Arbeitsblätter & Unterrichtsmaterial für Behälter- und Apparatebauer
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Lernfelder für Behälter- und Apparatebauer im Überblick
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Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigen
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Bauelemente nach konstruktiven, technologischen und qualitativen Vorgaben mit handgeführten Werkzeugen herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung von berufstypischen Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen. Dazu werten sie Teil-, Baugruppen- und Gesamtzeichnungen aus, um werkstückbezogene Daten (Maße, Toleranzen, Halbzeug- und Werkstoffbezeichnungen) zu erfassen. Sie erstellen, ändern oder ergänzen technische Unterlagen (Zeichnungen, Stücklisten, Arbeitspläne) auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen. Auf der Basis der theoretischen Grundlagen der anzuwendenden Fertigungsverfahren planen sie die Arbeitsschritte. Sie bereiten den Werkzeugeinsatz vor, indem sie für die verschiedenen Werkstoffgruppen (Eisen-, Nichteisen- und Kunststoffwerkstoffe) die Werkstoffeigenschaften vergleichen und die geeigneten Werkzeuge auswählen. Sie berechnen die Bauteilmasse. Sie entschlüsseln Werkstoffbezeichnungen und Angaben für Halbzeuge wie Bleche und Profile. Sie erläutern die Keilwirkung bei der Spanabnahme, bestimmen die geeigneten Werkzeuge und die werkstoffspezifische Werkzeuggeometrie (Frei- Keil- und Spanwinkel). Sie wenden Normen an und bestimmen die Fertigungsparameter. Die Schülerinnen und Schüler stellen den Zusammenhang zwischen den Werkstoffeigenschaften und dem Umformverhalten des Werkstoffs beim Biegen her. Sie bestimmen und ermitteln die technologischen Daten (Gestreckte Länge, Rückfederung, Biegewinkel und Biegeradius). Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Werkzeug- und Werkstückspannmittel und Hilfsstoffe aus, bereiten die Herstellung der Bauteile vor und führen unter Beachtung der Bestimmungen zum Arbeitsschutz die Bearbeitungen durch. Sie ermitteln überschlägig die Material-, Lohn- und Werkzeugkosten. Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die verschiedenen Prüfverfahren (Messen und Lehren), wählen geeignete Prüfmittel aus, wenden diese an, erstellen die entsprechenden Prüfprotokolle und bewerten die Prüfergebnisse. Sie dokumentieren und erläutern die Auftragsdurchführung, reflektieren, bewerten und präsentieren die Arbeitsergebnisse. Sie optimieren eigene Lern- und Arbeitsabläufe.
Arbeitsblatt zu LF 1 erstellenBauelemente mit Maschinen fertigen
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Bauelemente nach konstruktiven, technologischen und qualitativen Vorgaben mit Maschinen zu fertigen. Sie analysieren technische Dokumente wie Teil-, Baugruppen- und Gesamtzeichnungen und Arbeitspläne mit dem Ziel fertigungsbezogene Daten (Toleranzen, Passungen, Oberflächenangaben, Halbzeug- und Werkstoffbezeichnungen) auszuwerten. Die Schülerinnen und Schüler planen den Ablauf der Fertigungsverfahren. Sie erstellen oder ergänzen Einzelteilzeichnungen und Arbeitspläne auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen. Sie vergleichen ausgewählte Fertigungsverfahren und ermitteln unter Berücksichtigung funktionaler (Funktions- und Qualitätsvorgaben), technologischer (Fertigungsverfahren) und wirtschaftlicher (Herstellungszeit, Fertigungskosten) Gesichtspunkte die erforderlichen Fertigungsparameter. Sie führen die entsprechenden Berechnungen durch. Dazu nutzen sie technische Unterlagen wie Tabellenbücher und Herstellerunterlagen auch in einer fremden Sprache. Sie planen den Werkzeugeinsatz, indem sie die spezifischen Werkstoffeigenschaften ermitteln und die Schneidstoffeigenschaften berücksichtigen. Die Schülerinnen und Schüler bestimmen die geeigneten Werkzeuge und die Werkzeuggeometrien. Sie wählen werkstoffspezifische und schneidstoffspezifische Kühl- und Schmiermittel aus. Sie analysieren und beschreiben die Werkzeugbewegungen, den Aufbau und die Wirkungsweise von Werkzeugmaschinen und deren mechanischen Komponenten. Die Schülerinnen und Schüler bestimmen die erforderlichen Maschinendaten, bewerten diese und stellen die Ergebnisse in anschaulicher Weise dar. Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Werkzeuge und Maschinen für die Herstellung der Bauelemente vor. Sie beurteilen die Sicherheit von Betriebsmitteln, rüsten die Maschinen und führen unter Beachtung der Bestimmungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz die Bearbeitungen durch. Sie analysieren die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf Maß- und Oberflächengüte und bewerten die Produktqualität. Die Schülerinnen und Schüler wählen entsprechend den qualitativen Vorgaben die Prüfmittel aus, erstellen Prüfpläne und Prüfprotokolle. Sie stellen die Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln fest, prüfen die Bauteile, dokumentieren und bewerten die Prüfergebnisse (prüf- und fertigungsbezogene Fehler). Sie dokumentieren und erläutern die Auftragsdurchführung, reflektieren, bewerten und präsentieren die Arbeitsergebnisse (Präsentationstechniken) und optimieren eigene Lern- und Arbeitsabläufe.
