Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Feinwerkmechaniker

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 21 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
21 Lernfelder
Regeldauer
42 Monate
Zuständigkeit
Hw
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Feinwerkmechaniker im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Fertigen von berufstypischen Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen vor. Dazu werten sie Anordnungspläne und einfache technische Zeichnungen aus. Sie erstellen und ändern Teilzeichnungen sowie Skizzen für Bauelemente von Funktionseinheiten und einfachen Baugruppen. Stücklisten und Arbeitspläne werden auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen erarbeitet und ergänzt. Auf der Basis der theoretischen Grundlagen der anzuwendenden Technologien planen sie die Arbeitsschritte mit den erforderlichen Werkzeugen, Werkstoffen, Halbzeugen und Hilfsmitteln. Sie bestimmen die notwendigen technologischen Daten und führen die erforderlichen Berechnungen durch. Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Prüfmittel aus, wenden diese an und erstellen die entsprechenden Prüfprotokolle. In Versuchen werden ausgewählte Arbeitsschritte erprobt, die Arbeitsergebnisse bewertet und die Fertigungskosten überschlägig ermittelt. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren und präsentieren die Arbeitsergebnisse. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes. Inhalte: - Einzelteilzeichnungen - Gruppen- oder Montagezeichnungen - Technische Unterlagen und Informationsquellen - Funktionsbeschreibungen - Fertigungspläne - Eisen- und Nichteisenmetalle - Eigenschaften metallischer Werkstoffe - Kunststoffe - Allgemeintoleranzen - Halbzeuge und Normteile - Bankwerkzeuge, Elektrowerkzeuge - Hilfsstoffe - Grundlagen und Verfahren des Trennens und des Umformens - Prüfen - Material-, Lohn- und Werkzeugkosten - Masse von Bauteilen, Stückzahlberechnung - Präsentationstechniken - Normen

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Fertigen von Bauelementen mit Maschinen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler bereiten das maschinelle Herstellen von berufstypischen Bauelementen vor. Dazu werten sie Gruppenzeichnungen, Anordnungspläne und Stücklisten aus. Sie erstellen und ändern Teilzeichnungen und die dazugehörigen Arbeitspläne auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen. Sie wählen Werkstoffe unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Eigenschaften aus und ordnen sie produktbezogen zu. Sie planen die Fertigungsabläufe, ermitteln die technologischen Daten und führen die notwendigen Berechnungen durch. Sie verstehen den grundsätzlichen Aufbau und die Wirkungsweise der Maschinen und wählen diese sowie die entsprechenden Werkzeuge auftragsbezogen unter Beachtung funktionaler, technologischer und wirtschaftlicher Kriterien aus und bereiten die Maschinen für den Einsatz vor. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Beurteilungskriterien, wählen Prüfmittel aus und wenden sie an, erstellen und interpretieren Prüfprotokolle. Sie präsentieren die Arbeitsergebnisse, optimieren die Arbeitsabläufe und entwickeln Alternativen. Dabei nutzen sie die moderne Medien und Präsentationsformen. In Versuchen erproben sie ausgewählte Arbeitsschritte und auch alternative Möglichkeiten und bewerten die Arbeitsergebnisse. Sie kennen die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf Maße und Oberflächengüte. Sie setzen sich mit den Einflüssen auf den Fertigungsprozess auseinander und berücksichtigen dabei die Bedeutung der Produktqualität. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes. Inhalte: - Technische Zeichnungen und Informationsquellen - Fertigungspläne - Funktionsbeschreibungen - Auswahlkriterien für Prüfmittel und Anwendungen - ISO–Toleranzen - Oberflächenangaben - Messfehler - Bohren, Senken, Reiben, Fräsen, Drehen, - Funktionseinheiten von Maschinen und deren Wirkungsweise - Standzeiten von Werkzeugen - Fertigungsdaten und deren Berechnungen - Kühl- und Schmiermittel - Grundlagen des Qualitätsmanagements - Werkzeug- und Maschinenkosten, Materialverbrauch, Arbeitszeit

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Herstellen von einfachen Baugruppen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Herstellen von einfachen Baugruppen vor. Dazu lesen sie berufstypische Gesamt- und Gruppenzeichnungen, Anordnungspläne und einfache Schaltpläne und können die Funktionszusammenhänge der Baugruppen beschreiben und erklären. Sie erstellen und ändern Teil- und Gruppenzeichnungen sowie Stücklisten und wenden Informationen aus technischen Unterlagen an. Auch unter Verwendung von Lernprogrammen planen sie einfache Steuerungen und wählen die entsprechenden Bauteile aus. Sie beschreiben die sachgerechte Montage von Baugruppen und vergleichen Montagevorschläge auch unter Anwendung fach- und englischsprachlicher Begriffe. Einzelteile werden systematisch und normgerechnet gekennzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler verwenden Montageanleitungen und entwickeln Montagepläne unter Berücksichtigung von Montagehilfsmitteln und kundenspezifischen Anforderungen. Sie unterscheiden Fügeverfahren nach ihren Wirkprinzipien und ordnen sie anwendungsbezogen zu. Sie wählen die erforderlichen Werkzeuge, Normteile und Vorrichtungen produktbezogen aus und organisieren einfache Montagearbeiten im Team. Sie entwickeln Prüfkriterien für Funktionsprüfungen, erstellen Prüfpläne und Prüfprotokolle und dokumentieren und präsentieren diese. Sie bewerten Prüfergebnisse, beseitigen Qualitätsmängel, optimieren Montageabläufe und berücksichtigen deren Wirtschaftlichkeit. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes. Inhalte: - Teil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen, Anordnungspläne - Technische Informationsquellen - Funktionsbeschreibungen - Stückliste und Montagepläne - Montagebeschreibungen - Werkzeuge, Vorrichtungen - Werk-, Hilfs- und Zusatzstoffe - Grundlagen des kraft-, form- und stoffschlüssigen Fügens - Normteile - Grundlagen des Qualitätsmanagements - Funktionsprüfung - Kraft- und Drehmomentberechnungen - Grundlagen der Steuerungstechnik - Arbeitsorganisation und Arbeitsplanung - Montagekosten

