Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Fischwirt
Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 15 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.
Lernfelder für Fischwirt im Überblick
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Betriebliche Zusammenhänge darstellen und bewerten
Zeitrichtwert: 40 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, den Aufbau und die Organisation des Ausbildungsbetriebes darzustellen und zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler erkunden den Ausbildungsbetrieb und informieren sich über dessen Produktionszweige, sächliche und personelle Ausstattung (Sicherheitsausrüstung, Standortfaktoren). Sie verschaffen sich einen Überblick hinsichtlich der Zusammenarbeit ihres Ausbildungsbetriebes mit Fachverbänden, Behörden und Organisationen (Deutscher Fischereiverband, Landesfischereiverbände, Fischereibehörden, relevante Forschungsinstitute). Sie informieren sich über arbeits-, tarif- und steuerrechtliche Bestimmungen (Lohnabrechnung, Sozialversicherung, staatliche Förderungsmöglichkeiten). Sie sondieren Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung. Die Schülerinnen und Schüler skizzieren Zusammenhänge bezüglich Produktionszweigen, Ausstattung und Personal von Fischereibetrieben. Sie entwerfen ein Konzept für die Beziehungen des Ausbildungsbetriebes zu Kunden, Lieferanten, Mitbewerbern und Fachverbänden. Sie planen Strategien zur Fachinformationsgewinnung und zu Präsentationsmöglichkeiten. Sie treffen Vorkehrungen für die Gestaltung von Arbeitsplätzen unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit sowie die Zusammenarbeit im Betrieb. Die Schülerinnen und Schüler wenden arbeitsrechtliche Vorschriften im Rahmen der Berufsausbildung an. Sie stellen die Beziehungen des Ausbildungsbetriebes zu Kunden, Lieferanten und Mitbewerbern dar. Sie wenden Informations- und Kommunikationstechniken an. Sie sind sich ihrer Stellung innerhalb des Betriebes bewusst und ziehen Rückschlüsse zwischen Arbeitsleistung und Gesundheit (Selbstfürsorge) sowie Arbeitsplatzgestaltung (Ergonomie) und Betriebsklima (Teambildung, Kommunikation). Die Schülerinnen und Schüler vergleichen verschiedene Betriebe hinsichtlich der gegebenen Produktionszweige, der sächlichen und personellen Ausstattung. Sie geben konstruktives Feedback und beachten Rückmeldungen anderer. Sie bewerten die Anforderungen in beruflichen Tätigkeitsbereichen und leiten Maßnahmen zur Optimierung der Arbeitsgestaltung und zur Unfallverhütung ab. Sie präsentieren ihre Ergebnisse adressatengerecht und interpretieren diese.
Arbeitsblatt zu LF 1 erstellenFischfanggeräte einsetzen und pflegen
Zeitrichtwert: 40 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Fischfanggeräte auszuwählen, einzusetzen und instand zu halten. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die in der Fischerei eingesetzten Fischfanggeräte und deren Aufbau und Funktionsweise. Dabei erfassen sie die Eignung verschiedener Fischfanggeräte hinsichtlich Fischarten, Fanggebieten und - zeiten. Sie informieren sich über Materialien, die beim Bau von Fischfanggeräten Verwendung finden und charakterisieren die Materialeigenschaften. Sie sammeln Informationen über rechtliche, ökologische und ökonomische Rahmenbedingungen. Die Schülerinnen und Schüler planen den Einsatz von Fischfanggeräten. Dazu sammeln sie Informationen über die Bestände von Zielfischarten und die Einsatzbedingungen im Fanggebiet. Sie wählen Fischfanggeräte, Ausrüstungen sowie persönliche Schutzausrüstung aus und planen den Personalbedarf. Sie begründen ihre Auswahl und prüfen die Arbeitsmittel. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das Vorgehen beim Einsatz der verschiedenen Fischfanggeräte unter Berücksichtigung der Strukturen befischter Gewässer und Zielfischarten. Sie erkennen während der Befischungen auftretende Störfälle und beurteilen mögliche Gegenmaßnahmen. Sie bereiten Reparaturen an Ausrüstung und Fanggeräten vor. Die Schülerinnen und Schüler wägen Varianten zur Entnahme und Versorgung des Fanges ab. Dabei wenden sie geltende fischerei- und tierschutzrechtliche Bestimmungen an und gewährleisten eine hohe Produktqualität. Die Schülerinnen und Schüler erkennen Gesundheitsgefährdungen und verinnerlichen die Unfallverhütungsvorschriften. Sie dokumentieren den Ablauf der Befischungen und das Fangergebnis. Sie erstellen eine Übersicht der erforderlichen Instandhaltungsarbeiten an den Fanggeräten und Ausrüstungen. Die Schülerinnen und Schüler erkennen Fehler und Mängel bei der Arbeitsplanung und - durchführung. Daraus entwickeln sie Strategien zur Optimierung der Arbeitsprozesse und der Wirtschaftlichkeit. Dabei berücksichtigen sie alternative Fangtechniken und erwägen den Einsatz neuer Materialien und Ausrüstungen. Sie reflektieren den Fanggeräteeinsatz und präsentieren ihre Ergebnisse.
