Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Mediengestalter Digital und Print
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Lernfelder für Mediengestalter Digital und Print im Überblick
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Printprodukte nach Kundenvorgaben gestalten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Printprodukte nach Kundenvorgaben zu gestalten. Die Schülerinnen und Schüler werten kundenspezifische Vorgaben eines Briefings aus. Sie kommunizieren auftragsbezogen und adressatengerecht die gestalterischen Vorgaben der Kundinnen und Kunden. Sie machen sich mit den verschiedenen betrieblichen Abläufen und Prozessen vertraut und diskutieren eigene Erfahrungen. Sie erstellen einen Arbeitsplan und legen Teilaufgaben fest. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über gestaltungstechnische Grundlagen (Gestaltgesetze, Typografie, Farbwirkung, Formate, Bildausschnitt, Bildwirkung). Sie verschaffen sich einen Überblick über vergleichbare und zeitgemäße Printprodukte und deren Druckveredelung. Sie ordnen ihre Arbeit in den Produktionsablauf eines modernen Printprodukts ein. Sie beschaffen sich projektbezogene Informationen auch in einer Fremdsprache und mit digitalen Medien. Hierbei empfangen, prüfen, verarbeiten, übermitteln und sichern sie digitale Daten und beachten dabei die Vorschriften zum Datenschutz, zur Datensicherheit und zum Urheberrecht. Die Schülerinnen und Schüler definieren Ziele und planen im Team unter besonderer Berücksichtigung der Kundenvorgaben (Briefing/Re-Briefing/De-Briefing) und unter fertigungstechnischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten ihre Arbeit mithilfe digitaler Medien. Sie entwickeln Kriterien für die Umsetzung ihres Produkts. Die Schülerinnen und Schüler gestalten unter Beachtung der typografischen Grundlagen, der Farbwirkung und der Wirkung von Bildern ein Printprodukt (Produktmuster). Sie wenden Entwurfstechniken an und gestalten die Entwürfe nach einem Gestaltungskonzept. Sie bereiten die Computerarbeitsplätze vor und wählen grundlegende Programmeinstellungen aus. Sie beachten dabei ergonomische Gesichtspunkte und die Arbeitssicherheitsvorschriften bei der Arbeitsplatzeinrichtung. Sie verschaffen sich einen Überblick über branchenspezifische Software, wählen auf Grundlage der Gestaltungsidee Layout-, Bildbearbeitungs- und Illustrationsprogramme aus und setzen diese in ausgewählten Dateiformaten und unter Beachtung medienspezifischer Vorgaben um. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen unter Berücksichtigung der Zielgruppe die gestalterische Wirkung des Entwurfs und bereiten die Abnahme durch die Kundinnen und Kunden beim De-Briefing vor. Sie stellen ihre Entwürfe vor. Sie überprüfen und beurteilen in Teamarbeit die Wirkung anhand der abgeleiteten Kriterien. Sie äußern sich konstruktiv, akzeptieren begründete Kritik und korrigieren gegebenenfalls ihre Entwürfe. Sie präsentieren die Ergebnisse den Kundinnen und Kunden. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren nach Abschluss des Gestaltungsauftrags ihr Vorgehen. Sie diskutieren unter ökologischen, ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten den Produktionsprozess.
Arbeitsblatt zu LF 1 erstellenDigitale Medienprodukte nach Kundenvorgaben gestalten und realisieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, digitale Medienprodukte nach Kundenvorgaben zu gestalten und unter Beachtung technischer Standards zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler werten kundenspezifische Vorgaben zur Gestaltung eines digitalen Medienproduktes aus. Dazu machen sie sich mit den gestalterischen Vorgaben der Kundinnen und Kunden und den Bedürfnissen der Zielgruppe vertraut und analysieren die vorgegebenen Medien im Hinblick auf deren Kommunikationsziel. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über grundlegende gestalterische und technische Eigenschaften digitaler Medienprodukte (Typografie, Farbwirkung, Bildwirkung, Benutzeroberfläche, Benutzerinteraktion) im Rahmen der Kundenvorgaben. Hierzu verschaffen sie sich einen Überblick über gestalterische Grundsätze und Layoutoptionen digitaler Medien. Hierbei beachten sie auch die Gestaltung der Benutzerschnittstellen (UI) und die Benutzererfahrungen (UX). Sie beschaffen sich projektbezogene Informationen auch in einer Fremdsprache und mit digitalen Medien. Die Schülerinnen und Schüler planen das Medienprodukt, indem sie die Handlungsschritte und die Zuständigkeiten im Team in analoger und digitaler Form festlegen. Dazu erstellen sie einen strukturierten Zeitplan. Sie wenden Kreativitätstechniken an, um kriteriengeleitet Gestaltungsentwürfe zu konzipieren. Sie verwenden dabei branchenspezifische Software und Darstellungsformen (Drahtgittermodell, Mockup). Sie empfangen, bewerten, verarbeiten, übermitteln und sichern digitale Daten aus den Kundenvorgaben und beachten die Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. Sie präsentieren ihre Gestaltungsentwürfe, auch in digitaler Form, vergleichen und bewerten diese anhand der entwickelten Kriterien des zu Grunde gelegten Gestaltungskonzeptes. Die Schülerinnen und Schüler treffen eine begründete Entscheidung für einen Gestaltungsentwurf, erstellen daraus das fertige Layout (Clickdummy, Prototyp) mittels branchenspezifischer Software und fügen Interaktionsmöglichkeiten nach Kundenvorgaben hinzu. Sie setzen das Layout mittels vom World Wide Web Consortium standardisierter Sprachen in ein lauffähiges Produkt um. Zu diesem Zweck nutzen sie entsprechende Referenzen als Hilfe, auch in einer Fremdsprache. Bei der Umsetzung achten sie auf eine Trennung von Inhalt und Gestaltung. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihr Produkt bezüglich Gestaltung, Technik und Funktion unter Berücksichtigung des Layouts und der Kundenvorgaben. Hierzu analysieren sie ihren Quelltext und korrigieren ihn gegebenenfalls hinsichtlich der aktuell gültigen Standards. Bei Bedarf führen sie nach Kundenvorgaben Änderungen durch. Sie präsentieren ihre Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren, bewerten und reflektieren ihren Arbeitsprozess sowie ihre Lernstrategien. Sie nehmen Kritik entgegen und reagieren darauf angemessen sowie lösungsorientiert.
