Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Konditor

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 14 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
14 Lernfelder
Regeldauer
36 Monate
Zuständigkeit
Hw
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Konditor im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Unterweisen einer neuen Mitarbeiterin/ eines neuen Mitarbeiters

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler führen einen neuen Mitarbeiter/eine neue Mitarbeiterin am Arbeitsplatz ein. Sie kennen das Anforderungsprofil im Handwerk. Sie beschreiben ihre Ausbildungsbetriebe, beurteilen ihre Zukunftschancen im Beruf und entwickeln eine positive Berufseinstellung. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben fachsprachlich zutreffend die Funktion, Ausstattung und Nutzung der Betriebsräume, Maschinen und Geräte und vergleichen die unterschiedlichen Anforderungen in den Arbeitsbereichen. Sie begreifen die Zusammenarbeit der Abteilungen und Personalgruppen als Arbeit im Team und kennen den Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik. Bei ihrer Mitarbeit in Produktion und Verkauf erkennen sie Gefahren und berücksichtigen Maßnahmen zur Krankheits- und Unfallverhütung. Für die Anwendung von Hygienemaßnahmen bei Herstellung, Lagerung und Verkauf leiten sie hygienisches Verhalten im Umgang mit Lebensmitteln ab und setzen umweltschonende Verfahren ein. Sie führen themenbezogene Berechnungen durch. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Produkte unter sensorischen und ökologischen Aspekten und beachten ihre besondere Verantwortung gegenüber der Kundin und dem Kunden. Inhalte: - Berufliches Anforderungsprofil, Berufsgeschichte, handwerkliche Arbeitsbedingungen - Gepflegtes persönliches Erscheinungsbild - Aus-, Fort- und Weiterbildung - Anforderungen am Arbeitsplatz, Produktions- und Verkaufsräume; Berechnungen der Kosten - von Betriebseinrichtungen und der Betriebsflächen - Arbeitsabläufe, Aufgaben und Zusammenarbeit im Team bezüglich Produktion/Verkauf - Einführung in die branchenspezifische Nutzung der Hard- und Software - Einrichten des Arbeitsplatzes; Bedienung und Pflege von Maschinen und Geräten - Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Brandschutz, erste Hilfe - Berufskrankheiten, Berufsgenossenschaft - Personal-, Betriebs-, Produkthygiene, Lebensmittelkontrolle - Umweltschutz bei Produktion, Reinigung und Entsorgung; Energie- und Wasserverbrauch - Anforderungen an das Produkt, Sortimentsübersicht (DLG1) - Sensorische Grundschulung, Prüfverfahren - Verbraucherschutz - Ernährung unter ökologischen Gesichtspunkten - Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Herstellen einfacher Teige/Massen

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Ziele: Ausgehend von der Sortimentsübersicht (DLG) und ihrem Backzettel kennen die Schülerinnen und Schüler Grundrezepte für einfache Backwaren aus Hefeteigen, Feinteigen ohne Hefe und Massen. Sie wählen für ihre berufstypischen Produkte die Hauptrohstoffe aus, in denen die wesentlichen Inhalts- und Nährstoffe enthalten sind. Sowohl die Auswahl der Rezepte als auch die unterrichtliche Vertiefung der Rohstoffe erfolgt nach berufsbezogener Schwerpunktsetzung. Die Schülerinnen und Schüler wenden geeignete Arbeitsschritte an, um die typischen Teig-, Massen- und Gebäckeigenschaften zu erreichen. Sie führen Berechnungen durch und begründen das Herstellungsverfahren mit den technologischen Eigenschaften der Rohstoffe und deren Inhaltsstoffen. Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Rohstoffqualität sowie die sensorische und ernährungsphysiologische Bedeutung der wesentlichen Nähr- bzw. Inhaltsstoffe. Sie beurteilen die technologische Wirkung der Rohstoffe bzw. deren Inhaltsstoffe auf die Qualität von Teig, Masse und Gebäck. Inhalte: - Rezept-/Rohstoffauswahl für einfache Teige/Massen; Gewichts-, Mengen-, Rezeptumrech- - nung - Angebot, Qualität, Preis, Lagerung, Kontrolle, Verwendung der Hauptrohstoffe, Ausmah- - lungsgrad - Mehltype - Arten und Aufbau der wesentlichen Inhaltsstoffe - Herstellung, Arbeitsablauf und dekorative Gestaltung der Produkte; Arbeitszeitberechnung, - Teigtemperatur - Technologische Bedeutung der Hauptrohstoffe - Technologische Eigenschaften und Wirkung der wesentlichen Inhaltsstoffe - Beurteilung der technologischen, sensorischen und ernährungsphysiologischen Bedeutung - gebäcktypischer Rohstoffe und ihrer Inhaltsstoffe für Teig, Masse und Gebäck

