Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Fahrradmonteur

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 8 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
8 Lernfelder
Regeldauer
24 Monate
Zuständigkeit
Hw, IH
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Fahrradmonteur im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler führen Pflege- und Wartungsarbeiten zur Funktions- und Werterhaltung an Fahrzeugen oder berufstypischen Systemen durch. Sie ermitteln Kundenerwartungen zur Auftragsabwicklung und reagieren auf Kundenwünsche. Sie führen Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und Lieferanten und beachten die Bedeutung der Kundenpflege. Sie zeigen eine positive persönliche Einstellung gegenüber ihrer Werkstattarbeit und übernehmen Verantwortung für den Geschäftsprozess. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Funktionseinheiten der Fahrzeuge oder berufstypischer Systeme und beschreiben die Funktion der Teilsysteme. Sie wenden Verfahren zur Analyse und Veranschaulichung von Funktionszusammenhängen an. Sie nutzen Servicepläne und Reparaturleitfäden, beschaffen sich technische Unterlagen und wenden Möglichkeiten der Datenverarbeitung zur Informationsgewinnung und Dokumentation an. Sie setzen die dem Service zugrunde liegenden Regeln, Normen und Vorschriften um. Sie stellen die Kommunikation mit vorausgehenden und nachfolgenden Funktionsbereichen sicher. Im Rahmen der Servicearbeiten entwickeln sie Sicherheits- und Qualitätsbewusstsein und wenden die Vorschriften für den Arbeits- und Umweltschutz sicher an. Sie dokumentieren die durchgeführten Wartungsarbeiten und informieren über deren Art und Umfang. Inhalte: - Arbeitsplanung - Herstellerunterlagen - Servicekonzepte und –umfänge - Reparaturleitfäden und Servicepläne - Blockschaltbilder, Diagramme und Funktionsschemata - technische Systeme und Teilsysteme - technische Informations-, Kommunikations- und Dokumentationssysteme - Geräte und Verfahren zum Prüfen und Messen - Werkzeuge, Betriebs- und Hilfsstoffe - Ersatzteil- und Materialbedarfslisten - Straßenverkehrszulassungsordnung, Straßenverkehrsordnung - Arbeitssicherheit, Unfallverhütung - Entsorgung und Recycling - Arbeitsqualität - Gesprächsführung und Kommunikationsregeln - verbale und nonverbale Kommunikation - Konfliktvermeidungsverhalten - Moderations- und Präsentationstechniken

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder Systemen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen die Demontage, Instandsetzung und Montage einer oder mehrerer Baugruppen eines Fahrzeuges oder einer berufstypischen Anlage und führen diese durch. Sie wenden betriebliche Informationssysteme zur Planung, Durchführung und Kontrolle von Arbeitsprozessen an und nutzen insbesondere digitale Datenträger. Sie berücksichtigen gesetzliche- und Herstellervorschriften und wenden technische Kommunikationsmittel an. Die Schülerinnen und Schüler setzen Werkzeuge, Maschinen, Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffe funktionsgerecht ein. Bei der Demontage prüfen sie die Bauteile und Bauelemente auf Wiederverwendbarkeit bzw. Wiederverwertbarkeit. Bei der Herstellung von lösbaren Verbindungen, insbesondere den Schraubverbindungen, beachten sie die technischen Daten und Montagevorschriften. Im Zuge der Instandsetzung von Bauteilen, Baugruppen, Systemen und Anlagen führen sie die erforderlichen Arbeiten zum Umformen und Trennen von Halbzeugen durch, insbesondere Bohrarbeiten sowie Gewindeherstellungs- bzw. –instandsetzungsarbeiten. Sie wenden die Prüfgeräte zur Ermittlung von Längen, Durchmessern und Gewinden an. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren, bewerten, dokumentieren und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse. Sie kommunizieren mit Mitarbeitern, Vorgesetzten und Kunden. Inhalte: - Demontage-, Instandsetzungs- und Montagepläne - Fahrzeuge, fahrzeugspezifische Bauteile, Baugruppen und Systeme - Maschinen, Montagewerkzeuge und Werkstoffe - Bohrungen und Gewinde - Geräte und Verfahren zum Prüfen und Messen von Flächen, Längen und Gewinden - Schrauben und Schraubenverbindungen - Anzugsdrehmomente - Korrosionsschutz - Haftungsrecht

