Berufsschule & Duale Ausbildung

Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Bergbautechnologe

Erstellen Sie mit KI handlungsorientierte Arbeitsblätter, Infotexte und Lösungsbögen – exakt abgestimmt auf die 16 Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans.

Rahmenlehrplan
16 Lernfelder
Regeldauer
36 Monate
Zuständigkeit
IH
Lehrplankonform
KMK & BIBB

Lernfelder für Bergbautechnologe im Überblick

Wählen Sie ein Lernfeld aus, um direkt ein passgenaues Arbeitsblatt inklusive Fachinfotext und Lösungen zu generieren.

Lernfeld 1
1. Ausbildungsjahr

Herstellen und bearbeiten von Bauelementen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler fertigen und bearbeiten berufstypische Bauelemente mit handgeführten und maschinellen Werkzeugen. Die Schülerinnen und Schüler werten technische Zeichnungen aus, erstellen und ändern technische Unterlagen und nutzen Tabellenbücher und andere Informationsquellen. Sie planen die erforderlichen Arbeitsschritte zur Herstellung und Bearbeitung berufstypischer Bauelemente mit den dazu notwendigen Werkzeugen, Werkstoffen, Halbzeugen und Hilfsmitteln und erstellen Arbeitsablaufpläne. Sie bestimmen die technologischen Daten und führen technische Berechnungen durch. Bei der Herstellung und Bearbeitung der Bauelemente wenden sie Verfahren des Umformens, Trennens und Fügens an. Sie wählen geeignete Prüfmittel aus, wenden diese fachgerecht an und bewerten, dokumentieren und präsentieren die Arbeitsergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler handeln nach den Bestimmungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Sie ermitteln und beurteilen die Arbeits- und Materialkosten und handeln nach ökologischen und ökonomischen Aspekten. Inhalte: - Teilzeichnungen, Stücklisten - Eigenschaften ausgewählter Werkstoffe - Volumen- und Massenberechnungen - Meißeln, Sägen, Bohren, Senken, Biegen - Längen- und Winkelprüftechnik - Präsentationstechniken - persönliche Schutzausrüstung

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Lernfeld 2
1. Ausbildungsjahr

Inbetriebnehmen und Überprüfen steuerungstechnischer Systeme

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler nehmen steuerungstechnische Systeme in Betrieb und überprüfen ihre Funktion. Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden steuerungstechnische Grundschaltungen der Elektrotechnik, Pneumatik und Hydraulik. Sie werten Dokumentationen steuerungstechnischer Systeme, auch in einer fremden Sprache, aus. Sie entwickeln und ändern Schaltpläne und simulieren die Funktionsabläufe unter Nutzung von Software. Die Schülerinnen und Schüler nehmen steuerungstechnische Systeme unter Berücksichtigung des Arbeits- und Umweltschutzes in Betrieb. Sie entwickeln Strategien zur Fehlersuche und Fehlerbehebung im steuerungstechnischen System, dokumentieren Fehler und arbeiten team- und prozessbezogen. Inhalte: - Steuerungs- und Regelungsabläufe - Funktions- und Stromlaufpläne - Berechnungen zu Kenngrößen der Steuerungstechnik - Anlagensicherheit

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Lernfeld 3
1. Ausbildungsjahr

Inbetriebnehmen, Bedienen und Warten von technischen Systemen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler nehmen unter Beachtung der einschlägigen Bestimmungen technische Systeme in Betrieb, bedienen und warten diese. Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die Funktionseinheiten von technischen Systemen und führen Berechnungen zu deren Kenngrößen durch. Sie setzen die Vorgaben von Betriebsanleitungen und Betriebsanweisungen um, erkennen die Gefahren, die beim Umgang mit technischen Systemen auftreten können und nehmen unter Berücksichtigung der allgemeinen und bergbauspezifischen Sicherheitsvorschriften die technischen Systeme in Betrieb. Sie prüfen ihre Funktion und führen unter Beachtung der Wartungspläne die notwendigen Arbeiten durch, um die Funktionsfähigkeit der technischen Systeme zu erhalten. Die Schülerinnen und Schüler handeln im Bewusstsein ihrer Mitverantwortung für die Sicherheit und Gesundheit der Belegschaft. Inhalte: - Antriebs- und Energieübertragungseinheiten - Stütz- und Trageinheiten, Arbeitseinheiten - Berechnungen zu Arbeit, Leistung, Wirkungsgrad - Belastungsfälle und Belastungsarten - Brand- und Explosionsschutz, Schlagwetterschutz, Umweltschutz - Arbeitsschutz- und Gesundheitsschutzbestimmungen, bergrechtliche Bestimmungen - Schmierstoffe und Schmierungsarten

