Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Milchwirtschaftlicher Laborant

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 12 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
12 Lernfelder
Regeldauer
36 Monate
Zuständigkeit
Lw
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Milchwirtschaftlicher Laborant im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Den Ausbildungsbetrieb präsentieren

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, den Aufbau und die Organisation des Ausbildungsbetriebes zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler erkunden den Aufbau und die Rechtsform sowie die Unternehmensziele und das Produktsortiment des eigenen Unternehmens. Dazu nutzen sie die von den Ausbildungsbetrieben zur Verfügung gestellten Informationen ebenso wie informationstechnische Systeme. Sie informieren sich über berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten (Mitarbeiterqualifikation) in ihrem Beruf. Vor dem Hintergrund des anzusprechenden Personenkreises planen die Schülerinnen und Schüler im Team Methoden und Darstellungsmöglichkeiten ihrer Präsentationen. Sie wählen die geeigneten Medien und die zu vermittelnden Inhalte aus und erstellen Termin-, Ablauf- und Materialplanungen für ihre Präsentationen. Die Schülerinnen und Schüler gestalten ihre Präsentationen und beachten dabei Datenschutzbestimmungen und Urheberrecht. Sie stellen das eigene Unternehmen und Labor vor. Sie stellen die Beziehungen des Ausbildungsbetriebes zu Kunden, Lieferanten und Mitbewerbern dar. Sie wenden Informations- und Kommunikationstechniken an. Die Schülerinnen und Schüler bewerten und analysieren ihre Arbeitsergebnisse. Sie vergleichen ihren Ausbildungsbetrieb mit anderen Betrieben der Branche und arbeiten Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus. Sie reflektieren die Arbeitsplanungen und die Vorgehensweisen ebenso wie ihr eigenes Verhalten in Bezug auf die Zusammenarbeit im Team während des gesamten Prozesses und zeigen dabei Möglichkeiten zur Optimierung auf.

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Milch chemisch untersuchen und bewerten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, chemische Untersuchungen von Milch durchzuführen und zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Zusammensetzung der Milch (Aufbau und Eigenschaften der Milchinhaltsstoffe), machen sich mit den labortechnischen Grundlagen vertraut (Sicherheitseinrichtungen im Labor, Laborgeräte, Umgang mit Chemikalien), informieren sich über gravimetrische und volumetrische Verfahren (Trockenmassebestimmung, Neutralisationstitration) und pH-Indikation. Sie informieren sich über lebensmittelrechtliche Grundlagen zur chemischen Untersuchung und Beurteilung von Milch. Die Schülerinnen und Schüler planen im Team auftragsbezogene Arbeitsabläufe. Sie wählen geeignete Laborgeräte und Labormaterialien aus. Die Schülerinnen und Schüler wählen aus vorgegebenen Methoden die geeigneten Untersuchungen aus, erstellen Arbeitspläne und wählen dafür geeignete Darstellungsmöglichkeiten aus. Die Schülerinnen und Schüler richten ihre Arbeitsplätze ein, setzen Lösungen an, überprüfen die angesetzten Lösungen, führen die geforderten gravimetrischen und volumetrischen Untersuchungen durch, berechnen und bewerten Untersuchungsergebnisse und kommunizieren sie im Team (Konzentrationsangaben, Stöchiometrie, Titerberechnung). Sie beachten die Betriebsanweisungen und berücksichtigen Aspekte der Arbeitssicherheit, des Gesundheits- und des Umweltschutzes. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren die durchgeführten Analysen, vergleichen ihre Ergebnisse mit milchspezifischen Parametern und führen Fehleranalysen durch. Die Schülerinnen und Schüler stellen ihre Vorgehensweisen und Arbeitsergebnisse vor. Sie stellen sich im Team den Rückmeldungen und sind in der Lage, konstruktive Rückmeldungen an andere zu geben. Sie wägen Maßnahmen zur Optimierung der Arbeitsabläufe ab.