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Warten technischer Systeme

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Wartung von technischen Systemen insbesondere von Betriebsmitteln vor und ermitteln Einflüsse auf deren Betriebsbereitschaft. Dabei bewerten sie die Bedeutung dieser Instandhaltungsmaßnahme unter den Gesichtspunkten Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Sie lesen Anordnungspläne, Wartungspläne und Anleitungen auch in englischer Sprache. Sie planen Wartungsarbeiten und bestimmen die notwendigen Werkzeuge und Hilfsstoffe. Sie wenden die Grundlagen der Elektrotechnik und der Steuerungstechnik an und erklären einfache Schaltpläne in den verschiedenen Gerätetechniken. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Dabei berücksichtigen sie besonders die Sicherheitsvorschriften für elektrische Betriebsmittel. Sie messen und berechnen elektrische und physikalische Größen. Sie bewerten und diskutieren ihre Arbeitsergebnisse und stellen diese dar. Inhalte: - Grundbegriffe der Instandhaltung - Wartungspläne - Anordnungspläne - Betriebsanleitungen - Betriebsorganisation - Verschleißursachen, Störungsursachen - Schmier- und Kühlschmierstoffe, Entsorgung - Korrosionsschutz und Korrosionsschutzmittel - Funktionsprüfung - Instandhaltungs- und Ausfallkosten, Störungsfolgen - Schadensanalyse - Größen im elektrischen Stromkreis, Ohmsches Gesetz - Gefahren des elektrischen Stroms, elektrische Sicherheit - Normen und Verordnungen

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Lernfeld 5
2. Ausbildungsjahr

Herstellen von Dreh- und Frästeilen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen Dreh- und Frästeile aus Eisen- und Nichteisenmetallen sowie Kunststoffen her. Dazu lesen sie Gruppenzeichnungen, Einzelteilzeichnungen, Skizzen und Stücklisten. Sie erstellen und ändern Skizzen und Einzelteilzeichnungen und die dazugehörigen Arbeitspläne auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen. Notwendige technologische Daten werden ermittelt und die Hilfsstoffe bestimmt. Die Schülerinnen und Schülerinnen wenden die Verfahren des Spanens auftragsbezogen an. Sie beherrschen die technologischen Wirkprinzipien des maschinellen Bearbeitens und planen das Einrichten der Maschine. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Prüfpläne. Sie wählen Prüfmittel aus, wenden sie an, erstellen und interpretieren Prüfprotokolle. Sie präsentieren die Arbeitsergebnisse, optimieren die Arbeitsabläufe und entwickeln Alternativen. Die Schülerinnen und Schüler reagieren sachbezogen auf Kritik an ihrer Arbeit. Sie kennen die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf Maße und Oberflächengüte. Sie setzen sich mit der Wirtschaftlichkeit der ausgewählten Fertigungsverfahren auseinander und berücksichtigen dabei die Bedeutung der Produktqualität für den Unternehmenserfolg. Sie ermitteln die Fertigungskosten und beachten den verantwortungsvollen Umgang mit Werk- und Hilfsstoffen. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Einzelteil- und Gruppenzeichnungen - Technische Informationsquellen - Fertigungsunterlagen: Arbeitsplan, Einrichteblatt, Werkzeugdatenblatt, Prüfplan - Zerspanungsverfahren und Werkzeuge - Rund-, Plan-, Schraubdrehen - Plan-, Profilfräsen, Teilen - Bearbeitungsparameter - Schneidstoffe - Technologiedaten, Schneidengeometrie, Zerspanungsleistung, Standzeit - Zeitspanungsvolumen, Hauptnutzungszeit, Fertigungskosten - Oberflächengüte - Kühlschmierstoffe - Spanntechnologie für Werkzeuge und Werkstücke - Qualitätssicherung - Prüfmittelauswahl, -fähigkeit, -überwachung - ISO–Toleranzen - Form- und Lagetoleranzen