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Lernfeld 4
1. Ausbildungsjahr

Erkennen und Einschätzen der geologischen Verhältnisse

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Auswirkungen der geologischen Gegebenheiten auf das Betriebsgeschehen und ergreifen gegebenenfalls Maßnahmen zur Gewährleistung des Betriebsablaufs. Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre Kenntnisse über erdgeschichtliche und geologische Prozesse, zur Beurteilung der Lagerstätten und Betriebspunkte nach den geologischen sowie gebirgs- und bodenmechanischen Gegebenheiten. Sie erkennen den Zusammenhang zwischen Gebirgsdruck und Konvergenz und unterscheiden Maßnahmen und Verfahren zur Gebirgsbeherrschung. Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren mit geologischen Fachbegriffen. Sie führen Massen- und Druckberechnungen durch. Die Schülerinnen und Schüler sind sich der Bedeutung des Bergbaus für die Volkswirtschaft bewusst. Inhalte: - Gesteine, Mineralien - Falten- und Bruchtektonik - Lagerstättenarten und -formen - chemische Zusammensetzung der Lagerstätte - Böschungsstabilität und Bodendruck - Ausbau

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Lernfeld 5
2. Ausbildungsjahr

Erschließen der Lagerstätte und Erstellen bergmännischer Hohlräume

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Verfahren zur Erschließung der Lagerstätte und erstellen bergmännische Hohlräume unter Beachtung der besonderen Sicherheitsvorschriften im Bergbau. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Gefahren, die bei den Arbeiten zur Erstellung bergmännischer Hohlräume auftreten können und berücksichtigen dies bei der Arbeitsvorbereitung und -durchführung. Sie vergleichen Verfahren zur Erstellung bergmännischer Hohlräume und wenden sie an. Dazu erstellen sie ein Konzept über den Einsatz der erforderlichen Arbeits- und Hilfsmittel. Sie organisieren die Arbeiten im Team und kommunizieren unter Verwendung deutscher oder fremdsprachlicher bergmännischer Fachbegriffe. Die Schülerinnen und Schüler beachten die Vorschriften des Bergrechts und des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, treffen geeignete Maßnahmen zum Lärmschutz und verwenden persönliche Schutzausrüstungen. Sie wenden die Vorschriften des vorbeugenden Brand- und Explosionsschutzes an und sind sich ihrer Verantwortung für die Sicherheit aller bewusst. Inhalte: - Bohr- und Abteufverfahren - konventionelle und maschinelle Auffahrung - Deponierung - Querschnitts- und Haufwerksberechnungen - Arbeitszeitberechnungen

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Lernfeld 6
2. Ausbildungsjahr

Einrichten, Inbetriebnehmen und Instandhalten von Maschinen und Anlagen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler montieren Maschinen und Anlagen, richten diese ein, nehmen sie in Betrieb und sorgen für deren Funktionsfähigkeit durch Wartung und Instandhaltung. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich fundierte Kenntnisse über elektrische, pneumatische und hydraulische Energie, erkennen die Gefahren, die sich durch den Einsatz dieser Energieformen für Mensch und Technik ergeben und berücksichtigen dies bei ihren Arbeiten. Zur Installation von Maschinen und Anlagen nutzen sie Anleitungen, Montage- und Energieverteilungspläne. Sie überprüfen die Funktion von Maschinen und Anlagen, nehmen diese in Betrieb und führen Wartungs-, Instandhaltungs- und gegebenenfalls Demontagearbeiten durch. Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Bedeutung der Instandhaltungsmaßnahmen unter den Gesichtspunkten Verfügbarkeit der Maschinen und Anlagen sowie Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Sie setzen die Vorschriften des Umweltschutzes um. Die Schülerinnen und Schüler verstehen fremdsprachige Produktbeschreibungen und wenden fremdsprachliche Fachausdrücke an. Inhalte: - Versorgungseinheiten der Elektrotechnik, Pneumatik und Hydraulik - Kraft- und Arbeitsmaschinen - pneumatische und hydraulische Größen und deren Zusammenhänge - Hydraulikflüssigkeiten - Wartungspläne - Entsorgung und Recycling

