Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 16 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
16 Lernfelder
Regeldauer
36 Monate
Zuständigkeit
Hw
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler führen Pflege- und Wartungsarbeiten zur Funktions- und Werterhaltung an Fahrzeugen oder berufstypischen Systemen durch. Sie ermitteln Kundenerwartungen zur Auftragsabwicklung und reagieren auf Kundenwünsche. Sie führen Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und Lieferanten und beachten die Bedeutung der Kundenpflege. Sie zeigen eine positive persönliche Einstellung gegenüber ihrer Werkstattarbeit und übernehmen Verantwortung für den Geschäftsprozess. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Funktionseinheiten der Fahrzeuge oder berufstypischer Systeme und beschreiben die Funktion der Teilsysteme. Sie wenden Verfahren zur Analyse und Veranschaulichung von Funktionszusammenhängen an. Sie nutzen Servicepläne und Reparaturleitfäden, beschaffen sich technische Unterlagen und wenden Möglichkeiten der Datenverarbeitung zur Informationsgewinnung und Dokumentation an. Sie setzen die dem Service zugrunde liegenden Regeln, Normen und Vorschriften um. Sie stellen die Kommunikation mit vorausgehenden und nachfolgenden Funktionsbereichen sicher. Im Rahmen der Servicearbeiten entwickeln sie Sicherheits- und Qualitätsbewusstsein und wenden die Vorschriften für den Arbeits- und Umweltschutz sicher an. Sie dokumentieren die durchgeführten Wartungsarbeiten und informieren über deren Art und Umfang. Inhalte: - Arbeitsplanung - Herstellerunterlagen - Servicekonzepte und –umfänge - Reparaturleitfäden und Servicepläne - Blockschaltbilder, Diagramme und Funktionsschemata - Technische Systeme und Teilsysteme - Technische Informations-, Kommunikations- und Dokumentationssysteme - Geräte und Verfahren zum Prüfen und Messen - Werkzeuge, Betriebs- und Hilfsstoffe - Ersatzteil- und Materialbedarfslisten - Straßenverkehrs-Zulassungsordnung, Straßenverkehrsordnung - Arbeitssicherheit, Unfallverhütung - Entsorgung und Recycling - Arbeitsqualität - Gesprächsführung und Kommunikationsregeln - Verbale und nonverbale Kommunikation - Konfliktvermeidungsverhalten - Moderations- und Präsentationstechniken

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder Systemen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen die Demontage, Instandsetzung und Montage einer oder mehrerer Baugruppen eines Fahrzeuges oder einer berufstypischen Anlage und führen diese durch. Sie wenden betriebliche Informationssysteme zur Planung, Durchführung und Kontrolle von Arbeitsprozessen an und nutzen insbesondere digitale Datenträger. Sie berücksichtigen gesetzliche- und Herstellervorschriften und wenden technische Kommunikationsmittel an. Die Schülerinnen und Schüler setzen Werkzeuge, Maschinen, Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffe funktionsgerecht ein. Bei der Demontage prüfen sie die Bauteile und Bauelemente auf Wiederverwendbarkeit bzw. Wiederverwertbarkeit. Bei der Herstellung von lösbaren Verbindungen, insbesondere den Schraubverbindungen, beachten sie die technischen Daten und Montagevorschriften. Im Zuge der Instandsetzung von Bauteilen, Baugruppen, Systemen und Anlagen führen sie die erforderlichen Arbeiten zum Umformen und Trennen von Halbzeugen durch, insbesondere Bohrarbeiten sowie Gewindeherstellungs- bzw. –instandsetzungsarbeiten. Sie wenden die Prüfgeräte zur Ermittlung von Längen, Durchmessern und Gewinden an. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren, bewerten, dokumentieren und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse. Sie kommunizieren mit Mitarbeitern, Vorgesetzten und Kunden. Inhalte: - Demontage-, Instandsetzungs- und Montagepläne - Fahrzeuge, fahrzeugspezifische Bauteile, Baugruppen und Systeme - Maschinen, Montagewerkzeuge und Werkstoffe - Bohrungen und Gewinde - Geräte und Verfahren zum Prüfen und Messen von Flächen, Längen und Gewinden - Schrauben und Schraubenverbindungen - Anzugsdrehmomente - Korrosionsschutz - Haftungsrecht