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Gestalten, Werben, Beraten und Verkaufen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler kennen die wesentliche Bedeutung des Marketings, gestalten und präsentieren Produkte und wenden Kommunikationsinstrumente an. Sie beraten Kundinnen/Kunden und berücksichtigen neben lebensmittelrechtlichen, ökonomischen, ökologischen, sensorischen besonders ernährungsphysiologische Aspekte und führen Nährwertberechnungen durch. Sie entwickeln geeignete Verkaufsargumente und gehen auf Kundinnen und Kunden ein. Die Schülerinnen und Schüler schließen berufstypische Kaufverträge, verpacken Produkte fachgerecht und nehmen Berechnungen vor. Inhalte: - Marketing als Instrument der Verkaufsförderung - Marktbeobachtung/Bedarfsermittlung; Preisgestaltung - Bestellung, Wareneingangskontrolle - Präsentation der Ware in der Theke, im Regal oder im Schaufenster - Ästhetische Grundsätze, insbesondere Farbgebung, Licht, Form, Anordnung, Umgebung - Gestalterische Grundlagen, insbesondere Plakate, Handzettel - Beratung über gesunde Ernährung: Bedeutung der Inhaltsstoffe von Back- und Konditorei- - waren, insbesondere Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe, Verdaulichkeit der Nährstoffe - Zusatzstoffe - Ernährungstrends - Verkaufsvorgang, insbesondere Kaufmotive, Verkaufsargumente, Gesprächsführung - Abrechnungen und Rechnungserstellung - Grundlagen des Verpackens

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Herstellen von Feinen Backwaren aus Teigen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen süßes und pikantes Gebäck her. Dafür wählen sie für ihre Rezepte Rohstoffe entsprechend ihrer technologischen Eignung und der rechtlichen Vorgaben aus und führen dazu Berechnungen durch. Sie entwickeln Ablaufpläne und setzen Maschinen und Apparate zur rationellen Herstellung und Bevorratung der Teige und Gebäcke auch unter Einbeziehung der Kältetechnik ein. Unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit beherrschen sie die Techniken zur Beschickung der Backgeräte sowie des Ausbackens. Sie führen vor- und nachbereitende Arbeiten aus, dekorieren und bringen die Erzeugnisse in verkaufsfertige Form. Sie führen schwerpunktmäßig Berechnungen zur Ausbeute und zu den Verlusten durch. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Arbeitsergebnisse selbstständig auch unter Verwendung aktueller DLG-Kriterien, begründen auftretende Gebäckfehler und leiten Maßnahmen zu deren Vermeidung ab. Inhalte: - Grund- und Spezialrezepte, insbesondere Hefefeinteige, Plunderteige, Blätterteige, Mürbetei- - ge, Honigkuchen- und Lebkuchenteige - Rohstoffe, insbesondere Milch, Käse, Spezialfette, Backmittel, Lockerungsmittel, Honig, - Obst, Salz, Würzmittel - Systematische Arbeitsabläufe - Teigführung: Knetprozess, Teigbildung; Teigausbeute - Formgebung - Biologische, physikalische und chemische Lockerung - Gärprozess, Gärsteuerung - Backprozess: Ofen und Fettbackgerät; Backausbeute, Volumenausbeute - Fertigstellen der Gebäcke, insbesondere füllen, aprikotieren, glasieren, dekorieren - Veränderungen nach dem Backen - Lager-, Einwiege-, Gär- und Backverlust - Beurteilung von Rohstoff, Teig, Gebäck sowie Qualitätserhaltung - Ursachen und Vermeidung von Gebäck- und Lagerfehlern

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Lernfeld 5
2. Ausbildungsjahr