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Lernfeld 7
2. Ausbildungsjahr

Bedienen von Förder- und Transportsystemen

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler analysieren Förder- und Transportsysteme, bedienen diese und führen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten aus. Die Schülerinnen und Schüler nehmen Förder- und Transporteinrichtungen unter Beachtung der betrieblichen Vorschriften in und außer Betrieb. Sie überprüfen die Förder- und Transportsysteme hinsichtlich mechanischer und thermischer Schäden, kontrollieren alle Steuer- und Regelungseinrichtungen, beheben aufgetretene Mängel und leiten Instandsetzungsarbeiten ein. Die Schülerinnen und Schüler entwerfen Konzepte zum Transport und zur Lagerung von Material. Sie wählen die geeigneten Transport- und Hilfsmittel aus, handhaben diese und lagern das Material fachgerecht. Die Schülerinnen und Schüler diagnostizieren Fehler und Störungen, auch durch Ferndiagnose. Dabei und bei der Behebung der Mängel gehen sie planvoll und zielgerichtet vor. Sie beachten die einschlägigen verfahrens- und sicherheitstechnischen Vorschriften sowie Maßgaben des Umweltschutzes. Sie führen Berechnungen zu Förderleistung, Volumenstrom und Energieverbrauch durch. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren im Sinne des Qualitätsmanagements Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten. Inhalte: - Stetig- und Pendelfördermittel, Fluidförderung - Hub- und Transporteinrichtungen - Lastaufnahme- und Lastanschlagmittel - Zwischenförderung, Schachtförderung - Sondertransporte - Sicherheitseinrichtungen - Brandschutz

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Lernfeld 8
2. Ausbildungsjahr

Gewinnen von Rohstoffen

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Verfahren und Maschinen zur Gewinnung von Rohstoffen und wenden diese an bzw. bedienen sie. Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich Informationen über die verschiedenen Abbau- und Gewinnungsverfahren und beurteilen die Anwendung des Abbau- und Gewinnungsverfahrens in Abhängigkeit von den Lagerstättenbedingungen. Unter Berücksichtigung des gewählten Abbau -und Gewinnungsverfahrens lösen sie den Rohstoff, laden und fördern ihn ab. Dabei bedienen sie die eingesetzten Gewinnungs- und Fördereinrichtungen, passen sie veränderten Betriebssituationen an und treffen geeignete Maßnahmen bei Betriebsstörungen. Die Schülerinnen und Schüler führen die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung des Arbeitsplatzes im Gewinnungsbereich durch und handeln entsprechend den besonderen Sicherheitsvorschriften im Bergbau. Sie arbeiten prozess- und teamorientiert und stellen die technologischen Abläufe sicher. Sie nutzen die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologien zur Qualitätssicherung. Inhalte: - maschinelle und konventionelle Gewinnung - Grubenwarte - Gas- und Explosionsschutz - Berechnungen zur Gewinnung und Abförderung - Fachrichtung Tiefbautechnik

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Lernfeld 9
3. Ausbildungsjahr

Planen und Durchführen von Fahrung und Materialtransport

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler planen im Team die Durchführung von Fahrung und Materialtransport sowie die Lagerung des Materials und berücksichtigen die grubenspezifischen Gegebenheiten. Die Schülerinnen und Schüler definieren Ziele der Fahrung und des Materialtransports. Sie analysieren und strukturieren die für die Durchführung notwendigen Aufgaben und berücksichtigen die relevanten Rahmenbedingungen. Sie kontrollieren die Sicherheitseinrichtungen, überprüfen die Betriebsbereitschaft von Fahrungs- und Transportsystemen und nehmen diese in und außer Betrieb. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen gemeinsam Verantwortung für die Organisation sowie die Abstimmung der Arbeitsprozesse und beachten die Vorschriften des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes. Sie berücksichtigen die besonderen Sicherheitsvorschriften bei der Fahrung und setzen diese um. Die Schülerinnen und Schüler bewältigen auftretende Konfliktsituationen sachkompetent und verantwortungsbewusst. Sie erstellen und modifizieren Dokumentationen zum Materialfluss, nutzen auch fremdsprachige Unterlagen und verwenden dabei Informations- und Kommunikationsmedien. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Fahrung und Materialtransport unter arbeitsorganisatorischen, technischen und ergonomischen Aspekten. Inhalte: - Transportwege - Lagerfähigkeit - Ausbaumaterialien, Baustoffe, Flüssigkeiten - Gefahrstoffe - Fachrichtung Tiefbautechnik