Arbeitsblatt zu LF 2 erstellenNahrungsnetze darstellen und bewerten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Nahrungsnetze darzustellen und zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über den Aufbau von Nahrungsnetzen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) in fischereilich genutzten Gewässern und machen sich mit biotischen und abiotischen Einflussfaktoren vertraut. Sie tragen Informationen zu verschiedenen Untersuchungsmethoden von Lebensgemeinschaften (Phyto-, Zooplankton, Nekton, Benthos) zusammen. Sie machen sich mit der Ernährung ausgewählter aquatischer Organismen (Fische, Krebse, Muscheln, Pflanzen) in unterschiedlichen Lebensräumen vertraut. Die Schülerinnen und Schüler planen Untersuchungen der Gewässerbiologie, insbesondere organisieren sie zeitliche Abläufe, stellen Arbeitsmittel bereit und wählen Untersuchungsmethoden aus. Aus dem Wissen um Anatomie (Verdauungstrakt) und Physiologie (Stoffwechsel) leiten sie Anforderungen an die bedarfsgerechte Versorgung von aquatischen Organismen ab. Die Schülerinnen und Schüler führen Untersuchungen der Gewässerbiologie durch und dokumentieren ihre Ergebnisse. Sie stellen das untersuchte Nahrungsnetz dar und beschreiben den Nährstoffbedarf aquatischer Organismen. Die Schülerinnen und Schüler diskutieren den ökologischen Zustand aquatischer Systeme (Gewässergüte) und bewerten die von ihnen untersuchten Lebensgemeinschaften hinsichtlich ihrer fischereilichen Nutzungsmöglichkeiten. Sie reflektieren mögliche Folgen von natürlichen und anthropogenen Einflüssen.
Arbeitsblatt zu LF 3 erstellenFische bestimmen und verarbeiten
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Fische zu bestimmen, zu betäuben und zu töten sowie hygienisch zu verarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die äußeren Bestimmungsmerkmale (Körperabschnitte, Körperformen, Flossen, Haut, Schuppen, Färbung) bedeutender Fischarten und machen sich mit der Fischanatomie und -physiologie (Skelett, Muskulatur, Nervensystem, Sinnesorgane, Blutkreislauf) vertraut. Sie ermitteln die Verarbeitungstauglichkeit (Schlachtreife) und erkundigen sich nach geeigneten Sortiermöglichkeiten (Sortiertische, -kästen, Rinnen, Maschinen, Sortieranlagen). Zudem verschaffen sie sich einen Überblick über die sachgerechte Betäubung, Tötung, Schlachtung und Lagerung von Fischen unter Beachtung der rechtlichen Bestimmungen (Gesetze zu Tierschutz, Schlachtung, Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und Futtermittel, Lebensmittelhygiene, Infektionsschutz). Die Schülerinnen und Schüler planen eine tierartspezifische, tierschutzgerechte (Betäubung, Tötung, Ausweidung) sowie hygienische Verarbeitung und bereiten ihren Arbeitsplatz sowie die Arbeitsmittel entsprechend vor. Sie beschreiben manuelle und maschinelle Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten lebender Speisefische bis hin zum küchenfertigen Produkt (ausgenommen ohne Kopf, Filets, gehäutete Filets). Sie wählen Kriterien für die Bewertung der Fischfleischqualität (sensorische Merkmale) und für optimale Lagerbedingungen (Hygiene, Lagertemperatur) aus. Die Schülerinnen und Schüler bestimmen, bewerten und sortieren Speisefische. Sie verarbeiten Fische zu verschiedenen Produkten und lagern diese. Dabei wenden sie gesetzliche und hygienische Bestimmungen und Regeln des Unfallschutzes an. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Verarbeitungsergebnisse (Hygiene, Sauberkeit, Schnittführung) und die Fischfleischqualität (Schlachtkörperbewertung). Sie vergleichen die Vor- und Nachteile der produktspezifischen Verarbeitung. In diesem Zusammenhang diskutieren sie Möglichkeiten zur Optimierung der Produktqualität und berücksichtigen ökonomische und ökologische Rahmenbedingungen.