Herstellen von kleinen Gerichten

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen kleine Gerichte für verschiedene Tageszeiten und Anlässe her. Sie wählen Rohstoffe und Zutaten nach Rezeptangabe aus und führen notwendige Berechnungen dazu durch. Bei der Vor- und Zubereitung wenden sie geeignete Verfahren an und kennen die Auswirkungen auf die Herstellungskosten. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team, halten die Hygienevorschriften ein und beachten die besonderen Anforderungen an die Lagerung der Rohstoffe, die Zwischenlagerung und die Präsentation der fertigen Erzeugnisse. Sie richten kleine Gerichte verkaufsfördernd an, beraten Kunden, empfehlen passende Getränke und führen den Verkauf durch. Sie beurteilen die Produkte selbstständig nach ernährungsphysiologischen und sensorischen Gesichtspunkten und bewerten ihre Angebote marktorientiert und betriebswirtschaftlich. Inhalte: - Rezept-/Rohstoffauswahl für - - Salate - - Suppen - - Saucen - - Herzhafte Teig- und Eierspeisen, insbesondere Quiche, Omelette - - Süße Teigspeisen, insbesondere Crepes, Strudel - - Belegte Brot- und Brötchensorten, insbesondere Canapés, Toasts - - Aufläufe, Gratins - - Spezialitäten aus Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse - Alkoholfreie Getränke, insbesondere Wässer, Erfrischungsgetränke - Alkoholhaltige Getränke, insbesondere Biere, Weine, Schaumweine - Vorbereiten, Zubereiten, Anrichten - Putz-, Vorbereitungs- und Garverluste - Materialkosten, Betriebskosten, Selbstkosten - Speisenzusammenstellung, Portionsgröße und Produktqualität - Präsentation - Qualitätserhaltung

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Herstellen von Feinen Backwaren aus Massen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen Erzeugnisse aus Massen her und kennen die charakteristischen Merkmale der Massen. Sie wählen Rohstoffe entsprechend der Rezepturen aus und bereiten auch die Füllungen und Auflagen vor. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Ablaufpläne für die Herstellungs- bzw. Anschlagverfahren, setzen Maschinen rationell ein und berücksichtigen dabei die geltenden Arbeitsschutzbestimmungen. Sie unterscheiden die verschiedenen Herstellungstechniken, wenden sie fachgerecht unter Einhaltung der besonderen Hygienevorschriften an. Die Schülerinnen und Schüler beherrschen verschiedene rationelle Techniken der Formgebung, zur Beschickung der Backgeräte sowie des Ausbackens, der Bevorratung und Qualitätssicherung. Sie führen Berechungen zum Volumen und zur Preiskalkulation durch. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Arbeitsergebnisse selbstständig auch unter Verwendung aktueller DLG-Kriterien, begründen auftretende Gebäckfehler und leiten Maßnahmen zu deren Vermeidung ab. Inhalte: - Grundrezepte für - - Schaummassen, Biskuitmassen, Wiener Massen, Sandmassen, Baumkuchenmassen - - Makronen- und Hippenmassen - - Brandmassen, Röstmassen, Lebkuchenmassen - Mindestanforderungen nach den Leitsätzen für Feine Backwaren - Rohstoffe, insbesondere Weizenstärke, Emulgatoren - Systematische Arbeitsabläufe, insbesondere Rühren, warm und kalt Aufschlagen, Melieren, - Abrösten, Aufdressieren, Trocknen, Abflämmen - Aufschlagverfahren, insbesondere Einkessel- und Zweikesselmassen; Litergewicht - Backverfahren, insbesondere mit der Baumkuchenmaschine - Fertigstellen der Gebäcke - Ornamente, insbesondere aus Brandmassen und Hippenmassen - Beurteilung der Rohstoffe, Massen, Gebäcke; Nettoverkaufspreis, Bruttoverkaufspreis - Vergleich mit vorgefertigten Produkten - Ursachen und Vermeidung von Gebäckfehlern - Qualitätserhaltung