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen anhand von Arbeitsaufträgen und Fehlerbeschreibungen die Prüfung und Instandsetzung von elektrischen und elektronischen Systemen an Fahrzeugen oder berufsspezifischen Systemen. Zur Informationsgewinnung verwenden sie konventionelle und elektronische Informationssysteme. Sie nutzen Schaltpläne und andere technische Dokumentationen der Elektrotechnik/Elektronik bei der Analyse von Grundschaltungen elektrischer Bauelemente an. Die Schülerinnen und Schüler führen eine Fehlersuche an Fahrzeugen oder berufsspezifischen Systemen durch und setzen elektrische und elektronische Systeme instand. Sie wählen die erforderlichen Prüf- und Messgeräte aus. Sie messen und ermitteln elektrische Größen, wenden dabei Tabellen und Formeln an und beurteilen die Messwerte und Signale. Sie wenden die Unfallverhütungsvorschriften zur Vermeidung von Gefahren im Umgang mit elektrischem Strom an. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse und bewerten diese durch Vergleichen mit errechneten Größen und Herstellervorgaben Unter Berücksichtigung grundlegender Kommunikationsregeln präsentieren sie ihre Arbeitsergebnisse. Inhalte: - Schaltpläne - elektrische und elektronische Bauelemente, Baugruppen und Systeme - elektrische und elektronische Schaltungen, Grundgrößen und Signale - elektrische Mess- und Prüfgeräte - Installationsvorschriften - Schaltzeichen, Klemmenbezeichnungen - Leitungen, Leitungsverbindungen - Vorschriften zur Prüfung elektrischer/elektronischer Systeme - Arbeitssicherheit und Unfallverhütung im Umgang mit elektrischen Bauteilen

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen an Hand von Arbeitsaufträgen und Fehlerbeschreibungen die Prüfung und Instandsetzung von fahrzeugspezifischen Steuerungs- und Regelungssystemen. Zur Beschaffung notwendiger Informationen wenden sie herstellerspezifische Informationssysteme an und nutzen die Kenntnisse von Mitarbeitern und Vorgesetzten. Sie unterscheiden Steuerungen und Regelungen und ordnen fahrzeugtypische Baugruppen und Bauteile hydraulischen, pneumatischen oder elektrisch/elektronischen Systemen zu. Sie analysieren Funktionszusammenhänge und wenden grundlegende Prüf- und Messverfahren zur Untersuchung der Signal-, Stoff- und Energieflüsse an. Sie benutzen Vorschriften und Regelwerke zur systematischen Fehlersuche und entwickeln Strategien zur Problemlösung. Die Schülerinnen und Schüler demontieren und montieren steuerungs- und regelungstechnische Bauteile und kontrollieren die Funktion des Gesamtsystems durch Prüf- und Messverfahren. Sie dokumentieren ihre Prüf- und Messergebnisse und beurteilen diese durch Vergleichen mit errechneten Größen und Herstellervorgaben. Sie grenzen auftretende Fehler und Abweichungen systematisch ein und beheben diese. Bei der Durchführung der Arbeitsaufträge beachten die Schülerinnen und Schüler die Normen und Richtlinien zur Sicherung der Produktqualität. Beim Umgang mit hydraulischen, pneumatischen oder elektrischen/elektronischen Systemen wenden sie die Vorschriften des Arbeits- und Umweltschutzes an. Inhalte: - Reparaturleitfäden, Funktionsschemata, Fehlersuchpläne - Steuerkette, Regelkreis - Steuerungs- und regelungstechnische Größen - Sensoren, Aktoren, EVA-Prinzip - Grundschaltungen der Steuerungs- und Regelungstechnik - Symbole, logische Verknüpfungen - Arbeitssicherheit und Unfallverhütung bei hohen Drücken - Entsorgung von Betriebsstoffen

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Lernfeld 5
2. Ausbildungsjahr

Prüfen und Instandhalten von Rahmen und Fahrwerken

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen die Prüfung und Instandhaltung von Rahmen und Fahrwerken sowie die Montage von Zusatzeinrichtungen und Anbauteilen und führen diese durch. Im Gespräch mit dem Kunden erfragen sie Einzelheiten zur Präzisierung und Erledigung des Auftrages. Nach der Schadensdiagnose des Rahmens bzw. des Fahrwerks sowie zur Herstellung und Anbringung von Teilen erstellen sie für den Kunden eine Vorkalkulation. Bei der Feststellung von über den Arbeitsauftrag hinausgehenden Instandsetzungsarbeiten holen sie die Zustimmung des Kunden für die Durchführung der Arbeiten ein. Für die Planung und Durchführung des erteilten Arbeitsauftrages sowie für die Kontrolle der Arbeitsergebnisse nutzen sie alle verfügbaren Informationssysteme. Sie werten die Informationen aus und führen den Arbeitsauftrag durch. Sie dokumentieren die Mess- und Prüfergebnisse des Rahmens- bzw. des Fahrwerks und vergleichen sie mit vorgegebenen Werten. Nach der Beurteilung des Schadensausmaßes treffen sie eine Entscheidung in Bezug auf die Wiederverwendbarkeit, die Reparatur oder den Austausch der Bauelemente. Bei der Montage von Anbauten bzw. Zusatzeinrichtungen und bei Reparaturen wählen sie Teile aus Teilelisten aus und verbauen sie. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren, bewerten und dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse. Sie handeln verantwortlich hinsichtlich Beurteilungen, Montagen und Reparaturen in Bezug auf Produkthaftung und Gewährleistung. Bei der Fahrzeugübergabe erläutern sie dem Kunden die durchgeführten Arbeiten sowie die Rechnungserstellung und begründen einen eventuellen Mehraufwand. Inhalte: - Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern - Arbeitsauftrag - Rahmenprüf- und Messgeräte - Richtwerkzeuge - Rahmengeometrie, - Rahmenaufbau, Verbindungstechniken - Werkstoffe, Werkstoffkennwerte - Umformen, Trennen, Fügen - Betriebsstoffe - Radaufhängungen - Federung, Dämpfung - Lenkung - Räder, Reifen - Einspeichen, Zentrieren - Lagerungen - Oberflächenschutz - StVZO - Haftungsrecht

