Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Informationselektroniker

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 13 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
13 Lernfelder
Regeldauer
42 Monate
Zuständigkeit
Hw
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Informationselektroniker im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Elektrotechnische Systeme analysieren, Funktionen prüfen und Fehler beheben

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, auftragsbezogen elektrotechnische Systeme zu analysieren, Funktionen zu prüfen und Fehler zu beheben. Die Schülerinnen und Schüler analysieren betriebliche Arbeitsaufträge und informieren sich auch über zugehörige Aufgaben, Arbeitsanforderungen, Tätigkeiten und Arbeitsprozesse in ihrem betrieblichen Umfeld (Betriebliche Strukturen, Arbeitsorganisation, betriebliche Kommunikation, Produkte, Dienstleistungen). Sie analysieren elektrotechnische Systeme auf der Anlagen-, Geräte-, Baugruppen- und Bauelementeebene sowie Wirkungszusammenhänge zwischen den einzelnen Ebenen. Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich dazu, auch unter Einsatz digitaler Medien, Informationen und werten diese hinsichtlich der Vorgaben der Arbeitsaufträge aus (Verhalten und Kennwerte exemplarischer Bauelemente und Funktionseinheiten). Fremdsprachige technische Dokumentationen werten sie unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln aus. Die Schülerinnen und Schüler planen die Umsetzung der Arbeitsaufträge unter Beachtung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes (DGUV) mit Methoden der Arbeits-, Zeit- und Lernplanung. Dazu lesen und erstellen sie technische Unterlagen (Schaltpläne, Schaltzeichen). Sie entscheiden sich auf Grundlage der Planungen für einen Umsetzungsansatz. Im Team bestimmen sie Funktionen und Betriebsverhalten, Bauelemente und Baugruppen sowie deren Aufgaben in elektrotechnischen Systemen und ermitteln auftragsbezogen elektrische Größen messtechnisch sowie rechnerisch zur Analyse und Prüfung von Grundschaltungen (Grundschaltungen, elektrische Grundgrößen, allgemeine Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik). Sie tauschen sich unter Anwendung von Fachsprache über ihre Erkenntnisse aus. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Funktion elektrischer Schaltungen und Betriebsmittel. Sie analysieren und beheben Fehler (Messverfahren, Funktionsprüfung, Fehlersuche). Dabei handeln sie verantwortungsbewusst unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer Aspekte (Gefahren des elektrischen Stromes, Sicherheitsregeln, Arbeitsschutz). Sie dokumentieren und bewerten die gewonnenen Erkenntnisse.

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Elektrische Systeme planen und installieren

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, elektrische Systeme auftragsbezogen zu planen und zu installieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenaufträge zur Installation der Energieversorgung von Anlagen und Geräten. Dazu werten sie Informationen, auch in fremder Sprache, aus (Sicherheitsbestimmungen, Energiebedarf, Betriebsmittelkenndaten). Sie informieren sich über die Gefahren des elektrischen Stromes, gesundheitsgefährdender Baustoffe (Asbest) sowie des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes. Die Schülerinnen und Schüler planen unter Berücksichtigung typischer Netzsysteme und der erforderlichen Schutzmaßnahmen auftragsbezogene Installationen (Schalt- und Installationspläne), auch unter Nutzung digitaler Medien. Dazu beachten sie typische Abläufe und bestimmen die Vorgehensweise zur Auftragserfüllung, Materialdisposition und Abstimmung mit anderen Beteiligten (Auftragsplanung, Arbeitsorganisation). Sie ermitteln die für die Errichtung der Anlagen entstehenden Kosten, erstellen Angebote und erläutern diese den Kunden (Kostenberechnung, Angebotserstellung). In der Kommunikation mit allen Auftragsbeteiligten wenden sie elektrotechnische Fachbegriffe an. Die Schülerinnen und Schüler wählen die Arbeitsmittel aus und koordinieren den Arbeitsablauf. Sie bemessen die Komponenten und wählen diese unter funktionalen, ökonomischen und ökologischen Aspekten aus (Installationstechnik, Leitungsdimensionierung). Sie errichten Anlagen, nehmen diese in Betrieb, protokollieren Betriebswerte und erstellen Dokumentationen (Auftragsrealisierung, Schaltplanarten). Sie wenden die gesetzlichen Unfallverhütungsvorschriften (DGUV) und Sicherheitsregeln (DIN, VDE) zum Schutz vor den Gefahren des elektrischen Stromes an. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Funktionsfähigkeit der Anlagen. Sie suchen und beseitigen Fehler. Sie demonstrieren die Funktion der Anlagen, übergeben diese an die Kunden und weisen in deren Nutzung ein. Sie erstellen ein Aufmaß als Grundlage für eine Rechnungsstellung (Kostenberechnung). Sie bewerten ihre Arbeitsergebnisse zur Optimierung der Arbeitsorganisation.