Arbeitsblatt zu LF 4 erstellenFischereiliche Gewässer beurteilen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, fischereilich genutzte Gewässer hinsichtlich Morphologie, physikalischen und chemischen Eigenschaften sowie fischereiwirtschaftlicher Nutzbarkeit zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Umweltbedingungen in fischereilich genutzten Gewässern. Dazu erkunden sie morphologische, physikalische und chemische Eigenschaften von Wasserkörpern. Sie informieren sich über die Umweltansprüche einheimischer Fischarten (optimale, eingeschränkte, kritische Bereiche) und sondieren die fischereiwirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten. Sie recherchieren die Verfügbarkeit öffentlich zugänglicher Daten und nutzen dazu Informations- und Kommunikationssysteme. Die Schülerinnen und Schüler planen Maßnahmen für die Bestimmung von Gewässergüte und Wasserqualität. Dafür machen sie sich mit Lagerung, Einsatz und Entsorgung von Chemikalien (Unfallverhütungsvorschriften, Sicherheitsdatenblätter, Betriebsanweisungen) vertraut. Sie erfassen, strukturieren und analysieren Daten. Dafür nutzen sie elektronische Datenerfassungssysteme (Tabellenkalkulation, Datenbanken) und beachten Regeln zum Datenschutz und zur Datensicherheit. Die Schülerinnen und Schüler interpretieren und präsentieren die Untersuchungsergebnisse. Darüber hinaus beurteilen sie Fischlebensräume, evaluieren die Möglichkeiten der fischereiwirtschaftlichen Nutzung und bewerten mögliche Störungen des biologischen Gleichgewichtes hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Fischbestand. Zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit erwägen sie standortbezogene, diversifizierende Gewässernutzungen.
Arbeitsblatt zu LF 5 erstellenFischfanggeräte bauen und instand setzen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Fischfanggeräte zu bauen, deren Funktionsfähigkeit zu überprüfen und instand zu setzen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über verschiedene Konstruktionen (Netzberechnung) und Materialien von Fischfanggeräten (Reusen, Kescher, Stellnetz) in Abhängigkeit von Zielfischart und Fanggebiet. Sie machen sich mit Fertigungstechniken (Schneiden, Verbinden und Anschlagen von Netztüchern) und Reparaturmethoden vertraut. Die Schülerinnen und Schüler planen den Bau von Fanggeräten und erstellen einen Montageplan. Sie bestimmen geeignete Arbeitsgeräte und Materialien und begründen ihre Auswahl. Zur Kalkulation des Fanggerätes führen die Schülerinnen und Schüler Netzberechnungen (Einstellungsverhältnisse, Schnittrhythmen, Anschlaglängen) durch. Sie wenden verschiedene Konstruktions- und Fertigungstechniken beim Bau von Fanggeräten an und führen Reparaturarbeiten durch. Dabei setzen sie Arbeits- und Umweltschutzmaßnahmen um. Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Funktionsfähigkeit von Fanggeräten. Sie vergleichen verschiedene Konstruktions- und Fertigungstechniken und präsentieren ihre Ergebnisse. Sie erkennen Fehler und Qualitätsmängel bei der Arbeitsplanung und - durchführ-ung und diskutieren Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Materialauswahl und des Herstellungsprozesses.
Arbeitsblatt zu LF 6 erstellenMaschinen, Geräte und Betriebseinrichtungen bedienen und instand halten
Zeitrichtwert: 100 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Maschinen, Geräte und Betriebseinrichtungen auszuwählen, zu bedienen und instand zu halten. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen (Antriebstechnik, Be- und Verarbeitungstechnik, Abfischungstechnik, Sortiertechnik) im Fischereibetrieb. Sie informieren sich mit Hilfe technischer Dokumente über deren Aufbau und Funktionsweise. Sie recherchieren Wartungspläne. Die Schülerinnen und Schüler planen den Einsatz von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen. Sie erstellen eine Liste der benötigten Betriebsmittel (Kraftstoffe, Schmierstoffe, Energie) und begründen ihre Auswahl. Sie planen anhand von Herstellerangaben Instandhaltungsmaßnahmen (Wartung, Inspektion, Instandsetzung) und stellen erforderliche Werkzeuge, Vorrichtungen und Hilfsmittel zusammen. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Vorbereitungsmaßnahmen für den Einsatz von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen. Sie beschreiben Arbeitsabläufe, bei denen Maschinen, Geräte und Betriebseinrichtungen eingesetzt werden und setzen dabei Unfallverhütungsmaßnahmen um. Sie prüfen die ordnungsgemäße Funktion der Maschinen, Geräte und Betriebseinrichtungen sowie den Verbrauch von Betriebsmitteln. Sie erörtern mögliche Störungen und diskutieren Maßnahmen zu deren Beseitigung. Sie erklären Instandhaltungsmaßnahmen und erwägen Wartungsarbeiten durch Fachfirmen. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Einsatz von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen hinsichtlich der Effektivität und berücksichtigen dabei insbesondere die Wirtschaftlichkeit. Sie vergleichen Vor- und Nachteile verschiedener Technologien und erwägen Alternativen. Sie erkennen Fehler bei der Arbeitsplanung und diskutieren Optimierungsmöglichkeiten. Sie sind sich der Folgen nicht durchgeführter Instandhaltungsmaßnahmen bewusst.
