Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Dachdecker

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 18 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
18 Lernfelder
Regeldauer
36 Monate
Zuständigkeit
Hw
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Dachdecker im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Baustelle einrichten

Zeitrichtwert: 20 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, eine Baustelle nach örtlichen Gegebenheiten einzurichten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die bauliche und örtliche Situation mit dem Ziel, eine Baustelle unter Beachtung rationeller Arbeitsabläufe, der Unfallverhütungsvorschriften und des Umweltschutzes einzurichten. Sie verschaffen sich einen Überblick zu den am Bau beteiligten Gewerke und deren Zusammenwirken (Bauberufe, Bauherr, Planungsbüro, Baufirma, Bauaufsicht). Sie machen sich mit dem Bauzeitenplan vertraut. Sie planen die Baustelleneinrichtung und berücksichtigen dabei notwendige Absperrungen. Dazu legen sie die Gebäudefläche fest und daraus folgend die Bauplatzgröße mit Lager- und Stellflächen, Arbeits- und Parkflächen. Die Schülerinnen und Schüler zeichnen einen Baustelleneinrichtungsplan (Sinnbilder, Maßstäbe). Durch Längen- und Rechtwinkelmessungen legen sie die geplanten Flächen fest. Dabei berücksichtigen sie die erforderlichen Verkehrssicherheitsmaßnahmen. Sie prüfen die Vollständigkeit der Baustelleneinrichtung und kontrollieren die Lage und Größe der eingemessenen Flächen. Sie bewerten ihre Planung hinsichtlich der praktischen Durchführbarkeit und stellen ihre Ergebnisse vor. In diesen Zusammenhang diskutieren sie eine mögliche Optimierung der Baustelleneinrichtung.

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Dachflächen mit Dachziegeln und Dachsteinen decken

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Dächer untergeordneter Nutzung nach Kundenauftrag zu planen und mit Dachziegeln oder Dachsteinen regensicher einzudecken. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag und verschaffen sich einen Überblick über die baulichen Gegebenheiten (Neubau, Bestand, Nutzung, Dachneigung), um die Dachfläche einzudecken. Sie vergleichen ein Satteldach mit anderen Dachformen (Pult-, Walmdach). Sie erfassen die Dachgeometrie und benennen alle dazugehörigen Dachteile (Traufe, Ortgang, First, Grat). Sie informieren sich über die Unterschiede von Dachziegel- und Dachsteinarten (Herstellung, Eigenschaften, Formen, Be- und Verarbeitung) sowie deren Deckungsarten (Einfachdeckung, Doppeldeckung). Sie planen die Dacheindeckung und den Aufbau der Unterkonstruktion unter besonderer Berücksichtigung der Regeldachneigung. Sie wählen das Material für die Unterkonstruktion (Traglattung) und die Verbindungsmittel (Nägel, Schrauben, Klammern) aus. Sie berechnen die notwendigen Materialbedarfe (Unterkonstruktion, Deckmaterial) und fertigen Schnitt- und Projektionszeichnungen an. Sie befestigen die Traglatten mit vorgegebenem Abstand und decken die Dachfläche unter Berücksichtigung der Unfallverhütungsvorschriften (persönliche Schutzausrüstung, Dachdeckerarbeitsplätze, Absturzsicherung) ein. Sie entwickeln Verantwortungsbewusstsein für die Sicherheit am Arbeitsplatz und den schonenden Umgang mit Ressourcen. Sie überprüfen die Ausführung der Dacheindeckung hinsichtlich der Funktionalität und der Übereinstimmung mit dem Kundenauftrag.

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Einschalige Baukörper mauern