Arbeitsblatt zu LF 2 erstellenDaten crossmedial aufbereiten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Bilder, Grafiken und Videomaterial systemunabhängig und entsprechend dem Verwendungszweck aufzubereiten und Fonts zu nutzen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Bild-, Grafik-, Text- und Videomaterial (Dateiformate, Kompression) im Hinblick auf die Integrationsfähigkeit in ein Medienprodukt und mit dem Fokus auf verfahrenstechnische, wirtschaftliche und medienrechtliche Aspekte. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die jeweiligen ausgabespezifischen und qualitativen Anforderungen, indem sie Qualitätskriterien, Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten berücksichtigen (Farbraum, Datentiefe, Bitmap, Vektor, Metadaten, Kontrast, Helligkeit, Farbigkeit). Sie ermitteln unterschiedliche Möglichkeiten der Datenübertragung und -speicherung. Die Schülerinnen und Schüler planen den Einsatz von Vektor- und Pixeldateiformaten. Dabei beachten sie Ein- und Ausgabefarbräume, die notwendige Farbtiefe und unterscheiden zwischen verlustfreien und verlustbehafteten Dateiformaten. Sie berechnen die erforderliche Bildauflösung und die Datenmenge von Bild-, Video- und Audiodaten und führen Formatanpassungen durch. Sie legen für vorgegebene Videodaten die ausgabespezifische Aufbereitung fest. Für die erforderliche Datenspeicherung und -sicherung verwalten sie lokale, externe und Cloud-Speicher und nutzen unterschiedliche Verfahren (Schnittstellen, Backup). Dabei beachten sie die Chancen und Risiken der digitalen Technologien. Die Schülerinnen und Schüler erstellen Grafikelemente und vektorisieren Bildvorlagen. Für pixelbasierte Vorlagen legen sie neue Bildausschnitte fest, führen Bildmontagen (Bildfreistellungen) aus und nutzen verschiedene Möglichkeiten der Bildoptimierung. Die Bild- und Grafikdaten werden crossmedial und ausgabespezifisch aufbereitet (Farbraum, Auflösung, Dateiformat). Sie nutzen branchentypische Programme zur Sichtung und Visualisierung von Bilddaten, zur Bearbeitung von Bild-Rohdaten, zur Anpassung von Metadaten und für den ausgabespezifischen automatisierten Export. Zur Bearbeitung des Videomaterials wenden sie die Grundlagen der Schnitttechnik an und konvertieren das Material in das geplante Ausgabeformat. Dazu verwenden sie branchentypische Softwareprodukte. Für eine medienspezifische Ausgabe berücksichtigen sie technische Parameter wie Ausgabeauflösung, Rasterweite, Rasterverfahren, Größe und Auflösung des Ausgabemediums, Frameraten und Farbtiefe. Bei der Darstellung von Textinformationen berücksichtigen sie die Textcodierung und nutzen Fontformate unter Beachtung ihrer Besonderheiten. Sie installieren und verwalten Schriften, beachten die lizenzrechtlichen Vorgaben zur Nutzung für das Medienprodukt und verwenden dazu branchentypische Softwareprodukte. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Ergebnisse und Qualität der Ausgabedateien und optimieren diese bei Bedarf. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren und bewerten ihren Arbeitsprozess sowie das Medienprodukt und bringen Verbesserungsvorschläge ein, auch im Hinblick auf automatisierte Arbeitsabläufe.
Arbeitsblatt zu LF 3 erstellenDaten crossmedial ausgeben
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Medienprodukte nach Kundenvorgaben und unter Berücksichtigung des Arbeitsablaufs crossmedial auszugeben. Die Schülerinnen und Schüler klären den Auftrag adressatengerecht mit den Kundinnen und Kunden. Sie analysieren den Auftrag im Hinblick auf mögliche Produktionsabläufe und dokumentieren diese fortlaufend auch mit digitalen Medien. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Ausgabeverfahren (Druckverfahren, Veröffentlichung digitaler Medien) und vergleichen diese hinsichtlich wirtschaftlicher, qualitativer und nachhaltiger Gesichtspunkte. Sie beschaffen sich auftragsbezogene Informationen auch in einer Fremdsprache und mit digitalen Medien. Die Schülerinnen und Schüler planen den Ausgabeprozess unter Berücksichtigung produktspezifischer Vorgaben (Anschnitt, Schnittmarken, Viewport, Datenstruktur) und des digitalen Auftragsmanagements. Sie erstellen Arbeitsanweisungen für die Erstellung von Daten für Druck- und Digitalmedienausgabe. Sie übernehmen die Verantwortung für den Produktionsprozess, indem sie die Vorschriften zum Arbeitsschutz und zur Datensicherheit beachten. Die Schülerinnen und Schüler wählen medienspezifisch Teilprodukte und Materialien für die Fertigung eines Medienproduktes aus. Dabei berücksichtigen sie ökonomische Parameter (Hosting, Software) sowie Materialien wie Bedruckstoffe (Papier, Folie). Sie beachten die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Umweltsiegel, Umweltzeichen) sowie Aspekte der Weiterverarbeitung (Falz-, Heft- und Bindearten). Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihre Dokumentation auf technische Durchführbarkeit des geplanten Produktionsablaufs und nehmen gegebenenfalls Änderungen vor. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Arbeitsprozess, bringen Verbesserungsvorschläge (Feedbackregeln) ein. Dabei entwickeln sie ihre Kommunikationsfähigkeit und zeigen im Umgang miteinander Kooperationsbereitschaft, Wertschätzung und Respekt.
