Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Gebäudereiniger

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 12 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
12 Lernfelder
Regeldauer
36 Monate
Zuständigkeit
Hw
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Gebäudereiniger im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Beruf und Betrieb präsentieren

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, den Beruf, das Unternehmen, die betrieblichen Abläufe und ihre Tätigkeitsbereiche zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren das Berufsbild des Gebäudereinigers und der Gebäudereinigerin und ordnen das Tätigkeitsspektrum ihres Betriebes ein. Sie informieren sich über die Bestimmungen des Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutzes und grenzen sie voneinander ab. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Arbeitsabläufe, Kriterien des Qualitätsmanagements sowie die Aufbau- und Ablauforganisation (zentrale und dezentrale Lagerhaltung) in ihrem Betrieb und die Geschäftsbeziehungen zu Zulieferern, Behörden und Auftraggebern (Datensicherheit, Datenschutz). Sie ermitteln die Möglichkeiten der beruflichen Fort- und Weiterbildung. Die Schülerinnen und Schüler konzipieren adressatengerecht Präsentationen über die Tätigkeitsbereiche in ihrem Betrieb, indem sie den betrieblichen Aufbau, die Abläufe und Serviceleistungen berücksichtigen auch unter Zuhilfenahme digitaler Medien. Dabei entwickeln sie Kriterien zur Bewertung der Präsentationen. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren die Ergebnisse. Sie reflektieren ihre Rolle im Betrieb sowie bei den Kunden unter Berücksichtigung gesellschaftlicher, ökonomischer und ökologischer Anforderungen.

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Glasflächen reinigen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, unterschiedliche Verschmutzungen auf Glasflächen zu reinigen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren objektspezifische Bedingungen und dokumentieren vorhandene Schäden (Schadensprotokoll) zur Reinigung der Glasflächen gemäß den Kundenanforderungen. Sie informieren sich über die Glasarten, deren Herstellungsverfahren, Werkstoffeigenschaften (Mohs’sche Härte) sowie über Verschmutzungsarten und deren Anhaftung. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Fensterkonstruktionen. Sie erkunden Reinigungsverfahren (Anlagen zur Reinigung mit entmineralisiertem Wasser) und -faktoren sowie die Eigenschaften der Inhaltsstoffe von Glasreinigungsmitteln (Tenside, Enthärter). Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über Höhenzugangstechniken (Leitern, Gerüste). Die Schülerinnen und Schüler planen die Durchführung der Glasreinigung unter Berücksichtigung des Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutzes (Absturzsicherungen). Sie ermitteln die Reinigungsfläche aus einer Vorgabe (Aufmaßskizze) auch unter Benutzung digitaler Medien. Die Schülerinnen und Schüler prüfen das Ergebnis auf Plausibilität. Sie erstellen einen Arbeitsablaufplan und entscheiden sich für ein Reinigungsverfahren. Die Schülerinnen und Schüler wählen gemäß den objektspezifischen Bedingungen die Höhenzugangstechnik aus. Die Schülerinnen und Schüler stellen für die manuelle Reinigung Anwendungskonzentrationen der Reinigungsflotten her (Dosierhilfen). Sie führen die Glasreinigung unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben (Gefährdungsbeurteilung, Unfallverhütungsvorschriften, Betriebsanweisung) durch. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Arbeitszeiten (Zeiteinheiten). Sie führen die anfallende Schmutzflotte der Entsorgung zu. Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihr Arbeitsergebnis und führen Nacharbeiten durch. Sie reflektieren ihren Arbeitsablauf und suchen nach Möglichkeiten der Optimierung.