Arbeitsblatt zu LF 2 erstellenBaugruppen herstellen und montieren
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Bauelemente zu Baugruppen zu montieren und dabei funktionale und qualitative Anforderungen zu berücksichtigen. Die Schülerinnen und Schüler werten technische Dokumente, wie Teil-, Baugruppen- und Gesamtzeichnungen, Stücklisten, Technologie-Schemata mit dem Ziel aus, die funktionalen Zusammenhänge zu erfassen und zu beschreiben. Auf dieser Grundlage analysieren sie den Kraftfluss in der Baugruppe. Sie planen die Montage von Baugruppen, indem sie sich einen Überblick über die sachgerechten Montagereihenfolgen verschaffen. Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Montageplan und nutzen verschiedene Strukturierungs- und Darstellungsvarianten (Strukturbaum, Tabelle, Flussdiagramm, Explosionszeichnung). Sie vergleichen die Strukturierungs- und Darstellungsvarianten hinsichtlich ihrer Aussagefähigkeit und der Planungseffektivität. Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die Wirkprinzipien (kraft-, form-, stoffschlüssig) und wählen geeignete Fügeverfahren aus. Für eine sachgerechte Montage bestimmen sie die erforderlichen Werkzeuge, Hilfsmittel und Vorrichtungen und begründen ihre Auswahl. Die Schülerinnen und Schüler wählen die notwendigen Norm- und Bauteile mit Hilfe technischer Unterlagen (Tabellenbuch, Normblätter, Kataloge, elektronische Medien, Herstellerunterlagen) aus. Um die konstruktive Auslegung nachzuvollziehen und um Montagefehler zu vermeiden, führen sie die notwendigen Berechnungen durch (Kraft, Drehmoment, Flächenpressung, Reibung, Festigkeit von Schrauben, Werkstoffkennwerte). Sie ermitteln die Kenngrößen, erkennen und bewerten die physikalischen Zusammenhänge und führen die Montage durch. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für die Sicherheit am Arbeitsplatz für sich und andere, indem sie sich die Auswirkungen bei Nichtbeachtung der Bestimmungen zum Arbeitsschutz verdeutlichen. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Baugruppe auf Funktion und berücksichtigen dabei die auftragsspezifischen Anforderungen. Sie entwickeln Prüfkriterien, erstellen Prüfpläne, wenden Prüfmittel an und dokumentieren die Ergebnisse in Prüfprotokollen. Für ein hohes Qualitätsniveau bewerten die Schülerinnen und Schüler die funktionalen und qualitativen Merkmale von Bauteilen und Baugruppen und werten Prüfprotokolle aus. Sie leiten Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung und Qualitätssicherung ab. Sie reflektieren den Montageprozess und die angewandten Verfahren. Mögliche Fehler werden systematisch auf ihre Ursachen mit den Werkzeugen des Qualitätsmanagements (Ursachen- Wirkungs-Diagramm) untersucht. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten und präsentieren die Ergebnisse im Team. Sie reflektieren ihre Arbeitsweise, optimieren Arbeitsstrategien und eigene Lerntechniken.