Arbeitsblatt zu LF 4 erstellenPrintprodukte konzipieren, gestalten und realisieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, komplexe Printprodukte zu konzipieren, zu gestalten und zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit dem Auftrag vertraut. Dabei erfassen und analysieren sie grundlegende Anforderungen an ein Printprodukt, vor allem in Bezug auf das Zusammenspiel von Inhalt, Gestaltung und Bildwirkung. Sie definieren Beurteilungskriterien, legen mögliche Lösungen fest, diskutieren eigene Erfahrungen und erstellen einen Arbeitsplan, indem sie ihre Termine strukturieren und festlegen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Möglichkeiten der Bild- und Textgestaltung (Bildgestaltung, Bildausschnitt, Bildwirkung, Typografie und Satzarten) sowie die technischen Anforderungen an Produkte in der Printproduktion (Ausgabetechniken, Ausschießen, Weiterverarbeitung). Sie informieren sich über die Farbkonvertierung von Bilddaten (Farbsysteme, Farbprofile). Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich rechtliche Informationen auch mithilfe digitaler Medien, machen sich mit den entsprechenden Vorgaben bei der Konzeption von Medienprodukten vertraut (Rechtsquellen, Bildrechte, Nutzungsrechte, Persönlichkeitsrechte) und berücksichtigen sie bei der Gestaltung. Die Schülerinnen und Schüler wenden Entwurfstechniken an, legen den Arbeitsablauf fest und planen im Team die gestalterische und technische Umsetzung des Printprodukts (Gestaltungsraster, Gestaltungskonzept) auch unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit. Sie erstellen hierzu Arbeitsanweisungen für Arbeitsabläufe und Teilprozesse für das digitale Auftragsmanagement. Sie überprüfen ihre Arbeitsplätze und -mittel bezüglich ergonomischer Gesichtspunkte und den Anforderungen in der Vorstufenproduktion. Hierbei nutzen sie auch Informationen in einer Fremdsprache. Die Schülerinnen und Schüler erstellen und beschaffen Bildmaterial unter Berücksichtigung fotografischer Aufnahmetechniken. Dabei verwenden sie auch computergenerierte Bilder. Sie bearbeiten Bild- und Grafikmaterial unter Beachtung des Verwendungszwecks, der Bildgestaltung und Bildwirkung mittels branchenspezifischer Software (Gradation). Dabei berücksichtigen sie technische Parameter und rechtliche Bestimmungen. Sie wenden non-destruktive Techniken (Masken, Einstellungsebenen) der Bildmontage zur Erstellung eines Composings an. Unter Einsatz branchenspezifischer Software gestalten sie aus Text- und Bildmaterial das Layout für ein Printprodukt und erstellen ein Produktmuster. Die ausgewählten Bilddaten konvertieren sie in die zur Ausgabe vorgesehenen Farbräume (Farbvoreinstellungen, Profilwarnungen). Hierbei erstellen, bewerten, bearbeiten, übermitteln und sichern sie digitale Daten und beachten dabei die Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. Die Schülerinnen und Schüler verwenden standardisierte Preflight-Profile, überprüfen und korrigieren gegebenenfalls damit ihre Dateien. Sie produzieren ein Druckmuster und wenden dabei Techniken der Weiterverarbeitung und der Druckveredelung an. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen unter Berücksichtigung der festgelegten Kriterien die Produkte und analysieren deren Wirkung auf die Zielgruppe. Sie stellen ihre Entwürfe vor und diskutieren die Ergebnisse sachlich und konstruktiv. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren nach Abschluss des Auftrags den Gestaltungs- und Lernprozess und dokumentieren ihre Arbeitsabläufe. Sie diskutieren unter ökologischen, ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten ihr Vorgehen.
Arbeitsblatt zu LF 5 erstellenDigitale Medienprodukte konzipieren, gestalten und realisieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, digitale Medienprodukte für verschiedene digitale Ausgabemedien zu entwerfen, zu gestalten und zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag unter Beachtung des Kommunikationsziels. Sie verschaffen sich einen Überblick über die Kommunikationsmittel, Gestaltungsvorlagen und Gestaltungsideen. Die Schülerinnen und Schüler sondieren zur Entwicklung einer Gestaltungsidee passende Kreativitätstechniken und verschaffen sich einen Überblick über Produkte oder Dienstleistungen der Mitbewerber und Mitbewerberinnen. Sie informieren sich über technische Eigenschaften (Auflösung, Bildseitenverhältnis, Anwendungsprogramme, responsives Design) des gewünschten Ausgabemediums und erkunden technische Erfordernisse (HTML, Cascading Style Sheet, Mediaqueries, Javascript) zur Umsetzung des Auftrags. Sie berücksichtigen Aspekte, die eine barrierefreie Nutzung ermöglichen und beachten rechtliche Grundlagen (Impressumspflicht, Datenschutz). Die Schülerinnen und Schüler planen das Medienprodukt, indem sie die erforderlichen Arbeitsschritte in eine chronologische Reihenfolge bringen und zeitlich planen. Sie erstellen hierzu Arbeitsanweisungen für Arbeitsabläufe und Teilprozesse für das digitale Auftragsmanagement. Sie skizzieren Gestaltungsentwürfe auf Basis eines Gestaltungskonzeptes, entscheiden sich dabei für Bilder, Grafiken, Farben, Schriften sowie multimediale Elemente und stimmen diese im Team ab. Dabei gehen sie konstruktiv und respektvoll mit Kritik um. Sie präsentieren den Entwurf und besprechen ihn mit den Kundinnen und Kunden, begründen dabei das Gestaltungskonzept in Bezug auf das Kommunikationsziel und arbeiten Änderungswünsche ein. Die Schülerinnen und Schüler fertigen aus den Gestaltungsentwürfen einen Prototyp an und überprüfen ihn in einem iterativen Prozess auf Benutzerfreundlichkeit (Benutzerschnittstellen, Benutzererfahrung). Sie berücksichtigen die spezifischen Auftragsdaten und beachten dabei die IT-Sicherheit. Sie setzen den Prototypen mittels vom World Wide Web Consortium standardisierter Sprachen in ein lauffähiges Produkt um. Sie optimieren ihr Produkt auch für Suchmaschinen (semantische Struktur, Inhalt, Metadaten). Zu diesem Zweck nutzen sie entsprechende Referenzen als Hilfe, auch in einer Fremdsprache. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihr Produkt bezüglich Gestaltung, Technik und Funktion unter Berücksichtigung des Gestaltungsentwurfs und der Kundenvorgaben. Hierzu analysieren sie ihren Quelltext und korrigieren ihn gegebenenfalls hinsichtlich der Standards. Bei Bedarf führen sie nach Kundenvorgaben Änderungen durch. Sie präsentieren ihre Ergebnisse den Kundinnen und Kunden. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren, bewerten und reflektieren ihren Arbeitsprozess und diskutieren die Vor- und Nachteile der verschiedenen Herangehensweisen auch im Hinblick auf nachhaltiges Webdesign. Sie analysieren eigene Qualifizierungsbedarfe für zukünftige Arbeitsprozesse.
