachversorgung von Mutter und Jungen und führen diese durch. Sie konzipieren die Jungenaufzucht und führen diese durch. Dabei überwachen sie die Entwicklung und das Wohlbefinden der Jungtiere. Die Schülerinnen und Schüler führen diese Aufträge verantwortungsbewusst durch und überprüfen stetig ihr Verhalten. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Zuchtziele und Bedeutung und Ablauf von Zuchtverfahren. Sie nehmen nach Anweisung gezielte Verpaarungen vor. Die Schülerinnen und Schüler erfassen und dokumentieren das Fortpflanzungsgeschehen in geeigneter Form auch unter Verwendung moderner Kommunikationssysteme. Inhalte: - Anatomie und Physiologie der Fortpflanzung - Hormonsystem - Sexualzyklus, Brunst, Balz - Paarbildung - Natürliche und künstliche Besamung - Biotechnologische Methoden - Trächtigkeit, Brut, Brutverhalten - Geburtsvorbereitung - Geburt, Schlupf - Erstversorgung - Aufzucht, Haltung - Hygienemaßnahmen - Kennzeichnen - Datenerfassung/Datenfortschreibung - Krankheiten - Rechtliche Vorschriften, Gutachten - Grundlagen der Vererbung - Zuchtziele

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Lernfeld 9
2. Ausbildungsjahr

Betriebsspezifische Abläufe planen und durchführen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler können Tiere annehmen, deren Zustand begutachten und notwendige Maßnahmen und Formalitäten erledigen. Unter Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten organisieren sie die sachgerechte Unterbringung und Versorgung und halten dies in den betrieblichen Aufzeichnungen fest. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Vorräte und Materialbestände. Sie berechnen den Warenverbrauch und erstellen einen Zeitplan für Nachbestellungen unter Berücksichtigung der mit der Lagerung verbundenen Besonderheiten. Die Schülerinnen und Schüler nehmen Waren an. Sie kontrollieren die Lieferung und sind in der Lage, Rechnungen zu überprüfen und Nachlässe zu berechnen. Unter Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten können sie die Lieferung sachgerecht einlagern und dokumentieren. Sie organisieren notwendige Instandhaltungs- und Wartungsmaßnahmen an betrieblichen Einrichtungen. Informationen zu wichtigen betrieblichen Abläufen können sie gezielt weitergeben. Sie können an der Personaleinsatzplanung mitwirken. Hierbei berücksichtigen sie anfallende Arbeiten, die Personalausstattung und die Eignung der Mitarbeiter. Bei betrieblichen Abläufen beachten sie das Qualitätsmanagement des Betriebes. Inhalte: - Schätz- und Wiegeübungen - Formulare für Aufnahme und Abgabe - Quarantäne - Erstversorgung - Belegungspläne - Stallbuch - Liefermenge und –qualität - Begleitpapiere - Umgang mit Belegen - Einsatz von EDV - Teamarbeit - Grundsätze der Lagerhaltung - Mindesthaltbarkeit - Instandsetzung und Pflege von Werkzeugen und Materialien - Datenerfassung und Dokumentation - Fachrichtung Forschung und Klinik

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Hygienekonzepte umsetzen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Zur Aufrechterhaltung des Hygienestatus können die Schülerinnen und Schüler geeignete Desinfektions- und Sterilisationsmaßnahmen auswählen und den Erfolg kontrollieren. Sie vergleichen Hygienekonzepte, wirken bei der Erstellung von Reinigungs- bzw. Hygieneplänen mit und können sie anwenden. Sie ermitteln Mengen und Kosten und berücksichtigen die Umweltverträglichkeit. Sie sind in der Lage, Proben zu entnehmen und dabei gezielt erforderliche Gerätschaften einzusetzen. Sie berechnen Gebrauchslösungen und beachten bei der Herstellung, Anwendung und Entsorgung entsprechende Sicherheitsvorschriften und Umweltaspekte. Sie organisieren Quarantäne- und Infektionsbereiche. Sie dokumentieren durchgeführte Maßnahmen auch unter Verwendung der EDV. Inhalte: - Schadorganismen - Desinfektions- und Sterilisationsmaßnahmen - Gnotobiotik - SPF-Status - FELASA- Empfehlungen - Geräte und Einrichtungen zur Desinfektion und Sterilisation - Luft- und Wasseraufbereitung - Persönliche Hygiene, z.B. Duschschleuse - Qualitätsmanagement - Mischungsrechnen - Unfallverhütungsvorschriften - Umweltvorschriften - Fachrichtung Forschung und Klinik