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Steuerungen und Regelungen analysieren und realisieren

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Steuerungen und Regelungen zu analysieren und zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Anlagen und Geräte gemäß Kundenaufträgen und visualisieren deren strukturellen Aufbau sowie die funktionalen Zusammenhänge (Blockschaltbild, EVA-Prinzip, Sensoren, Aktoren, Schnittstellen, logische Grundverknüpfungen). Dazu werten sie Dokumentationen aus, bei fremdsprachigen auch unter Nutzung von Hilfsmitteln. Die Schülerinnen und Schüler planen Steuerungen und Regelungen nach Kundenvorgaben (Wirkungskette, Funktionsbeschreibungen, Speicherfunktionen). Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zwischen Steuerungs- und Regelungsprozessen (verbindungs- und speicherprogrammierte Signalverarbeitung). Sie vergleichen Techniken zur Realisierung von Steuerungen und Regelungen, bewerten deren Vor- und Nachteile auch unter ökonomischen, ökologischen und sicherheitstechnischen Aspekten und entscheiden sich auftragsbasiert, auch im Team, für eine der Varianten. Die Schülerinnen und Schüler realisieren Steuerungen sowie Regelungen und führen Änderungen und Anpassungen unter Beachtung geltender Normen, Vorschriften und Regeln durch. Dazu wählen sie Baugruppen und deren Komponenten nach Kundenanforderungen aus. Sie nehmen die Systeme in Betrieb und erfassen messtechnisch deren Betriebswerte. Sie dokumentieren die technische Umsetzung unter Nutzung von Standardsoftware und anwendungsspezifischer Software (Technische Dokumentationen), auch in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Funktionsfähigkeit der Steuerungen und Regelungen und nehmen notwendige Einstellungen vor. Sie analysieren, reflektieren und bewerten, auch im Team, die im Arbeitsprozess gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich einer Optimierung zukünftiger Vorgehensweisen.

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Informationstechnische Systeme bereitstellen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, informationstechnische Systeme zu analysieren, zu konfigurieren und bereitzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren informationstechnische Systeme in Bezug zu betrieblichen Aufträgen (Funktion und Struktur des Pflichten- und Lastenheftes). Dazu recherchieren sie in analogen und digitalen Medien, auch in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler planen die Bereitstellung und die Erweiterung informationstechnischer Systeme gemäß auftragsbasierter Pflichtenhefte (Hardware, Betriebssysteme, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, lokale und globale Netzwerke, Datenübertragungsprotokolle). Sie prüfen die technische und wirtschaftliche Durchführbarkeit von betrieblichen Aufträgen und bieten Lösungen an. Die Schülerinnen und Schüler wählen auftragsbezogen Hard- und Softwarekomponenten unter Berücksichtigung von Funktion, Leistung, Einsatzgebiet, Kompatibilität, Ökonomie und Umweltverträglichkeit aus und beschaffen diese. Die Schülerinnen und Schüler installieren und konfigurieren informationstechnische Systeme. Dabei wenden sie auftragsbezogene Standardsoftware sowie anwendungsspezifische Software an. Sie integrieren informationstechnische Systeme in bestehende Netzwerke und führen die dazu notwendigen Konfigurationen durch. Sie setzen Maßnahmen zur Datensicherung, Datensicherheit und zum Datenschutz um und berücksichtigen gesetzliche Bestimmungen zum Datenschutz und zum Urheber- und Medienrecht. Sie kontrollieren die Funktionsfähigkeit der informationstechnischen Systeme und beheben Fehler (Werkzeuge und Methoden zur Diagnose und Fehlerbehebung). Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren die Arbeitsabläufe und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse, auch unter Einsatz von Standardsoftware. Sie beurteilen die Präsentationen in wertschätzender Weise, reflektieren ihr Auftreten und gehen konstruktiv mit Kritik um.