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Textile Flächen behandeln

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Reinigungsverfahren für textile Flächen durchzuführen und zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren objektspezifische Bedingungen zur Behandlung textiler Flächen gemäß den Kundenanforderungen. Sie prüfen im Vorfeld die textilen Flächen auf Schäden und dokumentieren diese. Sie informieren sich über die verschiedenen Faserarten, den Aufbau und die Herstellung der textilen Gebilde sowie deren Eigenschaften. Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Detachur- und Reinigungsmittel sowie Ausrüstungsprodukte. Sie verschaffen sich einen Überblick über Reinigungsverfahren (Unterhalts-, Zwischenreinigung) und Ausrüstung für textile Flächen. Sie ermitteln Richtleistungen abhängig vom Reinigungsverfahren. Die Schülerinnen und Schüler planen die Durchführung der Behandlung textiler Flächen. Dazu wählen sie abhängig von der Verschmutzung, der Werkstoffe und den Anforderungen der Kunden die Behandlungsmittel aus. Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Arbeitsablaufplan und berücksichtigen manuelle und maschinelle Behandlungsverfahren (Funktionskontrolle von Maschinen und Geräten). Dabei beachten sie den Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz (Fehlerstromschutzeinrichtung). Sie ermitteln die Größe (Messgeräte) der zu reinigenden Flächen (zusammengesetzte Flächen) und berechnen den Verbrauch von Reinigungsmitteln sowie Arbeitszeiten auch unter Nutzung von Bauplänen und digitalen Medien. Die Schülerinnen und Schüler führen die Reinigung textiler Flächen unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben (Unfallverhütungsvorschriften) durch. Sie bewerten ihre Arbeitsergebnisse, führen Nacharbeiten durch und dokumentieren diese (Tätigkeitsnachweis). Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Arbeitsablauf und suchen nach Möglichkeiten der Optimierung.

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Elastische Beläge behandeln

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, elastische Beläge zu reinigen und zu pflegen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren objektspezifische Bedingungen zur Reinigung und Pflege elastischer Bodenbeläge gemäß den Kundenanforderungen. Sie prüfen im Vorfeld die elastischen Beläge auf Schäden und dokumentieren diese. Sie informieren sich über typische Belagswerkstoffe (Inhaltsstoffe, Herstellungsverfahren, Eigenschaften) und leiten Werkstoffeigenschaften ab. Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Arten der Verschmutzung und Schmutzhaftung. Sie unterscheiden Behandlungsmittel (Alkalien, Polymere, Wachse) und verschaffen sich einen Überblick über die Behandlungsverfahren. Die Schülerinnen und Schüler planen die Durchführung von Behandlungsverfahren. Sie berechnen das Mischungsverhältnis der Reinigungsflotte. Dabei beachten sie Herstellerangaben auch in einer fremden Sprache und berücksichtigen die Aspekte der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine Aufmaßskizze, berechnen die zu reinigende Fläche und vergleichen das Ergebnis mit ihrer Überschlagsrechnung. Sie ermitteln den Mengen- und Zeitbedarf und erstellen ein Angebot (Richtleistung, Stundenverrechnungssatz, Prozentrechnung) auch mit digitalen Medien unter Beachtung des Datenschutzes. Die Schülerinnen und Schüler führen die Behandlung elastischer Beläge unter Berücksichtigung des Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutzes (Gefährdungsbeurteilung, persönliche Schutzausrüstung) durch. Sie prüfen den pH-Wert der Reinigungsflotte und die elektrische Betriebssicherheit der Maschinen. Sie übergeben den Kunden die behandelten Beläge. Im Umgang mit den Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern halten sie Verhaltens- und Kommunikationsregeln ein. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen den Planungsprozess und die Behandlungsverfahren. Sie diskutieren Alternativen mit dem Ziel der Optimierung hinsichtlich der Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit.