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, einschaliges Mauerwerk nach anerkannten Mauerregeln vorgabegemäß herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Vorgaben mit dem Ziel, die geforderten Eigenschaften und die Anforderungen an den einschaligen Baukörper zu erfassen und zu beschreiben. Sie informieren sich über Funktionen von gemauerten Baukörpern (Wandarten und - aufgaben) und verschaffen sich einen Überblick über künstliche Mauersteine (Arten, Dichte, Druckfestigkeit) sowie Mauermörtel (Baukalke, Mörtelgruppen). Sie planen die Herstellung des einschaligen gemauerten Baukörpers unter Beachtung der Mauerverbände. Nach der Maßordnung im Hochbau legen sie die Maße des Baukörpers fest. Mit Hilfe von Tabellen ermitteln sie den Baustoffbedarf (Volumina für Mauerwerk und Mörtel, Anzahl der Steine, Materiallisten). Sie entwerfen und zeichnen den Baukörper (Skizzen, Ausführungszeichnungen, Isometrie), wählen die erforderlichen Werkzeuge und Hilfsmittel (Messwerkzeuge) aus und planen den Arbeitsablauf. Im Planungskonzept berücksichtigen sie bauphysikalische Aspekte (Abdichten gegen Bodenfeuchtigkeit, Luftschall- und Wärmedämmung). Sie messen den Baukörper ein, dichten ihn gegen aufsteigende Bodenfeuchtigkeit ab und erstellen ihn unter Beachtung der Verbandsregeln. Dabei berücksichtigen sie vorgesehene Öffnungen. Sie erstellen ein Arbeitsgerüst nach den Regeln des Arbeitsschutzes. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Waagerechte, das Lot und die Herstellungsmaße und vergleichen die Istwerte der Ausführung mit den Sollwerten in der Technischen Zeichnung. Das Verarbeiten der Abdichtungsstoffe vergleichen sie mit den Vorgaben der Hersteller und den Bestimmungen der Ausführungsrichtlinien und dokumentieren dies entsprechend. Sie wählen Kriterien zur Beurteilung der Arbeitsergebnisse aus. Mit Hilfe des Kriterienkataloges reflektieren sie den Herstellungsprozess und begründen ihn. Sie diskutieren über qualitative Verbesserungen. Dabei argumentieren sie sachlich und präzise.

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Stahlbetonbauteile herstellen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Stahlbetonbauteile auftragsbezogen herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Vorgaben mit dem Ziel, den Verwendungszweck und die daraus erforderlichen Eigenschaften zu erfassen und zu beschreiben. Sie informieren sich über Ausgangsstoffe (Zemente, Gesteinskörnungen, Wasser), Bewehrungen (Betonstabstahl, Betonstahlmatten) und Schalungen (Brettschalung, Schaltafeln). Dabei berücksichtigen sie die Voraussetzungen für das Zusammenwirken von Betonstahl und Beton sowie die im Bauteil auftretenden Kräfte (Zug, Druck) und legen die Bewehrung fest. Sie planen die Herstellung des Stahlbetonbauteiles. Dazu bestimmen sie anhand von Tabellen die Zusammensetzung des Betons und führen die erforderlichen rechnerischen (Flächen, Volumen, Materialbedarfe) und zeichnerischen (Schalungs- und Bewehrungszeichnungen) Arbeiten aus. Sie erstellen die Materiallisten, wählen die erforderlichen Werkzeuge aus und planen die Arbeitsschritte. Die Schülerinnen und Schüler konstruieren die Schalung sowie die erforderlichen Hilfs- und Tragkonstruktionen. Sie bringen die Bewehrung ein, stellen den Beton her und betonieren das Bauteil. Dabei beachten sie die Sicherheit am Arbeitsplatz und die Unfallverhütungsvorschriften. Sie prüfen die Konsistenz des zu verarbeitenden Betons und die Druckfestigkeit des Festbetons. Sie dokumentieren die Ergebnisse und vergleichen diese mit den vorgegebenen Parametern. Sie beurteilen das Stahlbetonbauteil hinsichtlich Druckfestigkeit, Maßgenauigkeit und Oberflächenbeschaffenheit und ergreifen Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Sie reflektieren den Herstellungsprozess, machen sich die Vorteile des Einsatzes von Stahlbeton gegenüber anderen Baustoffen bewusst und vertreten dies nach außen.