Arbeitsblatt zu LF 7 erstellenFischereiprodukte konservieren und veredeln
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Fische und Fischereiprodukte zu transportieren, zu konservieren und zu veredeln. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Fischereiprodukte (Filet, Kaviar, Räucherfisch, Marinaden, Pflanzen, Muscheln, Garnelen). Sie verschaffen sich einen Überblick über den tierschutzgerechten Transport von aquatischen Organismen. Sie machen sich mit deren Veränderungen (Muskelgewebe, Haut- und Kiemenzustand) während der Lagerung vertraut und recherchieren Lagerungs- und Konservierungsmethoden (Kühlen, Frosten, Heißkonservieren, Marinieren, Garen, Trocknen, Räuchern). Sie erkundigen sich über notwendige Geräte (Eismaschinen, Froster, Räucheranlagen) für die Veredelung und die notwendige Haltbarmachung der Fischereiprodukte. Sie informieren sich über die Hygienevorschriften und nutzen dabei Kommunikations- und Informationstechniken. Die Schülerinnen und Schüler entwerfen Ablaufpläne zum Transport, zur Herstellung, Veredelung und Konservierung von Fischereiprodukten (Marinaden, Fischsalate, Kaviar, Fischplatten) und berücksichtigen Hygienevorschriften. Sie legen die notwendigen Gerätschaften und Hilfsmittel (Rauch, Salz, Gewürze) fest und begründen ihre Auswahl. Die Schülerinnen und Schüler transportieren aquatische Organismen (Fische) und wählen notwendige Hilfsmittel (Holz, Gewürze) für deren Verarbeitung aus. Sie beschreiben die Herstellung veredelter und konservierter Fischereiprodukte. Dabei führen sie notwendige Berechnungen (Salzkonzentration, Gewürzmischungen) durch und wenden Hygiene- Richtlinien sowie Unfallverhütungsvorschriften an. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die tierschutzgemäße Durchführung des Transports sowie den Veredelungs- und Konservierungserfolg. Sie diskutieren die unterschiedlichen Veredelungs- und Konservierungsmethoden. Sie analysieren Mängel und erörtern Verbesserungsmöglichkeiten. Sie protokollieren, präsentieren und bewerten die Ergebnisse. Sie ergreifen Maßnahmen, um die Produktqualität zu verbessern.
Arbeitsblatt zu LF 8 erstellenFische und Fischereiprodukte vermarkten
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Fische und Fischereiprodukte zu vermarkten. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Angebotspalette verschiedener Fischereibetriebe. Sie erkunden den Markt für Fischereiprodukte (Frischfisch, küchenfertige Produkte, Konserven, Gütesiegel) und machen sich mit Produktionsfaktoren sowie mit Kosten (Festkosten, variable Kosten) von Betriebsmitteln vertraut. Dabei sondieren sie Vermarktungsmöglichkeiten für regionale Produkte unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit. Die Schülerinnen und Schüler bereiten Beratungs- und Verkaufsgespräche mit Kunden und Geschäftspartnern situationsgerecht vor. Sie entwickeln an Zielgruppen orientierte Vermarktungsmöglichkeiten (Direktvermarktung, Großhandel) von Fischen und Fischereiprodukten. Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Produktionsfaktoren und die Kosten von Betriebsmitteln und stellen die Gesamtkosten von verschiedenen Produktionsverfahren (Filetieren, Räuchern, Garen) zusammen. Darauf aufbauend kalkulieren sie Kundenpreise. Sie führen Beratungs- und Verkaufsgespräche mit Kunden und Geschäftspartnern unter Anwendung verbaler und nonverbaler Kommunikation durch. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren Kommunikationsprozesse, die Kundenzufriedenheit und reagieren angemessen auf Kundeneinwände. Sie beurteilen den ökonomischen Erfolg verschiedener Vermarktungsformen (Direktvermarktung regionaler Produkte, Gütesiegel). Sie diskutieren Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Produktions- und Vermarktungsprozesse sowie der Preiskalkulation und Kundenbindung. Lernfeld 10A: Fische züchten und vermehren 3. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Zuchtverfahren und Vermehrungsmethoden auszuwählen und anzuwenden sowie Fische zu halten und zu ernähren. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Grundlagen der Vererbungslehre (Zellaufbau, Träger der Erbinformationen, Mendelsche Regeln), über den Ablauf von Zuchtverfahren (Rein-, Kreuzungs-, Hybridzucht, Verfahren zur Veränderung des Chromosomensatzes und zur Steuerung der Laichreife) sowie die Bedeutung von Zuchtzielen (Exterieur, Interieur, Polyploidie). Sie recherchieren den Ablauf der Gonadenreifung bei wichtigen Wirtschaftsfischen und Möglichkeiten zur Prüfung des Reifegrades. Sie erkunden Erbrütungsverfahren und deren Einsatzmöglichkeiten. Sie informieren sich über Anforderungen einer bedarfsgerechten Fütterung und tiergerechten Haltung von Fischen sowie entsprechende Fütterungsmethoden. Die Schülerinnen und Schüler planen den Einsatz von Vermehrungs- und Zuchtverfahren für den Erhalt und die Steigerung von Leistungsmerkmalen (genetische Variabilität, Fitness, Krankheitsresistenzen, Fruchtbarkeit, Wachstum, Schlachtkörperausbeute). Sie entwickeln Konzepte für die artspezifische Erbrütung, Haltung, Aufzucht und Fütterung von Fischbeständen in der Aquakultur. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die natürliche Fortpflanzung und künstliche Vermehrung von Fischen. Sie erwägen Zuchtziele für die Reproduktion und Aufzucht von Satz- und Speisefischen und leiten daraus züchterische Maßnahmen ab. Sie prüfen die Laichreife von Fischen, bestimmen den Zeitpunkt der Vermehrung und wählen Erbrütungssysteme aus. Sie veranschaulichen bedarfsgerechte Fütterungsstrategien und begründen ihre Auswahl. Sie beschreiben die art- und entwicklungsstadienspezifische Eignung unterschiedlicher Haltungssysteme und ziehen Rückschlüsse auf deren Wirtschaftlichkeit. …
Arbeitsblatt zu LF 9 erstellenBestandsdynamische Prozesse bewerten
Zeitrichtwert: 40 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Fischbestandskontrollen in Binnengewässern durchzuführen, den Zustand von Fischbeständen zu beurteilen und bestandserhaltende Maßnahmen umzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die fischereibiologische Einteilung von fließenden und stehenden Gewässern. Sie verschaffen sich einen Überblick über den arten- und mengenmäßigen Aufbau der Fischartengemeinschaften sowie die Interaktion von Lebensraum und Fischpopulation. Sie erkunden Methoden zur arten- und mengenmäßigen Untersuchung von Fischbeständen. Die Schülerinnen und Schüler planen die Bewirtschaftung natürlicher und künstlicher Gewässer. Dazu nutzen sie Informationen über Fischbestände und fischereirelevante Standortfaktoren. Zur Ergänzung der Daten bereiten sie eigene Fischbestandskontrollen und ergänzende Gewässeruntersuchungen vor. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Durchführung von Fischbestandserfassungen und Bewirtschaftungsmaßnahmen. Sie kontrollieren die Qualität von Gewässern als Fischlebensraum, erkennen Störungen des biologischen Gleichgewichtes und erwägen Hegemaßnahmen (Fischbesatz, Fischfang, Mindestmaße, Schonbezirke, Schonzeiten, Fangbegrenzungen). Sie führen Besatzberechnungen durch. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren und bewerten ihre Arbeitsergebnisse. Sie überprüfen die Entwicklung der Fischbestände und diskutieren Lösungen für Konflikte mit konkurrierenden Gewässernutzenden. Sie hinterfragen mögliche Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung (Gewässersanierung). Sie durchdenken ihre Arbeitsplanung und diskutieren Optimierungsmöglichkeiten.