Arbeitsblatt zu LF 6 erstellenMedien aus Datenquellen zu einem Medienprodukt zusammenführen
Zeitrichtwert: 40 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Produkte aus datengestützten Quellen nach Kundenvorgaben zusammenzuführen und unter Beachtung technischer Standards zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Arbeitsauftrag. Dazu machen sie sich mit dem Aufbau der zur Verfügung gestellten Datensammlung vertraut. Sie diskutieren eigene Erfahrungen sowie mögliche Herangehensweisen und erstellen einen Arbeitsplan. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die relevanten und branchenüblichen Datenaustauschformate, Ausgabeformate (PDF-Standards) und Möglichkeiten der Automatisierung. Die Schülerinnen und Schüler planen die benötigte Datenorganisation und entscheiden sich für eine strukturierte Vorgehensweise. Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Daten auf. Dabei berücksichtigen sie die Konsistenz, Richtigkeit und Vollständigkeit. Sie erstellen nach Vorgaben ein Produkt, indem sie die Daten zusammenführen und bei Bedarf Maßnahmen zur Korrektur der Workflow-Automation einleiten. Sie lesen Metadaten aus Bilddateien aus, binden die Informationen in das Produkt ein (Bildunterschrift, Copyright) und geben statistische Daten als Diagramm aus. Sie konvertieren das Produkt in das gewünschte Ausgabeformat (Digital, Print) und beachten dabei branchenübliche Standards. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihr Produkt bezüglich Technik und Funktion unter Berücksichtigung der Kundenvorgaben. Bei Bedarf führen sie Änderungen durch. Sie präsentieren ihre Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren, bewerten und reflektieren ihren Arbeitsprozess und diskutieren die Vor- und Nachteile der verschiedenen Herangehensweisen.
Arbeitsblatt zu LF 7 erstellenLogos entwickeln und in Gestaltungskonzepten projektorientiert umsetzen
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Logos zu entwickeln und in gegebenen Gestaltungskonzepten projektorientiert umzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren ein Kunden-Briefing, machen sich mit den kundenspezifischen Vorgaben vertraut und ermitteln die Zielgruppe und deren Bedürfnisse unter Berücksichtigung kultureller Identitäten. Sie organisieren ihr Team für den Auftrag durch eine Projektmanagementmethode (klassisch, kollaborativ, agil) und legen die erforderlichen Kommunikationsstrukturen und Zuständigkeiten fest. Hierbei berücksichtigen sie digitale Planungswerkzeuge. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich im Team über gestalterische und technische Eigenschaften (Reproduzierbarkeit, Sonderfarben, Schutzzone) von Logos (Logoarten, Logokriterien, Semiotik) und die weiteren Bestandteile eines Gestaltungskonzeptes (Geschäftsausstattung, Design Manual, Farb- und Bildkonzept). Sie beschaffen sich projektbezogene Informationen auch in einer Fremdsprache und mit digitalen Medien. Sie recherchieren Möglichkeiten der nachhaltigen Bedruckstoff- und Farbauswahl. Die Schülerinnen und Schüler planen und strukturieren das weitere Vorgehen eigenverantwortlich. Sie legen unter Berücksichtigung von Zeit- und Qualitätsvorgaben interne und externe Leistungen fest. Sie definieren im Team Kriterien für die Gestaltung der aus dem Kunden-Briefing hervorgehenden Bestandteile und formulieren ihre Ziele in einer Leitidee. Die Schülerinnen und Schüler gestalten Logoentwürfe auch mit räumlicher Wirkung unter Berücksichtigung des Urheberrechts und verwandter Schutzrechte. Hierzu wenden sie verschiedene Entwurfs- und Kreativitätstechniken an. Auf Grundlage des Logos entwickeln sie Bestandteile des Gestaltungskonzeptes. Dazu verwenden sie branchenspezifische Software. Sie gleichen den Projektstatus mit ihrer Planung ab und passen Abläufe flexibel an. Sie bereiten eine Kundenpräsentation (Präsentationsform, Präsentationstechnik) vor. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen kriteriengeleitet ihre Projektergebnisse. Hierbei gleichen sie die Kundenvorgaben mit den erstellten Bestandteilen des Gestaltungskonzepts ab und optimieren dieses bei Bedarf. Sie präsentieren das Konzept, begründen ihre Entwürfe unter Verwendung von Berufssprache und gehen konstruktiv mit Kritik um. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Auftreten gegenüber den Kundinnen und Kunden. Die Schülerinnen und Schüler bewerten den Arbeitsprozess insbesondere im Hinblick auf den Ablauf des Projektes. Dabei beurteilen sie die Projektplanung und -durchführung und machen konstruktive Vorschläge zur Optimierung. Fachrichtung Projektmanagement
Arbeitsblatt zu LF 8 erstellenMarketingmaßnahmen entwickeln
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Marketingstrategien zu planen und Marketingmaßnahmen zielgruppengerecht zu konzipieren. Die Schülerinnen und Schüler machen sich unter Berücksichtigung der Wettbewerber mit der aktuellen Situation im Markt vertraut, nutzen dazu Marktforschungsinstrumente und leiten Marketingziele für den Kundenauftrag ab. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über branchenübliche Marktanalysen und Marktforschungsergebnisse und werten diese unter Berücksichtigung innerbetrieblicher Strukturen auftragsspezifisch aus. Ausgehend von den Marketingzielen stimmen sie Marketingstrategien (Consumer Benefits, Tonality) mit den Kundinnen und Kunden unter Berücksichtigung von Kosten und Terminen ab. Sie bearbeiten und beantworten Kundenanfragen auch in einer Fremdsprache. Die Schülerinnen und Schüler planen den Einsatz unterschiedlicher Marketingmaßnahmen (klassisches Marketing, agiles Marketing) unter Einbeziehung branchenspezifischer Expertise. Dabei bereiten sie inhaltlich und organisatorisch begleitende Briefinggespräche mit den Kundinnen und Kunden vor und führen diese durch. Sie strukturieren und dokumentieren die Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler erstellen Zielgruppenprofile und stimmen diese mit den Kundinnen und Kunden ab. Sie unterscheiden die verschiedenen Marketinginstrumente voneinander, wählen auftragsbezogene Marketinginstrumente (Marketing-Mix) zur Zielerreichung aus und entwickeln Marketingmaßnahmen unter Berücksichtigung der Kundenvorgaben. Sie beachten auftragsabhängige Urheber-, Verwertungs- sowie Nutzungsrechte und berücksichtigen ethische Grenzen. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die gewählten Marketingmaßnahmen unter Berücksichtigung von Kosten und Terminen auf den zu erwartenden Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Einfluss der Marketingmaßnahmen auf Zielsetzungen des Unternehmens. Sie setzen sich kritisch mit deren Einfluss auf gesellschaftliche Prozesse auseinander und hinterfragen die eigenen Wertvorstellungen.