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Programmieren und Fertigen auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler fertigen Einzelteile auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen. Sie lesen und erstellen Skizzen und Einzelteilzeichnungen und entnehmen ihnen die erforderlichen Informationen für die CNC-Fertigung. Sie ermitteln die technologischen und geometrischen Daten für die Bearbeitung und erstellen Arbeits- und Werkzeugpläne. Sie entwickeln auf der Basis dieser Pläne rechnergestützt CNC-Programme, überprüfen und optimieren die Verfahrwege durch Simulation. Die Schülerinnen und Schüler planen die Einspannung für Werkstücke und Werkzeuge. Sie richten die Werkzeugmaschine ein und erproben ihre CNC-Programme an der Werkzeugmaschine. Nach der Fertigung optimieren sie auf Grundlage der Prüfergebnisse den gesamten Fertigungsprozess. Dazu wählen sie die Prüfmittel aus, erstellen Prüfpläne und bewerten die Prüfergebnisse unter Anwendung von Verfahren des Qualitätsmanagements. Dabei kennen sie die Einflüsse der Werkzeuge, der Zerspanungsparameter und des Fertigungsprozesses auf Maße und Oberflächengüte. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Wirtschaftlichkeit und Produktqualität der CNC-Fertigung mit der konventionellen Fertigung. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Einzelteilzeichnung, Skizzen, Gesamtzeichnung - Arbeitsplan, Werkzeugplan, Einrichteblatt - Programmablaufskizze, Programmieranleitung, - Merkmale von CNC-Maschinen - Funktionsweise von CNC-Maschinen, Wegmesssysteme, Antriebssysteme, Lage- und Ge- - schwindigkeitsregelkreis - Koordinatensysteme, Null- und Bezugspunkte - Steuerungsarten - Bemaßungsarten - Programmaufbau, Satzaufbau, Syntax - Wegbedingungen, Zusatzfunktionen - Technologiedaten - Qualitätsmanagement: Prüfplan, Oberflächenbeschaffenheit, Toleranzen - Dokumentation - Datensicherung - Fertigungskosten, Wirtschaftlichkeit, Produktqualität - Normen

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Herstellen technischer Teilsysteme

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung technische Teilsysteme. Dazu lesen sie Gruppen- und Gesamtzeichnungen, Anordnungspläne sowie Stücklisten. Sie erstellen und ändern Skizzen, Einzelteil- und Gruppenzeichnungen sowie Stücklisten und nutzen technische Informationsquellen. Sie teilen technische Systeme nach Funktions- und Baueinheiten ein, ordnen diese Einheiten den Teilfunktionen Stützen, Tragen und Übertragen zu und berechnen die zugehörigen Kenngrößen. Sie leiten aus der Funktion der Teile und den Werkstoffangaben die notwendigen Werkstoffeigenschaften ab. Mit geeigneten Untersuchungsverfahren bestimmen sie die vorliegenden mechanischen und technologischen Eigenschaften. Die Schülerinnen und Schüler planen die Montage der Einzelteile zu Baugruppen und Teilsystemen und wählen die erforderlichen Werkzeuge und Hilfsmittel aus. Sie erstellen Prüfprotokolle, bewerten Prüfergebnisse, optimieren Montageabläufe und berücksichtigen deren Wirtschaftlichkeit. Sie dokumentieren und präsentieren die Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Einzelteil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen - Skizzen, Anordnungspläne, Stücklisten - Technische Informationsquellen - Funktionsbeschreibungen - Härten, Vergüten - Härteprüfverfahren, Zugversuch, Kerbschlagversuch - Montagepläne - Montagehilfsmittel - Gleit- und Wälzlager, Führungen, Federn - Bauelemente aus Sinterwerkstoffen - ISO-Passungen, Passungssysteme, Passungsauswahl - Wärmedehnung - Flächenpressung, Reibung, Auflagerkräfte - Welle-Nabe-Verbindungen - Achsen und Wellen - Kupplungen, Getriebe - Drehfrequenz, Übersetzungsverhältnisse, Zahnradabmessungen, Drehmoment - Vorrichtungen - Festigkeit - Montagekosten

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Planen und in Betrieb nehmen steuerungstechnischer Systeme

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen Lösungen für steuerungstechnische Aufgabenstellungen. Dabei analysieren sie Problemstellungen, entwickeln systematische Lösungsstrategien und wenden sie an. Sie erstellen die notwendigen Planungsunterlagen . Sie entwickeln auf der Grundlage der Planungsunterlagen und der Entscheidungen über die einzusetzende Gerätetechnik die entsprechenden Schaltpläne. Die Schülerinnen und Schüler realisieren den Schaltungsaufbau und nehmen das steuerungstechnische System in Betrieb. Dabei entwickeln sie Strategien zur Fehlersuche und zur Optimierung der Lösung und wenden diese an. Sie erstellen technische Dokumentationen und präsentieren ihre Ergebnisse auch unter Verwendung von geeigneten Anwendungsprogrammen. Für ihre Arbeit benutzen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Informationsmedien auch in englischer Sprache. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Pneumatik, Elektropneumatik, Hydraulik - Technische Systeme, Funktionseinheiten, Baueinheiten - Stoff-, Informations-, Energiefluss - Steuern, Regeln - Technologieschemata - Weg-Schritt-Diagramme - Schalt- und Stromlaufpläne - Zuordnungslisten - Schnittstellen - Logische Grundschaltungen - Logikpläne, Wertetabellen - Selbsthaltung - Verknüpfungs- und Ablaufsteuerungen - Signalüberschneidung - Zeitglieder - Sensoren, Aktoren - Bedienungsanleitungen - Montagetechnik - Inbetriebnahme, Fehlersuche - Dokumentationen - Normen

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Lernfeld 9
2. Ausbildungsjahr