Arbeitsblatt zu LF 3 erstellenTechnische Systeme instand halten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Maschinen und Technische Systeme im Rahmen der Instandhaltung zu warten, zu inspizieren, instand zu setzen und deren Betriebsbereitschaft sicherzustellen und dabei die Sicherheitsvorschriften für elektrische Betriebsmittel zu beachten. Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Instandhaltung von Maschinen und Technischen Systemen vor. Dazu planen sie unter Beachtung der Sicherheit, der Verfügbarkeit und der Wirtschaftlichkeit die erforderlichen Maßnahmen. Sie lesen Betriebs- und Bedienungsanleitungen sowie Instandhaltungspläne für Maschinen und Technische Systeme auch in einer fremden Sprache. Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Einflüsse auf die Betriebsbereitschaft von Maschinen und Technischen Systemen und beschreiben die Arbeitsschritte zur Inbetriebnahme. Sie unterscheiden die verschiedenen Maßnahmen zur Instandhaltung (Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Verbesserung). Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Bezeichnungen und Kennzeichnungen von Schmierstoffen, Kühlschmierstoffen, Hydraulikflüssigkeiten und Korrosionsschutzmitteln. Sie beschreiben deren Wirkungsweise und Einsatzbereiche. Sie analysieren die Verschleißerscheinungen und stellen die Verschleißursachen fest. Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Wartungs-, Inspektions- und Instandsetzungsarbeiten an Maschinen und Technische Systeme vor und führen diese unter Beachtung der Vorschriften zum Umweltschutz (Entsorgungsvorschriften) und zum Umgang mit gesundheitsgefährdenden Stoffen durch. Die Schülerinnen und Schüler stellen den Zusammenhang zwischen den Maßnahmen zur Instandhaltung, der Produktqualität und der Maschinenverfügbarkeit im Rahmen der Qualitätssicherung dar. Durch Sichtprüfung und unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften für elektrische Betriebsmittel erfassen sie mögliche Störstellen an Maschinen und Technischen Systemen, prüfen die Funktionen von Sicherheitseinrichtungen und beurteilen die Betriebssicherheit. Mit Hilfe der Grundlagen der Elektrotechnik und Steuerungstechnik erklären die Schülerinnen und Schüler einfache Schaltpläne. Sie messen, berechnen und vergleichen elektrische und physikalische Größen. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Schutzmaßnahmen und Schutzarten bei elektrischen Betriebsmitteln. Sie dokumentieren die durchgeführten Instandhaltungsmaßnahmen und erstellen eine Schadensanalyse. Sie beschreiben mögliche Fehlerursachen und leiten Maßnahmen zu deren Vermeidung und Behebung ab.
Arbeitsblatt zu LF 4 erstellenBehälter durch Umformen und Fügen herstellen
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Behälter auf der Grundlage konstruktiver Vorgaben von Kunden durch ausgewählte Umform- und Fügeverfahren herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag. Sie informieren sich über die Baugruppen von Behältern und deren Funktion mit Hilfe technischer Unterlagen. Sie planen ihren Arbeitsablauf. Sie wählen metallische Werkstoffe zur Fertigung der Behälter und Tragkonstruktionen aus und führen notwendige Berechnungen bezüglich des Herstellungsprozesses durch (gestreckte Länge, Verschnitt, Füllvolumen, Schweißgeschwindigkeit). Sie dokumentieren ihr Vorgehen in Arbeitsablaufplänen. Dabei erstellen sie für den Arbeitsprozess fertigungsgerechte Gesamt- und Einzelteilzeichnungen (Schnittdarstellungen, Abwicklungen). Die Schülerinnen und Schüler legen die für die Herstellung nötigen Umformverfahren (Rund- und Schrägwalzen, Kanten, Biegen, Bördeln, Sicken, Aufweiten, Aushalsen, Treiben) unter Berücksichtigung der Werkstückoberfläche, Werkstückform und Anschlussmaße fest und wählen nach technologischen, konstruktiven und herstellungsbedingten Gesichtspunkten stoffschlüssige Fügeverfahren (Löten, Schweißen) aus. Sie fertigen die Behälter und Tragkonstruktionen mit Hilfe von Maschinen, Vorrichtungen, Werkzeuge und Hilfsmittel und halten dabei die Vorschriften bei Arbeiten (Schweißen, Schneiden) in Behältern, engen und geschlossenen Räumen sowie die Vorschriften zum Brand- und Explosionsschutz ein. Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren mit Prüfmitteln (Geometrie mit Schablonen) ihre Arbeitsergebnisse und dokumentieren ihre Ergebnisse in Prüfprotokollen. Sie führen im Rahmen der Qualitätssicherung unter Beachtung aller Vorgaben Schweißnahtprüfungen (Sicht-, Farbeindring-, Durchstrahl-, Ultraschallprüfung) und Nachbehandlungsmaßnahmen (mechanisch, chemisch) durch. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse und präsentieren diese den Kunden. Sie bewerten und reflektieren die Arbeitsergebnisse.