Arbeitsblatt zu LF 9 erstellenBetriebliche Arbeitsprozesse organisieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, betriebliche Arbeitsprozesse zu organisieren und betriebliche Leistungen zu kalkulieren. Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den betrieblichen Arbeitsprozessen vertraut. Sie analysieren die Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger in einem Medienbetrieb. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über branchenübliche Preiskalkulationen mit Zuschlagssätzen (Kalkulationsschemata) sowie die rechtlichen Grundlagen für das Erstellen von Angeboten und Verträgen. Die Schülerinnen und Schüler planen eine Preiskalkulation anhand von betrieblichen Kosten nach Kostenstellen und berücksichtigen Angebote externer Dienstleister, auch in einer Fremdsprache. Sie koordinieren Termine mit Hilfe von branchenüblichen Terminplanungsinstrumenten. Die Schülerinnen und Schüler erstellen ein branchenübliches Angebot und berücksichtigen die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie ökonomische und ökologische Aspekte. Sie kalkulieren das Angebot anhand interner betrieblicher Kosten- und Leistungssätze. Auf Grundlage vorhandener Entwürfe bereiten sie Verträge unterschriftsreif für den Abschluss vor. Sie kontrollieren die betriebsinternen und externen Kosten und haben den Zahlungsvorgang im Blick. Sie erstellen Ausgangsrechnungen und dokumentieren den Zahlungsverkehr. Sie bereiten ihre Ergebnisse in branchenüblicher Form für die kaufmännische Steuerung und Kontrolle auf. Die Schülerinnen und Schüler wägen die entstandenen Kosten in einem Vergleich mit den geplanten Kosten (Soll-Ist-Vergleich) ab. Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Arbeitsprozesse im Hinblick auf innerbetriebliche und ökonomische Ziele sowie Aspekte der Nachhaltigkeit.
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenProjekte konzipieren und organisieren
Zeitrichtwert: 120 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Projekte vom Auftrag bis zur Auswertung zu konzipieren und zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Auftragsanforderungen der Kundinnen und Kunden, machen sich mit den Kundenwünschen und Kundenbedarfen für ein Projektkonzept vertraut. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich ausgehend vom Projektauftrag der Kundinnen und Kunden für ihre Projektmanagementvorgehensweise. Sie recherchieren in multiprofessionellen Teams die für die interne Projektplanung erforderlichen Informations- und Kommunikationsstrukturen. Sie informieren sich über die gestalterischen und technischen Umsetzungsmöglichkeiten des Kundenauftrags. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für eine Umsetzungsvariante und organisieren sich selbstständig im Projektteam. Sie planen und strukturieren den internen Projektablauf, indem sie den Aufwand für das Projekt hinsichtlich des Personals, der Kosten und der Termine bestimmen. Dazu nutzen sie branchenspezifische Software auch in einer Fremdsprache. Sie schätzen mögliche Risiken realistisch ein. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Ideen für die Präsentation des Projektkonzepts. Die Schülerinnen und Schüler erstellen das Projektkonzept mit den dazugehörigen analogen und digitalen Medienproduktentwürfen. Sie arbeiten zielgerichtet und strukturiert, übernehmen Verantwortung im Projektteam und kommunizieren in unterschiedlichen Rollen situationsangemessen. Sie legen Regeln insbesondere zur Konfliktlösung fest und nutzen diese, um bei der Umsetzung des Projektes auftretende Konflikte konstruktiv zu lösen. Sie stellen den Kundinnen und Kunden Zwischenstände des Projektkonzepts vor. Sie passen den Projektablauf flexibel an und dokumentieren dabei den Arbeitsfortschritt zur Gewährleistung des Informations- und Kommunikationsflusses. Abschließend visualisieren und präsentieren sie das Projektkonzept. Die Schülerinnen und Schüler holen sich Feedback der Kundinnen und Kunden ein und beurteilen daraufhin das Projektkonzept und ihre Präsentation. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das eigene Handeln unter ökologischen, ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten. Sie entwickeln Vorschläge zur Optimierung des Projektablaufs. Fachrichtung Designkonzeption
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenKundenwünsche analysieren und Entwürfe visualisieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Kundenwünsche zu analysieren und Entwürfe zu visualisieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenwünsche, machen sich im Team mit deren Anforderungen vertraut und leiten daraus in Absprache mit den Beteiligten ihre Handlungsschritte ab. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über gestalterische und technische Umsetzungsmöglichkeiten. Sie beraten die Kundinnen und Kunden, auch in einer Fremdsprache. Die Schülerinnen und Schüler planen die Umsetzung und visualisieren Entwurfsideen (Medientypen, Bild-, Typo-, Farb- und Formkonzepte, Zielgruppe, zentrale Botschaft). Sie berücksichtigen den entstehenden Aufwand an Personal und Kosten sowie Termine. Sie ermitteln Fremdbedarfsanforderungen, -leistungen und -kosten und koordinieren notwendige Bestellungen. Die Schülerinnen und Schüler erstellen ihre Entwürfe. Sie bewerten, bearbeiten, übermitteln und sichern digitale Daten und beachten dabei die Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. Sie präsentieren die Entwürfe den Kundinnen und Kunden. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Rückmeldungen der Kundinnen und Kunden. Sie optimieren ihre Ergebnisse bei Bedarf (iterativer Prozess). Die Schülerinnen und Schüler bewerten den Prozess unter ökologischen, ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten.