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Lernfeld 5
2. Ausbildungsjahr

Holz- und Steinflächen reinigen, pflegen und aufbereiten

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Holz- und Steinflächen zu reinigen, zu pflegen und aufzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren objektspezifische Bedingungen zur Reinigung, Pflege und Aufarbeitung von Holz- und Steinflächen gemäß den Kundenanforderungen. Sie dokumentieren Schäden auf den Behandlungsflächen. Sie informieren sich über unterschiedliche Arten von Holz- und Steinflächen, deren Herstellungsverfahren, Werkstoffeigenschaften (Hygroskopie) sowie über Verschmutzungsarten und deren Anhaftung (Kapillarität). Die Schülerinnen und Schüler sammeln Informationen über die Reinigungs-, Pflege- und Aufbereitungsverfahren sowie die Reinigungs- und Pflegemittel. Die Schülerinnen und Schüler planen die Durchführung der Reinigung, der Pflege und der Aufbereitung unter Berücksichtigung des Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Sie berechnen die Menge der Reinigungs- und Pflegemittel und ermitteln den Angebotspreis und prüfen das Ergebnis auf Plausibilität. Sie erstellen einen Arbeitsablaufplan unter Einbeziehung der anschließenden Pflege, Aufbereitung und Vergütung der Werkstoffe (Schleifverfahren, Kristallisationsverfahren) und stimmen sich mit beteiligten Gewerken ab. Sie stellen die Reinigungsflotten her und führen die Behandlung der Holz- und Steinfläche unter Beachtung des Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutzes durch. Die Schülerinnen und Schüler führen die Schmutzflotte und Abfallstoffe der Entsorgung zu. Sie erstellen Aufmaße der fertiggestellten Arbeiten. Sie übergeben den Kunden die behandelten Flächen und informieren sie über Reinigungs- und Pflegeintervalle. Sie bewerten ihr Arbeitsergebnis und führen Nacharbeiten durch. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Arbeitsablauf und suchen nach Möglichkeiten der Optimierung.

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Sanitäre Einrichtungen reinigen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, sanitäre Einrichtungen unter Beachtung der hygienischen Anforderungen zu reinigen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Kundenanforderungen unter Beachtung der objektspezifischen Besonderheiten. Sie überprüfen die Oberflächen auf Vorschäden und dokumentieren diese. Sie informieren sich über die Werkstoffe und leiten die relevanten Werkstoff- und Oberflächeneigenschaften ab (Säure-, Korrosionsbeständigkeit, Trittsicherheit). Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Verschmutzungsarten (mineralische Ablagerungen). Sie vergleichen manuelle und maschinelle Reinigungsverfahren (Farbsystem) und berücksichtigen hierbei die von den Kunden vorgegebene Reinigungsart (Unterhalts-, Zwischen- und Grundreinigung). Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die Reinigungsmittel (Säuren) nach ihren Eigenschaften (Kalklösevermögen, biologischer Abbau). Die Schülerinnen und Schüler planen die Durchführung der Reinigungsverfahren. Dazu entscheiden sie sich abhängig von der Reinigungsart, der Verschmutzung und dem gewählten Verfahren für das Reinigungsmittel sowie die manuellen und maschinellen Arbeitsmittel. Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Arbeitsablaufplan. Für die Kalkulation leiten sie Stundenverrechnungssätze her und erstellen ein Leistungsverzeichnis auch mit digitalen Medien. Die Schülerinnen und Schüler stellen die Reinigungsflotte her und führen die Reinigung unter Berücksichtigung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes durch. Die Schülerinnen und Schüler bewerten das Ergebnis der Reinigung (Qualitätssicherungssysteme), prüfen Kundenreklamationen auch in einer fremden Sprache und geben diese weiter. Sie reflektieren ihren Arbeitsablauf und diskutieren Alternativen mit dem Ziel der Optimierung hinsichtlich der Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit.