Instandhalten von Funktionseinheiten

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler halten Werkzeugmaschinen oder entsprechende Systeme instand. Sie kennen die Notwendigkeit der Instandhaltung zur Aufrechterhaltung einer störungsfreien Produktion. Sie unterscheiden die Wartung, Inspektion und Instandsetzung als verschiedene Bereiche der Instandhaltung. Die Schülerinnen und Schüler wenden die theoretischen Grundlagen auf konkrete Arbeitssituationen an, indem sie Instandhaltungsmaßnahmen durchführen und dokumentieren. Dazu nutzen sie Betriebs- und Instandhaltungsanleitungen in deutscher und in englischer Sprache. Sie grenzen im Störfall systematisch die Fehler- bzw. Ausfallursachen ein und können die Störungen entweder selbst beseitigen oder die Beseitigung veranlassen. Sie entsorgen verbrauchte Hilfsstoffe und defekte Teile umweltgerecht. Für ihre Arbeit benutzen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Informationsmaterialien und -medien. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Produktionsfaktor Anlage - Abnutzung - Abnutzungsvorrat - Wartung: Schmierarbeiten, Schmierstoffe, Reinigen, Nachstellen - Inspektion: Prüfen, Diagnostizieren, Verschleißursachen - Instandsetzung: Grundregeln der Instandsetzung, Fehlereingrenzung, Bedien-, Wartungs-, - Instandsetzungsfehler, Austausch, Reparatur, Funktionsprüfung - Vorschriften, Pläne - Entsorgung - Montage, Demontage - Normen - Gesundheitsschutz

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Lernfeld 10
3. und 4. Ausbildungsjahr

Feinbearbeiten von Flächen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler lesen Gruppen- und Einzelteilzeichnungen. Sie erkennen daraus die besonderen Anforderungen spezieller Funktionsflächen hinsichtlich ihrer mechanischen und optischen Eigenschaften und der Maß- und Formgenauigkeit. Sie ermitteln die technologischen Daten für das ausgewählte Verfahren unter Berücksichtigung der Werkstoffeigenschaften und bestimmen die Werkzeuge, Vorrichtungen und Hilfsstoffe. Sie planen das Einrichten der Maschine und das Spannen des Werkstücks. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Prüfpläne und wählen Prüfmittel aus. Nach der Fertigung überprüfen sie die Arbeitsergebnisse, erstellen und interpretieren die Prüfprotokolle. Sie präsentieren die Arbeitsergebnisse und beurteilen mögliche Alternativen auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Die Schülerinnen und Schüler kennen die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf mögliche Veränderungen der Werkstoffeigenschaften. Sie ermitteln die Fertigungskosten und beachten den verantwortungsvollen Umgang mit Werk- und Hilfsstoffen. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Einzelteil- und Gruppenzeichnungen - Technische Informationsquellen - Fertigungsunterlagen - Arbeitsplan - Einrichteblatt - Maschinen, Werkzeuge, Technologiedaten, Abtragleistung - Oberflächengüte, -struktur, Traganteile, Randzone - Verfahren: Schleifen, Honen, Läppen - Kühlschmierstoffe - Spanntechnologie für Werkzeuge und Werkstücke - Prüfplan, Prüfmittelauswahl, -fähigkeit, -überwachung - ISO–Toleranzen - Form- und Lagetoleranzen - Normen - Kosten - Wirtschaftlichkeit

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Lernfeld 11
3. und 4. Ausbildungsjahr

Herstellen von Bauteilen und Baugruppen aus Kunststoff

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler lesen, erstellen und ändern Fertigungsunterlagen für Bauteile und Funktionseinheiten aus Kunststoff. Aus dem Aufbau der Kunststoffe leiten sie deren Eigenschaften ab. Sie wenden Verfahren zur Bestimmung von Kunststoffen und ihrer Werkstoffkennwerte an. Auf der Basis der theoretischen Grundlagen bestimmen sie Bearbeitungs- und Fügeverfahren. Dafür wählen sie die erforderlichen Halbzeuge, Werkzeuge und Hilfsstoffe aus, planen die Fertigung und bestimmen die notwendigen technologischen Daten. Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Prüfmittel aus, wenden sie an, erstellen Prüfprotokolle, bewerten die Arbeitsergebnisse und präsentieren diese. Sie ermitteln die Fertigungskosten im Vergleich zu anderen Werkstoffen. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Einzelteilzeichnung, Skizzen, Gesamtzeichnung - Arbeitsplan - Aufbau von Kunststoffen - Thermoplaste, Duroplaste, Elastomere - Faserverbundwerkstoffe - Eigenschaften von Kunststoffen - Kunststoffeinsatz - Bestimmung von Kunststoff - Werkstoffkennwerte - Verarbeitung von Kunststoffen: Spanen, Umformen, Kleben und Schweißen - Technologiedaten - Kunststoffrecycling - Normen - Präsentationstechniken

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Lernfeld 12
3. und 4. Ausbildungsjahr