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Lernfeld 5
2. Ausbildungsjahr

Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Anlagen und Geräten konzipieren

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, die Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Anlagen und Geräten zu konzipieren und zu prüfen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenaufträge zur Elektroenergieversorgung (Wechsel- und Drehstromsysteme) unter Beachtung der sicherheitstechnischen Anforderungen und klassifizieren diese nach funktionalen, ökonomischen und ökologischen Aspekten (Umweltverträglichkeit). Die Schülerinnen und Schüler planen die Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Anlagen und Geräten (Schalt- und Verteilungsanlagen, Netzsysteme, Spannungsebenen). Die Schülerinnen und Schüler dimensionieren Anlagen unter Berücksichtigung von Netzsystemen und Schutzmaßnahmen (Schutzeinrichtungen, Schutzklassen). Dazu wählen sie Komponenten der Anlagen aus, bemessen diese und erstellen Schaltpläne unter Nutzung von Fachliteratur, Datenblättern und Gerätebeschreibungen, auch in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler prüfen ortsfeste und ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel und nehmen diese in Betrieb. Sie protokollieren Betriebswerte und Prüfergebnisse und ordnen diese in eine Dokumentation ein (Mess- und Prüfmittel, Prüfprotokolle). Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren bei Errichtung, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Anlagen der Elektroenergieversorgung und bei Betriebsmitteln die Einhaltung von Normen, Vorschriften und Regeln zum Schutz gegen elektrischen Schlag, zum Arbeitsschutz und zur Unfallverhütung (Isolationsklassen, Schutzarten). Sie weisen den Kunden in den Betrieb der Anlagen ein (Nutzereinweisung). Sie bewerten die Vorgehensweise bei Bearbeitung der Kundenaufträge im Hinblick auf die Optimierung der Arbeitsabläufe zukünftiger Aufträge.

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Elektronische Bauelemente und Baugruppen analysieren und prüfen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, die Funktion von elektronischen Bauelementen und Baugruppen von Geräten und Anlagen der Informations- und Kommunikationstechnik zu analysieren und zu prüfen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich in Kundengesprächen über Fehlersymptome in Geräten und Anlagen der Informations- und Kommunikationstechnik. Sie analysieren elektrotechnische Systeme auf der Geräte-, Baugruppen- und Bauelementebene und ermitteln Wirkungszusammenhänge zwischen den einzelnen Ebenen. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich auftragsbasiert einen Überblick über Verhalten und Kennwerte elektronischer Bauelemente und Baugruppen (Kondensator, Spule, Diode, Transistor, Thyristor, Operationsverstärker). Dazu nutzen sie Informationsquellen (Datenblätter, Schaltungsunterlagen, Gerätebeschreibungen, Platinenlayouts, fremde Normen), auch in digitalen Medien sowie in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler schätzen den zu leistenden Arbeitsaufwand für die Reparaturen ab und planen die einzelnen Arbeitsschritte und Termine. Sie wählen unter Berücksichtigung von ökonomischen und ökologischen Aspekten eine Vorgehensweise aus. Die Schülerinnen und Schüler setzen Anlagen und Geräte unter Beachtung der Bestimmungen zur Arbeitssicherheit instand. Dazu ermitteln sie elektrische Größen messtechnisch und rechnerisch an elektronischen Bauteilen und Baugruppen (Grenzwerte, Kennlinien) und dokumentieren diese. Sie entsorgen defekte Bauteile und Hilfsstoffe gemäß den gesetzlichen Vorschriften (Umweltschutz, Nachhaltigkeit). Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Funktionen (Fehlerprotokoll, Abnahmeprotokoll) der von ihnen instand gesetzten Anlagen und Geräte und bereiten die Abnahme durch die Kunden vor. Sie informieren die Kunden über die durchgeführten Arbeiten und deren Ergebnisse, demonstrieren die Funktion und übergeben die Anlagen und Geräte. Sie reflektieren ihre Lösung unter Berücksichtigung der Kundenzufriedenheit und der Vorgehensweise.

