Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Fachangestellter für Arbeitsmarktdienstleistungen

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 14 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
14 Lernfelder
Regeldauer
36 Monate
Zuständigkeit
öD
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Fachangestellter für Arbeitsmarktdienstleistungen im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Die Ausbildung verantwortlich mitgestalten

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler gestalten die Ausbildung verantwortlich mit. Sie informieren sich über die Aufgaben, Rechte und Pflichten der an der dualen Berufsausbildung beteiligten Personen und Einrichtungen sowie über die besonderen Schutzvorschriften für Jugendliche in der Arbeitswelt. Sie unterscheiden Arbeitszeitregelungen für jugendliche und erwachsene Auszubildende. Sie machen sich kundig über den Berufsausbildungsvertrag, die Ausbildungsordnung, die Prüfungsordnung und den Rahmenlehrplan des Ausbildungsberufes. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Konfliktsituationen in der Ausbildung und entwickeln sachlich und sprachlich angemessene Wege zur Lösung von Konflikten. Dabei pflegen sie einen wertschätzenden Umgang miteinander. Die Schülerinnen und Schüler nehmen Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung der Jugend- und Auszubildendenvertretung und des Personalrats wahr. Sie beurteilen die Bedeutung einer Berufsausbildung und reflektieren die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens für sich und die Gesellschaft. Unter Beachtung von Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzaspekten gestalten sie ihren Arbeitsplatz und organisieren ihre Arbeitsabläufe effektiv. Inhalte: - -

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Das Gesamtsystem der sozialen Sicherung erfassen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich das soziale Sicherungssystem und ordnen ihren Betrieb darin ein. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen setzen sie sich mit den Risiken des Lebens und den daraus entstehenden Folgen auseinander. Sie erkennen die Notwendigkeit der privaten, betrieblichen und sozialen Absicherung gegen bestimmte Risiken und erfassen Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser verschiedenen Sicherungssysteme. Unter Einbeziehung von Fachliteratur und Informations- und Kommunikationssystemen erkunden sie entsprechende individuelle, betriebliche und soziale Sicherungsmöglichkeiten, insbesondere die Altersvorsorge, und beurteilen ihre Wirksamkeit. Die Schülerinnen und Schüler grenzen die Vertragsversicherung von der Sozialversicherung ab und ordnen die Vertragsversicherungen nach der Schadensart in Sach-, Vermögens- und Personenversicherungen ein. Sie unterscheiden die Sozialversicherung, soziale Entschädigung und die sozialen Hilfen als Bereiche der sozialen Sicherung. Vertiefend setzen sie sich mit den Leistungen und der Bedeutung der sozialen Entschädigung auseinander, insbesondere mit der Opferentschädigung. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich einen Überblick über die Sozialversicherungszweige. Sie grenzen die Zuständigkeitsbereiche der Zweige hinsichtlich der Aufgabenerfüllung und Leistungsgewährung ab. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Stellung des Betriebes innerhalb des sozialen Sicherungssystems. Inhalte: - -