Planen und Organisieren rechnergestützter Fertigung

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schüler und Schülerinnen entwickeln auf der Grundlage betrieblicher Vorgaben, wie z.B. Arbeitsanweisungen und technischen Unterlagen, Fertigungspläne und CNC - Programme für die rechnergestützte Fertigung von Werkstücken. Dazu nutzen sie Leistungsmerkmale moderner Steuerungen. Neben der konventionellen Programmerstellung nutzen sie graphische und technologische Programmierunterstützung. Mit Hilfe von CAD / CAM - Systemen erzeugen sie CAD – Zeichnungen und generieren daraus CNC - Programme für komplexere Konturen. Sie simulieren und optimieren den Fertigungsprozess sowohl rechnergestützt als auch an der Maschine. Sie sichern die Daten nach festgelegten Vorgaben und führen den Datentransfer zwischen externen Programmierplätzen und den CNC – Maschinen durch. Sie organisieren das Maschinenumfeld mit Werkzeugen, Spannmitteln und Werkstückhandhabung. Sie fertigen exemplarisch Werkstücke in der geforderten Qualität, bewerten und dokumentieren den Fertigungsprozess und das Arbeitsergebnis. Sie nutzen moderne Kommunikationsstrukturen sowohl innerbetrieblich als auch mit Dienstleistern für Service und Schulung. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Einzelteilzeichnung, Skizzen, Gesamtzeichnung - Arbeitsplan, Werkzeugplan, Einrichteblatt - Technologiedaten - Programmieranleitung, Maschinenhandbuch - Zusatzfunktionen: Zyklen, Unterprogramme, Parameterprogrammierung, - Programmteilwiederholung - CAD/CAM-Systeme - Datensicherung - Datentransfer - Werkzeugmanagement - Qualitätsmanagement: Prüfplan, Oberflächenbeschaffenheit, Toleranzen - Vernetzte Kommunikationsstrukturen - Fertigungskosten, Wirtschaftlichkeit, Produktqualität - Betriebliche Organisations- und Arbeitsstrukturen - Normen

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Lernfeld 13
3. und 4. Ausbildungsjahr

Instandhalten technischer Systeme

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler halten technische Systeme nach Herstellerunterlagen und betrieblichen Vorgaben instand. Unter Berücksichtigung von Einflussgrößen auf die Betriebssicherheit von Systemen entwickeln sie Anforderungen an die Instandhaltung von Systemen, Anlagen und deren Komponenten. Sie erstellen die für die Instandhaltung notwendigen Unterlagen und Pläne, testen, optimieren und dokumentieren diese an betrieblichen Aufgabenstellungen. Sie nutzen Strategien zur systematischen Eingrenzung und Bestimmung von Fehlern, Störungen und Störstellen. Sie erfassen systematisch Schadens- bzw. Verschleißursachen, analysieren diese und leiten sie einer statistischen Auswertung zu. Sie entwickeln auf der Grundlage von Schadensanalysen entsprechende Instandhaltungsstrategien. Die Schülerinnen und Schüler nehmen Kundenaufträge zur Instandhaltung von technischen Produkten an und beraten hinsichtlich der notwendigen Maßnahmen. Sie erstellen und erläutern Kostenvoranschläge. Sie berücksichtigen mögliche wirtschaftliche und rechtliche Folgen von Instandhaltungsarbeiten und deren Einfluss auf die Qualitätsanforderungen an die Produktion und das Produkt. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Technische Dokumentationen - Betriebssicherheit - Korrosionsbeständigkeit - Notlaufeigenschaften - Methoden der Fehlereingrenzung, Fehlerarten, Fehlerort - Qualitätsmanagement: Fehlersammelkarte - Störstellen, Störursachen - Verschleiß: Verschleißformen, Verschleißursachen, Maßnahmen gegen Verschleiß - Bruch: Brucharten, Bruchursachen, Maßnahmen gegen Bruch - Inspektionsvorschriften - Wartungsvorschriften - Instandsetzungsanleitungen - Ersatzteilbeschaffung - Entsorgungsvorschriften - Wirtschaftliche Aspekte der Instandhaltung - Kostenvoranschläge - Rechtliche Aspekte der Instandhaltung, Produkthaftung - Instandhaltungsstrategien: Vorbeugende Instandhaltung, Feuerwehrstrategie - Funktionsprüfung - Normen, Richtlinien - Schwerpunkt Maschinenbau

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Lernfeld 14
3. und 4. Ausbildungsjahr

Fertigen von Schweißkonstruktionen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler lesen Gesamtzeichnungen von Schweißgruppen und erstellen daraus Teilzeichnungen. Aus Gesamtzeichnungen fertigen sie Schweißgruppenzeichnungen an. Sie unterscheiden die Schweißverfahren und wählen die erforderlichen Verfahren, Aggregate, Werkzeuge, Hilfsstoffe und Vorrichtungen unter Berücksichtigung der Werkstoffe und der Schweißgruppe aus. Sie planen die Herstellung von Schweißverbindungen aus Stahl- und Aluminiumwerkstoffen, wählen die notwendigen Prozessparameter aus und bestimmen die Arbeitsfolge in Bezug auf Nahtfolge und Nahtrichtung. Dabei berücksichtigen sie die Auswirkungen des Energieeintrags auf die Schweißgruppe. Sie wenden Verfahren zur Nachbehandlung von Schweißnähten an. Die Schülerinnen und Schüler planen Prüfverfahren für die Schweißnähte und führen sie durch. Dafür erstellen sie Prüfprotokolle und präsentieren diese. Sie bewerten Prüfergebnisse und optimieren den Schweißprozess. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen der Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Gesamtzeichnungen - Schweißgruppenzeichnungen - Stücklisten - Technische Informationsquellen - Schutzgasschweißverfahren WIG, MIG, MAG - Schweißstromquellen - Schutzgase - Schweißhilfsmittel: Spannmittel, Vorrichtungen - Verzug - Spannungsarmglühen - Werk-, Hilfs- und Zusatzstoffe - Schweißnahtprüfungen