Arbeitsblatt zu LF 9 erstellenMedienübergreifende Gestaltungsideen entwickeln und visualisieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, medienübergreifende Gestaltungsideen nach Vorgaben von Kundinnen und Kunden zu entwickeln und zu visualisieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren spezifische Vorgaben von Kundinnen und Kunden. Sie machen sich mit der Zielgruppe (Zielgruppenbeschreibung, Zielgruppentypen) und den Marketingzielen von Kundinnen und Kunden vertraut. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Werbewirksamkeitsmodelle (AIDA-Modell, KISS-Modell) und die visuelle Sprache der Gestaltung (semiotische Analyse). Sie berücksichtigen die Marketing-Kommunikationsinstrumente (Werbebotschaft, Werbemittel, Werbeträger) hinsichtlich ihrer medienspezifischen Anwendbarkeit. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln in einem Kreativprozess auftragsbezogene Ideen, entscheiden sich für eine Gestaltung und legen Kommunikationsziele fest. Die Schülerinnen und Schüler visualisieren auch mit Hilfe branchenspezifischer Software erste Entwürfe für Print- und Digitalmedien. Sie stimmen ihre Ergebnisse mit den Kundinnen und Kunden ab und gehen auf Einwände lösungsorientiert ein. Sie dokumentieren ihre Ergebnisse und Absprachen. Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Gestaltungsideen hinsichtlich der Kommunikationsziele und prüfen diese auf technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Auftreten gegenüber Kundinnen und Kunden. Sie analysieren aufgetretene Kommunikationsstörungen und leiten Optimierungsvorschläge ab.
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenDesignkonzepte projektorientiert entwickeln, visualisieren und präsentieren
Zeitrichtwert: 120 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Designkonzepte projektorientiert zu entwickeln, zu visualisieren und zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag und setzen sich mit den bestehenden Kommunikationszielen und Gestaltungsvorgaben auseinander. Dabei berücksichtigen sie die Zielgruppe, das Unternehmensleitbild sowie die Marktsituation. Sie diskutieren im Team die Vorgehensweise und planen den Arbeitsprozess. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bestandteile eines Designkonzepts und über die Visualisierung von Entwürfen und Prototypen (Piktogramm, Signet, Farbwelten, Bildsprache, fotografische, filmische und illustrative Umsetzung). Sie machen sich über Methoden und Techniken für die Präsentation von Designkonzepten auch mit digitalen Medien kundig. Im Team definieren sie Qualitätskriterien zur Vorbereitung und Durchführung der Präsentation. Die Schülerinnen und Schüler planen die gestalterische und inhaltliche Umsetzung für das Designkonzept und berücksichtigen dabei urheberrechtliche Vorgaben. Sie wenden Kreativitätstechniken an. Die Schülerinnen und Schüler erstellen das Designkonzept mithilfe branchenüblicher Software. Sie fertigen auf Basis des Designkonzepts Prototypen und Produktmuster an. Sie bereiten die Präsentation (3D- und immersive Visualisierung) vor und berücksichtigen dabei Arbeitsschritte zur Visualisierung ihres Entwurfs für Digital- und Printmedien. Sie führen und moderieren Präsentationsgespräche und wenden Kommunikationsstrategien an. Sie nehmen die Rückmeldung der Kundinnen und Kunden entgegen und passen das Designkonzept, die Prototypen und Produktmuster entsprechend des Feedbacks an. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen kriteriengeleitet ihr Designkonzept und die Präsentation. Sie dokumentieren die Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Die Schülerinnen und Schüler nehmen nach Abschluss der Präsentation Stellung zu Störungen in den Kommunikationsprozessen und zeigen mögliche Lösungen auf. Fachrichtung Printmedien
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenQualitätsstandards umsetzen
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, branchentypische Qualitätsstandards mittels Sollwerte und Messtechnik umzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag unter besonderer Berücksichtigung aktueller Qualitätsstandards. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die aktuellen Standards und Vorgaben der Druckindustrie (PDF/X-Standards, Binding-Strategien, MedienStandard Druck, Prozess- Standard Offsetdruck, ProzessStandard Digitaldruck) sowie Aufbau, Funktion und Ablauf der dazu nötigen Messverfahren (Densitometer, Spektralfotometer). Dabei beachten sie auch die Messbedingungen und die zu überwachenden Parameter (Rasterkonfiguration). Sie recherchieren spezifizierte und von Dienstleistern bereitgestellte Joboptions zur Erstellung druckreifer PDF-Dateien. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich auftragsbezogen für den Einsatz von Mess- und Prüfverfahren und den zu verwendenden Ausgabestandard. Dabei werden die üblichen Optionen zur Aufbereitung von Druckdaten festgelegt (Early Binding, Intermediate Binding, Late Binding). Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die erstellten Druckdaten zunächst visuell und mit Hilfe spezifizierter Prüfprofile auf Fehlerfreiheit. Sie analysieren dabei das erstellte Prüfprotokoll und beheben bei Bedarf Fehler in der PDF-Datei und in den offenen Dateien. Am Druckprodukt führen sie Mess- und Prüfverfahren (Druckkennlinie, Tonwertzunahmelinie, Farbabweichung) durch und vergleichen die Messergebnisse mit den entsprechenden Vorgaben der Kundinnen und Kunden und den branchentypischen Standards. Dabei achten sie besonders auf die Farbverbindlichkeit und nutzen branchentypische Kontrollelemente (Druckkontrollstreifen, Passmarken, Medienkeil). Sie besprechen mögliche Korrekturen mit den Kundinnen und Kunden und der Druckerei in adressatengerechter Sprache und setzen diese um. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die verwendeten Mess- und Prüfverfahren und bewerten die Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Arbeitsprozess, bringen Verbesserungsvorschläge ein und dokumentieren die optimierten Arbeitsablauf für spätere Aufträge.