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Herstellen von Füllungen, Cremes und Süßspeisen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen aus geeigneten Rohstoffen Füllungen, Cremes und Süßspeisen her, überprüfen diese nach rechtlichen Vorgaben und führen themenbezogene Berechnungen durch. Sie entwickeln Ablaufpläne und setzen Maschinen und Geräte rationell ein. Sie wenden unterschiedliche Herstellungstechniken an. Sie sind in der Lage, Süßspeisen verkaufsfördernd anzurichten und zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die verschiedenen Cremes hinsichtlich der Rezepte und die Auswirkungen bestimmter Rohstoffe auf die Cremestruktur, begründen auftretende Fehler und leiten Maßnahmen zu deren Vermeidung ab. Sie überprüfen die Cremes auf ihre Eigenschaften und Verwendung. Inhalte: - Grundrezepte für - - Füllungen, insbesondere Frucht-, Nuss-, Mohn-, Quarkfüllung - - Cremes, insbesondere Grundcreme, Butter-/Fettcreme, Sahnecreme und Canache - - Süßspeisen; Schüssel- und Sturzcreme - Rohstoffe, insbesondere Milcherzeugnisse/Schlagsahne, Obsterzeugnisse, Binde- und Gelier- - mittel, Aromen, vorgefertigte Produkte, Likörweine und Spirituosen; Mindest- oder Höchst- - mengen, Milchfettausgleich - Zubereitungstechniken, insbesondere Aufschlagen, zur Rose abziehen, Kochen - Verarbeitung von Bindemitteln - Beurteilung der Produktqualität, insbesondere Aussehen, Konsistenz, Geschmack - Qualitätserhaltung - Präsentation

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Entwerfen und Herstellen von Torten und Desserts

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen Torten und Desserts aus verschiedenen Rohstoffen, in unterschiedlichen Formen, Zusammensetzungen und zu verschiedenen Anlässen her. Sie entwickeln Ablaufpläne und berücksichtigen die rationelle Herstellung. Sie wählen Böden, Füllungen und Dekormaterialien aus, kombinieren sie, wenden geeignete Verfahren zur Bevorratung und Qualitätssicherung an und führen Preisberechnungen durch. Für verschiedene Anlässe entwerfen und zeichnen sie Torten und Desserts. Sie gestalten diese kreativ mit unterschiedlichen Rohstoffen und Materialien. Sie beurteilen die Qualität ihrer Produkte, präsentieren und verkaufen sie. Im Rahmen der Kundenberatung empfehlen sie korrespondierende Getränke. Inhalte: - Sahne- und Cremetorten, klassische und regional bedeutsame Torten, gebackene Torten und - Obsttorten, Anschnitt-, Festtags- und Formtorten - Creme- und Sahnedesserts - Gefüllte und ungefüllte Desserts - Petits Fours - Getränke auf der Basis von Kaffee, Tee, Kakao - Aufbau von Torten - Grundtechniken, insbesondere Tränken, Einsetzen, Einstreichen, Eindecken, Einschlagen, - Überziehen - Dekortechniken, insbesondere Farbgestaltung, Rand- und Stückgarnierung, Garnierschriften, - Schriftaufleger, Ornamente, Aufsätze, Motive für spezielle Anlässe - Dekorationsmodelle - Kalkulation des Cafépreises - Beurteilung, insbesondere Einstrich, Garnierung, Schnittbild, Geruch und Geschmack, Ge- - samtbild, Umsetzbarkeit, Zeitaufwand - Qualitätserhaltung

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Lernfeld 9
3. Ausbildungsjahr

Verarbeiten von Zucker

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen Zuckererzeugnisse und Schaustücke her. Sie wählen die Rezeptur aus, planen die Arbeitsschritte unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit von der Produktidee bis zur Realisierung. Dabei beachten sie die Eigenschaften und die produktspezifischen Wirkungen des Zuckers und führen Berechnungen durch. Sie gestalten, präsentieren und bewerten ihre Erzeugnisse, insbesondere unter den Gesichtpunkten Werbewirksamkeit und Wirtschaftlichkeit. Inhalte: - Rezept-/Rohstoffauswahl für Zuckererzeugnisse - Dickzuckerfrüchte - Krokantarten - Verarbeitung zu Zuckerstufen mit Temperatur- und Dichteangaben, einschließlich Handpro- - ben; Temperatur und Konzentration - Verwendungsmöglichkeiten der Erzeugnisse der einzelnen Zuckerstufen, insbesondere Läu- - terzucker, Fadenzucker, Fondant, Karamell, Zuckercouleur - Verarbeiten des gekochten Zuckers zu gegossenen, gezogenen und geblasenen Karamell- - stücken - Verarbeiten des geschmolzenen Zuckers zu Karamell und Krokant - Entwerfen und Gestalten von Schaustücken aus Zucker und Karamell - Präsentation von Zuckerschaustücken als Werbemittel