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Computersysteme konfigurieren und einrichten

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Computersysteme kundengerecht unter Berücksichtigung von Datensicherheit und Datenschutz zu konfigurieren und einzurichten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren in Zusammenarbeit mit Kunden die Anforderungen an Computersysteme und leiten daraus Projektziele unter Beachtung der Anforderungen und Rahmenbedingungen ab (Lastenheft). Sie informieren sich im Rahmen der Kundenaufträge über Datenschutz und Datensicherheit. Die Schülerinnen und Schüler planen Projekte mit den dazugehörigen technischen Ressourcen (Pflichtenheft). Unter Beachtung der Kompatibilität zu bereits vorhandener Hard- und Software (Schnittstellen) entwerfen sie Lösungsvarianten mit einem zugehörigen Datenschutz- und Datensicherheitskonzept. Sie entwickeln Konzepte zur sicheren Löschung von Datenbeständen und zur sicheren Entsorgung von Datenträgern. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Varianten und wählen in Absprache mit den Kunden eine Lösung aus. Die Schülerinnen und Schüler richten Computersysteme gemäß der Kundenvorgaben ein und konfigurieren diese. Dazu installieren sie die Hardwarekomponenten (Elektromagnetische Verträglichkeit), administrieren und bedienen die Software (Betriebssysteme, Anwenderprogramme) und integrieren das Datenschutz- und Datensicherheitskonzept. Unter Berücksichtigung von Urheberrecht und rechtlichen Vorgaben richten sie die Datensicherung ein. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen das Ergebnis mit den Projektzielen, auch unter Berücksichtigung von Kundenrückmeldungen. Sie reflektieren die Projektdurchführung und leiten Optimierungen für Folgeaufträge ab.

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Vernetzte Systeme installieren, erweitern und administrieren

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, vernetzte Systeme zu installieren, zu erweitern und zu administrieren. Die Schülerinnen und Schüler ermitteln in Kommunikation mit den Kunden die Anforderungen an Netzwerke. Sie informieren sich über Eigenschaften (Pegel, Dämpfung), Funktionen und Leistungsmerkmale der Netzwerkkomponenten und Dienste nach Kundenanforderungen, auch unter Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Merkmale (unterbrechungsfreie Stromversorgung, Freigaben, Benutzerrechte, Datensicherheit, Datenschutz). Dabei wenden sie Recherchemethoden an und werten auch fremdsprachliche Quellen aus. Die Schülerinnen und Schüler planen gemäß der Kundenanforderungen Dienste und dafür notwendige Netzwerke sowie deren Infrastruktur unter Berücksichtigung interner und externer Ressourcen. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich hinsichtlich der Nachhaltigkeit sowie der technischen und wirtschaftlichen Eignung für ein Umsetzungskonzept. Die Schülerinnen und Schüler installieren und konfigurieren Netzwerke (leitungs- und nichtleitungsgebunden) sowie deren Infrastruktur und implementieren Dienste unter Einhaltung von gültigen Standards. Sie führen Funktionsprüfungen sowie Messungen durch und erstellen eine Dokumentation. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Netzwerke, deren Infrastruktur und die Dienste hinsichtlich der Kundenanforderungen, der Datensicherheit und des Datenschutzes. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Arbeitsprozess und das erzielte Ergebnis unter Berücksichtigung von Kundenzufriedenheit und Zukunftsfähigkeit.