Arbeitsblatt zu LF 9 erstellenFarbmanagement anwenden
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Farbprofile von Geräten und Druckprozessen zu erstellen und anzuwenden, mit deren Hilfe Daten in andere Farbräume zu konvertieren und dafür Arbeitsabläufe einzurichten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Datenbestand eines Kundenauftrages auf bestehende Farbräume und machen sich mit dem Erstellen von Farbprofilen auch unter Verwendung digitaler Medien vertraut. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Vorgehensweise der Kalibrierung und der Profilierung und verwenden dazu auch Medien in Fremdsprache. Sie machen sich mit den Grundlagen des Farbmanagements und der Farbseparation vertraut (Profile- Connection-Space, Profilklassen, Profilarten, Color-Gamut, Rendering Intents, Separationsarten). Die Schülerinnen und Schüler planen die Vorgehensweise zum Konvertieren der Daten unter Berücksichtigung einer ausgewählten Datenstruktur. Sie recherchieren zur Verfügung gestellte Profile mithilfe digitaler Medien. Dabei beachten sie die Vorschriften zum Datenschutz und zum Urheberrecht. Die Schülerinnen und Schüler kalibrieren und profilieren alle im Arbeitsablauf vorgesehenen Geräte und Druckprozesse, indem sie Farbprofile erstellen, beschaffen und im Betriebssystem verwalten. Dazu benutzen sie branchenspezifische Hard- und Software. Sie konvertieren Daten unter Berücksichtigung der notwendigen Umrechnungsmethoden in die zur weiteren Bearbeitung vorgesehenen Farbräume. Dabei beachten sie verschiedene Ausgabeprozesse und Farbseparationsarten (Bunt-/Unbunt-Aufbau, maximaler Farbauftrag). Sie beachten auch die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung. Die Schülerinnen und Schüler erstellen farbverbindliche Proofs und werten diese messtechnisch anhand aktueller Standards aus. Bei der visuellen Kontrolle beachten sie die gültigen Abmusterungsbedingungen. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Arbeitsprozess. Sie diskutieren unter arbeitsergonomischen, ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten ihr Vorgehen und formulieren Optimierungsmöglichkeiten. Sie nehmen Kritik entgegen und reagieren darauf angemessen sowie lösungsorientiert.
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenPrintmedienprojekte realisieren
Zeitrichtwert: 120 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Medienelemente produktspezifisch für die Druckausgabe aufzubereiten, auszugeben und Arbeitsschritte der Weiterverarbeitung vorzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit dem Auftrag vertraut. Dafür analysieren sie Bild-, Grafik- und Textmaterial im Hinblick auf die Integrationsfähigkeit in das gewünschte Druckprodukt, auf ausgabespezifische Besonderheiten abhängig vom Druckverfahren und auf verfahrenstechnische Möglichkeiten der Weiterverarbeitung. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Möglichkeiten, Inhalte strukturiert und übersichtlich darzustellen (Tabellen, Infografiken) und diese innerhalb eines gewählten Layouts einzubinden. Sie verschaffen sich einen Überblick über technische und gestalterische Möglichkeiten der Bilderfassung. Zudem eruieren sie Möglichkeiten der Live-Datenkontrolle bei der Erstellung der Layoutdateien. Sie beschaffen sich auftragsbezogene Informationen zur Datenübertragung und -weiterverarbeitung, insbesondere auch über Arbeitsschritte und technische Abläufe der Positionierung von Nutzen oder Seiten auf der Druckform. Weiterführend informieren sie sich über Möglichkeiten, Produktionsdaten zu optimieren, zu dokumentieren und für Folgeaufträge zu archivieren. Hierzu nutzen sie auch Informationen in einer Fremdsprache. Die Schülerinnen und Schüler planen die Produktionsschritte, die Produktionsmittel sowie den Zeitbedarf und dokumentieren dies in Form eines Arbeitsplanes. Dabei achten sie auf Aspekte der Nachhaltigkeit. Ausgehend von Verwendungszweck, Qualitätsanforderung und Kundenwunsch formulieren sie die Schritte der Datenbearbeitung. Die Schülerinnen und Schüler bereiten Informationen auf und realisieren das Medienprodukt unter Berücksichtigung des gewählten Ausgabemediums. Abhängig vom jeweiligen Druckprodukt wählen sie Automatisierungswerkzeuge aus und bearbeiten damit die bereitgestellten Daten. Bei der Arbeit mit Layoutprogrammen nutzen sie die Vorteile von Formaten und Skripten. Bildmaterial wird manuell und mit den Möglichkeiten automatisierter Bearbeitung aufbereitet. Bei der Ausgabe der fertigen Layoutdateien achten sie darauf, die Daten für das jeweilige Druckverfahren zu optimieren. Dazu wählen sie auftragsbezogen Arbeits- und Ausgabefarbräume aus, versehen Bilddateien mit Ausgabeprofilen und beurteilen das Ergebnis. Sie verarbeiten offene Dateien zu geschlossenen Ausgabedateien und kontrollieren diese auf drucktechnische Verwendbarkeit und Vollständigkeit. Bei der Datenaufbereitung richten sie sich nach den jeweiligen technischen Standards und Qualitätsanforderungen. Unter Einbeziehung branchenspezifischer Software schießen sie Seiten aus. Sie erstellen unter Berücksichtigung der Parameter für Druck, Weiterverarbeitung und Druckveredlung einen digitalen Formproof und kontrollieren die korrekte Übernahme in den Arbeitsablauf. Dazu nutzen sie unterschiedliche Ausgabesysteme. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Produkte hinsichtlich der gestalterischen und technischen Umsetzung. Sie vertreten ihre Meinung und entwickeln ihre Kommunikationsfähigkeit. Im Umgang miteinander zeigen sie Wertschätzung und Respekt. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Arbeitsprozesse, bringen Verbesserungsvorschläge ein und dokumentieren die optimierten Arbeitsablauf für spätere Aufträge. Fachrichtung Digitalmedien
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenContent-Management-Systeme nutzen