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Lernfeld 5
1. Ausbildungsjahr

Holzkonstruktionen herstellen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Holzkonstruktionen nach konstruktiven und wirtschaftlichen Gesichtspunkten herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Vorgaben mit dem Ziel, den Verwendungszweck zu erfassen und die daraus erforderlichen Eigenschaften für die Konstruktion zu erschließen. Sie informieren sich über das Wachstum und den Aufbau von Laub- und Nadelhölzern und durchdenken die gesellschaftliche und ökologische Bedeutung des Waldes. Sie erkundigen sich über die Holzfeuchte sowie das Arbeiten des Holzes. Um die Dauerhaftigkeit der Konstruktion zu gewährleisten, erarbeiten sie Maßnahmen zum Holzschutz (konstruktiver und chemischer Holzschutz, Holzschädlinge). Sie verschaffen sich einen Überblick über Bauschnitthölzer und unterscheiden diese. Die Schülerinnen und Schüler planen eine Holzkonstruktion unter Berücksichtigung entsprechender Holzauswahl, Holzverbindungen (handwerkliche und ingenieursmäßige Holzverbindungen) und erforderlicher Verbindungsmittel. Sie achten auf den Verlauf der Kräfte in der Holzkonstruktion. Dazu führen sie die erforderlichen rechnerischen und zeichnerischen (Verbindungen, Konstruktionen) Arbeiten aus. Sie ermitteln den Materialbedarf (Verschnitt), erstellen Materiallisten (Holzlisten) und wählen Bearbeitungswerkzeuge aus. Dabei achten sie auf eine wirtschaftliche Ausführung. Sie erstellen eine Holzkonstruktion mit entsprechenden Verbindungen und setzen die notwendigen Bearbeitungswerkzeuge ein. Dabei beachten sie die Sicherheit am Arbeitsplatz und die Unfallverhütungsvorschriften. Sie prüfen die Holzkonstruktion (Verbindungen, Maßhaltigkeit). Darüber hinaus erstellen sie Kriterien für die Wirtschaftlichkeit der Konstruktion und wenden sie an. Sie begründen die Auswahl der Verbindungen und beurteilen die Standfestigkeit sowie die Maßgenauigkeit. In diesem Zusammenhang ergreifen sie Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Materialauswahl sowie den Herstellungsprozess und diskutieren über Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit des Baustoffes Holz. Im Vergleich zu anderen Baustoffen erläutern sie die Vorteile des Baustoffes.

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Lernfeld 6
1. Ausbildungsjahr

Bauteile beschichten und bekleiden

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schülerverfügen über die Kompetenz, nach gegebenen Bausituationen Bauteile zu beschichten und zu bekleiden. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die zu bekleidenden sowie zu beschichtenden horizontalen und vertikalen Flächen bezüglich der gegebenen Bausituation, den geforderten Eigenschaften und den Vorgaben zur gestalterischen Ausführung der Beschichtungen, Bekleidungen und Beläge. Sie informieren sich über die Materialien (Bindemittel, Mörtel, Dämmstoffe, Abdichtungsstoffe, Baumetalle, Plattenwerkstoffe, Beläge) und Konstruktionen (Unterkonstruktionen, Estriche, Abdichtungen), um der Bausituation entsprechende Beschichtungen oder Bekleidungen auszuwählen. Sie planen die Herstellung und Gestaltung von Beschichtungen und Bekleidungen unter Beachtung bauphysikalischer Wechselwirkungen (Wärmespannung, Wärmedämmung, Feuchtigkeitseinfluss, Schallübertragung). Sie treffen eine Materialauswahl nach den zu erwartenden Beanspruchungen und wählen dazu passende Ausführungstechniken aus. Zu diesem Zweck führen sie die erforderlichen Berechnungen durch und fertigen die benötigten Technischen Zeichnungen (Verlegepläne, Schnitte) an. Sie erstellen Materiallisten, wählen Werkzeuge und Geräte aus und strukturieren den Arbeitsablauf. Sie bekleiden und beschichten die Bauteile, auch im Team. Dabei beachten sie die Sicherheit am Arbeitsplatz und die Unfallverhütungsvorschriften. Sie beurteilen die Beschichtung und Bekleidung hinsichtlich der Materialauswahl, der Ausführung und der Maßhaltigkeit und ergreifen Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Sie reflektieren gemeinsam den Herstellungsprozess hinsichtlich Oberflächenqualität, Haltbarkeit und Gestaltung. Vor diesem Hintergrund schlagen sie möglichen Alternativen in der Ausführung vor und dokumentieren diese.