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen anhand von Arbeitsaufträgen und Fehlerbeschreibungen die Prüfung und Instandsetzung von elektrischen und elektronischen Systemen an Fahrzeugen oder berufsspezifischen Systemen. Zur Informationsgewinnung verwenden sie konventionelle und elektronische Informationssysteme. Sie nutzen Schaltpläne und andere technische Dokumentationen der Elektrotechnik/Elektronik bei der Analyse von Grundschaltungen elektrischer Bauelemente an. Die Schülerinnen und Schüler führen eine Fehlersuche an Fahrzeugen oder berufsspezifischen Systemen durch und setzen elektrische und elektronische Systeme instand. Sie wählen die erforderlichen Prüf- und Messgeräte aus. Sie messen und ermitteln elektrische Größen, wenden dabei Tabellen und Formeln an und beurteilen die Messwerte und Signale. Sie wenden die Unfallverhütungsvorschriften zur Vermeidung von Gefahren im Umgang mit elektrischem Strom an. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse und bewerten diese durch Vergleichen mit errechneten Größen und Herstellervorgaben. Unter Berücksichtigung grundlegender Kommunikationsregeln präsentieren sie ihre Arbeitsergebnisse. Inhalte: - Schaltpläne - Elektrische und elektronische Bauelemente, Baugruppen und Systeme - Elektrische und elektronische Schaltungen, Grundgrößen und Signale - Elektrische Mess- und Prüfgeräte - Installationsvorschriften - Schaltzeichen, Klemmenbezeichnungen - Leitungen, Leitungsverbindungen - Vorschriften zur Prüfung elektrischer/elektronischer Systeme - Arbeitssicherheit und Unfallverhütung im Umgang mit elektrischen Bauteilen

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen an Hand von Arbeitsaufträgen und Fehlerbeschreibungen die Prüfung und Instandsetzung von fahrzeugspezifischen Steuerungs- und Regelungssystemen. Zur Beschaffung notwendiger Informationen wenden sie herstellerspezifische Informationssysteme an und nutzen die Kenntnisse von Mitarbeitern und Vorgesetzten. Sie unterscheiden Steuerungen und Regelungen und ordnen fahrzeugtypische Baugruppen und Bauteile hydraulischen, pneumatischen oder elektrischen/elektronischen Systemen zu. Sie analysieren Funktionszusammenhänge und wenden grundlegende Prüf- und Messverfahren zur Untersuchung der Signal-, Stoff- und Energieflüsse an. Sie benutzen Vorschriften und Regelwerke zur systematischen Fehlersuche und entwickeln Strategien zur Problemlösung. Sie Schülerinnen und Schüler demontieren und montieren steuerungs- und regelungstechnische Bauteile und kontrollieren die Funktion des Gesamtsystems durch Prüf- und Messverfahren. Sie dokumentieren ihre Prüf- und Messergebnisse und beurteilen diese durch Vergleichen mit errechneten Größen und Herstellervorgaben. Sie grenzen auftretende Fehler und Abweichungen systematisch ein beheben diese. Bei der Durchführung der Arbeitsaufträge beachten die Schülerinnen und Schüler die Normen und Richtlinien zur Sicherung der Produktqualität. Beim Umgang mit hydraulischen, pneumatischen oder elektrischen/elektronischen Systemen wenden sie die Vorschriften des Arbeits- und Umweltschutzes an. Inhalte: - Reparaturleitfäden, Funktionsschemata, Fehlersuchpläne - Steuerkette, Regelkreis - Steuerungs- und regelungstechnische Größen - Sensoren, Aktoren, EVA-Prinzip - Grundschaltungen der Steuerungs- und Regelungstechnik - Symbole, logische Verknüpfungen - Arbeitssicherheit und Unfallverhütung bei hohen Drücken - Entsorgung von Betriebsstoffen

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Lernfeld 5
2. Ausbildungsjahr

Beurteilen und Instandsetzen von Reifen und Schläuchen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler nehmen defekte Reifen und Schläuche von Kunden entgegen. Sie beurteilen deren Reparaturfähigkeit im Hinblick auf wirtschaftliche, technische und rechtliche Bedingungen. Sie berücksichtigen Grundlagen der Vernetzungsreaktion bei der Reifen- und Schlauchreparatur und wählen Reparaturverfahren aus. Die Schülerinnen und Schüler planen Reparaturen, führen sie unter Beachtung der Vorschriften für Arbeitssicherheit durch und dokumentieren ihre Arbeit. Sie schneiden das Profil von Reifen an Reparaturstellen nach und entsorgen Reparaturabfälle sowie nicht reparable Reifen und Schläuche unter Beachtung der rechtlichen Umweltschutzbestimmungen. Sie übergeben Reifen oder Schläuche, informieren über Profiltiefe und mögliche Wartezeiten der Weiterverwendung. Inhalte: - Auftragsabwicklung im Betrieb - StVZO - Technische Richtlinien für die Beurteilung von Reifenschäden und - für die Instandsetzung von Luftreifen - Herstellervorgaben zu Reparaturmaterialien - Reifenaufbau und Einsatzzweck - Profiltiefe, Reifenalter - Kaltreparatur, Heißreparatur - Vorvulkanisierte Reparaturkörper - Physikalische Grundlagen: Adhäsion – Kohäsion - Heizzeit, Heiztemperatur