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Arbeiten mit Marzipan

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen Erzeugnisse aus Marzipan her. Dazu wählen sie die jeweils geeignete Marzipanrohmasse aus. Die Schülerinnen und Schüler planen die Arbeitsschritte vom Anwirken bis zum Verkauf von Marzipanerzeugnissen unter Einbeziehung von selbst entworfenen oder vorgegebenen Gestaltungsvorlagen. Sie wenden die lebensmittelrechtlichen Bestimmungen bei der Herstellung von Marzipan aus Rohmasse an und halten Hygienevorschriften ein. Sie führen Berechnungen zu Rohstoffanteilen durch. Sie verwenden Marzipan auch als Füllung, Auflage und Dekor. Sie entscheiden sich für die Farbgebung von Marzipanerzeugnissen und gehen bei Entwurf und Gestaltung auf Kundenwünsche beratend ein. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Marzipan und Ersatzprodukte und prüfen deren Eignung. Sie präsentieren und bewerten ihre Erzeugnisse, insbesondere unter den Gesichtspunkten Qualitätssicherung, Werbewirksamkeit und Wirtschaftlichkeit. Inhalte: - Rohstoffe für Marzipanprodukte, insbesondere Mandeln, Marzipanrohmassen, Zusätze - Handelsarten von Marzipan; Mandel-Zucker-Anteil, Mindestanforderungen - Persipan - Verarbeiten, insbesondere Behandeln der Rohmasse und Anwirken - Herstellen und Gestalten, insbesondere von Figuren, Früchten, Blüten, Dekorstücke und Kon- - fekt - Verarbeitungstechniken, insbesondere Modellieren, Kneifen, Stanzen, Füllen, Auslassen, Fär- - ben und Schminken - Füllungen mit Marzipanrohmasse - Beurteilen der Produktqualität, insbesondere Farbe, Aussehen und Geschmack - Qualitätserhaltung

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Herstellen von Erzeugnissen mit/aus Kuvertüre

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen unterschiedliche Schokoladenerzeugnisse, Nougaterzeugnisse und Pralinen unter Beachtung der lebensmittelrechtlichen Vorschriften her. Sie wählen geeignete Rohstoffe aus und vergleichen ihre Wirkungen auf die Produktqualität. Die Schülerinnen und Schüler wenden bei der Verarbeitung rationelle Techniken an. Sie entwerfen Kuvertürearbeiten, gestalten Garniervorlagen sowie Pralinen verkaufsfördernd. Sie führen rohstoffbezogene und betriebswirtschaftliche Berechnungen durch. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Produktqualität von Kakaoerzeugnissen und Pralinen. Sie präsentieren und bewerten ihre Erzeugnisse unter den Gesichtspunkten Qualitätssicherung, Werbewirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und stellen Pralinenmischungen zusammen. Inhalte: - Rezept-/Rohstoffauswahl für Pralinen - Kakaobutter, Kakaopulver - Nougat - Schokolade, Kuvertüre, kakaohaltige Fettglasur - Temperieren von Kuvertüre - Überzüge, Körper/Hohlkörper - Dekor aus Spritzschokolade und Spritzkuvertüre - Nougatpralinen, Marzipanpralinen, Trüffelpralinen - Krokantpralinen - Hohlkörperpralinen - Pralinen mit flüssiger Füllung - Rohkostpralinen - Überziehen und Garnieren - Qualitätserhaltung, insbesondere Lagerbedingungen - Produktqualität, insbesondere Konsistenz, Aussehen und Geschmack - Preiskalkulation

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Lernfeld 12
3. Ausbildungsjahr