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Hygienisch und genetisch definierte Tiere züchten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler kennen die Bedeutung besonderer Tiermodelle in der Forschung. Sie informieren sich über Zuchtziele, Bedeutung und Ablauf von Zuchtprogrammen und Zuchtverfahren und können diese anwenden. Sie machen sich vertraut mit verschiedenen Methoden der Erzeugung von gentechnisch veränderten Tieren. Sie werden sich der Sicherheitsrisiken für die Umwelt bewusst. Sie informieren sich über die Sicherheitsstufen und die damit verbundenen Gefahren. Dabei beachten sie die rechtlichen und gesetzlichen Vorgaben. Nach Vorgaben dokumentieren sie gewissenhaft ihre Arbeit und präsentieren die Ergebnisse optisch ansprechend auch unter Verwendung entsprechender Standard- und Branchensoftware. Sie können erforderliche Geräte gezielt einsetzen und erhalten deren Funktionsfähigkeit. Inhalte: - Gnotobioten - SPF-Tiere - Mutationen - Transgene und Knockout-Tiere und ihre Bezeichnungen - Chimären - Erhaltungszucht, Vermehrungszucht - Inzucht, Auszucht, Hybridzucht, Rückkreuzungen - Monogamzucht, Polygamzucht - Zuchttierauswahl - Mikroinjektionen/Implantationen - Aggregation embryonaler Stammzellen - Vasektomierte Tiere - Embryotransfer - Kryokonservierung - Gentechnikgesetz, -Verordnung - Tierschutzgesetz + EU-Recht - Kennzeichnung der Tiere - Zuchtkäfigkarten - Zuchtbuchführung - Stammbaumführung - Mikroskop - Fachrichtung Forschung und Klinik

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Lernfeld 12
3. Ausbildungsjahr

Hygienisch und genetisch definierte Tiere halten und versorgen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler vergleichen unterschiedliche Haltungssysteme. Sie beurteilen die einzelnen Haltungseinheiten und die Standardisierbarkeit des Environmental Enrichment. Sie planen und simulieren Arbeitsabläufe für diese Haltungssysteme und machen sich mit unterschiedlichen Arbeitstechniken vertraut. Sie übernehmen Verantwortung für die Kontrolle des Tierbestandes. Sie erkennen Veränderungen im Bestand und am Einzeltier und melden sie dem Verantwortlichen, um sie dann mit seiner Hilfe zu bewerten. Nach Vorgaben dokumentieren sie gewissenhaft ihre Arbeit und präsentieren die Ergebnisse optisch ansprechend auch unter Verwendung entsprechender Standard- und Branchensoftware. Sie verschaffen sich einen Überblick über Möglichkeiten der Sanierung von kontaminierten Tierbeständen und wirken bei deren Durchführung mit. Sie setzen erforderliche Geräte gezielt ein und erhalten deren Funktionsfähigkeit. Inhalte: - Isolatoren - Barrieren-Haltung - IVC - Schleusen - Reinraum-Werkbank - Sterilisatoren - Tierschutzgesetz + EU-Recht - Sicherheitsstufen - Arbeitschutzrecht - Kennzeichnung der Tiere - Käfigkarten - Mikroskop - Fachrichtung Forschung und Klinik

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Lernfeld 13
3. Ausbildungsjahr