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Kunden zu Leistungen des Betriebes beraten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler beraten die Kunden über die Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Zweiten und Dritten Buch Sozialgesetzbuch. Zur Steuerung der Kundenanliegen unterscheiden sie den anspruchsberechtigten Personenkreis nach dem Zweiten und Dritten Buch Sozialgesetzbuch. Dazu ordnen sie die Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch als soziale Hilfe und die Leistungen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch als Leistung der Sozialversicherung ein. In diesem Zusammenhang beschreiben sie den berechtigten Personenkreis nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch und den versicherten Personenkreis nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Leistungen an Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Träger von Arbeitsförderungsmaßnahmen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch. Sie erkennen dabei die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Arbeitgebern und Trägern. Sie klären Kundenanliegen und beraten die Kunden - insbesondere die Arbeitnehmer - zu ausgewählten Leistungen. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch. Sie vergegenwärtigen sich die Lebenslage der Kunden und berücksichtigen diese bei der Klärung ihrer Anliegen. Sie beraten die Kunden zu ausgewählten Leistungen. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Finanzierungsgrundsätze nach dem Zweiten und Dritten Buch Sozialgesetzbuch und die beitragsrechtlichen Grundlagen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch. Dabei nehmen sie Bezug auf den Umfang der zu gewährenden Leistungen. Zur umfassenden Beratung der Kunden informieren sich die Schülerinnen und Schüler über ergänzende Unterstützungsmöglichkeiten. Dazu prüfen und bewerten sie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Beratungsstellen, Trägern der freien Wohlfahrtspflege und anderen Trägern. In ihrem Handeln begreifen sie sich als Dienstleister und berücksichtigen im Beratungsgespräch den kulturellen Hintergrund der Kunden. Sie wenden die Regeln der kundenorientierten Kommunikation an. Sie verwenden Fachbegriffe adressatengerecht und geben einfache Auskünfte in einer Fremdsprache. Inhalte: - erwerbsfähige Leistungsberechtigte, Bedarfsgemeinschaft - Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer - Versicherungspflicht, Versicherungsfreiheit - freiwillige Versicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Den Betrieb präsentieren

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihren Betrieb. Dazu informieren sie sich über die Aufgaben, die Leistungsschwerpunkte und den organisatorischen Aufbau. Sie stellen innerbetriebliche Arbeitsabläufe dar. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen ihren Betrieb mit privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen. Sie verschaffen sich einen Überblick über Unternehmensziele, insbesondere Gewinnmaximierung, Kostendeckung, Bedarfsdeckung, Nachhaltigkeit, und reflektieren die Ziele hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Unternehmung, den einzelnen Verbraucher und die Gesellschaft. Sie unterscheiden Unternehmensformen des privaten Rechts, insbesondere Einzelunternehmung, Offene Handelsgesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung und Aktiengesellschaft, und grenzen diese von öffentlich-rechtlichen Unternehmensformen ab. Sie beschreiben Aufbau und Aufsicht ihres Betriebes. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über Methoden der Marktforschung und führen eine Befragung durch, um die Stellung ihres Betriebes auf dem Markt für Arbeitsmarktdienstleistungen zu analysieren. Sie entwickeln für ihren Betrieb kommunikationspolitische Maßnahmen. Die Schülerinnen und Schüler erledigen ihre Aufgabenstellungen sowohl selbstständig als auch im Team. Sie zeigen im Umgang miteinander Kooperationsbereitschaft und Wertschätzung. Sie wenden grundlegende Lern-, Arbeits- und Präsentationstechniken an, setzen geeignete Informations- und Kommunikationssysteme ein und werten Statistiken aus. Sie präsentieren adressatenorientiert und unter Verwendung geeigneter Medien ihren Betrieb und dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse. Inhalte: - -

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Lernfeld 5
1. Ausbildungsjahr

Leistungsansprüche unter Beachtung privatrechtlicher Tatbestände prüfen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Berechtigung und Zulässigkeit von Leistungsansprüchen unter Beachtung leistungsbeeinflussender privatrechtlicher Tatbestände. Sie untersuchen die rechtliche Stellung ihrer Kunden und berücksichtigen bei der Prüfung des Leistungsanspruchs auch deren soziale Lebenssituation sowie ihr familiäres Umfeld. Insbesondere wenden sie je nach Kundenanliegen relevante Regelungen des Familien-, Unterhalts-, Erb- und Insolvenzrechts bei der Bearbeitung sozialrechtlicher Problemstellungen an. Sie erfassen in diesem Zusammenhang Kundendaten und beachten hierbei die Bestimmungen des Datenschutzes und der Datensicherheit. Die Schülerinnen und Schüler analysieren rechtliche Sachverhalte nach den Methoden der Rechtsanwendung und arbeiten sich in neues Recht ein. Sie beraten Kunden nach Prüfung der Leistungsansprüche sachkundig und informieren sie über Formen ihrer Mitwirkung. Sie verhalten sich dabei kundenfreundlich und setzen sich mit dem jeweiligen Kommunikationspartner sachlich und sprachlich angemessen auseinander. Für den notwendigen Schriftverkehr verwenden sie Standardsoftware. Inhalte: - Rechtsfähigkeit - Handlungsfähigkeit - nichteheliche Lebensgemeinschaft - Rechtssubjekte (Personen) - Willenserklärungen - Stellvertretung