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Anlagen zur Ableitung von Niederschlagswasser installieren

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Anlagen zur Ableitung von Niederschlagswasser zu installieren. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über geeignete Materialien (Metalle, Kunststoffe) und Fügetechniken sowie Maßnahmen zum Korrosionsschutz für Anlagen zur Ableitung von Niederschlagswasser (Dachrinnen, Stutzen, Fallrohre, Dachgullys). Sie verschaffen sich einen Überblick über Dachrinnenarten (halbrund, kastenförmig), Rinnengrößen, Montagemöglichkeiten von Dachrinnen (Rinneneisen, Leistensysteme) und über Möglichkeiten von innenliegenden Entwässerungsanlagen. Sie machen sich mit den Funktionsweisen von Notüberläufen und mit Anschlussmöglichkeiten von Regenwassernutzungsanlagen vertraut. Sie konzipieren eine Anlage zur Ableitung von Niederschlagswasser unter Berücksichtigung der örtlichen und baulichen Gegebenheiten. Hierzu benennen sie die Bestandteile und unterscheiden Dachrinnen nach der Einbauart. Sie ermitteln unter Berücksichtigung der Einflussfaktoren (Dachgrundfläche, örtliche Regenspende, Abflussbeiwert) die Dachrinnenquerschnitte, die Anzahl und die Lage der benötigten Fallleitungen. Sie berechnen den Gefälleunterschied zwischen höchstem und niedrigstem Punkt der Dachrinne, die benötigten Dachrinnenlängen und deren thermische Längenausdehnungen. Sie erstellen Zeichnungen und Abwicklungen von Teilen der Anlage. Sie legen Art und Lage von Dehnungsausgleichern fest. Sie treffen Vorkehrungen, um die Belüftung an der Dachtraufe zu gewährleisten. Vor der Montage der Anlage zur Ableitung von Niederschlagswasser prüfen sie, ob die zu erwartende Niederschlagsmenge von der Grundleitung abgeleitet werden kann. Sie installieren die Anlage zur Ableitung von Niederschlagswasser. Bei allen Arbeiten übernehmen sie Verantwortung für die Arbeitssicherheit und beachten die Unfallverhütungsvorschriften. Sie kontrollieren nach Abschluss der Montage die Anlage auf Funktion, Dichtheit, Maß- und Passgenauigkeit sowie auf Spannungsfreiheit. Sie reflektieren den Planungs- und Montageprozess und den zeitlichen Ablauf.

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Dächer mit Dachziegel- und Dachsteineindeckungen herstellen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, einen wärmegedämmten Dachaufbau mit Dachziegel- und Dachsteineindeckung für gleichgeneigte, zusammengesetzte Dächer nach Kundenauftrag zu planen und herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler erfassen den Auftrag hinsichtlich der baulichen Gegebenheiten (Lage, Dachform, Nutzung des Gebäudes, Dachform, Neubau, Sanierung). Sie informieren sich über den konstruktiven Aufbau und geeignete Werkstoffe für die Funktionsschichten (Luftdichtigkeitsschicht, Wärmedämmung, Winddichtigkeitsschicht, Konterlattung, Eindeckung). Hierbei berücksichtigen sie Zusatzmaßnahmen zur Regensicherheit (Unterspannung, Unterdeckung, Unterdach), Windsogsicherung, Wärme-, Feuchte-, Brand- und Schallschutz. Sie planen den Dachaufbau. Dazu führen sie die erforderlichen rechnerischen (Längen und Flächen, Einteilen der Dachflächen) und zeichnerischen Arbeiten (Rechtwinklige Parallelprojektion, Ermittlung der wahren Dachflächen und -linien) aus. Sie erstellen Materiallisten und Arbeitsablaufpläne. Sie fertigen Skizzen von Detaillösungen an (Traufe, Ortgang und First). Sie erstellen den Dachaufbau mit den geplanten Detaillösungen nach Prüfung der ausgeführten Vorleistungen. Bei allen Arbeiten übernehmen sie Verantwortung für die Arbeitssicherheit und beachten die Unfallverhütungsvorschriften. Sie entsorgen Wertstoffe und Abfallprodukte umweltgerecht. Sie überprüfen und beurteilen die Ausführung des Dachaufbaus und der Dacheindeckung hinsichtlich der Funktionalität und der Übereinstimmung mit dem Kundenauftrag.