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Lernfeld 15
3. und 4. Ausbildungsjahr

Montieren, Demontieren und in Betrieb nehmen technischer Systeme

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler montieren und demontieren technische Systeme und nehmen sie in Betrieb. Dazu analysieren sie Pläne und Darstellungen dieser Systeme. Sie untersuchen diese technischen Systeme nach Stoff-, Energie- und Informationsflüssen, beschreiben Aufgaben und Anwendungen von Funktionseinheiten und stellen ihre Ergebnisse nach systemtechnischen Vorgaben und mit geeigneten Medien dar. Sie analysieren elektrotechnische Funktionsgruppen hinsichtlich ihrer Funktionselemente und Leistungsdaten und ordnen sie aufgrund ihres Betriebsverhaltens entsprechenden Systemen zu. Sie erläutern und bewerten die montagegerechte Gestaltung von Bauelementen und Baugruppen. Sie entwickeln Montage- und Demontagepläne auch unter kundenspezifischen Anforderungen und testen, optimieren und dokumentieren diese. Dazu wählen sie geeignete Werkzeuge und Hilfsmittel aus und beschreiben deren fachgerechte Benutzung. Zum Transport von Systemen nutzen sie geeignete Hebezeuge und Transportmittel. Sie planen die Aufstellung und Inbetriebnahme einzelner Funktionseinheiten und kompletter technischer Systeme, überprüfen und optimieren die Arbeitsschritte und erstellen entsprechende Dokumentationen. Sie wenden eine präzise Fachsprache als geeignetes Kommunikationsmittel sicher an. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Vorschriften des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Gesamt- und Einzelteilzeichnungen - Anordnungspläne - Installationspläne - Systemanalyse: Energie- und Stofffluss - Betriebsdaten: Kennlinien, Tabellen, Diagramme - Qualitätsdaten: Protokolle, Berichte - Bedienungsvorschriften - Montage-, Demontagevorschriften - Sicherheitsvorschriften - Elektrotechnische Funktionsgruppen: Dreh-, Wechsel-, Gleichstrommotoren, Relais, Schütz, - Fügen, Justieren, Prüfen - Funktionsprüfung, Probelauf - Arbeit, Leistung, Wirkungsgrad

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Lernfeld 16
3.und 4. Ausbildungsjahr

Programmieren automatisierter Systeme und Anlagen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schüler und Schülerinnen lesen und analysieren technische Dokumentationen automatisierter Systeme und erstellen daraus unter systemtechnischen Gesichtspunkten Systemanalysen wie Schnittstellenübersichten und Blockschaltbilder. Für die Programmierung einzelner Teilsysteme entwickeln sie unter Berücksichtigung des vorgegebenen Prozessablaufes und der Herstellerunterlagen Lösungen. Sie erstellen rechnergestützt Programme für speicherprogrammierbare Steuerungen und flexible Handhabungssysteme, testen, optimieren und dokumentieren diese. Dazu wenden sie unterschiedliche Programmiertechniken an. Sie realisieren den Aufbau und die Inbetriebnahme automatisierter Systeme mit elektrischen, elektropneumatischen oder hydraulischen Steuerungskomponenten. Sie erstellen Dokumentationen des Anlagenaufbaus, der Anlagenführung, der Arbeitsabläufe und der Erfassung der Betriebsdaten und präsentieren diese. Sie planen die spezielle Instandhaltung steuerungstechnischer Systeme. Sie beachten vor dem Hintergrund einer zunehmenden Automatisierungstechnik ökonomische, ökologische, sicherheitstechnische und sozialkritische Aspekte. Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen dabei notwendige Maßnahmen zum Arbeitsschutz beim Umgang mit Fertigungs- und Handhabungssystemen. Inhalte: - Systemanalyse - Funktionseinheiten elektrischer, elektropneumatischer und hydraulischer Steuerungen - Technologieschemata - Schaltplan, Stromlaufplan, Funktionsdiagramm - Steuerungen, Signaleingabe, -verarbeitung, -ausgabe - Regelungen, Regelstrecke, Messeinrichtung, Stellgröße, Störgröße, Regelgröße, Führungs- - größe - Betriebsdatenerfassung - Speicherprogrammierbare Steuerungen - Kontaktplan, Funktionsplan, Anweisungsliste - Blockschaltbild - Flexible Handhabungssysteme, Anforderungen, Merkmale, Einsatzmöglichkeiten, Program- - mierung - Sensorik, Aktorik - Schnittstellen - Inspektionsvorschriften - Wartungsvorschriften - Instandsetzungsanleitungen - Dokumentationen - Schwerpunkt Feinmechanik