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Lernfeld 9
3. Ausbildungsjahr

Anwenderspezifische Systeme auswählen und integrieren

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, anwenderspezifische Systeme auszuwählen und zu integrieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenaufträge zur Integration anwenderspezifischer Systeme (Gefahrenmeldeanlagen, intelligente Gebäudetechnik). Sie informieren sich über die technischen Möglichkeiten und nutzen dazu Fachliteratur (Datenblätter, Gerätebeschreibungen) auch in digitaler Form sowie in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler planen den zu leistenden Arbeitsaufwand, die Arbeitsschritte und die Termine. Sie erstellen unter Berücksichtigung der Kundenvorgaben rechnergestützt ein Angebot. Die Schülerinnen und Schüler wählen die Komponenten nach technischen Unterlagen unter Beachtung von Normen und Richtlinien aus. Die Schülerinnen und Schüler installieren und konfigurieren die informationstechnischen Systeme, integrieren diese in bestehende Netzwerke und führen Konfigurationen durch. Dabei wenden sie Maßnahmen zum Schutz gegen unberechtigten Zugriff und zur Ausfallsicherheit an (Sicherheitskonzept). Sie erstellen eine Dokumentation des Projektes, übergeben die Systeme an die Kunden und demonstrieren die Funktion. Sie geben Hinweise zur Pflege und Wartung der Systeme und bieten Wartungsverträge an. Sie weisen die Kunden in die Bedienung ein und fertigen ein Abnahmeprotokoll an. Sie erstellen ein Aufmaß als Grundlage für eine Rechnungsstellung. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Erfüllung der Kundenvorgaben, werten die Rückmeldungen der am Prozess Beteiligten aus und gehen angemessen mit deren Kritik um. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Vorgehensweise und diskutieren unter ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten alternative Lösungsmöglichkeiten. Sie analysieren, reflektieren und bewerten dabei gewonnene Erkenntnisse.

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Informationstechnische Systeme programmieren

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, informationstechnische Systeme zu programmieren, Programme anzupassen sowie Datenbanken einzurichten und zu verwalten. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich kundenauftragsbasiert über Softwareentwicklungsumgebungen (Compiler) und Programmiersprachen sowie über Eigenschaften von Datenbanken (relationale Datenbanken). Sie nutzen dafür Literatur und Anleitungen, auch in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler planen die Entwicklung von Programmen (Programmablaufpläne, Struktogramme) unter Berücksichtigung der Hardwarevoraussetzungen und Schnittstellen. Für die Anbindung von Datenbanken erstellen sie ein Datenbankkonzept (Datenbankstrukturen, Entity-Relationship-Modell). Die Schülerinnen und Schüler wählen nach Kundenvorgaben eine Programmiersprache aus und entscheiden sich unter Berücksichtigung der Datenschutzbestimmungen (Urheberrecht, Übertragung und Speicherung sensibler Daten) für ein Vorgehen. Die Schülerinnen und Schüler programmieren informationstechnische Systeme unter Nutzung von Softwareentwicklungsumgebungen (Algorithmen, Datenstrukturen). Sie binden Programmbibliotheken ein und führen Programmanpassungen durch. Sie sprechen Schnittstellen aus Programmen und Betriebssystemen zu grafischen Oberflächen sowie zu Datenbanken an. Sie richten Datenbanken ein und verwalten und testen diese (Tabellen, Beziehungen, Filter, Abfragen). Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Systeme auf Funktion und auf Übereinstimmung mit den Kundenaufträgen. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren und präsentieren ihre Ergebnisse. Sie reflektieren ihre Vorgehensweise. Dabei vergleichen und beurteilen sie Alternativen.

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Kommunikationssysteme planen und realisieren

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Kommunikationssysteme zu planen und zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler führen in Zusammenarbeit mit den Kunden Anforderungsanalysen an Kommunikationssysteme durch. Sie informieren sich über Eigenschaften (Pegel, Dämpfung, leitungs- sowie nichtleitungsgebundene Kommunikationssysteme), Funktionen und Leistungsmerkmale der Kommunikationskomponenten (Antennen-, Satelliten-, Voice-over-IP-Technik) und Dienste nach Kundenanforderungen, auch unter Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Merkmale. Dabei wenden sie Recherchemethoden an und werten auch fremdsprachliche Quellen aus. Die Schülerinnen und Schüler entwerfen Konzepte für die Infrastruktur unter Berücksichtigung interner und externer Ressourcen. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Konzepte hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit sowie der technischen und wirtschaftlichen Eignung. Sie wählen ein Vorgehen sowie die dafür erforderlichen Komponenten (Endgeräte, Schnittstellen) aus. Die Schülerinnen und Schüler realisieren und parametrieren die Kommunikationssysteme sowie deren Infrastruktur und implementieren Dienste unter Einhaltung von aktuellen Standards. Sie führen Funktionsprüfungen sowie Messungen durch und erstellen Dokumentationen. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Systeme, deren Infrastruktur und die Dienste hinsichtlich der gestellten Anforderungen sowie der Datensicherheit und des Datenschutzes. Sie präsentieren den Kunden unter Nutzung verschiedener Techniken ihre Arbeitsergebnisse und weisen anhand der erstellten Dokumentationen in den Gebrauch der Systeme ein. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Arbeitsprozess und das erzielte Ergebnis unter Berücksichtigung der Kundenzufriedenheit und Zukunftsfähigkeit.