Bei Behandlungen und Eingriffen mitwirken

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler können medizinisches Fachpersonal bei Eingriffen und Untersuchungen unterstützen. Dabei verabreichen sie Stoffe und protokollieren ihre Tätigkeit. Sie beachten die erforderliche Diskretion, entwickeln Zuverlässigkeit und übernehmen Verantwortung für den Betrieb. Sie informieren sich über Möglichkeiten der Gewinnung von Proben und Untersuchungsmaterial, zeichnen Daten auch unter Verwendung moderner Informations- und Kommunikationssysteme auf. Sie helfen bei deren Auswertung. Bei der Versuchsdurchführung berücksichtigen sie Faktoren, die das Wohlbefinden des Tieres beeinträchtigen können. Sie beachten dabei Grundsätze der Standardisierung und des Qualitätsmanagements sowie gesetzliche Vorgaben. Sie können die entnommene Proben fachgerecht behandeln. Sie werden sich über eventuell auftretende Fehlerquellen bewusst und reflektieren, wie diese vermieden werden können. Im Bewusstsein ihrer Verantwortung kontrollieren sie ihre Arbeit. Sie informieren sich über Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen und wägen diese gegeneinander ab. Inhalte: - Applikationsverfahren - Dosierungen berechnen - Betäubungsmethoden - Tötungsmethoden - Probenarten und –mengen - Techniken der Probenahme - Probenaufbereitung - Aufbewahrung und Transport von Proben - Stressfaktoren - Physiologische Daten - Relatives Organgewicht berechnen - Blutbestandteile - Sektionen - GLP - Statistische Auswertungen von Daten - Zertifizierung - Qualitätssicherungsmaßnahmen - Tierschutzgesetz und entsprechende Verordnungen - Zell- und Gewebekulturen - Isoliert-perfundierte Organe - Embryonen - Fachrichtung Zoo

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Lernfeld 14
3. Ausbildungsjahr

Aquarien und Terrarien einrichten und pflegen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler analysieren das natürliche Verbreitungsgebiet und die Lebensweise häufig im Zoo gehaltener Fische, Amphibien, Reptilien und wirbelloser Tiere. Aus diesem Wissen leiten sie die Ansprüche dieser Arten an eine tiergerechte Haltung ab und vergesellschaften Tiere, wie es unter betrieblichen Bedingungen sinnvoll ist. Sie beachten die Anforderungen der Tiere an das Raumklima bzw. die Wasserqualität und können geeignete Methoden zur Prüfung und Regelung anwenden. Sie können Störungen mit geeigneten Maßnahmen beheben und deren Wirksamkeit kritisch bewerten. Unter Beachtung des Platz- und Raumbedarfs sind sie in der Lage, erforderliche Raumgrößen zu berechnen, die Strukturierung der Tierunterkünfte zu planen, um damit das Wohlbefinden der Tiere sicherzustellen. Dazu führen sie auch Wirtschaftlichkeitsberechnungen durch. Sie berechnen Investitions- und Unterhaltungskosten, diskutieren Möglichkeiten der Einsparung und treffen Entscheidungen. Sie bewerten die Gefährlichkeit bzw. die Empfindlichkeit eines Tieres und leiten daraus notwendige Sicherheitsvorkehrungen für Tierpfleger, Besucher und Tiere ab. Sie kennen die Funktion der Sicherheitseinrichtungen und anderer technischer Anlagen und vergegenwärtigen sich die Bedeutung der Kontrolle und Wartung dieser Einrichtungen. Gesetzliche Vorschriften werden einbezogen. Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, ihre Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und in sachgerechter Form zu dokumentieren und präsentieren. Inhalte: - Lebensräume - Anatomie, Morphologie, Physiologie - Tierverhalten - Vergesellschaftung - Baumaterialien und Ausstattungsmöglichkeiten für Tierunterkünfte - Technische Einrichtungen - Bepflanzung - Wasserpflege - Messmethoden - Tierschutzgesetz und Tierhaltungsverordnungen - Unfallverhütungsvorschriften - Fachrichtung Zoo

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Lernfeld 15
3. Ausbildungsjahr