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Sichern und Betreiben von Grubenbauen

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler wenden die Verfahren zur Gewinnung von Rohstoffen und zur Sicherung und Unterhaltung von Grubenbauen an. Die Schülerinnen und Schüler wenden fundierte Kenntnisse über Gebirgsdruck und Gebirgsmechanik an, um Anforderungen an die Gewinnungsverfahren und an den Ausbau zur Sicherung der erstellten Grubenbaue abzuleiten. Sie beschaffen sich betriebliche Informationen über Gewinnungs- und Ausbauprozesse. Sie machen sich mit Ausbauplänen vertraut und setzen diese beim fachgerechten Einbringen des Ausbaus um. Dabei wenden sie die notwendigen technischen Mittel an. Sie kontrollieren ihr Arbeitsergebnis und entscheiden über erforderliche zusätzliche Sicherungsmaßnahmen. Bei der Unterhaltung bergmännisch erstellter Grubenbaue führen sie die notwendigen Maßnahmen durch. Die Schülerinnen und Schüler richten ihren Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher und ergonomischer Vorgaben ein und kommunizieren und arbeiten im Team. Inhalte: - Gewinnungsmaschinen - Ausbauformen und –arten - Gebirgsverfestigung - Sonderbewetterung - Staubbekämpfung - Beleuchtung - Fachrichtung Tiefbautechnik

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Betreiben von Einrichtungen zur Klimatisierung und Wasserhaltung

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler betreiben Einrichtungen zur Ver- und Entsorgung von Bergbaubetrieben mit Wettern und Wässern. Die Schülerinnen und Schüler kennen die Notwendigkeit der Versorgung eines Bergbaubetriebes mit Frischwettern, der Wetterkühlung und der Abführung von schädlichen Gasen. Sie verschaffen sich Informationen über die Wirkungen des Klimas auf den Menschen, bewerten Wetterdaten unter Anwendung von Dia- und Nomogrammen, schätzen Gefährdungspotentiale ein und leiten notfalls Hilfsmaßnahmen ein. Sie machen sich vertraut mit den Grundlagen der Wetter- und Klimatechnik, nehmen die Einrichtungen der Wetter- und Klimatechnik unter Nutzung von betrieblichen Unterlagen in Betrieb, überprüfen ihre Funktion und überwachen die Einrichtungen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Aufbau und Wirkungsweise von Pumpen und unterscheiden ihre Einsatzmöglichkeiten. Sie handhaben Maschinen und Einrichtungen zur Wasserhaltung, kontrollieren diese und sorgen für die Wartung und Instandhaltung der Maschinen und Einrichtungen. Sie entwickeln Strategien zur Fehlersuche, erfassen auftretende Fehler, analysieren und dokumentieren diese und veranlassen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft. Die Schülerinnen und Schüler führen Berechnungen zur Lüfter- und Pumpenleistung durch. Inhalte: - Wetterarten - Bewetterungssysteme - Lüfter - Aggregate und Geräte zur Klimatisierung - Wetterführungs- und Wasserleitungspläne - gesetzliche Bestimmungen - Vorortwasserhaltung - Kläranlagen - Fachrichtung Tiefbautechnik

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Lernfeld 12
3. Ausbildungsjahr