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Oberflächen desinfizieren

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Desinfektionsverfahren auf Oberflächen anzuwenden. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die objektspezifischen Bedingungen bezüglich der Desinfektion von Oberflächen gemäß den Kundenanforderungen. Sie informieren sich über die Objekte (Gesundheits-, Pflege- und Gemeinschaftseinrichtungen) mit deren spezifischen Anforderungen. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über rechtlichen Vorgaben (Infektionsschutzgesetz, Desinfektionsmittellisten) und unterscheiden die manuellen und maschinellen Verfahren zur Keimreduzierung (Mikroorganismen). Sie vergleichen die Desinfektionswirkstoffe anhand ihrer Eigenschaften (Wirkungsspektrum, Einwirkzeit) und ermitteln Anwendungsfehler (Eiweißfehler, Seifenfehler, Dosierungsfehler). Die Schülerinnen und Schüler sammeln Informationen zur Aufbereitung der Arbeitsmittel. Die Schülerinnen und Schüler planen die Durchführung der Desinfektion unter Berücksichtigung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes und hygienerechtlicher Vorgaben (Hygieneplan). Dazu erstellen sie einen Arbeitsablaufplan und entscheiden sich für Behandlungsverfahren unter Einsatz von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Sie berechnen die Mengenverhältnisse (Mischungsrechnen), kalkulieren Preise, stellen die Reinigungs- und Desinfektionsflotten her und führen die Behandlungsverfahren durch. Die Schülerinnen und Schüler entsorgen umweltgerecht die Schmutzflotte und bereiten die eingesetzten Reinigungstextilien und weitere Arbeitsmittel auf. Sie prüfen das Ergebnis der durchgeführten Behandlungsverfahren auch mittels Hygieneindikatoren und dokumentieren dieses. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Arbeitsablauf und suchen nach Möglichkeiten zur Verbesserung.

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Schädlingsbefall behandeln

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Schädlingsbefall zu erheben, Vergrämungsmaßnahmen sowie Dekontaminationen nach Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen durchzuführen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Kundenanforderungen unter den objektspezifischen Gegebenheiten. Sie informieren sich über typische Schadensbilder und Befallserhebungsverfahren (Monitoring), um die Schädlingsart (Schaben, Fliegen, Motten, Schadnager, Tauben) sowie die Populationsdichte abzuleiten. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Schädlingsbekämpfungsmittel und Ausbringungsverfahren sowie deren Dekontaminationsmöglichkeiten. Sie erkennen Gefährdungen durch Gefahrstoffe. Sie sammeln Informationen zu den rechtlichen Vorgaben. Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden prophylaktische Maßnahmen zur Verhinderung von Schädlingsbefall. Die Schülerinnen und Schüler planen die Durchführung der Befallserhebung (Integriertes Schädlingsbekämpfungsmanagement), der Vergrämung sowie der Dekontamination nach Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen. Sie wählen Verfahren, Behandlungs- und Arbeitsmittel aus. Die Schülerinnen und Schüler führen Maßnahmen zum Monitoring, zur Vergrämung, Dekontamination und Prophylaxe unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben, des Gesundheits-, Umwelt- und Arbeitsschutzes (Gefährdungsbeurteilung) sowie unter den Aspekten der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit durch. Sie veranlassen die Entsorgung von kontaminierten Stoffen. Die Schülerinnen und Schüler beraten die Kunden zu prophylaktischen Maßnahmen. Sie bewerten ihr Arbeitsergebnis und führen Nacharbeiten durch. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Arbeitsablauf und suchen nach Möglichkeiten der Optimierung.

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Lernfeld 9
3. Ausbildungsjahr