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Personalwirtschaftliche Prozesse mitgestalten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler wirken unter Berücksichtigung arbeits- und sozialrechtlicher Regelungen bei Maßnahmen der Personalauswahl, -einstellung und -verwaltung mit. Sie verschaffen sich einen Überblick über die Aufgaben der Personalwirtschaft. Dabei erfassen sie die Bedeutung personalwirtschaftlicher Entscheidungen für den Erfolg des Unternehmens und die Motivation der Beschäftigten. Sie ermitteln und planen den Personalbedarf, beurteilen Möglichkeiten der Personalbeschaffung und wenden Kriterien der Personalauswahl an. Bei der Personaleinstellung berücksichtigen sie Rechtsquellen für die Gestaltung und Erfüllung von Arbeitsverträgen. Sie schätzen die Bedeutung der Tarifpolitik für die Arbeitsbedingungen ein und unterscheiden Tarifverträge. Unter Berücksichtigung von Arbeitszeitmodellen und vorliegenden Stellenbeschreibungen planen sie den Personaleinsatz. Dabei beachten sie interne Informationsprozesse und arbeiten teamübergreifend. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich im Rahmen der Personalentwicklung mit der Mitarbeiterbeurteilung auseinander. Sie unterscheiden Formen der Mitarbeiterentlohnung. Bei der Analyse von Lohn- und Gehaltsabrechnungen berücksichtigen sie steuer- und sozialversicherungsrechtlich relevante Vorschriften. Im Rahmen der Personalverwaltung beachten sie die Notwendigkeit des Schutzes personenbezogener Daten. Die Schülerinnen und Schüler interpretieren Arbeitszeugnisse hinsichtlich ihrer Aussagekraft, wenden die rechtlichen Bestimmungen bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen an und begründen den besonderen Schutzcharakter des Arbeitsrechts. Sie stellen Zuständigkeiten und Instanzen der Arbeitsgerichtsbarkeit dar und würdigen die Bedeutung von Richterrecht für die Beurteilung von arbeitsrechtlichen Sachverhalten. Inhalte: - -

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Kunden soziale Leistungen erläutern

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler erläutern bei der Kundenberatung die Verbindungen zu den anderen Sozialversicherungszweigen. Sie informieren sich über die allgemeinen Zuständigkeiten der anderen Sozialversicherungsträger und deren grundsätzliche versicherungsrechtliche Regelungen. Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den leistungsrechtlichen Grundlagen der anderen Sozialversicherungszweige vertraut. Sie nehmen in diesem Zusammenhang auch Abgrenzungen zwischen den leistungsrechtlichen Zuständigkeiten der Sozialversicherungsträger und ihrem Betrieb vor. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Finanzierungsgrundsätze der anderen Sozialversicherungszweige. Sie beurteilen die Auswirkungen ihrer wesentlichen beitragsrechtlichen Regelungen auf die Leistungsempfänger nach dem Zweiten und Dritten Buch Sozialgesetzbuch. Sie zeigen aktuelle und strukturelle Probleme der anderen Sozialversicherungszweige auf, analysieren diese und erörtern Möglichkeiten für sozialpolitische Reformen. Sie untersuchen mögliche Auswirkungen auf ihre Kunden. Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Kunden ihren Versicherungsschutz und ihre Leistungsansprüche unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebenssituation. Sie wenden die Regeln der kundenorientierten Kommunikation an. Sie verwenden Fachbegriffe adressatengerecht und geben einfache Auskünfte in einer Fremdsprache. Die Schülerinnen und Schüler geben einander Feedback, bauen Vertrauen zueinander auf und lassen Umsicht und Rücksicht walten. Inhalte: - -