Arbeitsblatt zu LF 5 erstellenRohrleitungssysteme ändern
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Anlagen- und Rohrleitungssysteme zu erfassen, Änderungen an Rohleitungssystemen durchzuführen, die Betriebsbereitschaft herzustellen und dabei die Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über den Aufbau und die Funktion der installierten verfahrenstechnischen Anlagen (Technische Unterlagen, Anlagenfunktion, Bedienungsanleitung, Anlagenpläne, Isometrische Darstellung). Hierzu analysieren sie die in bestehenden Anlagen- und Rohrleitungssystemen unterschiedlichen Komponenten auf ihre Wirkungsweise im Einzelfall und im Zusammenspiel aller angeschlossenen Systemkomponenten (Fließschemata, Schutz- und Sicherheitsvorschriften). Die Schülerinnen und Schüler bereiten Änderungen in Rohrleitungssystemen vor. Dazu planen sie anhand von Kundenaufträgen die Einbindung verfahrenstechnischer Bauelemente (Fittings) und Teilsysteme (Armaturen) unter Beachtung der Sicherheit und der Verfügbarkeit von Betriebsmitteln. Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Ändern von Bauelementen der Anlagentechnik nach Kundenvorgaben vor. Sie erstellen Skizzen, Stücklisten und technische Zeichnungen (Isometrische Rohrleitungsskizzen), werten diese aus und planen die Ausführung unter Berücksichtigung fertigungstechnischer und wirtschaftlicher (Materialbedarf, Verschnitt) Aspekte. Die Schülerinnen und Schüler demontieren schadhafte Bauteile und Baugruppen, kennzeichnen sie und legen diese systematisch ab. Dabei beachten sie die Vorschriften zum Umweltschutz (Entsorgung, Recycling). Sie stellen Behälter- und Rohranschlüsse (Formstücke, Flansch- und Gewindeverbindungen) her. Dabei berücksichtigen sie Fertigungsverfahren (Biegeumformen, mit und ohne Vorrichtung, kalt und warm, Anwärmlänge) und halten die qualitativen (Toleranzen), die funktionalen (Medien, Temperaturen, Drücke) sowie die technologischen (Werkstoffeigenschaften, Werkstoffkennwerte, Werkstoffoberflächen) Vorgaben ein. Die Schülerinnen und Schüler integrieren die Teilsysteme unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit (Freigabeschein) in die bestehende Anlage und stellen die Betriebsbereitschaft wieder her. Nach den Einstellarbeiten erproben und überprüfen sie die Anlage, erstellen Protokolle und bereiten die Übergabe vor. Sie präsentieren den Kunden die Änderungen im Anlagen- und Rohrleitungssystem, erläutern die Bedienung (Kundengespräch, Konfliktbewältigung) und geben Betriebshinweise. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren die Änderungen (Skizzen, Technische Darstellung) und durchgeführten Arbeiten (Materialeinsatz und -bedarf, Arbeitszeit). Sie bewerten, reflektieren und optimieren den Einsatz von Energie und Material.
Arbeitsblatt zu LF 6 erstellenApparate durch Trennen und Fügen herstellen
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, die für die Herstellung von Apparaten notwendigen Bauteile durch Trennen bereitzustellen und durch Fügen herzustellen sowie Apparate zusammenzubauen, zu prüfen und den Herstellungsprozess einschließlich der Prüfung zu dokumentieren. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Kundenaufträge, dabei prüfen sie die Umsetzung in unterschiedlichen Bauformen (zylindrisch, quadrisch), Aufstellarten (horizontal, vertikal) und deren Anschlüsse (Stutzen). Die Schülerinnen und Schüler wählen metallische Werkstoffe hinsichtlich der Kundenanforderungen aus (Korrosionsverhalten, Festigkeitseigenschaften) aus und überprüfen die erforderlichen Dimensionen durch Berechnungen (Drücke, Kräfte, Festigkeit). Sie erstellen fertigungsgerechte Gesamt- und Einzelteilzeichnungen sowie die Abwicklungen. Sie wählen Trenn- und stoffschlüssige Fügeverfahren für die Fertigung unter Berücksichtigung der Werkstoffeigenschaften aus und planen Arbeitsabläufe unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben. Sie berechnen die