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Instandhalten von Bereifungssystemen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit Hilfe von Lagerhaltungssystemen über im Betrieb verfügbare Reifen, sie nehmen Reifen von Lieferanten entgegen und lagern diese fachgerecht ein. Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Kundenwünsche. Sie informieren sich über mögliche Bereifungsalternativen, beraten Kunden unter Berücksichtigung kundenorientierter Kommunikation und weisen auf rechtliche Bestimmungen hin. Sie kennen die Vorgaben von Fahrzeug- und Reifenherstellern zur Montage und Demontage von Reifen und Rädern. Sie bauen Räder ab und demontieren Reifen. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen Räder auf Beschädigungen und beurteilen Abriebbilder von Reifen im Hinblick auf Fehler und Schäden am Fahrwerk und dessen Komponenten. Sie montieren neue Reifen und befüllen sie sachgerecht. Sie wählen geeignete Wuchtverfahren aus und wuchten Räder. Sie bauen Räder fachgerecht an, dabei beachten sie vorgeschriebene Anzugsmomente. Sie bereiten abgebaute Räder zur Lagerung vor. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Arbeit. Inhalte: - Auftragsannahme - Kundendatei - Daten des Kfz-Scheins - Fachgerechtes Anheben von Fahrzeugen - Befestigungssysteme - Wuchtverfahren - Grundlagen der Fahrwerksgeometrie - Fahrzeugübergabe - Entsorgung der Abfallprodukte - Gesprächsführung und Kommunikationsregeln

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Umrüsten von Fahrzeugen auf Sonderräder

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler beraten Kunden über die Möglichkeiten der Umrüstung von Fahrzeugen und Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Sie planen mit Hilfe von Informationssystemen Umrüstungen nach Kundenwünschen, nach technischen und rechtlichen Vorgaben. Sie berücksichtigen dabei den Einfluss von Radlast, Reibungsbeiwert und Radschlupf auf die Kraftübertragung und den Abrieb von Reifen. Sie bestimmen den Luftdruck von Reifen in Abhängigkeit von Belastung und Einsatzart. Sie beurteilen den Einfluss von Reifenaufbau, Laufflächenmischung, Profilgestaltung und Luftdruck auf Federungs-, Lenk- und Fahreigenschaften eines Fahrzeugs. Die Schülerinnen und Schüler wägen bei der Reifenauswahl den Einfluss des Querschnittsverhältnisses auf Einfederung, Seitenführung, Rollwiderstand, Aquaplaning und Wintereigenschaften ab. Sie ermitteln Anforderungen an Reifen verschiedener Einsatzgebiete. Sie führen Umrüstungen durch, prüfen Funktionen und dokumentieren Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in dem Bewusstsein, dass ihr Handeln von Verantwortung gegenüber den Kunden geprägt ist. Inhalte: - Bodenaufstandsfläche, statischer Halbmesser - Abrollumfang - Straßenbelag - Reifenverschleiß - Walkarbeit - Lärmentwicklung - Anheben von Fahrzeugen und Krafträdern - Kraftradreifen - Betriebliche und kundenbezogene Kostenrechnung

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Ausführen von Service- und Wartungsarbeiten

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen Service- und Wartungsarbeiten an Nutzfahrzeugrädern und Fahrwerk. Sie beraten Kunden bei der Auswahl von Nutzfahrzeugrädern und Fahrwerkskomponenten unter Berücksichtigung des Einsatzes, der StVZO, der Fahrzeug-, Reifen- und Räderherstellervorgaben. Sie ermitteln Wartungsbedarf und bereiten mit Hilfe von Informationssystemen die Beschaffung von Bauteilen vor. Sie führen erforderliche Arbeiten unter Anwendung manueller und maschineller Be- und Verarbeitungstechniken sowie unter Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften durch, kontrollieren Funktionen und dokumentieren Ergebnisse. Sie warten Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen der Reifenservice- und Vulkanisationseinrichtungen. Inhalte: - Montage- und Demontagetechniken - UVV - Neureifen, erneuerte Reifen - Nachschneiden - Reifenkennzeichnung - Wartung von Felgen - Felgensysteme - Felgenkennzeichnung - Ventilarten und -formen - Reifenfüllung mit Stickstoff, PUR - Hebezeuge - Auswuchtmaschinen - Rauwerkzeuge und –maschinen - Luftdruckanlage - Luftdruckmessgeräte - Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik