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenGesundheitszustand von Fischen bewerten und erhalten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, den Gesundheitszustand von Fischen zu bewerten und Maßnahmen zur Erhaltung der Fischgesundheit zu ergreifen. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über Ursachen von Fischkrankheiten (Umwelt, Wirt, Erreger) und Fischverlusten (Gewässerverschmutzung, Fischfeinde). Dabei nutzen sie die Informationen von Untersuchungsstellen (Fischgesundheitsdienste, Veterinärämter). Sie erfragen Maßnahmen zur Prävention (Hygiene) und Behebung von Fischkrankheiten und anderen Verlustursachen (Kormoran, Reiher, Fischotter). Sie verschaffen sich einen Überblick über rechtliche Regelungen im Zusammenhang mit der Fischgesundheit (Anzeigepflicht, Meldepflicht, Tierschutzrecht, Naturschutzrecht, Jagdrecht). Die Schülerinnen und Schüler entwerfen Konzepte zur Gesunderhaltung von Fischen. Zur Überwachung der Haltungsbedingungen und des Fischverhaltens erstellen sie Kontroll- und Hygienepläne. Dabei schaffen sie die Voraussetzungen zur Vermeidung der Einschleppung von Krankheitserregern in aquatische Systeme. Sie planen Maßnahmen zur Vermeidung von Fischverlusten und zur Behandlung von Fischkrankheiten (Schutz vor Fischfeinden, Bäder). Hierzu nutzen sie Informations- und Kommunikationstechniken. Darüber hinaus planen sie die Entnahme, Lagerung und den Versand von Untersuchungsmaterial. Die Schülerinnen und Schüler überwachen den Gesundheitszustand von Fischbeständen. Dabei nutzen sie Kontroll- und Hygienepläne zur Optimierung der Umweltfaktoren. Sie unterscheiden gesunde von kranken Fischen (Randsteher, Scheuern, Verfärbung) und konkretisieren Arbeitsabläufe zur Bekämpfung von Fischkrankheiten (Bäder, Arzneimittelzusätze zum Futter). Sie erläutern die Durchführung der Entnahme, Lagerung sowie des Versands von Untersuchungsmaterial. Sie beschreiben Maßnahmen zur Vermeidung der Erregereinschleppung in Aquakultursysteme und Schutzmaßnahmen vor Fischfeinden (Vergrämung, Teichüberspannung). Dabei setzen sie rechtliche Regelungen um und führen Berechnungen durch (Flächen, Volumina, Konzentrationen). Die Schülerinnen und Schüler erkennen Mängel bei den Haltungsbedingungen und sind sich über die Auswirkungen bewusst. Sie präsentieren ihre Ergebnisse zur Bewertung der Fischgesundheit, reflektieren den Einsatz der Kontroll- und Hygienepläne und die Wirksamkeit der Bekämpfungsmaßnahmen. Sie beurteilen die Bedeutung eines sachgemäßen Probenversandes auf das Untersuchungsergebnis und diskutieren die verschiedenen Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Fischkrankheiten. Sie vergleichen Vor- und Nachteile der verschiedenen Abwehrmaßnahmen von Fischfeinden.
Arbeitsblatt zu LF 12 erstellenFischereiliche Anlagen betreiben
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, fischereiliche Anlagen zu betreiben. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über den Betrieb von Anlagen zur Aufzucht und Haltung von Fischen und deren Funktionsweise. Sie eruieren rechtliche Rahmenbedingungen (Naturschutz- Wasser-, Tierschutzrecht). Sie informieren sich über Abläufe in den Verfahren zur Aufzucht, Mast, Haltung (Setzling, Speisefisch, Laichfisch) und machen sich mit betrieblichen Voraussetzungen (Standortfaktoren) vertraut. Sie recherchieren Bewirtschaftungs- und Instandhaltungsmaßnahmen (Wasserpflanzenregulierung, Dammpflege, Wasseraufbereitung). Die Schülerinnen und Schüler planen die Aufzucht, Mast und Haltung von Fischen in fischereilichen Anlagen. Unter der Berücksichtigung der Standortbedingungen konzipieren sie Arbeits- und Ablaufpläne und simulieren Bewirtschaftungs- und Instandhaltungsmaßnahmen unter Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Arbeitsabläufe, Bewirtschaftungs- und Instandhaltungsmaßnahmen beim Betrieb von Aquakulturanlagen unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben. Sie verdeutlichen Maßnahmen zur Schaffung tiergerechter Haltungsbedingungen (Temperatur, Strömung, Wasserqualität, Besatzdichte). Sie überwachen die Aufzucht, Mast und Haltung aquatischer Organismen. Sie berechnen notwendige Kenngrößen für die Bewirtschaftung (Fischbesatz, Futtermengen, Futterquotient, Zuwachs, Abfischzeitpunkt, Durchflussmengen, Sauerstoffbedarf, -gehalt, Stickstoffverbindungen) und die Wirtschaftlichkeit (Direktkostenfreie Leistung, Deckungsbeitrag) der Verfahren. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Bewirtschaftungsparameter und vergleichen Aufzucht-, Mast- und Haltungsverfahren aus ökonomischer und ökologischer Perspektive. Sie erkennen Fehler und Qualitätsmängel bei der Planung und Durchführung der Arbeiten, diskutieren Verbesserungsmöglichkeiten und präsentieren ihre Ergebnisse. Lernfeld 10K: Schleppnetze bauen und instand halten 3. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Schleppnetze zu bauen und instand zu halten. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über Einsatz und Aufbau von Schleppnetzen (Pelagische Schleppnetze, Grundschleppnetze, Zweischiffschleppnetze, Baumkurren) unter Berücksichtigung der Fanggebiete und der Zielfischarten. Sie informieren sich über Verwendungsmöglichkeiten verschiedener Netzmaterialien sowie rechtliche Bestimmungen in Bezug auf Selektionsmaßnahmen (Bacomafenster, Sortierfenster, Maschenweiten) und Beifangregelungen. Die Schülerinnen und Schüler entwerfen mit Hilfe von Skizzen und Zuschnittzeichnungen Fertigungsunterlagen zur Herstellung und Instandhaltung von Schleppnetzen. Sie konzipieren Arbeitsabläufe, bestimmen den Materialeinsatz und wählen Fertigungsverfahren aus (Zuschneiden, Anschlagen, Spleißen, Zusammensetzen). Sie bestimmen die erforderlichen Werkzeuge, Hilfsmittel und Vorrichtungen und begründen ihre Auswahl. Sie richten den Arbeitsplatz nach Gesichtspunkten der Sicherheit, des Gesundheitsschutzes und der Ergonomie ein. Die Schülerinnen und Schüler fertigen anhand von Zuschnittzeichnungen Schleppnetze, setzen diese instand und berücksichtigen dabei den rationellen Materialverbrauch. Sie berechnen Schnitt- und Ansetzrhythmen, schneiden die Netze formgerecht zu und setzen die Netzteile zusammen. Sie erarbeiten im Team Qualiẗtskriterien. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Herstellung und Instandhaltung von Schleppnetzen anhand der vorgegebenen Qualitätskriterien. Sie vergleichen die Ergebnisse hinsichtlich der Effektivität der Fertigungsverfahren und der Materialauswahl und stellen die Bewertung anschaulich dar. Sie begutachten Schleppnetze und schätzen die Funktionstauglichkeit ein.
Arbeitsblatt zu LF 13 erstellenBestandsdynamische Prozesse bewerten
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, bestandsdynamische Prozesse von Fischbeständen zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über den Aufbau von Fischartengemeinschaften sowie die Interaktion von Lebensraum und Fischbestand. Sie erkunden Methoden von Fischbestandsuntersuchungen (Forschungsfänge, Beprobung kommerzielle Fänge, Modellierungen). Sie informieren sich über die Auswirkungen von Einflussfaktoren auf Fischbestände (Wachstum, Vermehrung, natürliche Sterblichkeit, fischereiliche Sterblichkeit). Sie recherchieren Maßnahmen zur Bestandsbewirtschaftung (Quoten, Schonmaße, Schongebiete, Schonzeiten, Netzdesign, Begrenzung des Fischereiaufwands) und erkunden zuständige Institutionen (Internationaler Rat für Meeresforschung, Europäische Kommission). Sie sondieren Konflikte mit konkurrierenden Gewässernutzenden. Die Schülerinnen und Schüler entwerfen Konzepte für fischereibiologische Untersuchungen. Sie umreißen den Einfluss abiotischer und biotischer Faktoren auf Fischbestände und skizzieren deren Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Durchführung von Fischbestandsuntersuchungen. Sie stellen Einflussfaktoren auf Fischbestände dar und veranschaulichen die Entwicklung von Fischbeständen. Dazu nutzen Sie Informationen über Fischbestände und Umweltfaktoren. Sie vergleichen die Auswirkungen der von den zuständigen Institutionen empfohlenen und festgelegten Ziele und Maßnahmen zur Bestandsbewirtschaftung. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren und bewerten Daten von Fischbestandsuntersuchungen. Sie beurteilen die Entwicklung von Fischbeständen und diskutieren Lösungen für Konflikte mit konkurrierenden Gewässernutzenden. Sie hinterfragen mögliche Maßnahmen zur Bestandbewirtschaftung und diskutieren Optimierungsmöglichkeiten.