Schnittdaten. Die Schülerinnen und Schüler wenden thermische Strahltrennverfahren (Brennschneiden, Plasmaschneiden) unter Einhaltung von Aspekten der Arbeitssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Ökologie an. Ihre Ergebnisse und die der Fremdfertigung überprüfen sie auf Maßhaltigkeit (Maßtoleranzen, Schnittgüte). Beim Einsatz der stoffschlüssigen Fügeverfahren (handgeführt, mechanisiert) achten die Schülerinnen und Schüler auf qualitative und wirtschaftliche Aspekte. Hierzu wenden sie normative, kundenspezifische und betriebsinterne Vorschriften an (Schweißerprüfungen, Schweißanweisungen, Formieren, Schweißzusatzwerkstoffe, Schweißfolgeplan, Schweißnahtunregelmäßigkeiten). Die Schülerinnen und Schüler führen zur Sicherstellung der qualitativen Anforderungen an die Ausführung Schweißnahtprüfungen (zerstörende Prüfverfahren) und nach dem Zusammenbau Dichtigkeitsprüfungen (Druckprobe) durch. Sie dokumentieren diese in Prüfprotokollen. Sie stellen die Dauerhaftigkeit und Einsatzfähigkeit der Apparate durch mechanische oder chemische Nachbehandlungsverfahren (Schleifen, Bürsten, Strahlen, Beizen, Neutralisieren, Passivieren, Konservieren) unter Einhaltung des Arbeits- und Umweltschutzes, sowie der Vorschriften für das Arbeiten mit chemischen und gesundheitsgefährdenden Stoffen (umweltgerechte Entsorgung) sicher. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Einhaltung geometrischer und maßlicher Vorgaben (Toleranznormen) mit Hilfe von Prüfmitteln (selbst hergestellte Schablonen). Sie reflektieren die Einhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes beim Schweißen und der Nachbehandlung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.
Arbeitsblatt zu LF 7 erstellenApparate transportieren und aufstellen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Apparate zu transportieren und aufzustellen und dabei die Sicherheitsvorschriften zu beachten und anzuwenden. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Baustellensituation hinsichtlich Transport, Montage und Aufstellung von Apparaten. Sie prüfen die Eignung der Untergründe für die Befestigungen der Apparate (Sichtprüfung, Probebohrung). Die Schülerinnen und Schüler planen im Team den Transport und die Montage sowie die Aufstellung von Apparaten unter Berücksichtigung der Auftragssituation. Sie sichern die betrieblichen Abläufe, indem sie Montage-, Transport- und Lagerungsvorgänge mit den vor- und nachgelagerten Prozessen abstimmen und Fremdleistungen einbinden. Sie leiten die Sicherungsmaßnahmen (Baustellenabsicherungen) termingerecht ein. Die Schülerinnen und Schüler legen die Art und Dimension der Hebezeuge (Krane, Belastungstabellen) sowie der Transport- und Anschlagmittel (Seile, Ketten, Bänder) zum Heben und Transportieren von Anlagenteilen fest. Sie schlagen die Lasten unter Beachtung der gültigen Vorschriften an. Nach erfolgtem Transport überprüfen die Schülerinnen und Schüler die Bauelemente auf Transportschäden sowie Vollständigkeit und fassen die Ergebnisse in einem Prüfprotokoll für eventuelle Teilenachforderungen und Regressansprüche zusammen. Zur Lagerung der Apparate wenden sie Schutzmaßnahmen an und berücksichtigen Witterungseinflüsse und örtliche Gegebenheiten bei der Auswahl des Lagerungsortes. Sie stellen und richten Apparate auf den Baustellen und Montageplätzen mit Hilfe von Hebezeugen (Winden, Seil-. Ketten- und Hubzüge) auf. Bei der Befestigung berücksichtigen sie die verschiedenen Untergründe und beachten die Montagevorschriften. Sie stellen Gerüste auf, sichern diese und legen bei Arbeiten in Höhen Absturzsicherungen an. Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Montage und Aufstellung der Apparate und erstellen ein Abnahmeprotokoll. Sie dokumentieren die angefallenen Arbeitszeiten und den Materialeinsatz. Sie bewerten ihre Arbeitsweise, optimieren Arbeitsstrategien und reflektieren und erweitern eigene Lerntechniken.