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Milch physikalisch untersuchen und bewerten

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, physikalische Untersuchungen von Milch durchzuführen und zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über physikalische Untersuchungsmethoden (Dichte, Gefrierpunkt, pH-Messung), Trennverfahren (Filtrieren, Zentrifugieren, chromatografische Methoden) und optische Verfahren (Zellzahl, Lactosebestimmung). Sie machen sich mit den physikalischen und mathematischen Grundlagen sowie der Labortechnik für diese Untersuchungen vertraut. Die Schülerinnen und Schüler planen im Team auftragsbezogene Arbeitsabläufe für bereitgestellte Proben. Sie wählen Laborgeräte und Labormaterialien aus. Die Schülerinnen und Schüler wählen aus vorgegebenen Methoden die geeigneten Untersuchungen aus, erstellen Arbeitspläne und wählen geeignete Darstellungsmöglichkeiten aus. Die Schülerinnen und Schüler richten ihre Arbeitsplätze ein. Sie führen die geforderten Untersuchungen und Berechnungen durch. Sie berücksichtigen den Umweltschutz und die Arbeitssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren die durchgeführten Untersuchungen. Sie berechnen und bewerten die Analysenergebnisse und kommunizieren diese im Team. Sie vergleichen ihre Ergebnisse mit vorgegebenen Prüfkriterien und führen Fehleranalysen durch. Die Schülerinnen und Schüler stellen ihre Vorgehensweisen und Arbeitsergebnisse vor. Sie stellen sich im Team den Rückmeldungen und sind in der Lage, konstruktive Rückmeldungen an andere zu geben. Sie wägen Maßnahmen zur Optimierung der Arbeitsabläufe ab.

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Milch mikrobiologisch und sensorisch untersuchen und bewerten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, mikrobiologische und sensorische Untersuchungen von Milch durchzuführen und zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Möglichkeiten der Probenahme, über mikrobiologische Untersuchungsverfahren (Gesamtkeimzahl, Nachweis antibiotisch wirksamer Substanzen) und sensorische Methoden (Aussehen, Geruch, Geschmack). Sie machen sich mit den labortechnischen Grundlagen (Nährmedien, Wachstumsbedingungen) vertraut. Sie informieren sich über lebensmittelrechtliche Grundlagen zur mikrobiologischen Untersuchung und Beurteilung von Milch. Die Schülerinnen und Schüler planen im Team auftragsbezogene Arbeitsabläufe. Sie wählen Laborgeräte und Labormaterialien aus. Die Schülerinnen und Schüler wählen die geeigneten Untersuchungen aus, erstellen Arbeitspläne und wählen geeignete Darstellungsmöglichkeiten aus. Die Schülerinnen und Schüler nehmen Proben für mikrobiologische und sensorische Untersuchungen und führen diese durch. Hierfür richten sie ihre Arbeitsplätze ein, beachten die Hygienevorschriften und berücksichtigen Aspekte der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren die durchgeführten Untersuchungen. Sie berechnen und bewerten die Analysenergebnisse und kommunizieren diese im Team. Sie vergleichen ihre Ergebnisse mit milchspezifischen Parametern und führen Fehleranalysen durch. Die Schülerinnen und Schüler stellen ihre Vorgehensweisen und Arbeitsergebnisse vor. Sie stellen sich im Team den Rückmeldungen und sind in der Lage, konstruktive Rückmeldungen an andere zu geben. Sie wägen Maßnahmen zur Optimierung der Arbeitsabläufe ab.

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Lernfeld 5
2. Ausbildungsjahr

Konsummilch untersuchen und beurteilen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Konsummilch zu untersuchen und deren Qualität zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die lebensmittelrechtlichen Grundlagen von Konsummilch. Sie machen sich mit der Probenahme, den Untersuchungsmethoden (Nachweis von Phosphatase, Bestimmung des Fett-, Lactose- und Eiweißgehaltes, des Homogenisierungsgrades, der Gesamtkeimzahl, Nachweis von Rekontaminationskeimen, Endosporen und pathogenen Keimen sowie sensorische Beurteilung und Probesterilisation), der Untersuchung von Verpackungsmaterialien (Dichtigkeit, Deklaration) und der Durchführung von Haltbarkeitstests (Rückstellproben) vertraut. Sie informieren sich über die Herstellungsverfahren der verschiedenen Konsummilchsorten unter Berücksichtigung der Verfahren zur Haltbarmachung (Wärmebehandlung, Membrantrennverfahren). Die Schülerinnen und Schüler konzipieren produktspezifische Ablaufpläne. Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Untersuchungsmethoden sowie Laborgeräte und Labormaterialien aus. Sie erstellen auftragsbezogene Arbeitspläne und begründen diese. Die Schülerinnen und Schüler richten ihre Arbeitsplätze ein. Sie nehmen produkt- und methodenspezifisch Proben und bereiten diese vor. Sie analysieren die Proben mit chemischen, physikalischen, mikrobiologischen und sensorischen Methoden. Dabei führen sie Berechnungen durch und beachten die Hygienevorschriften, den Umweltschutz und Aspekte der Arbeitssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler berechnen und dokumentieren ihre Analysendaten und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien. Sie führen selbstständig Fehleranalysen durch. Sie beurteilen die Ergebnisse und geben dazu Rückmeldungen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihr Vorgehen, nehmen Rückmeldungen an und sind in der Lage, konstruktive Rückmeldungen an andere zu geben. Sie stellen Maßnahmen zur Optimierung der Abläufe dar und begründen diese.