Gehege und Volieren einrichten und pflegen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler analysieren das natürliche Verbreitungsgebiet und die Lebensweise häufig im Zoo gehaltener Säugetiere und Vögel, die besondere Ansprüche an die Haltung stellen.. Aus diesem Wissen leiten sie die Ansprüche dieser Arten an eine tiergerechte Haltung ab und vergesellschaften Tiere, wie es unter betrieblichen Bedingungen sinnvoll ist. Sie beachten die Anforderungen der Tiere an das Raumklima bzw. die Wasserqualität und können geeignete Methoden zur Prüfung und Regelung anwenden. Sie können Störungen mit geeigneten Maßnahmen beheben und deren Wirksamkeit kritisch bewerten. Unter Beachtung des Platz- und Raumbedarfs sind sie in der Lage, erforderliche Raumgrößen zu berechnen, die Strukturierung der Tierunterkünfte zu planen, um damit das Wohlbefinden der Tiere sicherzustellen. Dazu führen sie auch Wirtschaftlichkeitsberechnungen durch. Sie berechnen Investitions- und Unterhaltungskosten, diskutieren Möglichkeiten der Einsparung und treffen Entscheidungen. Sie bewerten die Gefährlichkeit bzw. die Empfindlichkeit eines Tieres und leiten daraus notwendige Sicherheitsvorkehrungen für Tierpfleger, Besucher und Tiere ab. Sie kennen die Funktion der Sicherheitseinrichtungen und anderer technischer Anlagen und vergegenwärtigen sich die Bedeutung der Kontrolle und Wartung dieser Einrichtungen. Gesetzliche Vorschriften werden einbezogen. Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, ihre Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und in sachgerechter Form zu dokumentieren und präsentieren. Inhalte: - Menschenaffen, Bären, Robben, Elefanten, Großkatzen, Huftiere - Laufvögel, Pinguine, Papageien, Kolibris - Lebensräume - Anatomie, Morphologie, Physiologie - Tierverhalten - Vergesellschaftung - Baumaterialien und Ausstattungsmöglichkeiten für Tierunterkünfte - technische Einrichtungen - Bepflanzung - Wasserpflege - Messmethoden - Kontrollmaßnahmen und Funktionsprüfungen - Tierschutzgesetz und Tierhaltungsverordnungen - Sicherheitseinrichtungen und –vorkehrungen - Unfallverhütungsvorschriften - Fachrichtung Zoo

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Lernfeld 16
3. Ausbildungsjahr

Wildtiere und gefährdete Haustierrassen betreuen und züchten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler bestimmen aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes typische in zoologischen Gärten und ähnlichen Einrichtungen gehaltene Tierarten und gefährdete Haustierrassen. Sie verschaffen sich Kenntnisse über die Anatomie, Morphologie und Physiologie dieser Zootiere und ordnen diese systematisch ein. Sie informieren sich über die geographische Verbreitung dieser Tierarten bzw. Rassen und analysieren deren natürliche Lebensräume. Hierbei nutzen sie unterschiedliche Informations- und Kommunikationssysteme. Aus diesen Kenntnissen wissen Sie um den Nährstoffbedarf dieser Tiere und können sie unter Beachtung ihrer anatomischen und physiologischen Besonderheiten mit geeignetem Futter versorgen. Unter Beachtung rechtlicher Vorschriften können sie Tiere zu Futterzwecken töten. Sie berechnen geeignete Rationen, berücksichtigen wirtschaftliche Gesichtspunkte bei der Auswahl der Futtermittel und ermitteln kostengünstige Futterrationen. Sie berücksichtigen die Bedürfnisse spezieller Tierarten in Bezug auf ihre Pflege und ihre Beschäftigung und können entsprechende Maßnahmen ergreifen. Sie informieren sich über Zuchtziele, Bedeutung und Ablauf von Zuchtprogrammen und Zuchtverfahren und können bei deren Umsetzung mitwirken. Inhalte: - Tiergärtnerisch bedeutsame Ordnungen der Säuger, Vögel, Reptilien, Fische, Amphibien - und Wirbellosen - Vegetationszonen - Ökosysteme - Spezielle Futtermittel - Futtertieraufzucht - Futtermittelrecht - Gehegeeinrichtungen zur Körperpflege - Fixiermaßnahmen - Pflegewerkzeuge und –materialien - Behavioural Enrichment - Washingtoner Artenschutzübereinkommen - Erhaltungszuchtprogramme - Tierschutzgesetz, berufsspezifische Regelungen - Unfallverhütungsvorschriften - Fachrichtung Zoo

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Lernfeld 20
3. Ausbildungsjahr