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Prüfen und Instandhalten von Kraftübertragungs- und Bremssystemen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen anhand von Reparaturaufträgen und Fehlerbeschreibungen die Prüfung und Instandsetzung von Kraftübertragungs- und Bremssystemen und führen sie durch. Durch die Kommunikation mit dem Kunden erhalten sie Informationen zur Fehlereingrenzung. Sie nutzen technische Unterlagen und analysieren die Funktion der Systeme. Sie diagnostizieren Störungen und werten die Ergebnisse zur Planung der Instandsetzungsarbeiten aus. Sie demontieren und beurteilen die Bauteile, Baugruppen und Systeme unter dem Aspekt von Wiederverwendbarkeit oder Austausch und führen die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten durch. Sie montieren die Systeme, stellen sie ein und kontrollieren deren Funktion. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse und beurteilen diese in Bezug auf Qualität, Aufwand und Kundenzufriedenheit. Inhalte: - Tretantrieb - Kraftübertragungselemente - Kettenschaltung - Nabenschaltung - Bremssysteme - Betätigungseinrichtungen - Berechnungen zu Übersetzung, Entfaltung

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Montieren und Anpassen von Fahrrädern und Systemen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen die Montage und Anpassung von Fahrrädern und Systemen nach Arbeitsauftrag und führen sie aus. Sie nehmen die Wünsche der Kunden bezüglich des Fahrzeugtyps, der Ausstattung und des Verwendungszweckes entgegen und zeigen im Gespräch mögliche Alternativen auf. In Bezug auf die individuellen Wünsche und ergonomischen Gegebenheiten beschaffen sie die notwendigen Informationen und werten sie aus. Sie erstellen und unterbreiten dem Kunden einen Kostenvoranschlag. Nach Erteilung des Auftrages planen sie den Arbeitsablauf und beschaffen die notwendigen Bauteile und Baugruppen. Sie bauen das Fahrrad unter Berücksichtung aller zu beachtenden Vorschriften auf oder rüsten es um. Nach Fertigstellung kontrollieren und bewerten sie ihre Arbeit in Bezug auf Qualität, Aufwand und Kundenzufriedenheit. Sie dokumentieren alle für die Rechnungserstellung notwendigen Daten und geben sie in den innerbetrieblichen Ablauf weiter. Bei der Übergabe präsentieren sie ihre Ergebnisse, erläutern die Rechnungsstellung und weisen den Kunden in die Bedienung und sachgerechte Verwendung ein. Inhalte: - Kommunikation mit Kunden - Komponentenkataloge, Montageanleitungen - Bedienungsanleitungen - Spezialwerkzeuge - Lagerhaltung - betriebswirtschaftliche und kundenorientierte Kalkulation - Fahrradtypen - Rahmen- und Komponentenauswahl - Rahmenvorbereitung - Gabel - Kraftübertragung - Schalt- und Bremssysteme mit Betätigungseinrichtungen - Räder - Kompatibilität - Sattel, Sattelstütze - Komfort- und Sicherheitssysteme - Lenkeinrichtungen - elektrische Systeme - Schaltpläne - Zubehör - Sonderfahrzeuge - gesetzliche und Herstellervorschriften, Normen - Haftungsrecht, Gewährleistung, Garantie - Qualitätsmanagement

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Bereitstellen und Übergeben von Waren und Dienstleistungen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen die Bereitstellung und Übergabe von Waren und Dienstleistungen. Sie beschaffen die erforderlichen Informationen und werten sie aus. Sie nehmen die Waren an, prüfen, dokumentieren und lagern sie ein. Im Zusammenhang mit Kundenaufträgen stellen sie die benötigten Waren bereit und beachten den Lagerbestand. Bei der Übergabe beraten sie die Kunden in Bezug auf Technik, Nutzen und Einsatzbereich der Waren. Sie informieren den Kunden über Bedienung, Gebrauch, Pflege und Wartungsempfehlungen. Sie weisen auf Gewährleistungs-, Garantie und Kulanzregelungen hin. Dabei wenden sie die Grundsätze der Kommunikation an. In den Kundengesprächen benutzen die Schülerinnen und Schüler fachspezifische, auch fremdsprachliche Terminologie. Inhalte: - Kommunikation mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden - Vorschläge von Herstellern, Zulieferern, Einkaufsverbänden - Preisangabenverordnung, Warenkennzeichnung, Warenplatzierung - Kostenvoranschlag - betriebliches Informationssystem - Produktmerkmale, Bedienung, Gütesiegel - Allgemeine Geschäftsbedingungen, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen - Kundenunterlagen - Kaufvertrag - Wartungsverträge - Garantie, Gewährleistung, Kulanz - Qualitätsmanagement - DIN-Normen, STVZO

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Häufige Fragen zu Fahrradmonteur

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