Arbeitsblatt zu LF 8 erstellenAnlagenspezifische Behälter und Apparate herstellen
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, verfahrenstechnische Prozesse und Anlagen zu analysieren und auf Kundenwunsch anlagenspezifische Behälter und Apparate zu planen und herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die verfahrenstechnischen Prozesse (thermische und mechanische Verfahren der Stofftrennung und Stoffvereinigung; Heizen, Kühlen) im Hinblick auf die Anforderungen an die eingesetzten Behälter und Apparate. Sie stellen durch Berechnungen (Mischtemperaturen, Wärmeleistungen) die verfahrenstechnischen Vorgaben gemäß Kundenspezifikationen (Dimensionierung, Auslegung) sicher. Sie verwenden dazu technische Unterlagen und Prozessdaten (Fließschemata, Anlagenpläne). Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung von Behältern (Rührbehälter) und Apparaten (Wärmetauscher) sowie deren Baugruppen und berücksichtigen dabei Werkstoffeigenschaften (Korrosion, Korrosionsschutz), Aggregatzustände und Eigenschaften der eingesetzten Medien. Sie beachten normative Vorschriften sowie kundenspezifische und betriebseigene Vorgaben. Die Schülerinnen und Schüler planen den Anschluss von Einrichtungen der Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitstechnik. Hierzu nutzen sie Systemparameter (Temperatur, Druck, Füllstand), Herstellerunterlagen sowie Anlagenschemata und beachten dabei neben den funktionalen Kriterien besonders die sicherheitstechnischen Regeln. Die Schülerinnen und Schüler stellen Behälter und Apparate mit anlagenspezifischen Behälterbaugruppen (Füße, Böden, Doppelmäntel, Mannlöcher, Flansche, Verstärkungen) her und konstruieren die erforderlichen Abwicklungen und Durchdringungen von Behälteranschlüssen. Sie installieren die Komponenten der Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitstechnik. Die Schülerinnen und Schüler führen thermische und mechanische Vor- und Nachbehandlungsmaßnahmen (Glühen, Warm- und Kaltrichten, Schleifen, Polieren, Schutzüberzüge) zur Beseitigung fertigungstechnischer Einflüsse (Verzug, Gefügeveränderung, Oberflächenrauigkeit) sowie zur Verbesserung der Werkstoffeigenschaften, der Dauerhaftigkeit und Einsatzfähigkeit durch. Sie beachten den Arbeits- und Umweltschutz, sowie die Vorschriften für das Arbeiten mit gesundheitsgefährdenden Stoffen (umweltgerechte Entsorgung). Die Schülerinnen und Schüler prüfen auch im Beisein des Kunden die hergestellten Behälter und Apparate (Bauprüfung, Druckprüfung Abnahmeprüfung, Rauigkeitsmessung) und übergeben diese dem Kunden (Typenschild, Dokumentation, Betriebserlaubnis, Kennzeichnung). Sie reflektieren ihre Arbeitsergebnisse in Bezug auf den Kundenauftrag, die Auslegung und Ausführung.
Arbeitsblatt zu LF 9 erstellenAnlagenspezifische Rohrleitungsbaugruppen vorfertigen und bereitstellen
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Anlagen- und Rohrleitungsbaugruppen unter Berücksichtigung des Umweltschutzes sowie der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz vorzufertigen und bereit zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über den Aufbau und die Funktion der zu installierenden verfahrenstechnischen Anlagen (Technische Unterlagen, Anlagenfunktion, Fließschemata, Anlagenpläne, Isometrische Darstellung, Auslegedaten). Hierzu analysieren sie gemeinsam mit dem Kunden die Anlage. Dabei berücksichtigen sie die örtlichen Gegebenheiten. Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Herstellen von anlagenspezifischen Rohrleitungsbaugruppen vor. Sie erstellen Skizzen, wählen Werkstoffe aus und kennzeichnen diese hinsichtlich der Qualitätssicherung. Dabei berücksichtigen sie den Umweltschutz (Bedarf, Entsorgung, Recycling). Sie planen die Einbindung verfahrenstechnischer Bauelemente und Teilsysteme unter Beachtung der Sicherheit, der Verfügbarkeit und der Wirtschaftlichkeit. Sie informieren sich über Pumpen und Arbeitsmaschinen (Kennlinien) und wählen diese auftragsbezogen aus. Sie planen den Einbau von Armaturen und den Anschluss von Einrichtungen der Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitstechnik. Hierzu nutzen sie Systemparameter (Temperatur, Druck, Füllstand, Durchfluss), Herstellerunterlagen sowie Anlagenschemata und beachten dabei neben den funktionalen Kriterien besonders die sicherheitstechnischen Regeln. Die Schülerinnen und Schüler fertigen Rohrleitungsbaugruppen. Dabei installieren sie Pumpen und Arbeitsmaschinen, bauen Armaturen und Komponenten der Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitstechnik ein. Die Schülerinnen und Schüler erproben die Teilsysteme der Anlage, überprüfen die Kenndaten der Einzelkomponenten, dokumentieren und kennzeichnen diese und bereiten die Übergabe für die Montage vor. Sie übergeben dem Montageleiter das Anlagen- und Rohrleitungssystem und geben Hinweise zur Montage und Inbetriebnahme. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren die durchgeführten Arbeiten (Materialeinsatz und -bedarf, Arbeitszeit) sowie bewerten den Prozess der Planung und reflektieren diesen hinsichtlich Optimierungsmöglichkeiten.