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Lernfeld 12
4. Ausbildungsjahr

Multimedia- und serverbasierte Systeme einrichten und administrieren

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, multimedia- und serverbasierte Systeme zu planen, einzurichten und zu administrieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenaufträge hinsichtlich ihrer medientechnischen Anforderungen und verschaffen sich einen Überblick über Komponenten der Medien- und Präsentationstechniken (Bildaufnahme- und Bildwiedergabegeräte, Projektionsgeräte, Druck- und Kopiergeräte) sowie der Hard- und Software für Client-Server-Systeme. Sie informieren sich über grundlegende Funktionen und Kenngrößen der Signale und Verbindungen medientechnischer Anlagen (Video-, Audio-, Datenformate, Schnittstellen, Protokolle, Signalleitungen). Die Schülerinnen und Schüler entwerfen medientechnische Systeme nach Kundenvorgaben und entwickeln Planungskonzepte als Grundlage zur Umsetzung (Blockschaltbilder, Skizzen). Die Schülerinnen und Schüler wählen Geräte und ihre Verbindungen (leitungsgebunden, nichtleitungsgebunden, Konfigurationen) sowie die technischen Konfigurationen, auch serverbasiert, aus. Die Schülerinnen und Schüler bauen medientechnische Anlagen auf Basis der von ihnen erstellten Planungsunterlagen auf. Sie konfigurieren Quellen und Zuspieler und richten die Geräte und Server, auch in virtualisierter Form, ein. Sie speichern und verteilen serverbasierte Inhalte unter Berücksichtigung von datenschutzrechtlichen Regeln. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die aufgebauten Systeme auf ihre Funktion. Sie erstellen eine Dokumentation und übergeben die Anlagen an die Kunden. Sie demonstrieren die Funktion und weisen in die Nutzung ein. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Lösungsansätze für die Systeme und bewerten diese.

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Lernfeld 13
4. Ausbildungsjahr

Komplexe Informationssysteme ändern und instand halten

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, an komplexen informationstechnischen Systemen Änderungs- und Instandhaltungsmaßnahmen zu planen und durchzuführen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren im Zuge von Kundenaufträgen Störungen und Änderungsbedarfe in komplexen informationstechnischen Anlagen und Anlagenkomponenten. Sie informieren sich über Methoden und Strategien zur systematischen Fehlersuche und Fehlerbeseitigung (Ferndiagnose). Sie nutzen unterschiedliche Lerntechniken und -medien, auch in fremder Sprache. Die Schülerinnen und Schüler planen Änderungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an komplexen informationstechnischen Systemen mit den dazugehörigen technischen Ressourcen. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Lösungsvarianten, vergleichen diese anhand festgelegter Kriterien und wählen in Absprache mit den Kunden eine Lösung aus. Die Schülerinnen und Schüler ändern und optimieren informationstechnische Anlagen und Anlagenkomponenten nach Kundenanforderungen, halten diese instand und erstellen Dokumentationen. Sie weisen die Kunden in die Bedienung der veränderten Anlagen ein, informieren über gesetzliche Auflagen bei der Instandhaltung und erläutern die veränderten Instandhaltungsbedingungen (Produkthaftung). Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren den ordnungsgemäßen Betrieb der geänderten und instand gesetzten Anlagen. Die Schülerinnen und Schüler bewerten das Ergebnis anhand der Kundenanforderungen (Funktionsprüfung) auch hinsichtlich der Bewältigung zukünftiger Problemstellungen.

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Häufige Fragen zu Informationselektroniker

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