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Bei der Haushaltsführung mitwirken

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler wirken bei der Haushaltsführung mit. Dabei beachten sie maßgebliches Recht sowie verwaltungsrechtliche Bestimmungen zum Haushalt. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Zweck, Zustandekommen und Gliederung des Haushalts und unterscheiden dessen Finanzierungsquellen und die Mittelverwendung. Sie informieren sich über die Rechnungslegung und Rechnungsprüfung sowie die Entlastung des abgelaufenen Haushaltsjahres. Sie erschließen sich Grundlagen der Finanzbuchhaltung und führen Bestands- und Erfolgsbuchungen durch. Bei der Haushaltsführung beachten sie die Haushaltsgrundsätze, bewirtschaften Einnahmen und Ausgaben, erstellen dabei Kassenanordnungen und berücksichtigen bestehende Anordnungsbefugnisse. Bei ihren Handlungen beachten sie den Verwaltungsgrundsatz der Trennung von Anordnung und Ausführung der Kassenanordnungen und das Vier-Augen- Prinzip. Zur Haushaltsüberwachung wirken die Schülerinnen und Schüler an den Tages- und Monatsabschlüssen sowie am Jahresabschluss mit. Inhalte: - -

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Lernfeld 9
2. Ausbildungsjahr

Die Stellung des Betriebes im System der sozialen Marktwirtschaft beurteilen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Stellung ihres Betriebes in der gesamtwirtschaftlichen Struktur der Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland und untersuchen dessen Bedeutung für die Lösung ökonomischer, ökologischer und sozialer Probleme. Sie informieren sich über grundlegende Merkmale der sozialen Marktwirtschaft und zeigen die Rolle des Staates unter besonderer Berücksichtigung des Verbraucherschutzes auf. Die Schülerinnen und Schüler erfassen das Spannungsverhältnis zwischen dem Streben nach bestmöglicher Güterversorgung und der Begrenzung der natürlichen Ressourcen. Sie beschreiben Voraussetzungen der Güterproduktion und Prinzipien des wirtschaftlichen Handelns, die bei der Leistungserstellung in ihrem Betrieb berücksichtigt werden und überdenken in diesem Zusammenhang ihre eigenen Handlungsweisen. Dazu erarbeiten sie Lösungsvorschläge zum sparsamen Umgang mit Ressourcen in ihrem Betrieb. Sie untersuchen Abläufe des Marktgeschehens in einer auf Wettbewerb angelegten Wirtschaftsordnung, unterscheiden preispolitische Handlungsmöglichkeiten und schätzen deren Auswirkungen auf andere Marktteilnehmer ein. Sie beurteilen wirtschaftliche Konzentrationsprozesse unter Berücksichtigung zentraler Regelungen des Wettbewerbsrechts. Sie analysieren Folgen der wirtschaftlichen Konzentration, insbesondere für den Arbeitsmarkt. Die Schülerinnen und Schüler ordnen ihren Betrieb in die arbeitsteilige Struktur unserer Wirtschaft ein. Sie beurteilen die Rolle ihres Betriebes im Zusammenwirken mit den anderen Wirtschaftssektoren und im erweiterten Wirtschaftskreislauf. Zur Informationsbeschaffung nutzen sie Informations- und Kommunikationssysteme, geben Tabellen und Diagramme wieder und erschließen sich aus Sachtexten wesentliche Informationen. Inhalte: - Bedürfnisse, Güter, volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren - Polypol, Angebotsoligopol und -monopol - volkswirtschaftliche und betriebliche Arbeitsteilung, Folgen - Staats-, Abgaben- und Sozialleistungsquote

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Beim Erlassen von Bescheiden mitwirken