Fassaden reinigen und konservieren

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Fassaden zu reinigen und zu konservieren. Sie analysieren die Kundenanforderungen unter Beachtung der objektspezifischen Gegebenheiten. Sie überprüfen die Fassaden auf Schäden (Schichtdickenmessung) und dokumentieren diese. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die verschiedenen Fassadenkonstruktionen und -werkstoffe, deren Eigenschaften sowie über Oberflächenveränderungen (Verwitterungen, Korrosionen, Aussalzungen), Verschmutzungen (Graffiti, Rußablagerungen, Veralgung) und deren Anhaftung. Sie erkennen Gefährdungen durch Gefahrstoffe. Die Schülerinnen und Schüler sammeln Informationen über die Reinigungs- und Konservierungsmittel, die Behandlungsverfahren (Strahlverfahren) und berücksichtigen die Höhenzugangstechniken (Fassadenbefahranlagen, Hubarbeitsbühnen). Die Schülerinnen und Schüler planen die Durchführung der Fassadenbehandlung. Sie legen eine Probefläche an. Dazu wählen die Schülerinnen und Schüler abhängig von der Verschmutzung, dem Werkstoff und den Kundenanforderungen die Behandlungsmittel sowie das Reinigungs- und Konservierungsverfahren aus. Sie erstellen unter Einbeziehung der Höhenzugangstechnik einen Arbeitsablaufplan und stimmen sich mit beteiligten Gewerken ab. Die Schülerinnen und Schüler führen die Reinigung und Konservierung der Fassade unter Beachtung rechtlicher Vorgaben (Genehmigungsverfahren) und der Gefährdungsbeurteilung durch. Sie veranlassen die umweltgerechte Entsorgung der Abfallstoffe. Sie übergeben den Kunden die behandelten Fassaden und informieren sie über Reinigungs- und Pflegeintervalle sowie über prophylaktische Maßnahmen. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Arbeitsablauf, führen Nacharbeiten durch und diskutieren Möglichkeiten der Optimierung.

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Außenanlagen reinigen und pflegen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Außenanlagen abhängig von der Jahreszeit zu reinigen und zu pflegen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die objektspezifischen Bedingungen zur Reinigung und Pflege befestigter und begrünter Außenanlagen gemäß den Kundenanforderungen. Sie informieren sich über Verfahren der Grünflächenpflege. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die manuellen und maschinellen Arbeitsmittel (Schnittsysteme) sowie über pflegende Maßnahmen zur Unterhaltung der Grünflächen. Sie erkundigen sich über Verfahren der Laubbeseitigung. Die Schülerinnen und Schüler sammeln Informationen über die Reinigung von Außenanlagen, Verkehrs- und Freiflächen (Kehren, Kehrsaugen, Wildkraut-, Laubbeseitigung). Sie recherchieren die Verfahren zur Beseitigung von Schnee und Glatteis. Die Schülerinnen und Schüler planen die Durchführung der Arbeiten unter Berücksichtigung des Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Sie erstellen einen jahreszeitlich abhängigen Reinigungs- und Pflegeablaufplan (Leistungsbeschreibung) für die Außenanlage unter Berücksichtigung des Personal- und Arbeitsmitteleinsatzes (Angebotsvarianten). Sie schützen die Arbeitsmittel vor Witterungseinflüssen und Beschädigungen, sichern sie vor Diebstahl und bereiten sie für den Abtransport vor. Die Schülerinnen und Schüler führen die Reinigungs- und Pflegemaßnahmen an der Außenanlage unter Beachtung des Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutzes und rechtlicher Vorgaben durch. Sie stellen die Entsorgung der anfallenden Abfälle sicher. Sie übergeben den Kunden die Außenanlage und informieren sie über zusätzliche Serviceleistungen. Die Schülerinnen und Schüler bewerten abschließend ihr Arbeitsergebnis. Sie reflektieren ihren Arbeitsablauf und diskutieren Möglichkeiten der Optimierung.