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Lernfeld 9
3. Ausbildungsjahr

Instandhalten von Fahrwerkssystemen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen anhand von Kundenangaben, Fehlersymptomen und Ergebnissen der Eigenbeobachtung die Prüfung und Instandsetzung von Fahrwerkssystemen. Dabei wenden sie zur Eingrenzung und Bestimmung von Fehlern im Fahrwerkssystem Achsvermessungsverfahren an. Sie untersuchen Einflüsse von Fehlern auf Fahrverhalten und auf Verschleiß von Fahrwerkssystemen und stellen Instandsetzungsbedarf fest. Sie bereiten mit Hilfe von Informationssystemen die Beschaffung von Bauteilen vor. Sie führen Instandsetzungsarbeiten unter Beachtung sicherheitstechnischer und rechtlicher Aspekte sowie von Herstellervorgaben durch. Die Schülerinnen und Schüler protokollieren Arbeitsergebnisse, sie erläutern Kunden bei der Fahrzeugübergabe durchgeführte Arbeiten und informieren über die Ursache von Fehlern. Inhalte: - Abriebbild von Reifen - Fahrwerksgeometrie - Fahrwerkssysteme - Haftungsrecht - Betriebliche und kundenorientierte Kostenrechnung - Vermessungssysteme - Vermessungsvorgaben der Fahrzeughersteller - Antriebsarten - Dehnschrauben - Drehwinkel - Umgang mit dem Lenkradairbag - Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Warten und Instandsetzen von Fahrzeuganlagen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler führen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an Fahrzeugbauteilen, insbesondere an Abgas-, Klima- und Bremsanlagen, unter Berücksichtigung von Kundenaufträgen, Herstellerangaben und StVZO durch. Sie prüfen Funktion und Zustand von Systemen unter Verwendung herstellerspezifischer Prüfungsabläufe und betrieblicher Informationssysteme. Sie führen Fachgespräche mit Kunden zur Verdeutlichung von Aufträgen. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren durchgeführte Arbeiten und kontrollieren Arbeitsergebnisse vor der Fahrzeugübergabe. Inhalte: - Fahrzeugspezifische Daten - Prüf- und Messgeräte - Abgassysteme - Bremssysteme - Umgang mit Kältemitteln - Kompressoren, Trockner, Verdampfer - Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Instandhalten von Luftdruckkontrollsystemen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler erläutern Kunden Luftdruckkontrollsysteme. Sie prüfen die Funktion von Systemen und führen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durch. Zur Fehlererkennung nutzen sie fahrzeuginterne und externe Prüfgeräte. Sie informieren Kunden über festgestellte Fehler und deren Ursachen und erläutern durchgeführte Arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler bauen Luftdruckkontrollsysteme ein, nehmen sie in Betrieb und dokumentieren Arbeitsergebnisse. Sie weisen Kunden in die Handhabung von Systemen ein. Inhalte: - Montageanleitungen der Hersteller - Notlaufsysteme - Vernetzung von Systemen - ABS, ESP - Wartungspläne, Prüfpläne, Montagepläne - Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik

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Lernfeld 12
3. Ausbildungsjahr

Umrüsten von Fahrzeugen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler beraten Kunden über Möglichkeiten der Umrüstung von Fahrzeugen mit Veränderungen an Fahrwerkssystemen, Auswirkungen auf Fahrverhalten und funktionale Zusammenhänge mit anderen Systemen. Sie weisen auf rechtliche Konsequenzen aus Veränderungen hin und informieren über Montageaufwand und Kosten für den Anbau der Systeme. Sie verwenden konventionelle und elektronische Informationssysteme. Sie planen Arbeitsabläufe, beschaffen notwendige Bauteile und führen Umrüst- und Umbauarbeiten nach Herstellerangaben durch. Sie stellen die Fahrwerksgeometrie neu ein, prüfen die Funktionsfähigkeit und dokumentieren Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler bereiten Fahrzeug und Fahrzeugpapiere für die Eintragung von Veränderungen vor. Inhalte: - Allgemeine Betriebserlaubnis, Anbaugutachten, Prüfberichte - Erteilung der Betriebserlaubnis nach StVZO - Schwingungsdämpfer - Fahrzeugfederung - Anbauteile - Spur, Sturz, Spreizung, Vorlauf, Nachlauf - Betriebliche und kundenorientierte Kostenrechnung - Fachrichtung Vulkanisationstechnik