Öffentlichkeitsarbeit durchführen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: In Teamarbeit entwerfen die Schülerinnen und Schüler Konzepte, um den Betrieb in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie klären Außenstehende und Interessenten über Aufgaben, Bedeutung und Organisation ihres Betriebes durch ansprechende Methoden auf. Hierbei beachten sie datenschutzrechtliche Bestimmungen. Sie üben die Kontaktaufnahme zu verschiedenen Gruppen des öffentlichen Lebens. Sie informieren Kunden und Besucher über die im Betrieb gehaltenen Tiere. Sie sind in der Lage über bestimmte Tiere Auskunft zu geben, insbesondere über deren Herkunft und Verhalten. Damit können sie Besuchern und Kunden wichtige Sachverhalte übermitteln und ihnen beratend zur Seite stehen. Inhalte: - Kommunikationsformen - Kundengespräche - Rollenspiele - Argumentationstraining - Kreativitätstechniken - Hinweisschilder - Plakatgestaltung - Pressearbeit - Informationsveranstaltung - Tag der offenen Tür - Aktionswochen - Homepage - Telefontraining - Fachrichtung Tierheim und Tierpension

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Lernfeld 17
3. Ausbildungsjahr

Tiere in Tierheimen und Tierpensionen halten und versorgen

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler bestimmen Tiere nach Ursprung und Rasse. Sie sind in der Lage, daraus Ansprüche an eine tiergerechte Haltung abzuleiten, dementsprechend die Tiere unter betrieblichen Bedingungen sinnvoll unterzubringen und zu vergesellschaften. Unter Beachtung des Platz- und Raumbedarfs sind sie in der Lage, erforderliche Raumgrößen zu berechnen, die Strukturierung der Tierunterkünfte zu planen, um damit das Wohlbefinden der Tiere sicherzustellen. Dazu führen sie auch Wirtschaftlichkeitsberechnungen durch. Sie können Tierunterkünfte den Bedürfnissen der Tiere entsprechend einrichten, ausgestalten und instandhalten. Die Schüler und Schülerinnen sind in der Lage, notwendige Informationen über ihnen anvertraute besondere Tierarten zu beschaffen. Sie werten diese Informationen aus und setzen sie fachgerecht unter den gegebenen Möglichkeiten um. Sie können verhaltensauffällige Tiere erkennen und treffen notwendige Sicherheitsvorkehrungen. Inhalte: - Haus- und Heimtiere - Andere einheimische und nicht einheimische Säuger - Vögel - Reptilien - Anatomie, Morphologie, Physiologie - Tierverhalten - Ausläufe, Boxen, Käfige, Katzenzimmer - Volieren - Terrarien - Baumaterialien Ausstattungsmöglichkeiten für Tierunterkünfte - Technische Einrichtungen - Bepflanzung - Wasserpflege - Messmethoden - Kontrollmaßnahmen und Funktionsprüfungen - Besonderheiten beim Umgang - Besonderheiten bei der Betreuung - Besonderheiten bei der Fütterung - Schutzausrüstung, -vorrichtungen und Hilfsmittel - Tierschutzgesetz und Tierhaltungsverordnungen - Unfallverhütungsvorschriften - Fachrichtung Tierheim und Tierpension

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Lernfeld 18
3. Ausbildungsjahr

Hunde erziehen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Rangordnungsstrukturen bei Hunden. Bei der Aufnahme machen sie sich umfassend über die Beziehung zwischen Hund und Halter kundig. Sie können die Gruppenfähigkeit von Hunden beurteilen, die zusammen gesetzt werden sollen. Danach beobachten sie die Gruppe und analysieren das Gruppenverhalten. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Prägephase, andere Lernphasen sowie über Möglichkeiten der Erziehung. Diese Kenntnisse ermöglichen es ihnen, Maßnahmen zu ergreifen, welche die Sozialisierung zwischen Mensch und Hund und Hunden untereinander fördern. Dabei muss ihnen bewusst sein, dass sie in der Rangordnung über dem Tier stehen. Dies müssen sie den Hunden durch ihr Verhalten zeigen. Die Schülerinnen und Schüler können mit diesen Erziehungsmaßnahmen mindestens den normalen Stubengehorsam erreichen. Sie können auffällige Hunde erkennen und entsprechende Maßnahmen zur Problemlösung ergreifen. Sie beraten Hundebesitzer über Ausbildungsmöglichkeiten ihres Tieres. Inhalte: - Prägephasen - Rangordnung - Rangordnungsrituale - Strukturierung der Fläche - Gehegegröße und -einrichtung - Trainingsmethoden - Konditionierung - Problemhunde - Schutzausrüstung - Erziehungsmethoden - Problemhunde - Schutzkleidung - Tierschutzgesetz - Verordnungen - Ausbildungsempfehlungen der Hundevereine/Zuchtvereine - Fachrichtung Tierheim und Tierpension

