Religion/Ethik
Klasse 6

Gemeinsam sind wir stark: Unser Team für Respekt

Für das Fach Ethik Klasse 6 DaZ erstelle Arbeitsblätter zum Thema Respekt und Toleranz. Wie gehen wir freundlich und fair miteinander um? Egal welche Herkunft, Religion und Meinung jemand hat. Nutze Symbole und Bilder. Mach die Arbeitsblätter attraktiv für 12 jährige

Material-Details

6 Aufgaben
Inkl. Infoblatt
Inkl. Lösungen
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Erstellt von: Teresa

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Inhalte des Arbeitsblatts

Übersicht aller Aufgaben und Lesetexte aus diesem Materialpaket.

Infoblatt / Fachtext

1. Was sind Respekt und Toleranz?

Stell dir deine Klasse wie eine Fußballmannschaft vor. Jeder Spieler ist anders: manche sind schnell, andere sind gut im Verteidigen, wieder andere können super Tore schießen. Nur wenn alle zusammenarbeiten und die Stärken der anderen anerkennen, können sie gewinnen. Im echten Leben ist es ganz ähnlich. Wir treffen jeden Tag auf viele verschiedene Menschen. Sie kommen aus anderen Ländern, haben andere Hautfarben, glauben an andere Götter oder haben einfach eine andere Meinung als du. **Respekt** und **Toleranz** sind die Superkräfte, die uns helfen, gut und friedlich miteinander auszukommen.

2. Respekt: Den Wert in jedem Menschen sehen

Respekt bedeutet, jeden Menschen als wertvoll anzusehen – einfach, weil er ein Mensch ist. Es ist wie eine unsichtbare Krone, die jeder von uns trägt. Wenn du respektvoll bist, zeigst du anderen, dass du ihre Krone siehst. Wie zeigt man Respekt? * **Zuhören:** Du lässt andere ausreden und hörst wirklich zu, was sie sagen. * **Freundlichkeit:** Du benutzt freundliche Worte wie „Bitte“ und „Danke“. * **Keine Beleidigungen:** Du machst dich nicht über das Aussehen, die Sprache oder die Ideen von jemandem lustig. * **Privatsphäre achten:** Du gehst nicht ohne zu fragen an die Sachen von anderen.

3. Toleranz: Unterschiede aushalten und akzeptieren

Toleranz ist die Fähigkeit, zu akzeptieren, dass andere Menschen anders sind, anders denken und anders leben als du. Du musst ihre Meinung nicht gut finden oder übernehmen, aber du lässt sie so sein, wie sie sind. Ein Beispiel: Dein Freund hört am liebsten laute Rockmusik, du magst aber leisen Pop. Toleranz bedeutet hier nicht, dass du jetzt auch Rockmusik hören musst. Es bedeutet, dass du akzeptierst, dass dein Freund diesen Musikgeschmack hat und du ihn deswegen nicht als schlechteren Menschen siehst. Ihr könnt trotzdem Freunde sein. Toleranz ist wichtig, damit Menschen mit verschiedenen Kulturen, Religionen und Meinungen friedlich zusammenleben können.

4. Die Goldene Regel: Ein Kompass für unser Handeln

Eine ganz alte und kluge Regel, die in vielen Kulturen und Religionen bekannt ist, hilft uns dabei, respektvoll und fair zu sein. Sie lautet: **„Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg auch keinem andern zu.“** Das bedeutet ganz einfach: Behandle andere Menschen immer so, wie du selbst auch behandelt werden möchtest. Bevor du etwas sagst oder tust, frage dich kurz: „Würde ich wollen, dass jemand das zu mir sagt oder mit mir macht?“ Diese Frage ist wie ein Kompass, der dir den richtigen Weg zeigt.

5. Schlüsselbegriffe

| Begriff | Erklärung | |---|---| | **Respekt** | Eine Haltung der Achtung und Wertschätzung gegenüber anderen Menschen. | | **Toleranz** | Die Akzeptanz von anderen Meinungen, Kulturen und Lebensweisen. | | **Meinung** | Eine persönliche Ansicht oder ein Gedanke zu einem bestimmten Thema. | | **Vielfalt** | Die Unterschiedlichkeit von Menschen (z.B. in Herkunft, Aussehen, Interessen). | | **Fairness** | Gerechtes und anständiges Verhalten gegenüber anderen. |

Aufgabenstellung (6 Aufgaben)

  1. Entscheide, ob folgende Aussage richtig oder falsch ist: Toleranz bedeutet, dass man immer derselben Meinung sein muss wie die anderen.
  2. Viele Menschen finden die "Goldene Regel" wichtig. Fülle die Lücken im folgenden Satz mit den passenden Wörtern aus dem Wortspeicher. Behandle andere Menschen immer so ___, wie du selbst auch ___ werden möchtest. Das ist eine wichtige Grundlage für ein ___ Miteinander.
    • respektvoll
    • behandelt
    • faires
    • gemeines
  3. Ordne die folgenden Verhaltensweisen der passenden Kategorie zu.
    • Jemanden beim Sprechen unterbrechen
    • Sich für einen Fehler entschuldigen
    • Über den Namen von jemandem lachen
    • Jemandem die Tür aufhalten
  4. Beschreibe eine Situation aus deinem Alltag, in der du es schwierig fandest, tolerant zu sein. Was ist passiert und wie hast du reagiert?
  5. Wähle die Verhaltensweise aus, die am meisten Respekt und Toleranz zeigt:

    Stell dir vor, in der Pause erzählt deine Mitschülerin begeistert von einem Fest ihrer Religion. Ein anderer Mitschüler verdreht die Augen und sagt laut: „So ein Quatsch, daran glaubt doch keiner!“ Deine Mitschülerin wird ganz still und sieht verletzt aus.

    • Du lachst über den Spruch, um bei dem anderen Mitschüler beliebt zu sein.
    • Du sagst zu deiner Mitschülerin: „Stell dich nicht so an, das war doch nur ein Witz.“
    • Du sagst zu dem Mitschüler ruhig: „Das ist für sie wichtig und du hast sie damit verletzt.“
    • Du gehst einfach weg, weil es dich nichts angeht.
  6. Nimm Stellung zu der Aussage: „Toleranz hat Grenzen. Man muss nicht alles tolerieren.“ Erkläre, was damit gemeint sein könnte, und nenne ein konkretes Beispiel für ein Verhalten, das man deiner Meinung nach nicht tolerieren sollte. Begründe deine Meinung.
    • Eigene Meinung klar formuliert
    • Erklärung des Zitats
    • Passendes Beispiel genannt
    • Begründung für die Grenze der Toleranz

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