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Saure Milcherzeugnisse untersuchen und beurteilen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, die Untersuchungen der sauren Milcherzeugnisse durchzuführen und deren Qualität zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler erkunden die lebensmittelrechtlichen Grundlagen, die Eigenschaften saurer Milchprodukte (pH-Wert, Fettgehalt, Trockenmassegehalt) und deren Zutaten. Sie informieren sich über Aufbau und Veränderungen der Milchinhaltsstoffe (Milcheiweiß, Lactose) durch die Erhitzung und die Säuregerinnung. Sie machen sich mit Untersuchungen (Refraktometrie, Polarimetrie, Rheologie, Bestimmung der Säuerungsaktivität, Nachweis von Rekontaminationskeimen und Bakteriophagen) vertraut. Sie verschaffen sich einen Überblick über die Herstellungsverfahren, die Verpackungsmaterialien, die Probenahme und Möglichkeiten methodenspezifischer Fehleranalysen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über produktspezifische Kulturen, deren Herstellung und Haltbarmachung sowie über Schadkeime und deren Nachweise. Die Schülerinnen und Schüler konzipieren produktspezifische Ablaufpläne. Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Untersuchungsmethoden sowie Laborgeräte und Labormaterialien aus. Sie erstellen auftragsbezogene Arbeitspläne und begründen diese. Die Schülerinnen und Schüler richten ihre Arbeitsplätze ein. Sie nehmen produkt- und methodenspezifisch Proben und bereiten diese vor. Sie analysieren die Proben mit chemischen, physikalischen, mikrobiologischen und sensorischen Methoden. Dabei führen sie Berechnungen durch und beachten die Hygienevorschriften, den Umweltschutz und Aspekte der Arbeitssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler berechnen und dokumentieren ihre Analysendaten und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien. Sie führen selbstständig methodenspezifische Fehleranalysen durch. Sie beurteilen die Ergebnisse und geben dazu Rückmeldungen. Sie berechnen und bewerten Analysenergebnisse und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien und stellen diese zur weiteren Beurteilung zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihr Vorgehen, nehmen Rückmeldungen an und sind in der Lage, konstruktive Rückmeldungen an andere zu geben. Sie stellen Maßnahmen zur Optimierung der Abläufe dar und begründen diese.

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Butter und Streichfette untersuchen und beurteilen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Butter und Streichfette zu untersuchen und deren Qualität zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über lebensmittelrechtliche Grundlagen von Butter und Streichfetten und über die Eigenschaften von Milchfett. Sie machen sich mit den Untersuchungsmethoden zur Qualitätsbeurteilung (Bestimmung des Wasser-, Fett- und Natriumchloridgehaltes, des Brechungsindex, der Wasserverteilung, der Schnittfestigkeit, von Fettkennzahlen sowie Nachweise von Schadkeimen) vertraut. Sie verschaffen sich einen Überblick über die Herstellungsverfahren, die Verpackungsmaterialien, die Probenahme und Möglichkeiten von produkt- und methodenspezifischen Fehleranalysen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über produktspezifische Kulturen, deren Herstellung und Verwendung. Die Schülerinnen und Schüler konzipieren produktspezifische Ablaufpläne. Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Untersuchungsmethoden sowie Laborgeräte und Labormaterialien aus. Sie erstellen auftragsbezogene Arbeitspläne und begründen diese. Die Schülerinnen und Schüler richten ihre Arbeitsplätze ein. Sie nehmen produkt- und methodenspezifisch Proben und bereiten diese vor. Sie analysieren die Proben mit chemischen, physikalischen, mikrobiologischen und sensorischen Methoden. Dabei führen sie Berechnungen durch und beachten die Hygienevorschriften, den Umweltschutz und Aspekte der Arbeitssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler berechnen und dokumentieren ihre Analysendaten und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien. Sie führen selbstständig produkt-und methodenspezifische Fehleranalysen durch. Sie beurteilen die Ergebnisse und geben dazu Rückmeldungen. Sie berechnen und bewerten Analysenergebnisse und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien und stellen diese zur weiteren Beurteilung zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihr Vorgehen, nehmen Rückmeldungen an und sind in der Lage, konstruktive Rückmeldungen an andere zu geben. Sie stellen Maßnahmen zur Optimierung der Abläufe dar und begründen diese.