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Lernfeld 9
3. Ausbildungsjahr

Warten und Instandsetzen von Fördergurtsystemen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler nehmen Kundenaufträge entgegen. Sie prüfen mechanische Bauteile der Anlage, ermitteln vor Ort den Wartungs- und Instandsetzungsbedarf und dokumentieren diesen. Sie wählen unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Aspekte entsprechende Verfahren aus. Die Schülerinnen und Schüler planen und dokumentieren den Bedarf an Werk- und Hilfsstoffen. Sie bereiten den Arbeitsplatz vor. Sie ersetzen beschädigte Förderbandteile, reparieren Längsrisse, Durchschläge und Kantenrisse und bessern Deckplatten aus. Sie legen Gurte neu auf und erstellen Endlosverbindungen. Sie beachten dabei die UVV. Sie dokumentieren ihre Arbeit im Anlagenbuch. Inhalte: - Gurtaufbau - Bandförderer und Bandfördersysteme - Aufbau und Normung von Gurtbändern - Berechnung der erforderlichen Gurtlänge - Verschiedene Arten von Endlosverbindungen - Förderlänge - Bandreinigung - Seitenführungsgummi - Fachrichtung Vulkanisationstechnik

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Heißerneuern von Reifen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Karkassen nach vorgegebenen Kriterien und gesetzlichen Vorschriften und Normen unter Einbeziehung entsprechender Prüfverfahren. Sie stellen deren Erneuerungsfähigkeit fest, klassifizieren sie zur weiteren Verwendung und bestimmen Erneuerungsverfahren. Sie entfernen entsprechend technologischer Vorgaben Altgummi mit Hilfe der notwendigen Bearbeitungsmaschinen. Sie führen Reparaturen durch und belegen vorbereitete Karkassen unter Verwendung eines entsprechenden Belegeverfahrens mit Rohgummi. Sie vulkanisieren belegte Karkassen im Formpressverfahren unter Beachtung der vom Mischungshersteller vorgegebenen Kenngrößen und unter Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren Endprodukte, führen Nacharbeiten aus und dokumentieren Arbeitsergebnisse. Sie warten Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen der Reifenerneuerung. Inhalte: - Reifenheizer - Entsorgung von Raumehl und Resten von Rohgummi - Teilgürtelerneuerung - Rau-, Belegemaße - Extruder - Reifenlaufkarte - Besohlung, Schulter zu Schulter, Wulst zu Wulst - Fachrichtung Vulkanisationstechnik

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Erneuern mit vulkanisierten Laufstreifen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler entfernen von geprüften Reifen Restgummi mit Hilfe von Bearbeitungsmaschinen. Sie führen Reparaturen aus und belegen vorbereitete Karkassen unter Verwendung entsprechender Belegeverfahren mit vulkanisierten Laufstreifen. Die Schülerinnen und Schüler bereiten belegte Karkassen für die Heizung im Autoklaven vor und führen Vulkanisationen unter Beachtung von Kenngrößen und der UVV aus. Sie kontrollieren Endprodukte, führen Nacharbeiten aus und dokumentieren Ergebnisse. Inhalte: - Raumaschinen - Rauradien - Profilauswahl - Envelop - Autoklave - Gefahrstoffe - Fachrichtung Vulkanisationstechnik

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Lernfeld 12
3. Ausbildungsjahr

Auskleiden mit Gummi

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler beraten Kunden über funktions- und werkstoffgerechte Beschichtungsstoffe und –verfahren. Sie beurteilen diese im Hinblick auf geforderte Oberflächenqualität und -eigenschaften. Sie wählen notwendige Oberflächenvorbehandlungen fachgerecht aus und unterscheiden Beschichtungsstoffe nach Eigenschaften, Verarbeitung, Einsatz- und Verwendungszweck. Sie beachten bei der Auswahl von Systemen Gesichtspunkte des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes. Die Schülerinnen und Schüler führen Auskleidungen und Reparaturen aus. Sie beachten Verarbeitungsvorschriften. Sie wenden Prüfmethoden zur Qualitätssicherung an und ermitteln Kennwerte und Daten aus technischen Unterlagen. Sie setzen dabei gängige Informationssysteme ein. Inhalte: - Verschleißschutz - Mechanische Belastungen - Umgang mit Gefahrstoffen - Korrosionsschutz - Oberflächengüte - Oberflächenbehandlung und deren Auswahlkriterien - Beschichtungsstoffe, deren Eigenschaften, Zubereitung und Verarbeitung

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Häufige Fragen zu Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik

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