Arbeitsblatt zu LF 10 erstellenRohrleitungssysteme montieren und in Betrieb nehmen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Rohrleitungssysteme nach Kundenauftrag zu planen, zu montieren, die Betriebsbereitschaft herzustellen sowie die Kunden in Gebrauch und Funktion einzuweisen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die zur Realisierung des Kundenauftrags notwendigen technischen Unterlagen (Fließschemata, Kataloge, Tabellen, Diagramme, Normen, Datenblätter). Sie wählen und werten die erforderlichen Informationsquellen auftragsbezogen aus. Dabei berücksichtigen sie die zu befördernden Medien und deren Aggregatszustände. Die Schülerinnen und Schüler planen Rohrleitungssysteme (z-Maß, Rohrleitungsdimension, Druckstufe, Rohrnormen, Rohrformstücke, Rohrwerkstoff, Dichtungselemente). Dabei nutzen sie Herstellerdaten, wenden Rohrleitungspläne an und erstellen isometrische Rohrleitungsskizzen und Zeichnungen (Gefälle). Sie strukturieren die Montage (Montageplan) im Hinblick auf ihre Durchführbarkeit und berücksichtigen die relevanten Rahmenbedingungen (Betriebsmittel, Hilfsmittel, Baustelleneinrichtung). Sie erstellen Skizzen für die Herstellung von Montagehilfsmitteln. Die Schülerinnen und Schüler montieren Rohrleitungssysteme und Baugruppen unter Berücksichtigung der Verbindungsart (Schweißen, Flanschen, Schrauben, Pressen, Muffen, Kleben), der Rohrbefestigung (Fest- und Loslager), der Rohrisolierung (Schall, Wärme), der Rohrausdehnung (Kompensatoren) und der Kennzeichnung von Rohren. Sie beachten dabei Einbauvorschriften (Potentialausgleich) und berücksichtigen Maßnahmen zum Korrosionsschutz. Sie stellen die Betriebsparameter ein, prüfen das Rohrleitungssystem, erstellen Abnahmeprotokolle und bereiten die Übergabe vor. Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Kunden die Funktion und die Betriebsweise der Anlage, beraten ihn in Bezug auf einen störungsfreien Betrieb der Anlage und weisen auf die Notwendigkeit regelmäßiger Wartungen hin. Sie ermitteln die Kundenzufriedenheit und gehen angemessen mit Kritik um.
Arbeitsblatt zu LF 11 erstellenTeilsysteme zu Anlagen verbinden und in Betrieb nehmen
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Teilsysteme zu Anlagen zu verbinden und in Betrieb zu nehmen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag unter Verwendung der technischen Unterlagen der Einzelsysteme und die Baustellensituation hinsichtlich der räumlichen Gegebenheiten und der Verwendung von Transport- und Hebemitteln. Sie planen die Montage der Teilsysteme und Baugruppen und legen die Montagereihenfolge nach Kriterien (Wirtschaftlichkeit, Arbeitssicherheit, örtliche Gegebenheiten) fest. Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Montageplan mit den Fügeverfahren und deren Verbindungselementen. Darin bestimmen sie die Werkzeuge, Hilfsmittel und Vorrichtungen, legen Parameter (Anziehdrehmomente) fest und begründen ihre Auswahl. Die Schülerinnen und Schüler führen die Montage der Teilsysteme durch. Sie kontrollieren elektrische Verbraucher, Bauteile, Leitungsführungen und Anschlüsse durch Sichtprüfungen. Die Schülerinnen und Schüler stellen die Parameter der Anlagenfunktionen gemäß den technischen Unterlagen ein, prüfen das System auf Funktion (Drehrichtungen, Sicherheitselemente, Dichtheit) und berücksichtigen dabei die auftragsspezifischen Anforderungen (Drücke, Temperaturen, Durchflüsse). Die Schülerinnen und Schüler nehmen die Anlage in Betrieb. Sie führen die Abnahmeprüfung durch und dokumentieren die Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler übergeben die Anlage den Kunden und weisen sie in Gebrauch und Funktion ein (Übergabeprotokolle). Sie reflektieren den Montageprozess und die durchgeführte Inbetriebnahme. Sie untersuchen auftretende Fehler systematisch auf ihre Ursachen mit den Werkzeugen des Qualitätsmanagements.