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Qualitätssicherungssysteme und Lebensmittelsicherheitssysteme anwenden

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Lebensmittelsicherheitssysteme sowie laborspezifische und betriebliche Qualitätssicherungssysteme anzuwenden. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über den Aufbau und die Ziele von Qualitätsmanagementsystemen. Sie verschaffen sich einen Überblick über Lebensmittelsicherheitssysteme (insbesondere HACCP-Konzept) sowie laborspezifische Qualitätssicherungssysteme (statistische Grundlagen, Wiederholbarkeit, Vergleichbarkeit, Linearität, Richtigkeit, Präzision, Ringversuche) und betriebliche Qualitätssicherungssysteme (Probenahme-Prüfpläne, Gute Herstellungspraxis, Hygienemaßnahmen, Umfeldmonitoring, kontinuierlicher Verbesserungsprozess, Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit). Sie machen sich mit Methoden zur Auswertung, Beurteilung und Dokumentation von Abläufen und Ergebnissen vertraut. Sie erschließen sich systematische Fehleranalysen. Sie erkunden laborbezogene Vorbeuge- und Korrekturmaßnahmen. Auf der Grundlage von Probenahme- und Prüfplänen erstellen die Schülerinnen und Schüler im Team Ablaufpläne für die Probenahme und Durchführung von Untersuchungen unter Verwendung verschiedener Darstellungsmöglichkeiten. Sie entwerfen Konzepte zur Auswertung von Ergebnissen. Sie wählen Laborgeräte und Labormaterialien aus. Die Schülerinnen und Schüler wählen die geeigneten Untersuchungsmethoden, Auswertungen und Darstellungsmöglichkeiten aus. Sie erstellen Arbeitspläne und begründen diese. Die Schülerinnen und Schüler führen Maßnahmen zur Überwachung der Personal-, Produkt- und Betriebshygiene durch. Sie setzen die Anforderungen laborspezifischer Qualitätssicherungssysteme um. Im Rahmen der Lebensmittelsicherheitssysteme zur Gewährleistung einer hygienischen und sicheren Umgebung nehmen sie Proben und untersuchen diese (Rohwarenmonitoring, Umfeldmonitoring, Reinigungsmonitoring, Personalhygiene, Allergenmanagement). Dabei beachten sie den Umweltschutz und Aspekte der Arbeitssicherheit und dokumentieren die Durchführung. Sie berechnen, bewerten und dokumentieren Analysenergebnisse unter Berücksichtigung von Vorgaben der Lebensmittelsicherheit und der Qualitätssicherung. Sie führen selbstständig systematische Fehleranalysen durch. Sie beurteilen die Ergebnisse und geben dazu Rückmeldungen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihr Vorgehen, nehmen Rückmeldungen an und sind in der Lage, konstruktive Rückmeldungen an andere zu geben. Sie stellen Vorbeuge- und Korrekturmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Optimierung der Abläufe dar und begründen diese.