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Lernfeld 9
2. Ausbildungsjahr

Dächer mit Schiefer, Faserzement- Dachplatten und Schindeln decken

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Dachdeckungen mit Schiefer, Faserzement-Dachplatten und Schindeln für gleichgeneigte, zusammengesetzte Dächer herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die besonderen Anforderungen an eine Dacheindeckung mit Schiefer, Faserzement-Dachplatten und Schindeln. Sie informieren sich über Herstellung, Verwendung, Eigenschaften und Befestigung der verwendeten Materialien und machen sich über deren fachgerechte Verarbeitung kundig. Sie planen die Herstellung einer Dacheindeckung mit der erforderlichen Unterkonstruktion (Schalung, Lattung). Dazu führen sie die erforderlichen rechnerischen (Längen, Flächen) und zeichnerischen Arbeiten (rechtwinklige Parallelprojektion, Ermittlung der wahren Dachflächen und Dachlinien, Deckbilder, Detailzeichnungen) aus. Sie erstellen Materiallisten sowie Arbeitsablaufpläne (Neueindeckung, Sanierung) und wählen erforderliche Werkzeuge und Maschinen aus. Sie führen die Dacheindeckung mit den geplanten Detaillösungen nach Prüfung der ausgeführten Vorleistungen aus. Bei allen Arbeiten übernehmen sie Verantwortung für die Arbeitssicherheit und beachten die Unfallverhütungsvorschriften. Sie entsorgen Wertstoffe und Abfallprodukte umweltgerecht. Sie überprüfen und beurteilen die Ausführung der Dacheindeckung hinsichtlich der Funktionalität und Ästhetik.

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Lernfeld 10
2. Ausbildungsjahr

Dachflächen abdichten

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Dachflächen abzudichten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Beanspruchungen ungenutzter und genutzter Dachflächen (Terrassen, begrünte Dächer) mit Abdichtungen. Sie informieren sich über Dachkonstruktionen, Schichtenfolgen (Tragkonstruktion, Voranstrich, Trenn- und Ausgleichsschicht, Dampfsperre, Wärmedämmung, Dampfdruckausgleichsschicht, Dachabdichtung, Oberflächenschutz) und deren Funktionen. Sie verschaffen sich einen Überblick über die Materialien der Funktionsschichten. Sie machen sich mit Verlegeplänen von Gefälledämmungen und anderen Möglichkeiten der Gefälleerzeugung vertraut. Sie planen den Dachaufbau unter Berücksichtigung baukonstruktiver, werkstofftechnischer, bauphysikalischer und ökologischer Zusammenhänge. Sie wählen Werkstoffe für die Funktionsschichten und geeignete Maßnahmen zur Windsogsicherung aus. Sie dimensionieren die Wärmedämmschicht nach gesetzlichen Vorgaben. Sie skizzieren den Dachaufbau unter Verwendung der genormten Zeichensymbole. Sie erstellen die Materialliste und ermitteln hierzu die erforderlichen Mengen und Größen für die Werkstoffbedarfe. Sie führen den Dachaufbau unter Berücksichtigung der erforderlichen Maßnahmen zum Arbeits- und Brandschutz aus. Sie beurteilen die Funktionstüchtigkeit des Dachaufbaus. Sie vergleichen die Verwendung alternativer Dachaufbauten und wägen deren Einsatz nach technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten ab.

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Lernfeld 11
2. Ausbildungsjahr

Außenwandflächen bekleiden

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Außenwandbekleidungen nach Kundenauftrag herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag hinsichtlich der Aufgaben und Anforderungen an die Außenwandbekleidung. Sie informieren sich über Bekleidungsarten, den Aufbau von Außenwandbekleidungen und deren Bestandteile (Grundhölzer, Verankerung, Dämmung, Hinterlüftung, Konterlattung, Traglattung, Verbindungsmittel, Schalung, Bekleidung, Befestigungsmittel). Sie erfassen technische Ausführungen (Unterkonstruktion), deren ökologische und ökonomische Unterschiede, sowie die individuellen baulichen Gegebenheiten (Gebäudezustand, Gebäudelage, Vorgaben durch Gesetze und Verordnungen). Sie planen den Aufbau der vorgehängten, wärmegedämmten Außenwandbekleidung und wählen unter Berücksichtigung des Kundenwunsches eine Bekleidungsart aus. Sie berechnen die zu bekleidende Fläche und die Dämmstoffdicke nach gesetzlichen Vorgaben. Sie wählen Formate aus und ermitteln die erforderlichen Größen und Abstände (Höhen- und Seitenüberdeckungen, Fugenbreiten, Art und Anordnung der Befestigungsmittel, Sprungmaße und Schnürabstände). Sie erstellen die Schnittdarstellungen und Ansichten (Unterkonstruktionen, Bauteilübergänge, Deckbilder), die Materiallisten und den Arbeitsablaufplan. Sie montieren die Grundhölzer unter Berücksichtigung der statischen Eigenschaften der tragenden Wand und führen die Bekleidung der Wandfläche gemäß der Planung aus. Bei allen Arbeiten übernehmen sie Verantwortung für die Arbeitssicherheit und beachten die Unfallverhütungsvorschriften. Sie überprüfen und beurteilen die Ausführung der Außenwandbekleidung hinsichtlich der Funktionalität, Ästhetik und der Übereinstimmung mit dem Kundenauftrag.