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Industrieanlagen reinigen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Oberflächen und Anlagen der industriellen Produktion zu reinigen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag unter Beachtung der objektspezifischen Besonderheiten und der Anforderungen der Kunden an das Behandlungsergebnis. Sie informieren sich über die Anforderungen, die in Industriebereichen gelten (Reinräume, raumlufttechnische Anlagen) sowie über die Werkstoffe und deren Oberflächenbeschaffenheiten (Begehsicherheit, Verdrängungsraum). Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Verschmutzungsarten (Stäube, Staubklassen) und die damit verbundenen sicherheitstechnischen Kenngrößen. Für Reinigungsmaßnahmen unterscheiden sie die Reinigungsarten, Qualitäts- und Hygienesicherungssysteme sowie manuelle und maschinelle Behandlungsverfahren (Trockeneisreinigung). Die Schülerinnen und Schüler planen die Durchführung der Reinigungsverfahren unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse (Objekt- und Leistungsbeschreibung). Dazu entscheiden sie sich abhängig von der Reinigungsart, der Verschmutzung und dem gewählten Verfahren für das Reinigungsmittel (organische Lösemittel) sowie die manuellen und maschinellen Arbeitsmittel (Industriesauger). Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Reinigungsablaufplan und beachten dabei den Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz (Gefahren durch elektrischen Strom, Explosionsgefahr, persönliche Hygiene). Sie führen die Reinigung unter Berücksichtigung des Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutzes durch und dokumentieren die Maßnahmen und Ergebnisse auch unter Verwendung von Hygieneindikatoren. Sie stellen die Entsorgung der angefallenen Abfälle sicher. Die Schülerinnen und Schüler bewerten das Ergebnis der Reinigung unter Beachtung der vorgegebenen Standards. Sie reflektieren ihren Arbeitsablauf und schlagen Möglichkeiten zur Verbesserung des Arbeitsablaufes unter Berücksichtigung von ökonomischen, ökologischen und ergonomischen Gesichtspunkten sowie der Kundenzufriedenheit vor.

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Lernfeld 12
3. Ausbildungsjahr

Behandlungsverfahren organisieren und durchführen

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, in einem Objekt unterschiedliche Reinigungs-, Pflege- und Wiederaufbereitungsmaßnahmen zu organisieren und durchzuführen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag unter Beachtung der objektspezifischen Besonderheiten von ortsveränderlichen und -unveränderlichen Objekten sowie der kundenspezifischen Anforderungen an das Behandlungsergebnis (Wiederaufbereitung). Sie dokumentieren vorhandene Oberflächenveränderungen und -beschädigungen und ermitteln die bisher durchgeführten Maßnahmen zur Pflege und Vergütung von Oberflächen (Permanentbeschichtungen). Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Werkstoffe und leiten die reinigungstechnischen Werkstoffeigenschaften ab. Sie ermitteln die Verschmutzungsarten und die Art der Schmutzhaftung. Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Reinigung (Grundreinigung, Bauschlussreinigung) und Pflege von der Wiederaufbereitung von Oberflächen (trockene Pflegefilmsanierung). Sie verschaffen sich einen Überblick über die manuellen und maschinellen Behandlungsverfahren. Sie planen in Abhängigkeit von der Verschmutzung, den vorhandenen Oberflächenveränderungen und -beschädigungen die Anwendung der Behandlungsverfahren. Sie erstellen einen Arbeitsablaufplan, beachten dabei den Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz und die organisatorischen Erfordernisse unterschiedlicher Behandlungsverfahren im Objekt. Für die Kalkulation erstellen die Schülerinnen und Schüler ein ergebnisorientiertes Leistungsverzeichnis auch mit digitalen Medien. Die Schülerinnen und Schüler führen die Behandlungen unter Berücksichtigung des Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie der organisatorischen Entscheidungen durch und dokumentieren die Maßnahmen und Ergebnisse. Sie stellen die Entsorgung der angefallenen Abfälle sicher. Die Schülerinnen und Schüler bewerten das Ergebnis der Behandlungsverfahren und die Qualität der organisatorischen Umsetzung. Sie prüfen Kundenreklamationen auch in einer fremden Sprache und geben diese weiter. Die Schülerinnen und Schüler übergeben den Kunden die fertiggestellten Arbeiten und informieren sie über Reinigungs- und Pflegeintervalle. Sie reflektieren ihren Arbeitsablauf und suchen nach Möglichkeiten der Verbesserung der innerbetrieblichen Umsetzung des Arbeitsauftrags, der Kundenzufriedenheit und des Betriebserfolgs.

Arbeitsblatt zu LF 12 erstellen

Häufige Fragen zu Gebäudereiniger

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