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Lernfeld 9
3. Ausbildungsjahr

Wasser, Abwasser und Hilfsstoffe untersuchen und beurteilen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Untersuchungen von Wasser, Abwasser und Hilfsstoffen durchzuführen und zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen von Trinkwasser und Abwasser. Sie informieren sich über die Probenahme und die Untersuchungen von Trinkwasser (Bestimmung der Gesamtkeimzahl, der coliformen Keime sowie von Wasserinhaltsstoffen), Abwasser (Bestimmung des Chemischen Sauerstoffbedarfs, des Biologischen Sauerstoffbedarfs, des Sediments, des Phosphatgehaltes sowie stickstoffhaltiger Verbindungen), Betriebswasser (Bestimmung der Säuren- und Basenkapazität, der Gesamthärte, der Oxidierbarkeit, des Sulfit- und des Phosphatgehaltes sowie der Leitfähigkeit) und Hilfsstoffen (Bestimmung der Konzentration von Reinigungs- und Desinfektionslösungen und deren Leitfähigkeit). Die Schülerinnen und Schüler konzipieren auftragsbezogene Ablaufpläne. Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Untersuchungsmethoden sowie Laborgeräte und Labormaterialien aus. Sie erstellen Arbeitspläne und begründen diese. Die Schülerinnen und Schüler richten ihre Arbeitsplätze ein. Sie nehmen methodenspezifisch Proben und bereiten diese vor. Sie analysieren die Proben mit chemischen, physikalischen, mikrobiologischen und sensorischen Methoden. Dabei führen sie Berechnungen durch und beachten die Hygienevorschriften, den Umweltschutz und Aspekte der Arbeitssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler berechnen und dokumentieren ihre Analysendaten und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien. Sie führen selbstständig Fehleranalysen durch und erstellen Analysenberichte. Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihr Vorgehen, nehmen Rückmeldungen an und sind in der Lage, konstruktive Rückmeldungen an andere zu geben. Sie stellen Vorbeuge- und Korrekturmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Optimierung der Abläufe dar und begründen diese.

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Frischkäse untersuchen und beurteilen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Frischkäse zu untersuchen und dessen Qualität zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über lebensmittelrechtliche Grundlagen von Frischkäse und über die Eigenschaften von Milcheiweiß. Sie machen sich mit Schnellmethoden (Spektroskopie, Trockenmasse- und Fettgehaltsbestimmung) und Referenzmethoden (Trockenmasse- und Fettgehaltsbestimmung) sowie dem Nachweis von Hefen und Schimmelpilzen (Rekontaminationskeime) zur Qualitätsbeurteilung vertraut. Sie verschaffen sich einen Überblick über die Herstellungsverfahren, die Probenahme und Probenvorbereitung. Die Schülerinnen und Schüler konzipieren auftragsbezogene Ablaufpläne. Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Untersuchungsmethoden sowie Laborgeräte und Labormaterialien aus. Sie erstellen Arbeitspläne und begründen diese. Die Schülerinnen und Schüler richten ihre Arbeitsplätze ein. Sie nehmen produkt- und methodenspezifisch Proben und bereiten diese vor. Sie analysieren die Proben mit chemischen, physikalischen, mikrobiologischen und sensorischen Methoden. Dabei führen sie Berechnungen (Fettgehalt in der Trockenmasse, Wassergehalt in der fettfreien Käsemasse) durch und beachten die Hygienevorschriften, den Umweltschutz und Aspekte der Arbeitssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler berechnen und dokumentieren ihre Analysendaten und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien. Sie führen selbstständig produkt- und methodenspezifische Fehleranalysen durch und erstellen Analyseberichte. Sie beurteilen die Ergebnisse und geben dazu Rückmeldungen. Sie berechnen und bewerten Analysenergebnisse und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien und stellen diese zur weiteren Beurteilung zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihr Vorgehen, nehmen Rückmeldungen an und sind in der Lage, konstruktive Rückmeldungen an andere zu geben. Sie stellen Vorbeuge- und Korrekturmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Optimierung der Abläufe dar und begründen diese.