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Lernfeld 12
3. Ausbildungsjahr

Geneigte Dächer mit Metallen decken

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, selbsttragende und nicht selbsttragende Metalldeckungen herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag hinsichtlich der einzusetzenden Werkstoffe, der Deckungsart und des konstruktiven Dachaufbaus. Sie informieren sich über selbsttragende und nicht selbsttragende Metalldeckungen (Doppel- und Winkelstehfalzdeckung, Leistendeckungen) und den Schichtenaufbau unter Berücksichtigung der bauphysikalischen Zusammenhänge. Sie verschaffen sich einen Überblick über Maßnahmen zur Aufnahme von Windlasten. Sie planen das Decken des Daches, indem sie Verlegepläne (Schnürabstände, Passscharen, Befestigungsabstände) und Arbeitsablaufpläne erstellen. Sie fertigen Schnittzeichnungen und erstellen Werkzeug- und Materiallisten. Sie fertigen die Einzelteile der Dacheindeckung und montieren die Bauteile. Dabei setzen sie handwerkliche Arbeitstechniken (Bördeln, Schweifen, Kanten, Falzen), Werkzeuge und Maschinen ein. Sie beachten die Unfallverhütungsvorschriften beim Umgang mit Werkzeugen und Maschinen. Sie führen anfallende Wertstoffe dem Recycling zu. Nach Fertigstellung der Deckflächen kontrollieren sie die montierten Teile auf Maß- und Passgenauigkeit sowie auf Spannungsfreiheit. Sie reflektieren den Fertigungs- und Montageprozess, die angewandten Verfahren und den zeitlichen Ablauf. Zur Verbesserung von Abläufen und Ergebnissen diskutieren sie Optimierungsmöglichkeiten und dokumentieren diese.

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Lernfeld 13
3. Ausbildungsjahr

Details an geneigten Dächern herstellen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Details an einem zusammengesetzten Dach mit unterschiedlichen Dachneigungen und Firsthöhen nach Kundenauftrag herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag in Bezug auf die auszuführenden Details am Dach und an Gauben (Grate, Kehlen, Durchdringungen, Einbauteile, An- und Abschlüsse). Sie informieren sich über Ausführungsarten der Details mit verschiedenen Werkstoffen (Dachziegel, Dachsteine, Schiefer, Faserzement, Metalle). Sie planen gemäß Kundenauftrag die Ausbildung der Details nach ökonomischen und ökologischen Aspekten. Dazu führen sie die erforderlichen rechnerischen (Längen, Flächen, Kehlneigungen) und zeichnerischen Arbeiten (Rechtwinklige Parallelprojektion, Ermittlung der wahren Dachflächen und -linien) aus. Sie erstellen Materiallisten und Arbeitsablaufpläne. Sie fertigen Ausführungszeichnungen der Detaillösungen an. Sie stellen die geplanten Detaillösungen her. Bei allen Arbeiten übernehmen sie für sich und andere Verantwortung für die Arbeitssicherheit und beachten die Unfallverhütungsvorschriften. Sie entsorgen Wertstoffe und Abfallprodukte umweltgerecht. Sie überprüfen die Ausführung der Details auf Funktionalität und Ästhetik.