Nutzen der Grubenbaue für den Versatz und zur Lagerung von Stoffen

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler lagern und deponieren Stoffe in Grubenbauen und wenden hierzu geeignete Betriebsmittel an. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen einen Grubenbau nach geologischen und gebirgsmechanischen Gesichtspunkten hinsichtlich seiner Nutzbarkeit als Lager und Deponie und treffen Vorbereitungen für das Einbringen von Stoffen. Sie informieren sich über Art, Beschaffenheit, Volumen und Masse der einzulagernden Stoffe und bereiten diese auf die Einlagerung vor. Sie planen und realisieren den Transport, die Lagerung der Stoffe und das Einbringen von Versatz. Sie wenden die notwendigen Maßnahmen zur Überwachung des Grubenbaues und der eingelagerten Stoffe an. Die Schülerinnen und Schüler nutzen Gefahrstoffdatenbanken, ermitteln Pflichten und Rechte beteiligter Personen nach gesetzlichen Vorgaben und gehen mit gefährlichen Stoffen besonders verantwortungsbewusst um. Sie wenden das betriebliche Qualitätsmanagementsystem an und verwenden Branchen- und Standardsoftware bei der Dokumentation der einzulagernden Stoffe. Sie erkennen die wirtschaftliche und ökologische Bedeutung der Nutzung von Grubenbauen als Lager und Deponie. Inhalte: - Kavernen, Sinkwerke - Hohlraumüberwachung - Probenahme - Kapazitätsberechnungen - Bergschäden - Fachrichtung Tiefbohrtechnik

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Lernfeld 9
3. Ausbildungsjahr

Herstellen vom Bohrlöchern

Zeitrichtwert: 100 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler stellen unter Berücksichtigung der geologischen Gegebenheiten Bohrlöcher her und beherrschen diese. Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit dem Aufbau und der Verwendung von Bohranlagen vertraut. Sie unterscheiden Bohrwerkzeuge nach dem Verwendungszweck und stellen Bohrgarnituren und Bohrstrangelemente nach Montageplänen zusammen. Dabei nutzen sie ihre Kenntnisse über das Zusammenwirken von Gesteinseigenschaften und Gesteinszerstörung durch Bohren. Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit dem Zusammenwirken der Bohrparameter vertraut und setzen diese nach technologischen Notwendigkeiten um. Bei Anomalien im Bohrprozess treffen sie Maßnahmen zu ihrer Beherrschung. Sie betreiben Behälter- und Tankanlagen unter Einhaltung der Bedienungs- und Sicherheitsvorschriften. Sie informieren sich über die Aufgaben der Bohrspülung, erkennen die Wechselwirkung von Bohrlochbedingungen und Spülung, bearbeiten die Spülung nach den technologischen Vorgaben und messen und dokumentieren die Spülungsparameter. Die Schüler und Schülerinnen machen sich mit Bohrlochmessverfahren und deren unterschiedlichen Wirkungsweisen vertraut und unterstützen die Durchführung der Bohrlochmessungen. Sie bedienen unter Nutzung von Betriebs- und Gebrauchsanleitungen die Maschinen und Einrichtungen zur Herstellung des Bohrloches, arbeiten dabei im Team, kommunizieren auch mit fremdsprachlichen Fachbegriffen und sind sich ihrer Verantwortung für die Sicherheit Aller bewusst. Inhalte: - Gerüstkonstruktionen, Bohrstrang - Antriebsaggregate, Mess-, Steuer- Regelungseinrichtungen - Spülungschemie - Pumpen - Havariemanagement, Wireline-Technik - Kernbohrung - Richtbohrung - bohrtechnische Berechnungen - Fachrichtung Tiefbohrtechnik

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Lernfeld 10
3. Ausbildungsjahr

Sichern von Hohlräumen durch Ausbau

Zeitrichtwert: 60 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler sichern Hohlräume durch Ausbau nach technologischen und geologischen Vorgaben. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Sicherungsverfahren von Hohlräumen, insbesondere durch Futterrohre und Bohrlochkopfverflanschung und ordnen sie ihrer Verwendung zu. Sie bereiten Elemente der Bohrlochkonstruktion für den Verbau vor und montieren diese. Dabei beachten Sie besonders die Vorschriften des Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutzes und wenden qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich an. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Aufgaben und Arten der Verrohrung und deren jeweiliger Anwendung. Sie unterscheiden Zemente nach ihren spezifischen Eigenschaften und Anwendungsarten und wirken bei Zementationsverfahren zur Sicherung des Bohrloches mit. Die Schülerinnen und Schüler richten ihren Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher und ergonomischer Vorgaben ein und kommunizieren und arbeiten im Team. Inhalte: - Rohrgewinde, Kennzeichnung, Maße, Toleranzen - Verschraubmomente - Zementationsausrüstungen - Bohrlochkontrolle - Bohrlochabschluss - Fachrichtung Tiefbohrtechnik