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Käse, Molke und deren Erzeugnisse untersuchen und beurteilen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Käse, Molke und deren Erzeugnisse zu untersuchen und deren Qualität zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über lebensmittelrechtliche Grundlagen von Käse und Molke. Sie machen sich mit den Untersuchungsmethoden zur Qualitätsbeurteilung (Bestimmung des Wasser-, Fett-, Natriumchlorid-, β-Carotin-, Nichtproteinstickstoff- und Nitratgehaltes, Nachweis von Endosporen und Rekontaminationskeimen sowie sensorische Beurteilung) vertraut. Sie verschaffen sich einen Überblick über die Herstellungsverfahren, die produktspezifischen Kulturen, die Verpackungsmaterialien, die Probenahme und Probenvorbereitung. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Konzentrationsmethoden und Trennmethoden (Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration und Umkehrosmose). Sie machen sich mit den Eigenschaften von Lactose und deren Nachweismethoden (gravimetrisch, enzymatisch) vertraut. Die Schülerinnen und Schüler konzipieren auftragsbezogene Ablaufpläne. Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Untersuchungsmethoden sowie Laborgeräte und Labormaterialien aus. Sie erstellen Arbeitspläne und begründen diese. Die Schülerinnen und Schüler richten ihre Arbeitsplätze ein. Sie nehmen produkt- und methodenspezifisch Proben und bereiten diese vor. Sie analysieren die Proben mit chemischen, physikalischen, mikrobiologischen und sensorischen Methoden. Dabei führen sie Berechnungen (Fettgehalt in der Trockenmasse, Wassergehalt in der fettfreien Käsemasse) durch und beachten die Hygienevorschriften, den Umweltschutz und Aspekte der Arbeitssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler berechnen und dokumentieren ihre Analysendaten und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien. Sie führen selbstständig produkt- und methodenspezifische Fehleranalysen durch und erstellen Analyseberichte. Sie beurteilen die Ergebnisse und geben dazu Rückmeldungen. Sie berechnen und bewerten Analysenergebnisse und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien und stellen diese zur weiteren Beurteilung zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihr Vorgehen, nehmen Rückmeldungen an und sind in der Lage, konstruktive Rückmeldungen an andere zu geben. Sie stellen Vorbeuge- und Korrekturmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Optimierung der Abläufe dar und begründen diese.

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Lernfeld 12
3. Ausbildungsjahr

Dauermilcherzeugnisse untersuchen und beurteilen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, flüssige und feste Dauermilcherzeugnisse zu untersuchen und deren Qualität zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die lebensmittelrechtlichen Grundlagen von flüssigen und festen Dauermilcherzeugnissen. Sie machen sich mit der Probenahme von eingedickter Milch und Milchpulver sowie den Untersuchungsmethoden (Bestimmung des Schüttgewichtes, der Partikelgröße, des Molkenproteinindex, des Saccharose-, Lactose- und Fettgehaltes, der Phosphataseaktivität sowie des Lactat-, Nitrat-, Nitritgehaltes, Nachweis von produktspezifischen Schadkeimen und pathogenen Keimen sowie sensorische Beurteilung) vertraut. Sie informieren sich über die Untersuchungsmethoden von Verpackungsmaterialien (Dichtigkeit, Deklaration) und die Durchführung von Haltbarkeitstests (Rückstellproben). Sie informieren sich über die Herstellungsverfahren (Eindampfung, Walzen-, Sprüh- und Gefriertrocknung) der verschiedenen Dauermilcherzeugnisse (Kondensmilch, Milchpulver unterschiedlicher Erhitzungsklassen und Instantmilchpulver). Die Schülerinnen und Schüler konzipieren auftragsbezogene Ablaufpläne. Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Untersuchungsmethoden sowie Laborgeräte und Labormaterialien aus. Sie erstellen Arbeitspläne und begründen diese. Die Schülerinnen und Schüler richten ihre Arbeitsplätze ein. Sie nehmen produkt- und methodenspezifisch Proben und bereiten diese vor. Sie analysieren die Proben mit chemischen, physikalischen, mikrobiologischen und sensorischen Methoden. Dabei führen sie Berechnungen durch und beachten die Hygienevorschriften, den Umweltschutz und Aspekte der Arbeitssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler berechnen und dokumentieren ihre Analysendaten und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien. Sie führen selbstständig produkt- und methodenspezifische Fehleranalysen durch und erstellen Analyseberichte. Sie beurteilen die Ergebnisse und geben dazu Rückmeldungen. Sie berechnen und bewerten Analysenergebnisse und vergleichen sie mit vorgegebenen Prüfkriterien und stellen diese zur weiteren Beurteilung zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihr Vorgehen, nehmen Rückmeldungen an und sind in der Lage, konstruktive Rückmeldungen an andere zu geben. Sie stellen Vorbeuge- und Korrekturmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Optimierung der Abläufe dar und begründen diese.

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