Arbeitsblatt zu LF 12 erstellenAnlagen anpassen und optimieren
Zeitrichtwert: 60 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, bestehende Anlagen zu analysieren, Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und diese umzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die gegebenen Bedingungen (Aufbau, Aufgaben, Örtlichkeiten) bestehender Anlagen und überprüfen Funktionen und Gefahrenpotentiale (Undichtigkeiten, fehlende Kennzeichnungen, mangelhafte Schutzeinrichtungen). Sie entwickeln Maßnahmen zur Verbesserung der Anlagen und einzelner Anlagenkomponenten (Rohrkomponenten, Armaturen, Apparate, Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitstechnik) unter Berücksichtigung der Kundenwünsche und der vorhandenen Rahmenbedingungen (Anlagenverfügbarkeit, Kosten). Sie stellen ihre Verbesserungsvorschläge anhand eines geänderten Anlagenkonzeptes (Fließschemata, Funktionsbeschreibungen) den Kunden vor und diskutieren diese gemeinsam. Die Schüler und Schülerinnen planen in Absprache mit dem Kunden den Umbau der Anlage (Bestellliste, Stückliste, Werkzeugliste, Montageplan). Sie leiten die Stilllegung der Anlage ein (Freigabeschein, Verriegelung gegen Wiedereinschalten, Überprüfung des Anlagenzustandes). Sie demontieren Anlagenteile und entsorgen diese umweltgerecht. Dabei berücksichtigen sie bestehende Auflagen (Grundsätze, Regeln, Vorschriften, Informationen) und Vorgaben (Gesetze, Verordnungen, Normen, Richtlinien). Die Schülerinnen und Schüler bereiten wiederverwendbare Bauteile auf (Überprüfung, Instandsetzung) und neue Bauteile vor. Sie montieren die veränderte und optimierte Anlage. Sie stellen die Betriebsbereitschaft wieder her und prüfen die Wirksamkeit der Änderungen und Optimierungen der Anlage. Die Schülerinnen und Schüler weisen die Kunden in die veränderte und optimierte Anlage unter Verwendung eines Übergabeprotokolles (technische Dokumentationen, Bedienungsanleitungen) ein. Dabei nutzen sie Präsentationstechniken (zielgruppengerecht, situationsgerecht). Sie bewerten und reflektieren ihren Lern- und Arbeitsprozesse im Team.
Arbeitsblatt zu LF 13 erstellenApparate, Behälter und Rohrleitungssysteme instand halten
Zeitrichtwert: 80 Stunden
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Apparate, Behälter und Rohrleitungssysteme instand zu halten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Umfang (Anlagenteilsysteme) der Instandhaltungsarbeiten (Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Verbesserung) und stimmen den Ablauf (Termin, Zeitrahmen) der Arbeiten und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften (Freigabe, Persönliche Schutzausrüstung) mit den Kunden ab. Sie planen die erforderlichen Instandhaltungsarbeiten nach Vorgaben (Wartungspläne, Technische Unterlagen, Betriebsanleitungen). Sie führen die Wartungsarbeiten (Reinigen, Schmieren, Nachstellen, Wechseln) durch und dokumentieren diese. Auf Grundlage der technischen Unterlagen, auch in fremder Sprache, führen die Schülerinnen und Schüler Inspektionen (in Augenschein nehmen, Messen, Funktion prüfen) im festgelegten Umfang (Korrosion, Verschleiß, Beschädigungen, Anziehdrehmomente) an den vorhandenen Apparaten, Behältern und Rohrleitungssystemen durch und dokumentieren diese Inspektionsarbeiten als Soll-Ist-Vergleich. Die Schülerinnen und Schüler bestimmen mit Hilfe der technischen Unterlagen Ursachen von Fehlern und Störungen und beurteilen die Möglichkeiten der Beseitigung. In Rücksprache mit dem Kunden führen sie die Instandsetzungen (Ausbessern, Reparieren, Austauschen) aus und dokumentieren diese. Die Schülerinnen und Schüler fassen die Dokumentationsunterlagen der Instandhaltungsmaßnahmen zusammen, übergeben die Anlage an die Kunden und empfehlen den Kunden Maßnahmen zur Verbesserung (Anlagenverfügbarkeit, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit). Sie reflektieren mit den Kunden die Instandhaltungskonzepte (störungsbedingt, vorbeugend, zustandsabhängig, optimal) hinsichtlich des zeitlichen Ablaufes und Umfanges.
Arbeitsblatt zu LF 14 erstellenHäufige Fragen zu Behälter- und Apparatebauer
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