Arbeitsblatt zu LF 16 erstellen
Lernfeld 14
3. und 4. Ausbildungsjahr

Herstellen von feinmechanischen Systemen

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen feinmechanische Systeme her. Sie lesen Gesamtzeichnungen und beschreiben Funktionszusammenhänge. Auf Grund von Kundenwünschen werden Änderungen erarbeitet. Für einfache Systeme fertigen sie auf der Grundlage mündlicher oder schriftlicher Beschreibungen Skizzen für die Herstellung dieser Systeme her. Sie stellen die Einzelteile für die Montage zusammen, wählen Normteile und Montagehilfsmittel aus. Die Schülerinnen und Schüler analysieren und beschreiben die Funktionsweise verschiedener elektrischer und elektronischer Bauelemente und Baugruppen. Sie entwickeln elektrische Schaltpläne auf der Grundlage der gewünschten Funktionen und führen Berechnungen dazu durch. Die Schülerinnen und Schüler analysieren und beschreiben die Funktion optischer Bauelemente und Baugruppen. Nach Vorgaben entwerfen sie optische Baugruppen. Die feinmechanischen Gesamtsysteme werden auch im Team montiert, justiert und in Betrieb genommen. Die geforderten mechanischen, elektrischen und optischen Parameter werden geprüft und dokumentiert. Die Schülerinnen und Schüler erstellen Bedienungsanleitungen für feinmechanische Systeme. Im Kundengespräch erfolgt die Vorführung und die Übergabe. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Vorschriften des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Modelle, Versuchseinrichtungen - Spitzenlager, Schneidenlager, Federgelenke, magnetisch entlastete Lager - Mechanische Energiespeicher, Dämpfungen - Koppelgetriebe, Kurvengetriebe, Keilgetriebe, Schraubengetriebe, Schrittgetriebe - Montagevorrichtungen - Schmierung - Gleich- und Wechselstrom - Magnetismus, Elektromagnetismus, Elektromotor - Widerstand, Spule, Kondensator - Halbleiterbauelemente - Grundschaltungen, Blockschaltbilder - Elektrische Messverfahren - Gefahren des elektrischen Stroms, Schutzmaßnahmen - Elektromagnetische Verträglichkeit - Reflexion und Brechung des Lichtes - Spiegel, Linsen, Prismen, Blenden - Lupe, Mikroskop, Fernrohr, Spektralapparate - Laser, Holografie - Montageunterlagen, Organisationsformen der Montage - Kalkulation - Beratung, Schulung

Arbeitsblatt zu LF 14 erstellen
Lernfeld 15
3. und 4. Ausbildungsjahr

Programmieren automatisierter Systeme und Anlagen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schüler und Schülerinnen lesen und analysieren technische Dokumentationen automatisierter Systeme und erstellen daraus unter systemtechnischen Gesichtspunkten Systemanalysen wie z.B. Schnittstellenübersichten und Blockschaltbilder. Für die Programmierung einzelner Teilsysteme entwickeln sie unter Berücksichtigung des vorgegebenen Prozessablaufes und der Herstellerunterlagen Lösungen. Sie erstellen rechnergestützt Programme für speicherprogrammierbare Steuerungen und flexible Handhabungssysteme, testen, optimieren und dokumentieren diese. Dazu wenden sie unterschiedliche Programmiertechniken an. Sie realisieren den Aufbau und die Inbetriebnahme automatisierter Systeme mit elektrischen, elektropneumatischen oder hydraulischen Steuerungskomponenten. Sie erstellen Dokumentationen des Anlagenaufbaus, der Anlagenführung, der Arbeitsabläufe und der Erfassung der Betriebsdaten und präsentieren diese. Sie planen die spezielle Instandhaltung steuerungstechnischer Systeme. Sie beachten vor dem Hintergrund einer zunehmenden Automatisierungstechnik ökonomische, ökologische, sicherheitstechnische und sozialkritische Aspekte. Die Schüler und Schülerinnen berücksichtigen dabei notwendige Maßnahmen zum Arbeitsschutz beim Umgang mit Fertigungs- und Handhabungssystemen. Inhalte: - Systemanalyse - Funktionseinheiten elektrischer, elektropneumatischer und hydraulischer Steuerungen - Technologieschema - Schaltplan, Stromlaufplan, Funktionsdiagramm - Steuerungen, Signaleingabe, -verarbeitung, -ausgabe - Regelungen, Regelstrecke, Messeinrichtung, Stellgröße, Störgröße, Regelgröße, Führungs- - größe - Betriebsdatenerfassung - Speicherprogrammierbare Steuerungen - Kontaktplan, Funktionsplan, Anweisungsliste - Blockschaltbild - Flexible Handhabungssysteme, Anforderungen, Merkmale, Einsatzmöglichkeiten, Program- - mierung - Sensorik, Aktorik - Schnittstellen - Inspektionsvorschriften - Wartungsvorschriften - Instandsetzungsanleitungen - Dokumentationen - Schwerpunkt Werkzeugbau