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler wirken bei der Vorbereitung und dem Erlass von Bescheiden mit. Sie grenzen Verwaltungsakte von anderen Formen des Verwaltungshandelns ab. Beim Erstellen formell und materiell rechtmäßiger Bescheide beachten sie die Grundsätze des Verwaltungshandelns und die Mitwirkungspflichten der Antragsteller. Hierbei legen sie unbestimmte Rechtsbegriffe aus, nutzen mögliche Ermessensspielräume und wenden dabei geeignete Nebenbestimmungen an. Sie geben den Kunden Auskunft über Rechtsbehelfe und Rechtsmittel. Sie wählen die angemessene Zustellungsart der Bescheide aus. Sie nehmen Beschwerden unter Beachtung deeskalierender Konfliktlösungsstrategien an. Sie erkennen die Auswirkungen fehlerhafter Verwaltungsakte und unterscheiden in konkreten Fällen Nichtigkeit und Anfechtbarkeit als mögliche Folge. Sie informieren sich über Arten und Verfahren des Verwaltungsrechtsschutzes und prüfen Widersprüche. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über Möglichkeiten der Beseitigung von Verwaltungsakten und schätzen diese im Spannungsfeld von Gesetzmäßigkeit des Verwaltungshandelns und Rechtssicherheit des Bürgers ein. Sie erkennen ordnungswidrige und strafrechtliche Tatbestände im Rahmen der Leistungsverwaltung und veranlassen erforderliche Maßnahmen. Sie setzen sich mit Ursachen und Auswirkrungen von Leistungsmissbrauch auseinander. Sie erläutern Ziele und Mittel der Verwaltungsvollstreckung. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Datenschutzbestimmungen des Sozialgesetzbuches und des Bundesdatenschutzgesetzes sowie die verwaltungsinternen Datenschutzvorschriften. Inhalte: - -

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Wirtschaftspolitische Einflüsse auf den Arbeitsmarkt beurteilen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Auswirkungen der Wirtschaftspolitik auf den Arbeitsmarkt. Sie erfassen die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt. Sie berechnen und analysieren Kennzahlen für Ungleichgewichte und untersuchen Ursachen von Arbeitslosigkeit. Zur Analyse des Arbeitsmarktes werten sie Statistiken aus. Sie setzen sich mit Folgen der Arbeitslosigkeit auseinander und beurteilen Maßnahmen der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik zur Beseitigung des Marktungleichgewichts. Hierbei beziehen sie die Chancen und Risiken der europäischen Integration ein. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik und ordnen sie in das Gesamtsystem der Wirtschaftspolitik der Bundesrepublik Deutschland ein. Sie beschreiben weitere wirtschaftspolitische Ziele und erfassen deren Bedeutung sowohl für den Einzelnen als auch für die Volkswirtschaft. Sie vollziehen die Ermittlung wichtiger Kennziffern nach, die zur Darstellung der Ziele dienen. Dabei erschließen sie sich die Entstehungs- und Verwendungsrechnung des Bruttoinlandsprodukts in Grundzügen, definieren diese Kennziffer und hinterfragen deren Bedeutung für die Messung des Wohlstands einer Gesellschaft. Sie ermitteln, welche Anteile des Volkseinkommens den Produktionsfaktoren zufließen und überprüfen seine gerechte Verteilung. Sie definieren Inflation und untersuchen Ursachen und Folgen von Inflation. Sie schätzen die Bedeutung des Außenhandels für die Volkswirtschaft ein. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Situation und unterscheiden verschiedene Konjunkturphasen. Sie schätzen die Einflussmöglichkeiten des Staates auf den Konjunkturverlauf im Rahmen der Fiskalpolitik ein und berücksichtigen dabei die Auswirkungen auf den Staatshaushalt. Sie verschaffen sich einen Überblick über das Europäische System der Zentralbanken und die wichtigsten geldpolitischen Instrumente. Sie schätzen den Einfluss geldpolitischer Entscheidungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Volkswirtschaft ein. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Auswirkungen unterschiedlicher wirtschaftspolitischer Entscheidungen auf den Arbeitsmarkt im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang. Inhalte: - Erwerbsquote, Arbeitslosenquote, Erwerbslosenquote, Unterbeschäftigungsquote - Verbraucherpreisindex - angebots- und nachfrageorientierte Konjunkturpolitik