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Lernfeld 13
3. Ausbildungsjahr

Geneigte Dächer mit Reet decken

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, die Unterkonstruktion und die Eindeckung eines geneigten Daches mit Reet nach Kundenauftrag zu planen und herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag hinsichtlich der baulichen Gegebenheiten (Lage, Dachform, Dachneigung, Nutzung des Gebäudes, Neubau, Sanierung, Brandschutz). Sie informieren sich über Anforderungen und Werkstoffe für die Unterkonstruktion, über die Besonderheiten des Deckmaterials und die erforderlichen Werkzeuge. Sie erfassen Möglichkeiten Dachflächen mit Reet einzudecken (Deckung, Befestigung) und Ausführungen der An- und Abschlüsse (Traufe, First, Ortgang, Schornstein, Einbauteile). Sie planen die Herstellung der Unterkonstruktion und der Dacheindeckung, sowie der An- und Abschlüsse. Dazu führen sie die erforderlichen rechnerischen (Längen, Flächen) und zeichnerischen Arbeiten aus. Sie erstellen Materiallisten und wählen Werkzeuge aus. Sie fertigen Unterkonstruktion und Eindeckung mit den geplanten Lösungen der Details. Bei allen Arbeiten übernehmen sie Verantwortung für sich und andere, indem sie die Unfallverhütungsvorschriften beachten. Sie entsorgen Wertstoffe und Abfallprodukte umweltgerecht. Sie überprüfen und beurteilen die Ausführung der Unterkonstruktion und der Dacheindeckung hinsichtlich der fachlichen Richtigkeit und der Übereinstimmung mit dem Kundenauftrag. Sie diskutieren Optimierungsprozesse und dokumentieren diese.

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Lernfeld 14
3. Ausbildungsjahr

Details an Dächern mit Abdichtungen herstellen und Bauwerke abdichten

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Details an Dächern mit Abdichtungen herzustellen und Bauwerke nach Kundenauftrag abzudichten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag in Bezug auf auszuführende Details an Dächern mit Abdichtungen (Einbauteile, starre und bewegliche An- und Abschlüsse an aufgehenden Bauteilen, Durchdringungen) und erforderliche Maßnahmen zur Abdichtung von Bauwerken. Sie informieren sich über Ausführungsmöglichkeiten der Details und verschaffen sich einen Überblick über verschiedene Beanspruchungsarten von Abdichtungen bei erdberührten Bauteilen. Sie planen gemäß Kundenauftrag die Ausbildung der Details in Abhängigkeit von der Materialauswahl, den baulichen Gegebenheiten, den erforderlichen Anschlusshöhen und den brandschutztechnischen Bestimmungen. Dazu fertigen sie Ausführungszeichnungen der Detaillösungen an. Sie erstellen Materiallisten und Arbeitsablaufpläne. Sie führen die geplanten Detaillösungen aus und stellen sicher, dass das Niederschlagswasser von der Dachfläche abgeleitet wird. Bei allen Arbeiten übernehmen sie Verantwortung für sich und andere, indem sie sich die Auswirkungen bei Nichtbeachtung der Vorschriften für Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit vergegenwärtigen. Sie entsorgen Wertstoffe und Abfallprodukte umweltgerecht. Sie überprüfen die Ausführung der Details auf Übereinstimmung mit dem Kundenauftrag und beurteilen diese nach technischen und ästhetischen Kriterien.

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Lernfeld 15
3. Ausbildungsjahr

An- und Abschlüsse an Wänden herstellen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, An- und Abschlüsse an Wänden nach Kundenauftrag herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag in Bezug auf die auszuführenden An- und Abschlüsse an Wänden (Innen-, Außenecke, untere, seitliche und obere Abschlüsse, Durchdringungen). Sie informieren sich über verschiedene Ausführungsarten. Sie planen gemäß Kundenauftrag die Ausbildung der An- und Abschlüsse in Abhängigkeit von der Materialauswahl, den baulichen Gegebenheiten und den schall- und brandschutztechnischen Anforderungen. Dazu fertigen sie Ausführungszeichnungen (Detailskizzen, Schnittzeichnungen) an. Sie erstellen Materiallisten und Arbeitsablaufpläne. Sie stellen die geplanten An- und Abschlüsse her. Bei allen Arbeiten übernehmen sie Verantwortung für sich und andere, indem sie sich die Auswirkungen bei Nichtbeachtung der Vorschriften für Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit vergegenwärtigen. Sie entsorgen Wertstoffe und Abfallprodukte umweltgerecht. Sie überprüfen die Ausführung der An- und Abschlüsse auf Übereinstimmung mit dem Kundenauftrag und beurteilen diese nach technischen und ästhetischen Kriterien.