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Lernfeld 11
3. Ausbildungsjahr

Sichern der Funktions- und Betriebsfähigkeit von Bohrlöchern

Zeitrichtwert: 80 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler überwachen und erhalten die Funktions- und Betriebsfähigkeit von Bohrlöchern. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Funktionsfähigkeit verbauter Elemente, erkennen Fehler der Bohrlochkonstruktion und leiten Maßnahmen zu deren Behebung ein. Sie erkennen die Notwendigkeit der kontinuierlichen Bohrlochkontrolle und bedienen die entsprechenden Ausrüstungen. Sie nutzen die Bohrspülung als Element des hydrostatischen Gleichgewichts im Bohrloch. Sie lesen Messwerte ab und dokumentieren und beurteilen diese. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Strategien zur Fehlersuche, erfassen auftretende Fehler, analysieren und dokumentieren diese und veranlassen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft. Sie berücksichtigen bei ihren Arbeiten wirtschaftliche und terminliche Vorgaben und reagieren bei Betriebsstörungen nach den Handlungsanweisungen, um Havariefälle und Umweltschäden zu vermeiden. Inhalte: - Sicherheitseinrichtungen - Zuflussbehandlung - Stimulierung, Fracbehandlung, Perforation, Säurebehandlung - Totpumpen - Berechnungen zu Druck, Volumenstrom, Förderleistung - Fachrichtung Tiefbohrtechnik

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Lernfeld 12
3. Ausbildungsjahr

Verwahren von Bohrlöchern

Zeitrichtwert: 40 Stunden

Ziele: Die Schülerinnen und Schüler verwahren stillgelegte Bohrlöcher unter Beachtung bergrechtlicher Vorschriften. Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den rechtlichen Grundlagen bergmännischen Handelns bei der Verwahrung von Bohrlöchern vertraut und analysieren Bohrlochdokumentationen. Sie setzen ihre Kenntnisse bei der Verwahrung von Bohrlöchern ein. Sie unterscheiden die Verfahren der Bohrlochabdichtung, stellen Abdichtsysteme nach Vorgaben zusammen und bauen sie fachgerecht ein. Sie unterstützen die Arbeiten bei Bohrlochmessungen und Zementationsverfahren zur Verwahrung von Bohrlöchern. Sie führen Mess- und Kontrollarbeiten zur bergschadenkundlichen Analyse durch und dokumentieren sie zur weiteren Auswertung. Inhalte: - Stilllegung - Bohrlochabschluss - Dichtheitsprüfung - Liste der Entsprechungen - zwischen - dem Rahmenlehrplan für die Berufsschule - und dem Ausbildungsrahmenplan für den Betrieb - im Ausbildungsberuf Bergbautechnologe/Bergbautechnologin - Die Liste der Entsprechungen dokumentiert die Abstimmung der Lerninhalte zwischen den - Lernorten Berufsschule und Ausbildungsbetrieb. - Charakteristisch für die duale Berufsausbildung ist, dass die Auszubildenden ihre Kompeten- - zen an den beiden Lernorten Berufsschule und Ausbildungsbetrieb erwerben. Hierfür existie- - ren unterschiedliche rechtliche Vorschriften: -  Der Lehrplan in der Berufsschule richtet sich nach dem Rahmenlehrplan der Kultusminis- - terkonferenz. -  Die Vermittlung im Betrieb geschieht auf der Grundlage des Ausbildungsrahmenplans, - der Bestandteil der Ausbildungsordnung ist. - Beide Pläne wurden in einem zwischen der Bundesregierung und der Kultusministerkonfe- - renz gemeinsam entwickelten Verfahren zur Abstimmung von Ausbildungsordnungen und - Rahmenlehrplänen im Bereich der beruflichen Bildung ("Gemeinsames Ergebnisprotokoll") - von sachkundigen Lehrerinnen und Lehrern sowie Ausbilderinnen und Ausbildern in ständi- - ger Abstimmung zueinander erstellt. - In der folgenden Liste der Entsprechungen sind die Lernfelder des Rahmenlehrplans den - Positionen des Ausbildungsrahmenplans so zugeordnet, dass die zeitliche und sachliche Ab- - stimmung deutlich wird. Sie kann somit ein Hilfsmittel sein, um die Kooperation der Lernorte - vor Ort zu verbessern und zu intensivieren.

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