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenFischereifahrzeuge bedienen und instand halten
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Fischereifahrzeuge und Maschinen zu bedienen und instand zu halten. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick zur allgemeinen Wetterlage sowie zu Vorhersagen und Aussichten für Seegebiete (Seegang, Windstärken, Sichtverhältnisse, Temperatur, Wetterwarnungen). Sie rufen Daten deutscher Seewetterstellen ab und nutzen auch andere elektronische Medien (Navtex, Wetterfunksender, K̈stenfunkstellen, Deutscher Wetterdienst). Sie sammeln herstellerspezifische Informationen über die Funktionsweise und Systemanalyse der Antriebs- und Hilfsmaschinen (Antrieb, motorische Verbrennung, Kraftstoffeinspritzung und Gemischbildung, Aufladung, Umsteuerung, Abgasnorm). Die Schülerinnen und Schüler schaffen Voraussetzungen, um Fischereifahrzeuge einzusetzen (Kraftstoff, Schmieröl, Kühlwasser) und simulieren die Inbetriebnahme der Antriebsmaschine und der Hilfsmaschinen (Netzholer, Netzwinde, Sortiermaschinen). Sie konzipieren mit Hilfe von Skizzen, technischen Zeichnungen und Funktionsplänen einen Instandsetzungs- und Wartungsplan. Sie bestimmen die erforderlichen Werkzeuge, Hilfsmittel und Vorrichtungen und begründen ihre Auswahl. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten den Aufbau und die Funktion von schiffstechnischen Systemen (Motoren, Armaturen, Rohrleitungssysteme, Pumpen, Verdichter, Abscheider, Filter). Dabei analysieren und veranschaulichen sie funktionelle Zusammenhänge und Wirkprinzipien (Skizzen, Technische Zeichnungen, Funktionsdarstellungen, Berechnungen). Sie stellen die Betriebsbereitschaft der Antriebsmaschine her (Kühlwasser, Öl, Luft, Kraftstoff, Elektrik), führen die Inbetriebnahme und die Betriebsüberwachung durch und nehmen die Kraftmaschinen wieder außer Betrieb. Dabei setzen sie berufsspezifische Regeln, Normen und Vorschriften um. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes und stellen die Verkehrs- und Betriebssicherheit her. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Betriebsstörungen und prüfen zielgerichtet Komponenten (Kraftstoffverbrauch in Bezug auf Leistungsstufen) sowie Teilsysteme (Ölsystem, Kühlwassersystem). Sie diskutieren Lösungsvorschläge zum Erreichen eines wirtschaftlichen, effizienten und umweltfreundlichen Einsatzes von Fischereifahrzeugen unter Berücksichtigung herstellerspezifischer Angaben. Sie vergleichen ihre Ergebnisse mit den Angaben des Herstellers (Kraftstoff -und Schmierölverbrauch, Temperaturen). Sie erwägen Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich des Einsatzes der Fahrzeuge und der eingesetzten Hilfsmaschinen.
Arbeitsblatt zu LF 12 erstellenFischereifahrzeuge navigieren
Zeitrichtwert: 100 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Fischereifahrzeuge in küstennahen Bereichen zu navigieren. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über rechtliche Bestimmungen auf See (Hafenverordnung, Seeschifffahrtsstraßenordnung, Kollisionsverhütungsregeln). Sie machen sich mit deutschsprachigen und englischsprachigen nautischen Veröffentlichungen vertraut (Seekarten, Karte 1, Leuchtfeuerverzeichnis, Gezeitenkalender, Nachrichten für Seefahrer). Sie verschaffen sich einen Überblick über die Funktionsweise verschiedener Navigationsgeräte an Bord (Kompass, Satellitennavigation, Plotter). Sie informieren sich über die Planung von Fangreisen (Koppeln) sowie über verschiedene Methoden der Standortbestimmung auf See (Kreuzpeilung, Feuer in der Kimm). Die Schülerinnen und Schüler planen den Einsatz verschiedener Navigationsgeräte an Bord und inszenieren Standortbestimmungen auf See. Unter Berücksichtigung rechtlicher Bestimmungen und örtlicher Begebenheiten (Wasserstände) bereiten sie Fangreisen vor. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Einsatz verschiedener Navigationsgeräte an Bord. Sie stellen mit Hilfe nautischer Veröffentlichungen Fangreisen dar und wenden Methoden der Standortbestimmung an. Sie beschreiben verkehrssicheres Verhalten auf See (Seemannschaft, Hafenverordnung, Seeschifffahrtsstraßenordnung, Kollisionsverhütungsregeln). Die Schülerinnen und Schüler bewerten den Einsatz verschiedener Navigationsgeräte an Bord und vergleichen Vor- und Nachteile von Methoden zur Standortbestimmung. Sie analysieren die Planung und Durchführung von Fangreisen und diskutieren Optimierungsmöglichkeiten.
Arbeitsblatt zu LF 13 erstellenHäufige Fragen zu Fischwirt
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