Herstellen von Speiseeis

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen Speiseeissorten nach den Gütemerkmalen unter Einhaltung der hygienischen Vorschriften her. Sie wählen die entsprechenden Rohstoffe aus, beurteilen deren Einflüsse auf die Speiseeisqualität und den ernährungsphysiologischen Wert. Sie wenden technologische Verfahren zur Herstellung von Speiseeis an und berücksichtigen die damit verbundenen Stoffveränderungen. Die Schülerinnen und Schüler stellen klassische Eisspezialitäten her und erproben eigene Variationen. Dabei berücksichtigen sie geschmackliche, optische, saisonale und regionale Aspekte sowie ansprechende Präsentationsformen. Die Schülerinnen und Schüler bereiten Eis- sowie Mischgetränke zu und präsentieren diese verkaufsfördernd. Sie sind mit lebensmittelrechtlichen Bestimmungen des Qualitätsmanagements vertraut und erkennen diese als grundlegende Voraussetzung für das Herstellen, Lagern und Inverkehrbringen einwandfreier Produkte an. Sie führen entsprechende Berechnungen durch. Inhalte: - Grundrezepte der Speiseeissorten nach rechtlichen Vorgaben - Milchfettausgleich und Nährwert - Rohstoffeinsatz, insbesondere Eisbindemittel - Herstellen von Eismix, insbesondere Pasteurisieren - Gefriervorgang im Eisbereiter, Froster, Softeisbereiter, Volumenzunahme - Einfluss der gefrierhemmenden Stoffe - Verarbeitung von Halbeis, insbesondere Parfaits - Gestalten von Eisbomben, Eistorten - Zusammenstellen und Präsentieren von Eisbechern und Eisgetränken - Qualitätserhaltung, insbesondere Hygiene - Produktqualität, insbesondere Farbe, Geschmack und Schmelz - Präsentation, insbesondere Aussehen - Preiskalkulation, Rückwärtskalkulation

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Lernfeld 13
3. Ausbildungsjahr

Herstellen von Spezialgebäcken

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen Spezialgebäcke her. Sie sind sich der Bedeutung einer an verschiedenen Zielgruppen orientierten Produktauswahl bewusst. Sie gehen auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden ein, greifen aktuelle Entwicklungen auf und setzen sie kreativ um. Die Schülerinnen und Schüler beachten, dass die Herstellung von diätetischen Lebensmitteln ein hohes Maß an Verantwortung erfordert. Dabei wenden sie ihre Kenntnisse über Stoffwechselkrankheiten sowie ausgewählte Diät-Formen an, halten rechtliche Vorgaben ein und führen Berechnungen durch. Sie wählen regionale und länderübergreifende Spezialgebäcke aus, kennen Besonderheiten der Rezepte, der Rohstoffe und der Herstellung. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die verschiedenen Präsentationsmöglichkeiten und entwickeln verkaufsfördernde Argumente. Inhalte: - Rezept-/Rohstoffauswahl für Gebäcke mit verändertem Nährwert; Nährwertberechnungen - Diätetische Gebäcke; Broteinheiten - Funktionelle Lebensmittel - Regionale und internationale Spezialitäten - Trendgebäcke - Handwerkliche Herstellung von Spezialgebäcken - Verarbeitung vorgefertigter Produkte - Beurteilung der Qualität, insbesondere sensorische und ernährungsphysiologische Kriterien - Bedarfsermittlung/Eignung, verkaufsförderndes Angebot; Preiskalkulation - Dokumentation, Kennzeichnungspflicht

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Lernfeld 14
3. Ausbildungsjahr

Planen und Durchführen einer Aktionswoche

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Für die Aktion wählen die Schülerinnen und Schüler unter themenbezogener und technologischer Schwerpunktsetzung, ausgehend von ihrer Produktkenntnis, geeignete Konditoreierzeugnisse aus. Sie stellen sie her und beurteilen deren Qualität nach sensorischen, ernährungsphysiologischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten. Sie entwickeln ein Marketingkonzept mit der Zielrichtung „Erlebniskauf in der Konditorei“ und setzen es um. Dazu entwickeln sie auch Arbeits- und Ablaufpläne. Sie präsentieren verkaufsfördernd ihre Arbeitsergebnisse in der Öffentlichkeit. Sie führen eigenverantwortlich überschaubare Arbeitsaufträge aus. Sie arbeiten handlungsbezogen im Team. Sie wenden berufsbezogene Fertigkeiten und Kenntnisse an, festigen diese, ergänzen sie dort, wo es notwendig ist und führen Wirtschaftlichkeitsberechnungen durch. Inhalte: - Rezeptauswahl, Herstellung, Beurteilung - Marketing - Verkaufsvorgang

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