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Lernfeld 12
3. Ausbildungsjahr

Wirtschaftlichkeitsprüfungen durchführen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler führen Wirtschaftlichkeitsprüfungen durch. Sie erkunden grundlegende Controllingverfahren und stellen die Möglichkeiten und Grenzen des Controllings für den Betrieb dar. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Aufbau der Kosten- und Leistungsrechnung und erkennen sie als wichtiges Instrument des Controllings. Sie grenzen Kosten ab, unterscheiden Kostenarten und ordnen diese den Kostenstellen zu. Sie wenden die Deckungsbeitragsrechnung und die Prozesskostenrechnung an. Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Controlling als Informations-, Steuerungs- und Kontrollinstrument. Zur Qualitätssicherung überprüfen sie das Erreichen gesetzter Ziele und richten das eigene Handeln an den unterschiedlichen Zielvereinbarungssystemen ihres Betriebes aus. Inhalte: - -

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Lernfeld 13
3. Ausbildungsjahr

Kunden zu sozialen Hilfen beraten

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler beraten Kunden zielgerichtet zu sozialen Hilfen des Staates und informieren sie zu nicht staatlicherseits angebotenen sozialen Hilfen, die neben den Leistungen des Betriebes angeboten werden. Sie recherchieren, welche sozialen Hilfen zur Unterstützung der Bürger zur Verfügung stehen. Dazu beschaffen sie sich aus unterschiedlichen Quellen Informationen und werten diese aus. Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die staatlichen sozialen Hilfen unter Berücksichtigung der jeweiligen gesetzlichen Grundlagen sowie die nicht staatlicherseits angebotenen sozialen Hilfen. Sie setzen sich kritisch mit den sozialen Hilfen auseinander und bewerten diese im Hinblick auf die Notwendigkeit der Gewährung und ihre Wirksamkeit. Die Schülerinnen und Schüler erläutern Kunden die Voraussetzungen zur Leistungsgewährung. Dabei erkennen sie entstehende Konflikte, analysieren diese und wenden Strategien zur Konfliktlösung an. Sie geben Kunden darüber hinaus Auskunft über nicht staatlicherseits angebotene soziale Hilfen in ihrer Region. Sie verwenden Fachbegriffe adressatengerecht und geben einfache Auskünfte in einer Fremdsprache. Inhalte: - Familienleistungsausgleich - Elterngeld, Elternzeit - Ausbildungsförderung - Wohngeld - Sozialhilfe - Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

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Lernfeld 14
3. Ausbildungsjahr

Ein berufsbezogenes Projekt planen, durchführen und auswerten

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler setzen eigenständig ein Projekt im Rahmen von Arbeitsmarktdienstleistungen von der Projektidee bis zur Ergebnispräsentation um. Sie entwickeln hierzu eigenständig Projektidee, Thema, Ziele, Organisation und Präsentation. Bei ihren Planungen berücksichtigen sie mögliche Chancen und Risiken sowie unterschiedliche Interessenslagen und die Möglichkeiten der Berufsschule und ihres Betriebes. Sie arbeiten in Teams und koordinieren die Arbeitsabläufe selbstständig. Die Schülerinnen und Schüler gestalten die erforderlichen Informations- und Kommunikationsprozesse eigenverantwortlich. Sie erstellen einen Ablauf- und Zeitplan, den sie regelmäßig überprüfen und ggf. anpassen, legen Ressourcen und Teilaufgaben fest und recherchieren Informationen, die sie aufbereiten. Bei Herausforderungen setzen sie sich kritisch mit diesen auseinander und entwickeln angemessene Lösungsstrategien. Sie dokumentieren den Projektverlauf. Sie präsentieren ihre Arbeitsergebnisse und evaluieren kritisch den Arbeitsprozess und das Arbeitsergebnis. …

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Häufige Fragen zu Fachangestellter für Arbeitsmarktdienstleistungen

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