Arbeitsblatt zu LF 15 erstellen
Lernfeld 14
3. und 4. Ausbildungsjahr

Herstellen von Werkstücken durch Abtragen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen Werkstücke durch funkenerosives Abtragen her. Sie kennen die physikalischen und technologischen Grundlagen der Funkenerosion und planen die Herstellung von Werkzeugeinsätzen der Stanz- oder Formentechnik durch funkenerosives Senken oder Schneiden. Sie entwickeln auf der Basis dieser Pläne CNC-Programme und überprüfen und optimieren diese. Die Schülerinnen und Schüler planen die Elektrodenfertigung. Dazu wählen sie die geeigneten Elektrodenwerkstoffe und Fertigungsverfahren für die Herstellung der Elektroden aus. Sie kennen die Einflüsse der Erodierparameter auf Oberflächengüte, Maß- und Formgenauigkeit. Sie untersuchen Prozessstörungen und entwickeln Lösungsmöglichkeiten. Sie prüfen, bewerten, dokumentieren und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse. Bei ihrer Arbeit beachten sie wirtschaftliche Aspekte, insbesondere bei der Planung des Erodierprozesses und der Elektrodenwahl. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Einzelteilzeichnung - Arbeitsplan - Funkenerosives Senken und Schneiden - Zünd-, Entlade- und Abtragvorgänge beim Erodieren - Elektrische Kenngrößen der Entladung - Abtragrate - Oberflächengüte, Maßgenauigkeit - Dielektrikum, Spülung - Elektrodenwerkstoffe, Elektrodenherstellung - Elektrodenverschleiß - CNC-Erodierprogramm - Prozessstörungen - Fertigungskosten, Wirtschaftlichkeit, Produktqualität

Arbeitsblatt zu LF 14 erstellen
Lernfeld 15
3. und 4. Ausbildungsjahr

Herstellen von Werkzeugen der Stanztechnik

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen Werkzeuge der Stanztechnik her. Sie beschreiben die Gesamt- und Teilfunktionen von Stanzwerkzeugen. Dazu lesen sie Einzelteil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen, Anordnungspläne sowie Stücklisten. Sie erstellen und ändern Skizzen, Einzelteil- und Gruppenzeichnungen sowie Stücklisten und beschaffen sich dafür Informationen aus technischen Unterlagen. Für vorgegebene Stanzteile wählen sie das geeignete Verfahren aus und begründen ihre Wahl. Sie planen die Gestaltung der Funktionseinheiten an Stanzwerkzeugen und ermitteln die notwendigen technologischen Daten für das Zerteilen und Umformen. Die Schülerinnen und Schüler kennen die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf Maße und Oberflächengüte der Werkstücke und auf die Standzeit der Werkzeuge. Bei der Wahl des Stanzverfahrens und des Fertigungsablaufes berücksichtigen sie Wirtschaftlichkeitsaspekte. Die Schülerinnen und Schüler planen und erläutern die Montage sowie das Einrichten, Mustern, Inbetriebnehmen, Umrüsten und Instandhalten von Werkzeugsystemen. Sie dokumentieren und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse. Die Schüler und Schülerinnen beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Einzelteil-, Gruppen- und Gesamtzeichnung - Skizzen, Anordnungspläne, Stücklisten - Informationsquellen, Printmedien, elektronische Medien - Funktionsbeschreibungen - Zerteil-, Umformverfahren - Schneidwerkzeuge - Schneidvorgang, Schneidspalt, Schnittgrat - Schneidkraft, Lage des Einspannzapfens - Bauelemente der Schneidwerkzeuge - Werkstoffausnutzung des Schnittstreifens - Tiefziehwerkzeuge - Zuschnitt, Ziehverhältnis, Ziehstufen, Schmierstoffe - Bauelemente der Tiefziehwerkzeuge - Tiefziehfehler - Biegewerkzeuge - Werkstoffverhalten beim Biegen - Bauelemente der Biegewerkzeuge - Verbundwerkzeuge - Werkstoffe und Normalien für Stanzwerkzeuge - Wirtschaftlichkeit - Einbau und Instandhaltung von Stanzwerkzeugen

Arbeitsblatt zu LF 15 erstellen
Lernfeld 16
3. und 4. Ausbildungsjahr

Herstellen von Werkzeugen der Formentechnik

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen Werkzeuge der Formentechnik her. Sie beschreiben die Gesamtfunktion und die Teilfunktionen von Ur- und Umformwerkzeugen für Metalle und Kunststoffe. Dazu lesen sie Einzelteil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen, Anordnungspläne sowie Stücklisten. Sie erstellen und ändern Skizzen, Einzelteil- und Gruppenzeichnungen sowie Stücklisten und beschaffen sich Informationen aus technischen Unterlagen. Für vorgegebene Formteile wählen sie das geeignete Ur- oder Umformverfahren aus und begründen ihre Wahl. Hierbei berücksichtigen sie auch Wirtschaftlichkeitsaspekte. Die Schülerinnen und Schüler planen die Gestaltung der Funktionseinheiten an diesen Werkzeugen und ermitteln die notwendigen technologischen Daten. Sie kennen die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf Maße und Oberflächengüte der Werkstücke und auf die Standzeit der Werkzeuge. Sie planen die werkstoff- und fertigungsgerechte Gestaltung von Formteilen. Die Schülerinnen und Schüler planen und erläutern die Montage sowie das Einrichten, Mustern, Inbetriebnehmen, Umrüsten und Instandhalten von Werkzeugsystemen. Sie dokumentieren und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Inhalte: - Einzelteil-, Gruppen- und Gesamtzeichnung - Skizzen, Anordnungspläne, Stücklisten - Informationsquellen, Printmedien, elektronische Medien - Funktionsbeschreibungen - Ur- und Umformverfahren für Metalle und Kunststoffe - Formwerkzeuge - Formnester, Formteilung, Formnestoberflächen, Schwindung, Toleranzen, Ausformschrägen - Anguss-Systeme - Temperiersysteme - Entformungssysteme - Führung und Zentrierung der Werkzeuge - Werkstoffe und Normalien für Formwerkzeuge - Wirtschaftlichkeit - Einbau und Wartung von Werkzeugen

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