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Lernfeld 19
3. Ausbildungsjahr

Tierheime und Tierpensionen verwalten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler können an der Verwaltung von Tierheimen und Tierpensionen mitwirken. Sie erkunden Beschaffungsmöglichkeiten und holen Informationen ein. Dazu nutzen sie alle Möglichkeiten der mündlichen und schriftlichen Kommunikation mit aktuellen Medien. Sie analysieren Angebote, vergleichen sie unter qualitativen, quantitativen und wirtschaftlichen Aspekten und treffen eine ökonomisch und ökologisch begründete Auswahlentscheidung. Sie bereiten die gewonnenen Daten für die Kaufentscheidung vor und führen die Bestellung durch. Hierbei beachten sie gültige Vertrags- und Geschäftsbedingungen. Die Schülerinnen und Schüler führen fachgerecht Zahlungsvorgänge durch. Sie ermitteln Kosten im Zusammenhang mit der Annahme und Abgabe von Tieren und kalkulieren Preise unter betrieblichen Gesichtspunkten. Sie führen Beratungs- und Vermittlungsgespräche. Sie informieren Kunden über Preise, Vertrags- und Geschäftsbedingungen und schließen Verträge ab. Hierbei nutzen sie die betrieblichen Dokumentationssysteme. Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, den allgemeinen Schriftverkehr ihres Betriebes abzuwickeln. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die betrieblichen Abläufe unter den Gesichtspunkten Zeitmanagement und Qualitätssicherung. Hierbei erkennen und schätzen sie Konfliktpotential ein, vermeiden durch vorbeugendes Verhalten dessen Entfaltung und tragen zur Konfliktlösung bei. Sie erstellen Zeitpläne für standardisierte Arbeits- bzw. Prozessabläufe unter Berücksichtigung der betrieblichen und personellen Gegebenheiten. Dabei berücksichtigen sie ergonomische, funktionale und rechtliche Anforderungen. Inhalte: - Informationsbeschaffung und –auswertung - Bezugsquellenermittlung - Verträge ,Vertragsstörungen - Datenverwaltung, Archivierungsmöglichkeiten, Kundenkartei, Tierkartei - Mahn- und Klagewesen - Betriebsmittelverwaltung - Rechnungsüberprüfung - betriebsbezogene Kalkulationen - Ablauforganisation - Aktenablage, Ordnungssysteme - statistische Zahlen über Fund-/Pensionstiere - graphische Darstellung - Konfliktmanagement, Konfliktlösungsstrategien - Branchensoftware - Fachrichtung Tierheim und Tierpension

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Lernfeld 20
3. Ausbildungsjahr

Öffentlichkeitsarbeit durchführen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: In Teamarbeit entwerfen die Schülerinnen und Schüler Konzepte, um den Betrieb in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie klären Außenstehende und Interessenten über Aufgaben, Bedeutung und Organisation ihres Betriebes durch ansprechende Methoden auf. Hierbei beachten sie datenschutzrechtliche Bestimmungen. Sie üben die Kontaktaufnahme zu verschiedenen Gruppen des öffentlichen Lebens. Sie informieren Kunden und Besucher über die im Betrieb gehaltenen Tiere. Sie sind in der Lage über bestimmte Tiere Auskunft zu geben, insbesondere über deren Herkunft und Verhalten. Damit können sie Besuchern und Kunden wichtige Sachverhalte übermitteln und ihnen beratend zur Seite stehen. Inhalte: - Kommunikationsformen - Kundengespräche - Rollenspiele - Argumentationstraining - Kreativitätstechniken - Hinweisschilder - Plakatgestaltung - Pressearbeit - Informationsveranstaltung - Tag der offenen Tür - Aktionswochen - Homepage - Telefontraining

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Häufige Fragen zu Tierpfleger

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