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Content-Management-Systeme zur Gestaltung und Umsetzung von Medien auszuwählen, einzurichten und zu pflegen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag. Sie stimmen mit den Kundinnen und Kunden die gestalterischen und funktionalen Wünsche und Anforderungen an das Content- Management-System ab. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die technischen Anforderungen datenbankgestützter Content-Management-Systeme. Sie erkunden den Aufbau und die Strukturen des gewählten Content-Management-Systems. Sie verschaffen sich einen Überblick über die für das Projekt relevanten Einsatzgebiete der Script-, Programmier-, und Abfragesprachen. Sie erkunden die gestalterischen und funktionalen Möglichkeiten von Templates, die das Content-Management-System im Vergleich zu einer statischen Website bietet. Dabei sondieren sie auch Möglichkeiten einer ressourcenschonenden Gestaltung (Green-Web-Design). Die Schülerinnen und Schüler planen das Einrichten und Anpassen des ausgewählten Content-Management-Systems und prüfen erforderliche Zusatzfunktionen. Sie entwickeln ausgehend vom Kundenauftrag in einem iterativen, agilen Prozess inhaltliche Strukturen des Content-Management-Systems. Sie skizzieren Gestaltungsentwürfe auch mit Hilfe digitaler Medien. Sie erstellen Prototypen unter Verwendung von Templates und stimmen diese im Team ab. Dabei gehen sie konstruktiv mit Kritik um. Den abgestimmten Entwurf präsentieren sie den Kundinnen und Kunden und besprechen ihn mit ihnen. Sie arbeiten Änderungswünsche ein. Die Schülerinnen und Schüler erstellen entsprechend ihrer Planungen ein funktionsfähiges Content-Management-System, schaffen Strukturen für die Verwendung und fügen exemplarisch Inhalte ein. Sie legen Nutzerinnen und Nutzer an und vergeben Zugriffsrechte. Sie beschaffen sich projektbezogene Informationen auch in einer Fremdsprache und mit digitalen Medien. Sie führen die Kundinnen und Kunden in das funktionsfähige Content-Management- System ein. Die Schülerinnen und Schüler gleichen die gestalterischen und technischen Wünsche und Anforderungen mit dem Kundenfeedback zum fertigen Produkt ab. Sie führen mögliche Optimierungen aus. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren, bewerten und reflektieren ihren Arbeitsprozess und schätzen den zukünftigen Pflegeaufwand des Systems ein.
Arbeitsblatt zu LF 9 erstellenInteraktivität gestalten und realisieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Interaktivität bei Digitalmedien unter Nutzung von Prototypen zu gestalten und zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler erfassen und analysieren die gestalterischen und technischen Vorgaben eines Kunden-Briefings. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über technische Anforderungen an interaktive Digitalmedien. Auf Grundlage des Briefings berücksichtigen sie in diesem Zusammenhang auch Frameworks und verschaffen sich einen Überblick über das Design gängiger Benutzerschnittstellen (UI) sowie die Gestaltung der Benutzererfahrung (UX). Sie legen gestalterische und technische Kriterien für die Umsetzung fest. Die Schülerinnen und Schüler planen ihren Arbeitsprozess in analoger und digitaler Form. Sie klären Fragen mit Kundinnen und Kunden und fertigen Gestaltungsentwürfe kriteriengeleitet an. Sie präsentieren ihre Gestaltungsentwürfe, auch in digitaler Form, vergleichen und bewerten diese anhand der entwickelten Kriterien. Die Schülerinnen und Schüler fertigen aus dem Gestaltungsentwurf einen Prototyp an und fügen Interaktionsmöglichkeiten und Animationen hinzu. Hierbei beachten sie auch die Gestaltung der Benutzerschnittstellen, die Benutzererfahrungen und die gestalterischen und funktionalen Eigenschaften (Responsivität, Animation). Sie setzen das Layout mittels vom World Wide Web Consortium standardisierter Sprachen in ein lauffähiges Produkt um. Sie beschaffen sich projektbezogene Informationen auch in einer Fremdsprache und mit digitalen Medien. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihr Produkt bezüglich Gestaltung, Technik und Funktion unter Berücksichtigung des Kunden-Briefings. Hierzu analysieren sie ihren Quelltext und korrigieren ihn gegebenenfalls hinsichtlich der aktuell gültigen Standards. Bei Bedarf führen sie nach Kundenvorgaben Änderungen durch. Sie präsentieren ihre Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren, bewerten und reflektieren ihren Arbeitsprozess und diskutieren die Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungsmöglichkeiten. Sie üben und akzeptieren dabei wertschätzende und begründete Kritik.
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenDigitale Medienprojekte realisieren
Zeitrichtwert: 120 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, komplexe digitale Medienprodukte projektorientiert zu planen, zu gestalten und zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren ein Kunden-Briefing. Sie machen sich mit den technischen und gestalterischen Vorgaben vertraut und erstellen unter Anwendung einer Projektmethode einen Arbeitsplan auch unter Zuhilfenahme digitaler Medien. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über das Kommunikationsziel der Kundinnen und Kunden und leiten daraus die Zielgruppe ab. Sie beschaffen sich Informationen über Möglichkeiten der gestalterischen Formensprache und Bildaufnahmetechniken in Bezug auf das umzusetzende Medienprojekt. Hierbei arbeiten sie gestaltungstechnische Gemeinsamkeiten und Unterschiede von statischen Bildern und Bewegtbildern heraus und holen Informationen über Datenformate für projektbezogene Ausgabemedien ein. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln im Rahmen der Planung eine Leitidee und verschriftlichen und visualisieren die Konzeption. Dabei beachten sie zeitliche und inhaltliche Abfolgen. Sie achten auf das Erreichen der Kommunikationsziele und berücksichtigen das Urheber- und Persönlichkeitsrecht. Die Schülerinnen und Schüler realisieren das digitale Medienprojekt nach branchenüblichen Standards. Sie bestimmen Datenformate für Ausgabemedien und setzen diese gezielt und strukturiert ein. Bei der Umsetzung überprüfen sie das Kommunikationsziel und passen ihre Planung flexibel an. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihr Produkt bezüglich Gestaltung, Technik und Funktion unter Berücksichtigung der Konzeption und Kundenvorgaben. Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihren Kommunikationsprozess, erkennen Störungen und formulieren Maßnahmen zur Konfliktvermeidung.
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenHäufige Fragen zu Mediengestalter Digital und Print
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