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Lernfeld 16
3. Ausbildungsjahr

Energiesammler, Blitzschutzanlagen und Einbauteile montieren

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Energiesammler, Blitzschutzanlagen und Einbauteile zu montieren, auch unter Einbeziehung anderer Gewerke. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Funktionsweise von Blitzschutzanlagen (innerer, äußerer Blitzschutz) und Energieumsetzern (Solarthermie, Photovoltaik) und unterscheiden die Arten ihrer Montage (integrierte und aufgeständerte Anlagen). Sie informieren sich über Gefahren des elektrischen Stromes im Umgang mit Energieumsetzern. Sie verschaffen sich einen Überblick über Einbauteile (Schneefangeinrichtungen, Absturzsicherungen, Vorrichtungen für Leitern, Tritte und Haken) und deren Montage. Sie planen die Montage und den Einbau von Energiesammlern (Photovoltaikmodule, Solarthermiekollektoren) und von Bestandteilen der äußeren Blitzschutzanlage in Abhängigkeit der baulichen, statischen und bauphysikalischen Gegebenheiten. Hierbei berücksichtigen sie die Aufnahme von Wind- und Schneelasten. Sie erstellen Arbeitsablaufpläne unter Beachtung von Herstellerunterlagen und Verlegeplänen. Sie führen die Montage von Energiesammlern, Bestandteilen der äußeren Blitzschutzanlage und von Einbauteilen aus und stellen die Funktionsfähigkeit des Daches (Regensicherheit, Wasserdichtigkeit, Winddichtigkeit, bauphysikalische Anforderungen) sicher. Bei allen Arbeiten übernehmen sie Verantwortung für sich und andere, indem sie sich die Auswirkungen bei Nichtbeachtung der Vorschriften für Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit vergegenwärtigen. Sie prüfen visuell die Bestandteile der elektrischen Anlage (Steckverbindungen) und veranlassen Maßnahmen zur Behebung eventueller Mängel durch Fachkräfte.

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Lernfeld 17
3. Ausbildungsjahr

Dach- und Wandflächen instand halten

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Inspektionen an Dach- und Wandflächen vorzunehmen, Schäden zu erfassen und entsprechende Wartungs-, Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten auszuführen. Die Schülerinnen und Schüler inspizieren (Checkliste) Dach- und Wandflächen im Rahmen von Wartungsarbeiten. Sie dokumentieren Schäden, analysieren deren Ausmaß und Ursache und setzen den Kunden in Kenntnis. Sie ergreifen bei Bedarf Sofortmaßnahmen zur Gefahrenabwehr und Schadensbegrenzung. Sie informieren sich über Möglichkeiten der Schadensbehebung (Reparatur, Teilsanierung, Sanierung bei Teilerhaltung, Komplettsanierung) unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer, bauphysikalischer und konstruktiver Aspekte. Sie planen die erforderlichen Arbeiten, erstellen Zeichnungen, Arbeitsablaufpläne und Materiallisten. Sie stellen dem Kunden Lösungsmöglichkeiten vor und informieren über gesetzliche Vorgaben. Sie führen die Arbeiten gemäß Kundenauftrag aus. Bei allen Arbeiten übernehmen sie Verantwortung für sich und andere, indem sie sich die Auswirkungen bei Nichtbeachtung der Vorschriften für Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit vergegenwärtigen. Sie entsorgen Wertstoffe und Abfallprodukte umweltgerecht. Sie überprüfen die Ausführung gemäß Kundenauftrag und beurteilen diese nach technischen Kriterien. Sie diskutieren Inhalte und Nutzen von Wartungsverträgen zur Erhöhung der Lebensdauer von Dach- und Wandflächen.

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Auftrag: Baustelleneinrichtung für eine Dachsanierung
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Fachkunde/Technologie
1. Ausbildungsjahr
Berufsschule
Dachdecker
LF 1

Auftrag: Baustelleneinrichtung für eine Dachsanierung

von Yves Möller

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